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Lernmaterialien für Sozialpsychologie an der Universität Jena

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TESTE DEIN WISSEN

Heinz Müller bestellt in seinem Lieblingsrestaurant zum ersten Mal Fisch und stirbt am nächsten Tag an einer Fischvergiftung. Wie denken seine Freunde und Kollegen darüber? Erläutern Sie dies anhand der Simulationsheuristik.

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Simulationsheuristik: eine Heuristik, bei der die Urteilsbildung auf der Grundlage der Vorstellungskraft einer Person erfolgt, wenn keine Information zur Verfügung steht. 


Das heißt, dass seine Freunde und Kollegen sich sehr ärgern werden, und ihre Vorstellungskraft nutzen werden, um zu denken, was gewesen wäre, wenn Heinz keinen Fisch gegessen hätte, da keiner weiß was passiert wäre, hätte Heinz keinen Fisch gegessen. 

Insbesondere die Veränderlichkeit der Situation löst hier die Simulationsheuristik aus. 

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Erläutern Sie das Konfigurationsmodell und das Kovariationsmodell der Attribution sowie, wann welches Modell zum Einsatz kommt.

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Kovariationsmodell: Attribution auf der Basis der wahrgenommenen Kovariation zwischen dem beobachtenden Effekt und seinen möglichen Ursachen (mehrere Beobachtungen)

einfluss von 3 Variablen auf Attribution des beobachtbaren Verhaltens: Person (Konsistenzinformation), Umstände (Konsensusinformation), fokaler Stimulus (Distinktheit)

 

Konfigurationsmodell: Attribution auf Basis von nur einer Beobachtung (Verwendung von Kausalschemata); man braucht vorgefertigte Meinungen, Vorannahmen über

  • Multiple hinreichende Ursachen
  • Multiple notwendige Ursachen 
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Erklären Sie die Theorie der sozialen Identität von Tajfel und Turner.


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Soziale Identität ist ein Teil des Selbstkonzeptes eines Individuums, der sich aus seinem Wissen um die Mitgliedschaft in einer Gruppe  und aus dem Wert und der emotionalen Bedeutung ableitet, mit der diese Mitgliedschaft besetzt ist.


Drei Grundannahmen

 

1 Individuen wollen eine positive Selbsteinschätzung

2 ein Teil davon ist soziale Identität: aus Mitgliedschaft in verschiedenen sozialen Gruppen und der Bewertung dieser Mitgliedschaft

3 Bewertung der Gruppenmitgliedschaft aus Vergleich dieser Gruppen mit anderen relevanten Gruppen – kann positiv und negativ sein


-> Individuen wollen positive soziale Identität; Vergleiche werden gemacht, bei negativem Vergleich versucht man die Gruppe zu verlassen

 

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Wie können nach dem Eigengruppenprojektionsmodell Feindseligkeiten zwischen Gruppen entstehen?

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Abwertung: Eigengruppe und Fremdgruppe sind in einer gemeinsamen Kategorie inkludiert. Bewertung der Fremdgruppe erfolgt durch relative Prototypikalität, wobei man Attribute von der Eigengruppe auf die übergeordnete Gruppe projiziert oder anpasst und die Fremdgruppe dann als weniger passend gesehen wird -> Abwertung durch Vergleich wer prototypischer ist, Statusüberlegenheit der EG wird als legitim betrachtet.

 

Differenzierung ungleich Diskriminierung; Soziale Differenzierung und Bewertung werden zu Diskriminierung, wenn Uneinigkeit hinsichtlich ihrer Legitimität besteht.

  • Perspektivendivergenz hinsichtlich der Angemessenheit einer Differenzierung zwischen sozialen Gruppen
  • Je größer die Eigengruppen-Prototypikalität desto schlechter die Bewertung der Fremdgruppe
  • Abwertung andersartiger FG
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Durch welche psychologischen Prozesse können Vorurteile zwischen Gruppen abgebaut werden?

