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Lernmaterialien für II: Angst und Zwang an der Universität Kassel

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TESTE DEIN WISSEN

Hauptkriterien für eine Agoraphobie laut DSM-IV (gekürzt):

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TESTE DEIN WISSEN

A. Angst, an Orten zu sein, von denen eine Flucht schwierig (oder peinlich) sein könnte oder wo im Falle einer unerwarteten oder durch die Situation bedingten Panikattacke oder panikartiger Symptome Hilfe nicht erreichbar sein könnte. Agoraphobische Ängste beziehen sich typischerweise auf charakteristische Muster von Situationen, z. B. alleine außer Haus zu sein, in einer Menschenmenge zu sein, in einer Schlange zu stehen, auf einer Brücke zu sein, Reisen im Bus, Zug oder Auto. 


B. Die Situationen werden vermieden oder sie werden nur mit deutlichem Unbehagen oder mit Angst vor dem Auftreten einer Attacke oder panikähnlichen Symptomen durchgestanden bzw. können nur in Begleitung aufgesucht werden.

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Diagnostische Kriterien der Sozialen Phobie gemäß DSM-IV (gekürzt): 


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TESTE DEIN WISSEN

A. Ausgeprägte und anhaltende Angst vor sozialen oder Leistungssituationen, in denen die Person mit unbekannten Personen konfrontiert ist oder von jenen beurteilt werden könnte. 

B. Angstreaktion bei Konfrontation mit der gefürchteten sozialen Situation. 

C. Die Angst wird als übertrieben und unbegründet erkannt.105 

D. Vermeidung der gefürchteten Situation oder Ertragen unter intensiver Angst und Unwohlsein.

 E. Durch Vermeidung/Ertragen deutliche Beeinträchtigung der Lebensführung oder Leiden.

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Diagnostische Kriterien einer Spezifischen Phobie gemäß DSM-IV (gekürzt): 


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A. Ausgeprägte und anhaltende Angst, die übertrieben oder unbegründet ist und die durch das Vorhandensein oder die Erwartung eines spezifischen Objekts oder einer spezifischen Situation ausgelöst wird. 

B. Angstreaktion bei Konfrontation mit dem phobischen Reiz. 

C. Die Angst wird als übertrieben und unbegründet erkannt.106 

D. Vermeidung der phobischen Situation oder Ertragen unter intensiver Angst und Unwohlsein. 

E. Das Vermeidung/Ertragen bzw. die ängstliche Erwartungshaltung schränken die normale Lebensführung deutlich ein oder führt zu erheblichem Leiden.

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Das DSM-IV unterscheidet verschiedene Typen der spezifischen Phobie


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TESTE DEIN WISSEN

je nach Objekt- bzw. Situationsgruppe: 

 Tier-Typus (Tiere oder Insekten); Umwelt-Typus (Stürme, Höhen, Wasser, . . .); Blut-Spritzen-Verletzungs-Typus (Anblick von Blut, einer Verletzung, einer Injektion oder einer anderen medizinischen Prozedur); Situativer Typus (öffentliche Verkehrsmittel, Tunnel, Brücken, Fahrstühle, fliegen, mit dem Auto fahren); Anderer Typus (Situationen, die zu Ersticken, Erbrechen, Erwerb von Krankheiten oder Verletzungen führen können).

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Diagnostische Merkmale der Generalisierten Angststörung nach DSM-IV (gekürzt):

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TESTE DEIN WISSEN

A. Übermäßige Angst und Sorge bezüglich mehrerer Ereignisse oder Tätigkeiten, die während mindestens sechs Monaten an der Mehrzahl der Tage auftraten. 

B. Person hat Schwierigkeiten, die Sorgen zu kontrollieren. 

C. Die Angst ist mit mindestens drei der sechs Symptome verbunden: 

1. Ruhelosigkeit oder ständiges »auf dem Sprung sein« 

2. leichte Ermüdbarkeit

 3. Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf 

4. Reizbarkeit 

5. Muskelspannung


 D. Angst und Sorgen beziehen sich nicht auf eine andere Achse-I-Störung (z. B. darauf, eine Panikattacke zu bekommen). 

E. Die Angst bringt Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen mit sich und geht mit subjektivem Leid einher.

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Als Risikofaktoren für die Entwicklung von Angststörungen gelten: 


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TESTE DEIN WISSEN
  • l Genetische Faktoren (gewonnen aus familiären Häufungen, Adoptionsuntersuchungen, Zwillingsstudien),
  •  l Temperamentsfaktoren (insbesondere »behavioral inhibition«), l Elterliche psychische Störungen (insbesondere elterliche Angststörungen, aber auch z. B. Depression und Alkoholismus),
  •  l Erziehungsverhalten (Wechsel zwischen Überbehütung und Abweisung oder Kontrolle; Wechsel zwischen fusionären und ignorierenden Interaktionen; Restriktionen in der Autonomieentwicklung), 
  • l Belastende Kindheitserfahrungen (Verlusterlebnisse, Scheidung, elterliche Psychopathologie, interpersonelle Traumata wie Vergewaltigung und Missbrauch und andere Traumatisierungen).
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Was ist die Funktion einer Panikstörung? 


