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Lernmaterialien für V. SachenR an der Universität Jena

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Wie äußert sich bei den beteiligten Personen der Grundsatz der Akzessorietät?

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Der Grundsatz der Akzessorietät äußert sich bei den beteiligten Personen darin, dass Hypothekengläubiger und Forderungsgläubiger niemals zwei verschiedene Personen sein können (§ 1153 II).

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Wie zeigt sich die Akzessorietät bei Begründung der Hypothek?

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Hypothekengläubiger wird nur, wer Forderungsgläubiger ist.

Besteht die Forderung nicht, für welche die Hypothek bestimmt ist, dann erwirbt der Gläubiger, der als Hypothekengläubiger eingetragen ist, nicht die Hypothek (sie steht vielmehr dem Eigentümer zu).

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Wie zeigt sich die Akzessorietät bei Übertragung der Hypothek?

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Forderung und Hypothek müssen zusammen übertragen werden. Ausgeschlossen ist es, die Forderung allein zu übertragen und die Hypothek vorzubehalten oder umgekehrt. Vielmehr bewirkt die Übertragung der Forderung automatisch den Übergang der Hypothek auf den neuen Gläubiger (§ 1153 I).

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Welche Durchbrechung der Akzessorietät gibt es bei der Hypothek?

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Wenn die Hypothek übertragen wird, die nur der Eintragung nach, aber nicht in Wahrheit dem Gläubiger zusteht, weil die Forderung nicht oder nicht mehr besteht, so kann die Übertragung wegen des guten Glaubens des Erwerbers nach § 892 wirksam sein (er erwirbt aber nur das dingliche Recht).

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Wie zeigt sich die Akzessorietät der Hypothek, wenn die Forderung erlischt?

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Erlischt die Forderung (z. B. durch Erfüllung), so hört automatisch der Gläubiger auf, Hypothekengläubiger zu sein. Die Hypothek geht auf den Eigentümer über.

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Was unterscheidet Verkehrs- und Sicherungshypothek?

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Die Sicherungshypothek (§ 1184) ist im Vergleich zur Verkehrshypothek streng akzessorisch. Eine Sicherungshypothek kann nicht gutgläubig erworben werden.

Die Sicherungshypothek ist im Unterschied zur Verkehrshypothek zur Sicherung und Erzwingung kurzfristiger Forderungen bestimmt.

Die Sicherungshypothek kann nur als Buchhypothek begründet werden (§ 1185 I).

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Was unterscheidet Brief- und Buchhypothek?

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Eine Briefhypothek ist in einem Hypothekenbrief verbrieft.

Die Buchhypothek wird dagegen im Grundbuch eigetragen.

Sie unterscheiden sich hinsichtlich Entstehung und Übertragung, in der Geltendmachung und im öffentlichen Glauben.

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Was ist unter einer Tilgungshypothek zu verstehen?

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Bei einer Tilgungshypothek erfolgt neben einer Zinszahlung eine ständige Tilgung der Hypothek in Jahresraten nach einem vereinbarten Plan.

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Welche Arten von Forderungen werden mit Hypotheken abgesichert?

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Die gesicherten Forderungen sind stets Geldforderungen.

Sie stehen meist im wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Grundstück.

Möglich ist jedoch auch eine Belastung des Grundstücks wegen einer Forderung, die dem Grundstück nicht zugutekommt (Restkaufgeldhypotheken).

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Wie muss die Forderung (mindestens) beschaffen sein, die mit einer Hypothek gesichert werden soll?

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Die Forderung kann bedingt, befristet und künftig sein; die künftige Forderung muss aber wenigstens bestimmbar sein.[1]


[1] bis zur Entstehung der Forderung steht die Hypothek dem Eigentümer als vorläufige Grundschuld zu

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Wie kann die Forderung, die durch eine Hypothek gesichert ist, ausgewechselt werden?

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Der Wechsel der Forderung erfordert einen dinglichen Vertrag zwischen Eigentümer und Gläubiger und Eintragung im Grundbuch (bzw. Übergabe des Hypothekenbriefs).

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Was ist eine Hypothek?


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Die Hypothek ist eine dingliche, mit Besitz nicht verbundene Belastung eines Grundstücks zur Sicherung einer Geldforderung, § 1113.

