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Lernmaterialien für Klinische II + III an der Universität Kassel

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Symptome gehören zu einer Borderline-Störung (DSM)?             

                                       

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TESTE DEIN WISSEN

Mind. 5 müssen erfüllt sein:

  • verzweifeltes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden
  • instabile aber intensive zwischenmenschliche Beziehungen (Wechsel von Idealisierung und Entwertung) 
  • Identitätsstörung (instabiles Selbstbild)
  • Impulsivität in mind. 2 selbstschädigenden Bereichen  (Geld, Sex, Drogen)
  • Suizidalität / Selbstverletzungen
  • Affektive Instabilität infolge ausgeprägter Reaktivität der Stimmungen 
  • chronische Gefühle von Leere
  • unangemessene, heftige Wut (Schwierigkeiten, Wut zu kontrollieren) 
  • vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen/schwere dissoziative Symptome                        
  1.                     

                                       

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Was versteht man unter Trauma Typ 1 und Typ 2?               

                                       

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  • Typ1: einzeln, kurz andauernd, plötzlich (Unfälle, Vergewaltigungen, Überfälle, Naturkatastrophen...)  -> akute Bedrohung / Lebensgefahr, Überraschung                
  • Typ2: länger andauernd, mehrere, sich wiederholende Traumata (Geiselhaft, Krieg, Folter, wiederholter Missbrauch, häusliche Gewalt...) -> Vielzahl traumatischer Einzelereignisse, geringe Vorhersehbarkeit                        
  •                     

                                       

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Was versteht man unter Zwangsgedanken?     

                                       

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Zwangsgedanken (obsessions) = alle Bewusstseinsinhalte (Bilder, Vorstellungen, Impulse), die sich gegen den Willen des Betroffenen in den Gedankenstrom drängen (ich-dyston) und die er nicht unterdrücken kann, obwohl als unsinnig erkennt → quälend, angsteinflößend 

 

                                       

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Welche zwei Subtypen von Zwangsgedanken werden unterschieden?

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  • Zwei Subtypen von Zwangsgedanken (Lee und Kwon, 2003)

    1. Autogenous Obsessions beinhalten intrusive gedanken mit sexuellen, aggressiven oder sonstigen unmoralischen Inhalten  (z.B. Kind abstechen)
    2. Reactive Obsession beinhalten Gedanken von Kontamination, Fehlern, Unfällen, Asymmetrien und/oder Verlusten  (z.B. Angst sich kontaminiert zu haben; bei der Arbeit möglicherweise einen Fehler gemacht haben →  Impuls zu gucken, ob dem so ist)




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Definition Somatoforme Störung?                

                                       

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  • Vorhandensein körperlicher Symptome (welche mediz. Krankheitsfaktor nahelegen) können aber durch mediz. Krankheitsfaktoren (organisch), Wirkungen von Substanzen oder einer psychischen Störung nicht vollständig erklärt werden         
  • psychische Faktoren für Entstehung und Aufrechterhaltung, Schweregrad und Dauer der somatoformen Störung verantwortlich, aber nicht immer ausschließlich (z.B.  Bandscheibenvorfalls → psychosoziale Belastungsfaktoren → somatoforme Schmerzstörung (auch nach Rückbildung des akuten Krankheitsgeschehens)




                                       

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Welches sind nach Beck die verzerrten Grundannahmen bei Borderline-Pat.?                      

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  • „Ich bin machtlos und verletzlich“ 
  • „Die Welt ist gefährlich und feindselig“
  •  „Ich bin von Natur aus inakzeptabel“

                              

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 Typische Familienmuster bei Patienten mit somatoformen Störungen (systemisch)?               

                                       

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  • niedrige Familienkohäsion (emotionale Bindung, der Familienmitglieder untereinander) mit emotionaler Vernachlässigung
  • aber manchmal auch hohe Familienkohäsion mit übermäßiger Involviertheit möglich
  • Familienmitglieder unflexibel bezüglich Veränderungen: Krankheit = Mittel zur Verzögerung
  • Somatisierungsneigung schon bei den Eltern (fürsorglich bei Krankheit, sonst fordernd
  • nicht selten „Wettbewerb“ wer ist am Kränksten? gemeinsame sorgenvolle Konzentration rund um Beschwerden (Sanatoriumsfamilie)
  • sexueller Missbrauch/körperliche Misshandlungen in Vorgeschichte

                                       

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Sicherheitsverhalten Soziale Phobie?                  

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  • Vermeidung sozialer (Bewertungssituationen), reagieren verlegen oder besonders selbstkritisch
  • Sicherheitsverhalten hält Angst weiter aufrecht, Katastrophe tritt nicht ein → wird auf Sicherheitsverhalten zurückgeführt (Salkovskis) -> Verstärkt Vermeidungsverhalten           

                                       

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Welche klinischen Subtypen werden bei der Depression beschrieben?                

