Allgemeine I an der Universität Jena

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Erläutern Sie (am Beispiel der Studie von Conrad & Hull, 1964, oder einem
anderen Beispiel Ihrer Wahl) wie die systematische Beobachtung von
Gedächtnisfehlern Aussagen über die normale Funktionsweise des
Gedächtnisses erlaubt.

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Nennen Sie einige der wichtigsten methodischen Ansätze in den Kognitiven Neurowissenschaften.

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Was versteht man unter „artikulatorischer Suppression“?

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Beschreiben Sie kurz den Fall des amnestischen Patienten H.M. und erläutern Sie, inwieweit neuropsychologische Befunde zu Modellen des Gedächtnisses mit mehreren Teilsystemen geführt haben. (Hatte HM anterograde oder retrograde Amnesie?)

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Was versteht man unter dem sensorischen Gedächtnis?

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Beschreiben Sie in Grundzügen die klassischen experimentellen Untersuchungen von George Sperling zum sensorischen Gedächtnis.

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Erklären Sie die Unterscheidung zwischen dem episodischen und dem semantischen Gedächtnis.

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Erklären Sie den Unterschied zwischen dem Kurzzeitgedächtnis und dem Arbeitsgedächtnis.

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Was versteht man unter seriellen Positionseffekten im Gedächtnis für Listen von Items? Erklären Sie dabei insbesondere die Begriffe „Primacy-Effekt“ und Recency-Effekt“.

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Welche Auswirkung auf den Primacy- bzw. den Recency-Effekt (Anfangs- bzw. Endeffekt) beobachtet man bei einer Verlängerung des Zeitintervalls zwischen Einprägen und Abruf?

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Diskutieren Sie (am Beispiel der Studie von Klauer & Zhao, 2004, oder einem anderen Beispiel Ihrer Wahl) Evidenz dafür, dass räumliche Positions- und visuelle Muster-Aspekte des visuellen Kurzzeitgedächtnisses unterschieden werden sollten.

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Welche verschiedenen Teilsysteme des Langzeitgedächtnisses werden heute unterschieden? Bitte diskutieren Sie Evidenz, die zu dieser Differenzierung beigetragen hat, am Beispiel zweier relevanter Studien Ihrer Wahl.

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Allgemeine I

Erläutern Sie (am Beispiel der Studie von Conrad & Hull, 1964, oder einem
anderen Beispiel Ihrer Wahl) wie die systematische Beobachtung von
Gedächtnisfehlern Aussagen über die normale Funktionsweise des
Gedächtnisses erlaubt.

Conrad & Hull, 1964

Experiment zum Kurzzeitgedächtnis

Probanden sollen sich Reihe von Konsonanten einprägen + laut wiederholen

🡢  gelegentliche Fehler systematisch

🡢  Buchstaben häufig durch ähnlich klingende ersetzt (P 🡢 B, F 🡢 S)

Schlussfolgerung: Buchstaben im Gedächtnis eher akustisch als visuell kodiert


🡢 Gedächtnisfehler geben Aufschluss über Kodierung/Abläufe im Gehirn („Weshalb macht man diese Fehler?“)

Allgemeine I

Nennen Sie einige der wichtigsten methodischen Ansätze in den Kognitiven Neurowissenschaften.

Computersimulationen
Algorithmen/Computermodell für menschliches Erleben und Verhalten


experimentelle Tierforschung
teilweise invasiv → Rolle der Gehirnstruktur nachvollziehen


kognitive Neuropsychologie
Untersuchung von Menschen mit fokalen neurologischen Läsionen durch zB Unfälle, Schlaganfall etc.


funktionelle Bildgebungsmethoden = functional brain imaging
Echtzeiteinblick während Tätigkeit der Probanden
o EEG/EKP
o MEG
o PET
o fMRT
o TMS

Allgemeine I

Was versteht man unter „artikulatorischer Suppression“?