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Kontakt reduziert Vorurteile

 

Psychologische Prozesse


1. Wissenserwerb

Veränderung von Stereotype durch Falsifikation

Problem: Subtyping statt Subgrouping

Aber Inkonsistenz mit Stereotypen verändert Stereotypen:

Verhalten FG im starken Kontrast zu Stereotyp und starke Gruppenassoziation

Inkonsistentes Verhalten oft und über viele Situationen beobachtbar

FG-Mitglieder sind repräsentativ

 

2. Verändertes Verhalten

Positiver Affekt durch Mere Exposure

(Indirekte) Freundschaft und Kontakt reduzieren Angst vor der FG und darüber Vorurteile


3 Affektive Bindungen aufbauen

Siehe 2 

 

4 Neubewertung der Gruppe (Deprovinzialisierung)

Erkenntnis: soziale Welt kann abseits von EG-Normen und Traditionen geregelt werden; Verringerung von Ethnozentrismus

Perspektivenübernahme und Empathie

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Liegt eine Korrelation vor, so wird meist gesagt, dass man keinen Kausalschluss annehmen kann. Welche Kausalitäten können einer Korrelation unterliegen?

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Kausalitäten können jedweder Zusammenhang sein, der logisch und experimentell signifikant eine unabhängige Variable mit einer abhängigen Variable verbindet. Es kann auch sein, dass die Korrelation durch einen Mediator oder Moderator beeinflusst ist und die unabhängige und abhängige Variable eine Scheinkorrelation zeigen.

 

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Eine Organisation führt eine Aktion für den Umweltschutz durch, Sie werden als Berater eingesetzt, um die starken Argumente möglichst gut verbreiten zu können. Erklären sie anhand des Modells der Elaborationswahrscheinlichkeit, wie die starken Argumente am besten genutzt werden können und was noch notwendig ist um die Aktion nach diesem Modell am besten durchzuführen.

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Starke Argumente wirken über die periphere Route der Überredung -> Zeitintensives, gründliches Nachdenken über Argumente

 

Menschen für die es sehr relevant ist, die sehr involviert sind ansprechen, mit voller Aufmerksamkeit, Sachkenntniss der Quelle ist nicht so relevant bei hoher Involviertheit.

 

Aber: periphere Route sollte auch genutzt werden zur Informationsverbreitung.

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Wie entstehen nach der Theorie des realen Gruppenkonflikts Feindseligkeiten zwischen Gruppen? Wie entstehen sie auf Basis der Theorie der sozialen Identität? Worin unterscheiden sich die beiden Theorien?

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Theorie des realen Gruppenkonflikts:

Strukturelle Beziehungen zwischen sozialen Gruppen verursachen Feindseligkeit.

Negative Interdependenz: ein realer Interessenkonflikt verursacht den Konflikt zwischen sozialen Gruppen und führt zu Feindseligkeit, Abwertung der anderen Gruppe.

 

1 Individuen wollen eine positive Selbsteinschätzung

2 ein Teil davon ist soziale Identität: aus Mitgliedschaft in verschiedenen sozialen Gruppen und der Bewertung dieser Mitgliedschaft

3 Bewertung der Gruppenmitgliedschaft aus Vergleich dieser Gruppen mit anderen relevanten Gruppen – kann positiv und negativ sein

Abwertung der FG um Selbstwert der EG zu erhöhen.

 

Unterschied: Theorie des realen Gruppenkonflikts braucht negative Interdependenz, damit Feindseligkeit entsteht. Bei der sozialen Identität reicht die reine Gruppenmitgliedschaft zur Abwertung der FG.

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Ein Lehrer behauptet sein Schüler wäre Hochbegabt. Erläutern sie anhand des Konfigurationsmodells nach Kelleys Attributionsprinzip wie er zu dieser Ansicht gekommen ist.

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Konfigurationsmodell = Attribution auf der Basis von nur einer Beobachtung (Verwendung von Kausalschemata); unter Vorannahmen

Man braucht eine vorgefertigte Meinung, z. B. durch multiple hinreichende Ursachen oder multiple notwendige Ursachen

Der Lehrer könnte zu dieser Ansicht gekommen sein, da er den Schülern eine Aufgabe gab, diese diese gegoogelt haben und gelöst und der Lehrer davon nichts weiß. Da er per se annimmt, dass seine Schüler immer die besten sind, sagt er sie seien hochbegabt.

 

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Nennen Sie die 4 Kontaktbedingungen nach Allport. Welche 3 Kontaktbedingungen haben Pettigrew und Tropp dagegen aufgestellt? Diskutieren sie die Vor- und Nachteile dieser Bedingungen.