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TESTE DEIN WISSEN

- Regulierungsfunktion innerhalb der Beziehung und intrapsychisch problematische Impulse und Affekte werden in Schach gehalten 

- Bindungen zu Bezugspersonen gesichert 

-  Regulierungsstrategien und dysfunktionale Kognitionen tragen zur Aufrechterhaltung der Störung bei 

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Was sind Funktionalitäten von Zwängen? 


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- Intrapsychische Funktionalitäten o Schutz vor negativen Gefühlen (Deckfunktion) 

o Kompensierung von Entwicklungsdefiziten 

- Interpersonelle Funktionalitäten o „Waffe in Machtkämpfen“ 

o Ventil für unterdrückte Aggression 

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Was sind Zwangsgedanken? 


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TESTE DEIN WISSEN

- Bewusstseinsinhalte, die sich gegen den Willen in den Gedankenstrom drängen (Ich-dyston) 

- Können nicht unterdrückt werden, obwohl als unsinnig empfunden 

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Was kennzeichnet das Sicherheitsverhalten bei sozialer Phobie? 


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TESTE DEIN WISSEN

- Das Ausbleiben befürchteter Folgen wird auf Sicherheitsverhalten zurückgeführt 

- Verstärkt Vermeidungsverhalten 

- Erhöhte Wachsamkeit in Bezug auf vermeintliche Bedrohungen 

- Vermehrt die Wahrnehmung gefahrbezogener Infos 

- Bestärkt negative Glaubensansätze 

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Was sind die häufigsten Zwänge?

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- Wasch- und Kontrollzwänge

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Hauptkriterium der Panikstörung gemäß DSM-IV (gekürzt):

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A. Wiederholte, unerwartete Panikattacken; bei mindestens einer der Attacken folgte mindestens ein Monat mit mindestens einem der nachfolgenden Symptome: 

  • anhaltende Besorgnis über das Auftreten weiterer Attacken;
  •  l Sorgen über die Bedeutung der Attacke oder deren Konsequenzen (z. B. die Kontrolle zu verlieren, einen Herzinfarkt zu erleiden, verrückt zu werden); l 
  • eine deutliche Verhaltensänderung liegt vor.
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Beispielhafte Karteikarten für deinen II: Angst und Zwang Kurs an der Universität Kassel - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Hauptkriterien für eine Agoraphobie laut DSM-IV (gekürzt):

A:

A. Angst, an Orten zu sein, von denen eine Flucht schwierig (oder peinlich) sein könnte oder wo im Falle einer unerwarteten oder durch die Situation bedingten Panikattacke oder panikartiger Symptome Hilfe nicht erreichbar sein könnte. Agoraphobische Ängste beziehen sich typischerweise auf charakteristische Muster von Situationen, z. B. alleine außer Haus zu sein, in einer Menschenmenge zu sein, in einer Schlange zu stehen, auf einer Brücke zu sein, Reisen im Bus, Zug oder Auto. 


B. Die Situationen werden vermieden oder sie werden nur mit deutlichem Unbehagen oder mit Angst vor dem Auftreten einer Attacke oder panikähnlichen Symptomen durchgestanden bzw. können nur in Begleitung aufgesucht werden.

Q:

Diagnostische Kriterien der Sozialen Phobie gemäß DSM-IV (gekürzt): 


A:

A. Ausgeprägte und anhaltende Angst vor sozialen oder Leistungssituationen, in denen die Person mit unbekannten Personen konfrontiert ist oder von jenen beurteilt werden könnte. 

B. Angstreaktion bei Konfrontation mit der gefürchteten sozialen Situation. 

C. Die Angst wird als übertrieben und unbegründet erkannt.105 

D. Vermeidung der gefürchteten Situation oder Ertragen unter intensiver Angst und Unwohlsein.

 E. Durch Vermeidung/Ertragen deutliche Beeinträchtigung der Lebensführung oder Leiden.

Q:

Diagnostische Kriterien einer Spezifischen Phobie gemäß DSM-IV (gekürzt): 


A:

A. Ausgeprägte und anhaltende Angst, die übertrieben oder unbegründet ist und die durch das Vorhandensein oder die Erwartung eines spezifischen Objekts oder einer spezifischen Situation ausgelöst wird. 

B. Angstreaktion bei Konfrontation mit dem phobischen Reiz. 

C. Die Angst wird als übertrieben und unbegründet erkannt.106 

D. Vermeidung der phobischen Situation oder Ertragen unter intensiver Angst und Unwohlsein. 

E. Das Vermeidung/Ertragen bzw. die ängstliche Erwartungshaltung schränken die normale Lebensführung deutlich ein oder führt zu erheblichem Leiden.