                                       

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Beck: soziotrop vs. autonom

  • soziotrop (starker Wunsch nach Annahme, Intimität, Unterstützung) 
  • autonom (ziel-/leistungsorientiert)

                   

Blatt: anaklitisch vs. introjektiv 

  • anaklitisch/abhängig (Versorgungswunsch, Hilflosigkeit...) 
  • intojektiv/selbstkritisch (Überkompensation, ständiges Streben nach Leistung)


Rudolf: regressiv vs. progressiv

  • regressiv (zurückgehend)
  • progressiv (sich steigernd)

                                       

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Konzept der „toten Mutter“- was ist gemeint?              

                                       

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zwar äußerlich anwesend, aber nicht antwortende Mutter (depressiv) = unbewusste Interpretation der Ablehnung (innere Leere, Einsamkeit, Negativität), narzisstischer Rückzug                   

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Was kennzeichnet nach Beck das psychische Substrat der Depression?               

                                       

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  •  kognitive Triade 
  1. Negatives Selbstbild 
  2. Negative Interpretation der Umwelt
  3. Negative Zukunftserwartungen)
  • Schemata („stabiles kognitives Verarbeitungsmuster“: überaktiv, verzerrt, je aktiver, desto leichter durch Reize auslösbar, Störungen der Realität und systematische Fehlern im Denken )
  • kognitive Fehler (willkürliche Schlussfolgerungen, selektive Verallgemeinerung, Übergeneralisation, Minimierung / Maximierung Personalisierung, dichotomes Denken...)

                        

  1.                     

                                       

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Welche Funktionalitäten von Zwängen gibt es VT (Ambühl und Meier)?     

                                       

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intrapsychisch:

  • Zwänge schützen vor stark negativen Gefühlen / beruhigen diese kurzfristig, Angst = Deckfunktion hinter der sich Wut, Trauer, Hilflosigkeit verbergen
  • Entwicklungsdefizite kompensieren oder Wahrnehmung derer vermeiden helfen

interpersonell:

  • „Waffe“ interpersoneller Machtkämpfe, zwingen andere Personen zur Unterwerfung (z.B. durch Tolerieren, Mitmachen bei Zwängen)
  • Ventil für unterdrückte Aggressionen, Reglementierung des Verhaltens

                           

→ Zwänge als Pseudokonfliktlösung, indem ungelöste Konflikte und Problematiken auf eine andere, äußere bzw. symbolische Ebene verschoben werden

           

                                       

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  • 63009 Karteikarten
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Q:

Welche Symptome gehören zu einer Borderline-Störung (DSM)?             

                                       

A:

Mind. 5 müssen erfüllt sein:

  • verzweifeltes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden
  • instabile aber intensive zwischenmenschliche Beziehungen (Wechsel von Idealisierung und Entwertung) 
  • Identitätsstörung (instabiles Selbstbild)
  • Impulsivität in mind. 2 selbstschädigenden Bereichen  (Geld, Sex, Drogen)
  • Suizidalität / Selbstverletzungen
  • Affektive Instabilität infolge ausgeprägter Reaktivität der Stimmungen 
  • chronische Gefühle von Leere
  • unangemessene, heftige Wut (Schwierigkeiten, Wut zu kontrollieren) 
  • vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen/schwere dissoziative Symptome                        
  1.                     

                                       

Q:

Was versteht man unter Trauma Typ 1 und Typ 2?               

                                       

A:
  • Typ1: einzeln, kurz andauernd, plötzlich (Unfälle, Vergewaltigungen, Überfälle, Naturkatastrophen...)  -> akute Bedrohung / Lebensgefahr, Überraschung                
  • Typ2: länger andauernd, mehrere, sich wiederholende Traumata (Geiselhaft, Krieg, Folter, wiederholter Missbrauch, häusliche Gewalt...) -> Vielzahl traumatischer Einzelereignisse, geringe Vorhersehbarkeit                        
  •                     

                                       

Q:

Was versteht man unter Zwangsgedanken?     

                                       

A:
Zwangsgedanken (obsessions) = alle Bewusstseinsinhalte (Bilder, Vorstellungen, Impulse), die sich gegen den Willen des Betroffenen in den Gedankenstrom drängen (ich-dyston) und die er nicht unterdrücken kann, obwohl als unsinnig erkennt → quälend, angsteinflößend 

 

                                       

Q:

Welche zwei Subtypen von Zwangsgedanken werden unterschieden?

A:
  • Zwei Subtypen von Zwangsgedanken (Lee und Kwon, 2003)

    1. Autogenous Obsessions beinhalten intrusive gedanken mit sexuellen, aggressiven oder sonstigen unmoralischen Inhalten  (z.B. Kind abstechen)
    2. Reactive Obsession beinhalten Gedanken von Kontamination, Fehlern, Unfällen, Asymmetrien und/oder Verlusten  (z.B. Angst sich kontaminiert zu haben; bei der Arbeit möglicherweise einen Fehler gemacht haben →  Impuls zu gucken, ob dem so ist)




Q:

Definition Somatoforme Störung?                

