Methoden der empirischen Sozialforschung I an der Universität Jena

Karteikarten und Zusammenfassungen für Methoden der empirischen Sozialforschung I im Soziologie Studiengang an der Universität Jena in Ilmenau

CitySTADT: Ilmenau

CountryLAND: Deutschland

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Was sind kausal-analytische Operationalisierungen?

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Was versteht man unter Falsifikation?

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Welche ontologischen Grundannahmen hat der Kritische Rationalismus?

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Was bedeutet Objektivität des Begründungszusammenhangs?

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Was versteht man unter einem theoretischen Mechanismus?

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Welche Formen der Validitätsprüfung gibt es?

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Was bedeutet es, zu operationalisieren?

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Was sind die Vor- und Nachteile von standardisierten Inhaltsanalysen?

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Wie wird die Wirklichkeit subjektiv angeeignet?

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Welchen Beitrag leisten die Frühformen für die Entwicklung der quantitativen Sozialforschung?

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Was sind experimentelle, quasi-experimentelle und ex-post-facto
Forschungsdesigns und in welchen Aspekten unterscheiden sie sich?

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Was ist eine Theorie und aus welchen Bestandteilen besteht sie?

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Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was sind kausal-analytische Operationalisierungen?

Einer Person wird das Konstrukt A dann und nur dann zugesprochen, wenn sie auf den Stimulus S die Reaktion R zeigt. Wenn nicht, wird ihr Nicht-A zugesprochen (=bilateraler Reduktionssatz)
• Beispiel: Gering gebildet ist (A), wer beim PISA Kompetenztest Lesen die Fragen zu Kompetenzniveau 2 (S) falsch beantwortet hat (R).

•„Bildung“ wird als latentes, also nicht direkt beobachtbares Konstrukt begriffen je geringer Bildung „in“ einer Person ausgeprägt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Person bei PISA Lesen schlech abschneidet

Vorteile:
• Erfassung mehrdimensionaler Konstrukte durch multiple Indikatoren
• Messfehlerreduktion durch mehrere Indikatoren

Probleme:
• schwierig festzulegen, zu messen, zu kommunizieren
• Auch Korrespondenzregeln sind Hypothesen („Hilfstheorien“)
• Belegung über statistische Analysen nötig
• bei Falsifikation der Forschungshypothese: „Hilfstheorie“ oder „Kerntheorie“ falsch?

Eignung: für latente (nicht direkt beobachtbare) Konstrukte

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was versteht man unter Falsifikation?

=Nicht-Bestätigung

Erkenntnisfortschritt durch Aussondern nicht-bestätigter Theorien bzw. durch vorläufiges Beibehalten bestätigter Theorien

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Welche ontologischen Grundannahmen hat der Kritische Rationalismus?

eine vom menschlichen Bewusstsein unabhängige
soziale Wirklichkeit existiert und ist zumindest teilweise auch erkennbar –> Abgrenzung zum naiven Realismus und Idealismus

Kausalität: soziale Wirklichkeit ist regelhaft geordnet und funktioniert nach bestimmten Ursache-Wirkungs-Prinzipien –> objektivierbare Ursachen sozialen
Handelns

Prinzip der Einheitswissenschaft: Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn in den
Natur- und Sozialwissenschaften unterliegt denselben Regeln

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was bedeutet Objektivität des Begründungszusammenhangs?

• Falsifikation einer Theorie muss anhand von empirischen Daten nachvollziehbar sein
• Ergebnis der Theorieprüfung soll unabhängig von Einstellungen, Werten und Vorurteilen der Forschenden sein
• z.B. durch Objektivität von Messinstrumenten oder Wiederholbarkeit von Studien angestrebt

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was versteht man unter einem theoretischen Mechanismus?