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Q:

Wie äußert sich bei den beteiligten Personen der Grundsatz der Akzessorietät?

A:

Der Grundsatz der Akzessorietät äußert sich bei den beteiligten Personen darin, dass Hypothekengläubiger und Forderungsgläubiger niemals zwei verschiedene Personen sein können (§ 1153 II).

Q:

Wie zeigt sich die Akzessorietät bei Begründung der Hypothek?

A:

Hypothekengläubiger wird nur, wer Forderungsgläubiger ist.

Besteht die Forderung nicht, für welche die Hypothek bestimmt ist, dann erwirbt der Gläubiger, der als Hypothekengläubiger eingetragen ist, nicht die Hypothek (sie steht vielmehr dem Eigentümer zu).

Q:

Wie zeigt sich die Akzessorietät bei Übertragung der Hypothek?

A:

Forderung und Hypothek müssen zusammen übertragen werden. Ausgeschlossen ist es, die Forderung allein zu übertragen und die Hypothek vorzubehalten oder umgekehrt. Vielmehr bewirkt die Übertragung der Forderung automatisch den Übergang der Hypothek auf den neuen Gläubiger (§ 1153 I).

Q:

Welche Durchbrechung der Akzessorietät gibt es bei der Hypothek?

A:

Wenn die Hypothek übertragen wird, die nur der Eintragung nach, aber nicht in Wahrheit dem Gläubiger zusteht, weil die Forderung nicht oder nicht mehr besteht, so kann die Übertragung wegen des guten Glaubens des Erwerbers nach § 892 wirksam sein (er erwirbt aber nur das dingliche Recht).

Q:

Wie zeigt sich die Akzessorietät der Hypothek, wenn die Forderung erlischt?

A:

Erlischt die Forderung (z. B. durch Erfüllung), so hört automatisch der Gläubiger auf, Hypothekengläubiger zu sein. Die Hypothek geht auf den Eigentümer über.

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Q:

Was unterscheidet Verkehrs- und Sicherungshypothek?

A:

Die Sicherungshypothek (§ 1184) ist im Vergleich zur Verkehrshypothek streng akzessorisch. Eine Sicherungshypothek kann nicht gutgläubig erworben werden.

Die Sicherungshypothek ist im Unterschied zur Verkehrshypothek zur Sicherung und Erzwingung kurzfristiger Forderungen bestimmt.

Die Sicherungshypothek kann nur als Buchhypothek begründet werden (§ 1185 I).

Q:

Was unterscheidet Brief- und Buchhypothek?

A:

Eine Briefhypothek ist in einem Hypothekenbrief verbrieft.

Die Buchhypothek wird dagegen im Grundbuch eigetragen.

Sie unterscheiden sich hinsichtlich Entstehung und Übertragung, in der Geltendmachung und im öffentlichen Glauben.

Q:

Was ist unter einer Tilgungshypothek zu verstehen?

A:

Bei einer Tilgungshypothek erfolgt neben einer Zinszahlung eine ständige Tilgung der Hypothek in Jahresraten nach einem vereinbarten Plan.

Q:

Welche Arten von Forderungen werden mit Hypotheken abgesichert?

A:

Die gesicherten Forderungen sind stets Geldforderungen.

Sie stehen meist im wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Grundstück.

Möglich ist jedoch auch eine Belastung des Grundstücks wegen einer Forderung, die dem Grundstück nicht zugutekommt (Restkaufgeldhypotheken).

Q:

Wie muss die Forderung (mindestens) beschaffen sein, die mit einer Hypothek gesichert werden soll?

A:

Die Forderung kann bedingt, befristet und künftig sein; die künftige Forderung muss aber wenigstens bestimmbar sein.[1]


[1] bis zur Entstehung der Forderung steht die Hypothek dem Eigentümer als vorläufige Grundschuld zu

Q:

Wie kann die Forderung, die durch eine Hypothek gesichert ist, ausgewechselt werden?

A:

Der Wechsel der Forderung erfordert einen dinglichen Vertrag zwischen Eigentümer und Gläubiger und Eintragung im Grundbuch (bzw. Übergabe des Hypothekenbriefs).

Q:

Was ist eine Hypothek?


A:

Die Hypothek ist eine dingliche, mit Besitz nicht verbundene Belastung eines Grundstücks zur Sicherung einer Geldforderung, § 1113.

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