Q:

Das DSM-IV unterscheidet verschiedene Typen der spezifischen Phobie


A:

je nach Objekt- bzw. Situationsgruppe: 

 Tier-Typus (Tiere oder Insekten); Umwelt-Typus (Stürme, Höhen, Wasser, . . .); Blut-Spritzen-Verletzungs-Typus (Anblick von Blut, einer Verletzung, einer Injektion oder einer anderen medizinischen Prozedur); Situativer Typus (öffentliche Verkehrsmittel, Tunnel, Brücken, Fahrstühle, fliegen, mit dem Auto fahren); Anderer Typus (Situationen, die zu Ersticken, Erbrechen, Erwerb von Krankheiten oder Verletzungen führen können).

Q:

Diagnostische Merkmale der Generalisierten Angststörung nach DSM-IV (gekürzt):

A:

A. Übermäßige Angst und Sorge bezüglich mehrerer Ereignisse oder Tätigkeiten, die während mindestens sechs Monaten an der Mehrzahl der Tage auftraten. 

B. Person hat Schwierigkeiten, die Sorgen zu kontrollieren. 

C. Die Angst ist mit mindestens drei der sechs Symptome verbunden: 

1. Ruhelosigkeit oder ständiges »auf dem Sprung sein« 

2. leichte Ermüdbarkeit

 3. Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf 

4. Reizbarkeit 

5. Muskelspannung


 D. Angst und Sorgen beziehen sich nicht auf eine andere Achse-I-Störung (z. B. darauf, eine Panikattacke zu bekommen). 

E. Die Angst bringt Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen mit sich und geht mit subjektivem Leid einher.

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Q:

Als Risikofaktoren für die Entwicklung von Angststörungen gelten: 


A:
  • l Genetische Faktoren (gewonnen aus familiären Häufungen, Adoptionsuntersuchungen, Zwillingsstudien),
  •  l Temperamentsfaktoren (insbesondere »behavioral inhibition«), l Elterliche psychische Störungen (insbesondere elterliche Angststörungen, aber auch z. B. Depression und Alkoholismus),
  •  l Erziehungsverhalten (Wechsel zwischen Überbehütung und Abweisung oder Kontrolle; Wechsel zwischen fusionären und ignorierenden Interaktionen; Restriktionen in der Autonomieentwicklung), 
  • l Belastende Kindheitserfahrungen (Verlusterlebnisse, Scheidung, elterliche Psychopathologie, interpersonelle Traumata wie Vergewaltigung und Missbrauch und andere Traumatisierungen).
Q:

Was ist die Funktion einer Panikstörung? 


A:

- Regulierungsfunktion innerhalb der Beziehung und intrapsychisch problematische Impulse und Affekte werden in Schach gehalten 

- Bindungen zu Bezugspersonen gesichert 

-  Regulierungsstrategien und dysfunktionale Kognitionen tragen zur Aufrechterhaltung der Störung bei 

Q:

Was sind Funktionalitäten von Zwängen? 


A:

- Intrapsychische Funktionalitäten o Schutz vor negativen Gefühlen (Deckfunktion) 

o Kompensierung von Entwicklungsdefiziten 

- Interpersonelle Funktionalitäten o „Waffe in Machtkämpfen“ 

o Ventil für unterdrückte Aggression 

Q:

Was sind Zwangsgedanken? 


A:

- Bewusstseinsinhalte, die sich gegen den Willen in den Gedankenstrom drängen (Ich-dyston) 

- Können nicht unterdrückt werden, obwohl als unsinnig empfunden 

Q:

Was kennzeichnet das Sicherheitsverhalten bei sozialer Phobie? 


A:

- Das Ausbleiben befürchteter Folgen wird auf Sicherheitsverhalten zurückgeführt 

- Verstärkt Vermeidungsverhalten 

- Erhöhte Wachsamkeit in Bezug auf vermeintliche Bedrohungen 

- Vermehrt die Wahrnehmung gefahrbezogener Infos 

- Bestärkt negative Glaubensansätze 

Q:

Was sind die häufigsten Zwänge?

A:

- Wasch- und Kontrollzwänge

Q:

Hauptkriterium der Panikstörung gemäß DSM-IV (gekürzt):

A:

A. Wiederholte, unerwartete Panikattacken; bei mindestens einer der Attacken folgte mindestens ein Monat mit mindestens einem der nachfolgenden Symptome: 

  • anhaltende Besorgnis über das Auftreten weiterer Attacken;
  •  l Sorgen über die Bedeutung der Attacke oder deren Konsequenzen (z. B. die Kontrolle zu verlieren, einen Herzinfarkt zu erleiden, verrückt zu werden); l 
  • eine deutliche Verhaltensänderung liegt vor.
II: Angst und Zwang

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