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Allport:

  • Gleicher Status zwischen den Gruppen
  • Gemeinsame übergeordnete Ziele
  • Kooperation zwischen den Gruppen
  • Unterstützung durch Autoritäten (Etablierung neuer Normen, Sanktionierung von Regelbrüchen)

 

-> Von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig

 

Pettigrew & Tropp:

  1. Kontakt reduziert Vorurteile, auch wenn nicht alle der vier Bedingungen nach Allport gegeben sind
  2. Bedingungen nur erleichternd
  3. Alle Bedingungen, die Freundschaft begünstigen verstärken die Wirkung von Kontakt

 

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Unterschied zwischen Experiment und Quasiexperiment? Welche Schlüsse kann man nicht aus einem Quasiexperiment ziehen?

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Experiment: Zufällige Zuweisung der Probanden zu den experimentellen Bedingungen

Quasi-Experiment: Zuweisung der Probanden zu den experimentellen Bedingungen ist vorgegeben (z. B. Schulklassen) -> natürliche Gruppen

 

Problem: Unterschiede zwischen Experimental- und Kontrollgruppe sind nicht eindeutig auf die unabhängige Variable zurückzuführen -> beeinträchtigte interne Validität -> keine Kausalschlüsse möglich

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Ein Fluglehrer lässt Flugschüler, die bei ersten Mal einen perfekten Start hingelegt haben, vier Wochen üben und beobachtet dann erneut ihre Startversuche. Diese haben sich rapide verschlechtert, sodass der Fluglehrer die Hypothese aufstellt, dass Übung die Leistung verschlechtert. Welches Design hätte er wählen müssen, damit tatsächlich ein solcher Kausalschluss möglich ist?

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Er hätte eine Kontrollgruppe haben sollen, die beim ersten Mal einen perfekten Start hinlegt, nicht übt und dann nocheinmal springt. Es könnte sein, dass die Leute nur durch Zufall beim ersten Mal sehr gut springen und dann auf das normale Niveau eines Anfängers zurückgehen.

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Q:

Heinz Müller bestellt in seinem Lieblingsrestaurant zum ersten Mal Fisch und stirbt am nächsten Tag an einer Fischvergiftung. Wie denken seine Freunde und Kollegen darüber? Erläutern Sie dies anhand der Simulationsheuristik.

A:

Simulationsheuristik: eine Heuristik, bei der die Urteilsbildung auf der Grundlage der Vorstellungskraft einer Person erfolgt, wenn keine Information zur Verfügung steht. 


Das heißt, dass seine Freunde und Kollegen sich sehr ärgern werden, und ihre Vorstellungskraft nutzen werden, um zu denken, was gewesen wäre, wenn Heinz keinen Fisch gegessen hätte, da keiner weiß was passiert wäre, hätte Heinz keinen Fisch gegessen. 

Insbesondere die Veränderlichkeit der Situation löst hier die Simulationsheuristik aus. 

Q:

Erläutern Sie das Konfigurationsmodell und das Kovariationsmodell der Attribution sowie, wann welches Modell zum Einsatz kommt.

A:

Kovariationsmodell: Attribution auf der Basis der wahrgenommenen Kovariation zwischen dem beobachtenden Effekt und seinen möglichen Ursachen (mehrere Beobachtungen)

einfluss von 3 Variablen auf Attribution des beobachtbaren Verhaltens: Person (Konsistenzinformation), Umstände (Konsensusinformation), fokaler Stimulus (Distinktheit)

 

Konfigurationsmodell: Attribution auf Basis von nur einer Beobachtung (Verwendung von Kausalschemata); man braucht vorgefertigte Meinungen, Vorannahmen über

  • Multiple hinreichende Ursachen
  • Multiple notwendige Ursachen 
Q:

Erklären Sie die Theorie der sozialen Identität von Tajfel und Turner.


A:

Soziale Identität ist ein Teil des Selbstkonzeptes eines Individuums, der sich aus seinem Wissen um die Mitgliedschaft in einer Gruppe  und aus dem Wert und der emotionalen Bedeutung ableitet, mit der diese Mitgliedschaft besetzt ist.