                                       

A:
  • Vorhandensein körperlicher Symptome (welche mediz. Krankheitsfaktor nahelegen) können aber durch mediz. Krankheitsfaktoren (organisch), Wirkungen von Substanzen oder einer psychischen Störung nicht vollständig erklärt werden         
  • psychische Faktoren für Entstehung und Aufrechterhaltung, Schweregrad und Dauer der somatoformen Störung verantwortlich, aber nicht immer ausschließlich (z.B.  Bandscheibenvorfalls → psychosoziale Belastungsfaktoren → somatoforme Schmerzstörung (auch nach Rückbildung des akuten Krankheitsgeschehens)




                                       

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Q:

Welches sind nach Beck die verzerrten Grundannahmen bei Borderline-Pat.?                      

A:
  • „Ich bin machtlos und verletzlich“ 
  • „Die Welt ist gefährlich und feindselig“
  •  „Ich bin von Natur aus inakzeptabel“

                              

Q:

 Typische Familienmuster bei Patienten mit somatoformen Störungen (systemisch)?               

                                       

A:
  • niedrige Familienkohäsion (emotionale Bindung, der Familienmitglieder untereinander) mit emotionaler Vernachlässigung
  • aber manchmal auch hohe Familienkohäsion mit übermäßiger Involviertheit möglich
  • Familienmitglieder unflexibel bezüglich Veränderungen: Krankheit = Mittel zur Verzögerung
  • Somatisierungsneigung schon bei den Eltern (fürsorglich bei Krankheit, sonst fordernd
  • nicht selten „Wettbewerb“ wer ist am Kränksten? gemeinsame sorgenvolle Konzentration rund um Beschwerden (Sanatoriumsfamilie)
  • sexueller Missbrauch/körperliche Misshandlungen in Vorgeschichte

                                       

Q:

Sicherheitsverhalten Soziale Phobie?                  

A:
  • Vermeidung sozialer (Bewertungssituationen), reagieren verlegen oder besonders selbstkritisch
  • Sicherheitsverhalten hält Angst weiter aufrecht, Katastrophe tritt nicht ein → wird auf Sicherheitsverhalten zurückgeführt (Salkovskis) -> Verstärkt Vermeidungsverhalten           

                                       

Q:

Welche klinischen Subtypen werden bei der Depression beschrieben?                

                                       

A:

Beck: soziotrop vs. autonom

  • soziotrop (starker Wunsch nach Annahme, Intimität, Unterstützung) 
  • autonom (ziel-/leistungsorientiert)

                   

Blatt: anaklitisch vs. introjektiv 

  • anaklitisch/abhängig (Versorgungswunsch, Hilflosigkeit...) 
  • intojektiv/selbstkritisch (Überkompensation, ständiges Streben nach Leistung)


Rudolf: regressiv vs. progressiv

  • regressiv (zurückgehend)
  • progressiv (sich steigernd)

                                       

Q:

Konzept der „toten Mutter“- was ist gemeint?              

                                       

A:

zwar äußerlich anwesend, aber nicht antwortende Mutter (depressiv) = unbewusste Interpretation der Ablehnung (innere Leere, Einsamkeit, Negativität), narzisstischer Rückzug                   

Q:

Was kennzeichnet nach Beck das psychische Substrat der Depression?               

                                       

A:
  •  kognitive Triade 
  1. Negatives Selbstbild 
  2. Negative Interpretation der Umwelt
  3. Negative Zukunftserwartungen)
  • Schemata („stabiles kognitives Verarbeitungsmuster“: überaktiv, verzerrt, je aktiver, desto leichter durch Reize auslösbar, Störungen der Realität und systematische Fehlern im Denken )
  • kognitive Fehler (willkürliche Schlussfolgerungen, selektive Verallgemeinerung, Übergeneralisation, Minimierung / Maximierung Personalisierung, dichotomes Denken...)

                        

  1.                     

                                       

Q:

Welche Funktionalitäten von Zwängen gibt es VT (Ambühl und Meier)?     

                                       

A:

intrapsychisch:

  • Zwänge schützen vor stark negativen Gefühlen / beruhigen diese kurzfristig, Angst = Deckfunktion hinter der sich Wut, Trauer, Hilflosigkeit verbergen
  • Entwicklungsdefizite kompensieren oder Wahrnehmung derer vermeiden helfen

interpersonell:

  • „Waffe“ interpersoneller Machtkämpfe, zwingen andere Personen zur Unterwerfung (z.B. durch Tolerieren, Mitmachen bei Zwängen)
  • Ventil für unterdrückte Aggressionen, Reglementierung des Verhaltens

                           

→ Zwänge als Pseudokonfliktlösung, indem ungelöste Konflikte und Problematiken auf eine andere, äußere bzw. symbolische Ebene verschoben werden

           

                                       

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