Mechanismen = Zusammenhänge zwischen Begriffen

• Theorien sind gedanklich konstruierte Systeme von Zusammenhängen, die
Begriffe kausal miteinander verknüpfen = Mechanismen

• Theoretische Grundannahmen (Prämissen/Axiome): zentral für weitere Argumentation der Theorie (z.B. Annahmen der rationalen Entscheidungstheorie), nicht empirisch überprüfbar
Aussagen über Kausalzusammenhänge: Grundannahmen über die kausalen Verbindungen zwischen Begriffen mit Bezug auf den Forschungsgegenstand,
z.T. empirisch überprüfbar
Aussagen über Randbedingungen, unter denen ausalzusammenhänge gelten sollen, empirisch überprüfbar

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Welche Formen der Validitätsprüfung gibt es?

Inhaltsvalidität

Alle (in Konzeptspezifizierung) explizierten Dimensionen eines Begriffs durch Messung erfasst?

Kriteriumsvalidität

Plausibler Zusammenhang mit externem Kriterium (theoretisch relevanter Kriteriumsvariable)?
→Kriterium = ein anderer als valide geltender „Test“

Konstruktvalidität

Konvergenzvalidität: Messen verschiedene Indikatoren das gleiche Konstrukt (auch: die gleiche Dimension)?
Diskriminanzvalidität: Sind theoretisch unterscheidbare Konstrukte (auch: Dimensionen) empirisch unterscheidbar?

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was bedeutet es, zu operationalisieren?

(Messbarmachung): Zuordnung
beobachtbarer Sachverhalte
(Indikatoren) auf theoretische
Konstrukte nach bestimmten
Regeln –> Messtheorie

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was sind die Vor- und Nachteile von standardisierten Inhaltsanalysen?

Vorteile:
• nicht reaktiv
• Vielfältigkeit des zur Verfügung stehenden Materials
• Schriftliche Dokumente über lange Zeiträume erhalten

Nachteile:
• Wer verfasste den/die Texte und zu welchem Zweck?
• Problem der Mehrdeutigkeit von Begriffen und Kategorien
→Textauswahl sowie Qualität und Objektivität des Kategorienschemas
entscheidet hauptsächlich über Qualität der standardisierten Inhaltsanalyse

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Wie wird die Wirklichkeit subjektiv angeeignet?

• bei primärer Sozialisation erfolgt die Aneignung des basalen Wissens der gesellschaftlichen Wirklichkeit
• Wissensvermittlung erfolgt durch signifikante Anderen, über die Generalisierung des signifikanten Anderen
• Sprache bildet den Grundmodus dessen

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Welchen Beitrag leisten die Frühformen für die Entwicklung der quantitativen Sozialforschung?

Frühformen dienten eher dem Zählen und Entdecken, noch keine systematische Analyse von Regelmäßigkeiten oder Zusammenhängen

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was sind experimentelle, quasi-experimentelle und ex-post-facto
Forschungsdesigns und in welchen Aspekten unterscheiden sie sich?

experimentelle Designs 

Zeitpunkt der Bestimmung von Vergleichsgruppen (in Experimental- und Kontrollgruppe): vor der Erhebung
• nach dem Prinzip der Zufallsaufteilung

 
quasi-experimentelle Designs

wie experimentelle Designs nur ohne zufällige Gruppenaufteilung, da Untersuchungsgruppen bereits vorhanden

Ex-post-facto-Desings

Zeitpunkt: nach der Erhebung 

Standart in Soziologie aufgrund von Komplexität des Untersuchungsgegenstandes z.B. Umfragen

Prüfung Kausalität nur bedingt möglich

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Was ist eine Theorie und aus welchen Bestandteilen besteht sie?

Ziel von Theorien:
• Versuch, ein wissenschaftliches
Problem zu lösen –> Erklärung
• Erkenntnisgewinn durch Reduktion von Komplexität in der gesellschaftlichen Wirklichkeit
• Definition: Eine Menge logisch miteinander verknüpfter Aussagen, von denen sich mindestens eine auf einen empirisch prüfbaren Zusammenhang bezieht (Hypothese)

Bestandteile

Definitionen der grundlegenden Begriffe
Mechanismen: theoretische Zusammenhänge zwischen Begriffen
Hypothesen: empirische Aussage, die Beziehung zwischen mindestens zwei Variablen postuliert

Gradient

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