Drei Grundannahmen

 

1 Individuen wollen eine positive Selbsteinschätzung

2 ein Teil davon ist soziale Identität: aus Mitgliedschaft in verschiedenen sozialen Gruppen und der Bewertung dieser Mitgliedschaft

3 Bewertung der Gruppenmitgliedschaft aus Vergleich dieser Gruppen mit anderen relevanten Gruppen – kann positiv und negativ sein


-> Individuen wollen positive soziale Identität; Vergleiche werden gemacht, bei negativem Vergleich versucht man die Gruppe zu verlassen

 

Q:

Wie können nach dem Eigengruppenprojektionsmodell Feindseligkeiten zwischen Gruppen entstehen?

A:

Abwertung: Eigengruppe und Fremdgruppe sind in einer gemeinsamen Kategorie inkludiert. Bewertung der Fremdgruppe erfolgt durch relative Prototypikalität, wobei man Attribute von der Eigengruppe auf die übergeordnete Gruppe projiziert oder anpasst und die Fremdgruppe dann als weniger passend gesehen wird -> Abwertung durch Vergleich wer prototypischer ist, Statusüberlegenheit der EG wird als legitim betrachtet.

 

Differenzierung ungleich Diskriminierung; Soziale Differenzierung und Bewertung werden zu Diskriminierung, wenn Uneinigkeit hinsichtlich ihrer Legitimität besteht.

  • Perspektivendivergenz hinsichtlich der Angemessenheit einer Differenzierung zwischen sozialen Gruppen
  • Je größer die Eigengruppen-Prototypikalität desto schlechter die Bewertung der Fremdgruppe
  • Abwertung andersartiger FG
Q:

Durch welche psychologischen Prozesse können Vorurteile zwischen Gruppen abgebaut werden?

A:

Kontakt reduziert Vorurteile

 

Psychologische Prozesse


1. Wissenserwerb

Veränderung von Stereotype durch Falsifikation

Problem: Subtyping statt Subgrouping

Aber Inkonsistenz mit Stereotypen verändert Stereotypen:

Verhalten FG im starken Kontrast zu Stereotyp und starke Gruppenassoziation

Inkonsistentes Verhalten oft und über viele Situationen beobachtbar

FG-Mitglieder sind repräsentativ

 

2. Verändertes Verhalten

Positiver Affekt durch Mere Exposure

(Indirekte) Freundschaft und Kontakt reduzieren Angst vor der FG und darüber Vorurteile


3 Affektive Bindungen aufbauen

Siehe 2 

 

4 Neubewertung der Gruppe (Deprovinzialisierung)

Erkenntnis: soziale Welt kann abseits von EG-Normen und Traditionen geregelt werden; Verringerung von Ethnozentrismus

Perspektivenübernahme und Empathie

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Q:

Liegt eine Korrelation vor, so wird meist gesagt, dass man keinen Kausalschluss annehmen kann. Welche Kausalitäten können einer Korrelation unterliegen?

A:

Kausalitäten können jedweder Zusammenhang sein, der logisch und experimentell signifikant eine unabhängige Variable mit einer abhängigen Variable verbindet. Es kann auch sein, dass die Korrelation durch einen Mediator oder Moderator beeinflusst ist und die unabhängige und abhängige Variable eine Scheinkorrelation zeigen.

 

Q:

Eine Organisation führt eine Aktion für den Umweltschutz durch, Sie werden als Berater eingesetzt, um die starken Argumente möglichst gut verbreiten zu können. Erklären sie anhand des Modells der Elaborationswahrscheinlichkeit, wie die starken Argumente am besten genutzt werden können und was noch notwendig ist um die Aktion nach diesem Modell am besten durchzuführen.

A:

Starke Argumente wirken über die periphere Route der Überredung -> Zeitintensives, gründliches Nachdenken über Argumente

 

Menschen für die es sehr relevant ist, die sehr involviert sind ansprechen, mit voller Aufmerksamkeit, Sachkenntniss der Quelle ist nicht so relevant bei hoher Involviertheit.

 

Aber: periphere Route sollte auch genutzt werden zur Informationsverbreitung.

Q:

Wie entstehen nach der Theorie des realen Gruppenkonflikts Feindseligkeiten zwischen Gruppen? Wie entstehen sie auf Basis der Theorie der sozialen Identität? Worin unterscheiden sich die beiden Theorien?

