Methoden der empirischen Sozialforschung I an der Universität Jena

Karteikarten und Zusammenfassungen für Methoden der empirischen Sozialforschung I an der Universität Jena

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Welchen Beitrag leistete die Chicagoer Schule zur Entwicklung
der qualitativen Sozialforschung?

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Was beinhaltet das Theorem nach Thomas und Thomas?

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Welche Ziele kann die empirische Sozialforschung verfolgen?

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Was ist eine Theorie und aus welchen Bestandteilen besteht sie?

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Was sind Nominal- und Realdefinitionen von Begriffen?

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Was versteht man unter einem theoretischen Mechanismus?

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Wie definieren sich Variablen und Hypothesen?

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Welche Zusammenhänge können Hypothesen zwischen Variablen postulieren?

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Was macht man bei der Konzeptspezifikation?

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Was bedeutet es, zu operationalisieren?

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Was sind operationalistische Operationalisierungen?

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Was sind kausal-analytische Operationalisierungen?

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Methoden der empirischen Sozialforschung I

Welchen Beitrag leistete die Chicagoer Schule zur Entwicklung
der qualitativen Sozialforschung?

1. Etablierung eines pragmatischen und konstruktivistischen Verständnis
menschlichen Handelns
, verbunden mit einer unumgänglichen Einbettung in sozialen Situationen und weitere Kontexte
2. Anwendung dieser Perspektive auf die Erforschung der kosmopolitischen Großstadt mittels qualitativ-explorativer Forschungsdesigns
3. Theoretische Grundlegung der Konstitution, Dynamik und Konflikthaftigkeit moderner Gesellschaften

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was beinhaltet das Theorem nach Thomas und Thomas?

“Wenn Menschen eine Situation als real definieren, dann hat sie reale Konsequenzen.”

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Welche Ziele kann die empirische Sozialforschung verfolgen?

1. Explorative Untersuchungen

2. Deskriptive Untersuchungen

3. Untersuchungen zur Prüfung von Hypothesen und Theorien

4. Evaluationsstudien

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was ist eine Theorie und aus welchen Bestandteilen besteht sie?

Ziel von Theorien:
• Versuch, ein wissenschaftliches
Problem zu lösen --> Erklärung
• Erkenntnisgewinn durch Reduktion von Komplexität in der gesellschaftlichen Wirklichkeit
• Definition: Eine Menge logisch miteinander verknüpfter Aussagen, von denen sich mindestens eine auf einen empirisch prüfbaren Zusammenhang bezieht (Hypothese)

Bestandteile

Definitionen der grundlegenden Begriffe
Mechanismen: theoretische Zusammenhänge zwischen Begriffen
Hypothesen: empirische Aussage, die Beziehung zwischen mindestens zwei Variablen postuliert

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was sind Nominal- und Realdefinitionen von Begriffen?

Nominaldefinition: Festlegung, dass Begriff A dasselbe bedeutet wie Ausdruck
B --> A und B sind austauschbar
• nicht wahrheitsfähig (aber kritisierbar)
• Gefahr definitorischer Regress: wenn Ausdruck B zu definierende Begriffe enthält
• Kriterien: Präzision/Eindeutigkeit, Konsistenz, Kompatibilität mit Forschungsstand


Realdefinition: Begriff sollen wesentliche Eigenschaften zugeordnet werden --> A und B sind nicht austauschbar
• ist wahrheitsfähig, aber nie abschließend
• über Bedeutungsanalysen (wie wird Begriff verstanden?) oder empirische Analysen
(welche Eigenschaften hat Begriff?)

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was versteht man unter einem theoretischen Mechanismus?

Mechanismen = Zusammenhänge zwischen Begriffen

• Theorien sind gedanklich konstruierte Systeme von Zusammenhängen, die
Begriffe kausal miteinander verknüpfen = Mechanismen


• Theoretische Grundannahmen (Prämissen/Axiome): zentral für weitere Argumentation der Theorie (z.B. Annahmen der rationalen Entscheidungstheorie), nicht empirisch überprüfbar
Aussagen über Kausalzusammenhänge: Grundannahmen über die kausalen Verbindungen zwischen Begriffen mit Bezug auf den Forschungsgegenstand,
z.T. empirisch überprüfbar
Aussagen über Randbedingungen, unter denen ausalzusammenhänge gelten sollen, empirisch überprüfbar

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Wie definieren sich Variablen und Hypothesen?

Hypothese = empirische Aussage, die eine Beziehung zwischen mind. zwei Variablen (Merkmalen) postuliert, kann vorläufig bestätigt oder abgelehnt werden
• leitet sich aus Begriffen und Mechanismen logisch ab



Variablen (Merkmale) = Sammelbegriff für eine Menge von (mindestens zwei)
Merkmalsausprägungen, die Objekten (Merkmalsträgern) zugeschrieben werden können

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Welche Zusammenhänge können Hypothesen zwischen Variablen postulieren?

Wenn-dann Beziehungen

Je-desto Beziehungen

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was macht man bei der Konzeptspezifikation?

Präzisierung der in der Theorie verwendeten Konzepte/Begriffe
(Dimensionalität)

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was bedeutet es, zu operationalisieren?

(Messbarmachung): Zuordnung
beobachtbarer Sachverhalte
(Indikatoren) auf theoretische
Konstrukte nach bestimmten
Regeln --> Messtheorie

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was sind operationalistische Operationalisierungen?

Operationalismus: theoretisches Konstrukt wird durch Indikatoren definiert bzw. ihnen gleichgesetzt.

• Arbeitslos ist, wer sich selbst als arbeitslos bezeichnet.
• Gering gebildet ist, wer keinen mittleren Schulabschluss hat.


• Vorteile: einfach festzulegen, zu messen, zu kommunizieren


• Probleme: • ggf. zu einfach (Bedeutungsbreite des Konstrukts nicht erfasst) • Untersuchungen, die mit dem gleichen theoretischen Konstrukt arbeiten, können
etwas völlig Verschiedenes operationalisiert haben – kein Vergleich möglich


• Eignung: (begrenzt) für manifeste (direkt beobachtbare) Konstrukte

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was sind kausal-analytische Operationalisierungen?

Einer Person wird das Konstrukt A dann und nur dann zugesprochen, wenn sie auf den Stimulus S die Reaktion R zeigt. Wenn nicht, wird ihr Nicht-A zugesprochen (=bilateraler Reduktionssatz)
• Beispiel: Gering gebildet ist (A), wer beim PISA Kompetenztest Lesen die Fragen zu Kompetenzniveau 2 (S) falsch beantwortet hat (R).

•„Bildung“ wird als latentes, also nicht direkt beobachtbares Konstrukt begriffen je geringer Bildung „in“ einer Person ausgeprägt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Person bei PISA Lesen schlech abschneidet


Vorteile:
• Erfassung mehrdimensionaler Konstrukte durch multiple Indikatoren
• Messfehlerreduktion durch mehrere Indikatoren


Probleme:
• schwierig festzulegen, zu messen, zu kommunizieren
• Auch Korrespondenzregeln sind Hypothesen („Hilfstheorien“)
• Belegung über statistische Analysen nötig
• bei Falsifikation der Forschungshypothese: „Hilfstheorie“ oder „Kerntheorie“ falsch?


Eignung: für latente (nicht direkt beobachtbare) Konstrukte

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