A:

Theorie des realen Gruppenkonflikts:

Strukturelle Beziehungen zwischen sozialen Gruppen verursachen Feindseligkeit.

Negative Interdependenz: ein realer Interessenkonflikt verursacht den Konflikt zwischen sozialen Gruppen und führt zu Feindseligkeit, Abwertung der anderen Gruppe.

 

1 Individuen wollen eine positive Selbsteinschätzung

2 ein Teil davon ist soziale Identität: aus Mitgliedschaft in verschiedenen sozialen Gruppen und der Bewertung dieser Mitgliedschaft

3 Bewertung der Gruppenmitgliedschaft aus Vergleich dieser Gruppen mit anderen relevanten Gruppen – kann positiv und negativ sein

Abwertung der FG um Selbstwert der EG zu erhöhen.

 

Unterschied: Theorie des realen Gruppenkonflikts braucht negative Interdependenz, damit Feindseligkeit entsteht. Bei der sozialen Identität reicht die reine Gruppenmitgliedschaft zur Abwertung der FG.

Q:

Ein Lehrer behauptet sein Schüler wäre Hochbegabt. Erläutern sie anhand des Konfigurationsmodells nach Kelleys Attributionsprinzip wie er zu dieser Ansicht gekommen ist.

A:

Konfigurationsmodell = Attribution auf der Basis von nur einer Beobachtung (Verwendung von Kausalschemata); unter Vorannahmen

Man braucht eine vorgefertigte Meinung, z. B. durch multiple hinreichende Ursachen oder multiple notwendige Ursachen

Der Lehrer könnte zu dieser Ansicht gekommen sein, da er den Schülern eine Aufgabe gab, diese diese gegoogelt haben und gelöst und der Lehrer davon nichts weiß. Da er per se annimmt, dass seine Schüler immer die besten sind, sagt er sie seien hochbegabt.

 

Q:

Nennen Sie die 4 Kontaktbedingungen nach Allport. Welche 3 Kontaktbedingungen haben Pettigrew und Tropp dagegen aufgestellt? Diskutieren sie die Vor- und Nachteile dieser Bedingungen.

A:

Allport:

  • Gleicher Status zwischen den Gruppen
  • Gemeinsame übergeordnete Ziele
  • Kooperation zwischen den Gruppen
  • Unterstützung durch Autoritäten (Etablierung neuer Normen, Sanktionierung von Regelbrüchen)

 

-> Von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig

 

Pettigrew & Tropp:

  1. Kontakt reduziert Vorurteile, auch wenn nicht alle der vier Bedingungen nach Allport gegeben sind
  2. Bedingungen nur erleichternd
  3. Alle Bedingungen, die Freundschaft begünstigen verstärken die Wirkung von Kontakt

 

Q:

Unterschied zwischen Experiment und Quasiexperiment? Welche Schlüsse kann man nicht aus einem Quasiexperiment ziehen?

A:

Experiment: Zufällige Zuweisung der Probanden zu den experimentellen Bedingungen

Quasi-Experiment: Zuweisung der Probanden zu den experimentellen Bedingungen ist vorgegeben (z. B. Schulklassen) -> natürliche Gruppen

 

Problem: Unterschiede zwischen Experimental- und Kontrollgruppe sind nicht eindeutig auf die unabhängige Variable zurückzuführen -> beeinträchtigte interne Validität -> keine Kausalschlüsse möglich

Q:

Ein Fluglehrer lässt Flugschüler, die bei ersten Mal einen perfekten Start hingelegt haben, vier Wochen üben und beobachtet dann erneut ihre Startversuche. Diese haben sich rapide verschlechtert, sodass der Fluglehrer die Hypothese aufstellt, dass Übung die Leistung verschlechtert. Welches Design hätte er wählen müssen, damit tatsächlich ein solcher Kausalschluss möglich ist?

A:

Er hätte eine Kontrollgruppe haben sollen, die beim ersten Mal einen perfekten Start hinlegt, nicht übt und dann nocheinmal springt. Es könnte sein, dass die Leute nur durch Zufall beim ersten Mal sehr gut springen und dann auf das normale Niveau eines Anfängers zurückgehen.

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