artikulatorische Suppression
Unterdrückung/Störung von rehearsal durch permanente Artikulation irrelevanten Wortes
(das, das, das, …)
🡢 verschlechtert Gedächtnisleistung
Beispiel
Wie merken sich Personen Zahlenlisten/Telefonnummern?
Hypothese: durch rehearsal (interne Wiederholung)
artikulatorische Suppression = Unterdrückung/Störung von rehearsal durch permanente Artikulation irrelevanten Wortes (das, das, das, …)
🡢 Leistung stark verschlechtert (da sprachlich kodierte Stimuli interferieren)
Gedächtnisfehler zeigt: Zahlenlisten werden sprachlich kodiert und durch rehearsal eingeprägt

Allgemeine I

Beschreiben Sie kurz den Fall des amnestischen Patienten H.M. und erläutern Sie, inwieweit neuropsychologische Befunde zu Modellen des Gedächtnisses mit mehreren Teilsystemen geführt haben. (Hatte HM anterograde oder retrograde Amnesie?)

H.M.
litt unter schwerer Epilepsie
1953: bilaterale chirurgische Entfernung von Teilen des medialen Temporallappens (Amygdala, vordere 2/3 Hippocampus, Gyrus hippocampalis)


Folgen
schwere anterograde Amnesie
- betraf Informationen aus allen sensorischen Modalitäten + sowohl verbal aus auch nonverbal
- konnte ab Eingriff keine neuen Informationen lange behalten, kein neues Wissen dauerhaft speichern
vergleichsweise geringe retrograde Amnesie
- zB Tod seines Lieblingsonkels vergessen
- aber: prominente Gesichter vor 1950 konnten normal wiedererkannt werden
aber
- KZG intakt
konnte sich Informationen kurzzeitig merken (zB intakte Zahlenmerkspannen bis zu 15 Min. wenn er nicht gestört wurde und intakter Recency-Effekt)
- keine Verminderung der Intelligenz
- keine Störung der Sprache
- Priming funktioniert
- motorisches Lernen möglich


Schlussfolgerung
Hippocampus
nicht notwendig für: kurzzeitige Speicherung, Priming, motorisches Lernen, Abruf von Erinnerungen
notwendig für: Konsolidierung episodischer und semantischer Gedächtnisinhalte
Modularität des Gedächtnisses

es müssen verschiedene Teilsysteme des Gedächtnisses existieren, die relativ unabhängig voneinander arbeiten (zB motorisches Lernen +
Konsolidierung semantischer und episodischer Gedächtnisinhalte)
LZG und KZG

zeitlich verschiedene Informationen werden an unterschiedlichen Ort im Gehirn gespeichert (zB intaktes KZG, aber gestörtes LZG)

Allgemeine I

Was versteht man unter dem sensorischen Gedächtnis?

sensorisches Gedächtnis

  • eines von 3 Gedächtnissystemen von Aktinson + Shiffrin 1968
  • Verbindung zwischen Wahrnehmung und Gedächtnis
  • unbewusste Verarbeitung von Reizen nach Aufnahme aus Außenwelt (visuell, akustisch, taktil)
  • sensorische Informationen werden, bei Wichtigkeit, ins KZG weitergeleitet
  • geringe Speicherdauer/ und -kapazität
  • Vergessen kann durch Maskierung/Überschreibung beschleunigt werden

sensorische Kanäle

visuell „ikonisch“

Unterteilung in frühe (Retina) und späte (Gehirn) Verarbeitungsstufen

Maskierung durch hellen Bildschirm: beschleunigt Vergessen nur, wenn Maske + Buchstabe gleichem Auge präsentiert werden

🡢 wirkt bevor Information beider Augen kombiniert wird

Maskierung durch Konturen: beschleunigt Vergessen auch bei Präsentation vor anderem

Auge

🡢 wirkt nachdem Information beider Augen kombiniert wird

akustisch „echoisch“

Spezialisierung auf Sprache

echoisches Gedächtnis überschrieben durch „speech suffix“, aber nicht durch „buzzer suffix“
Beispiel: Präsentation von irrelevantem „speech suffix“ oder „buzzer suffix“ nach Ziffernfolge
🡢 recency-effect verschwindet durch „speech suffix”, aber nicht durch „buzzer suffix“
🡢 störender Einfluss mit zunehmender Zeit zur letzten Ziffer kleiner
taktil „haptisch“

Allgemeine I

Beschreiben Sie in Grundzügen die klassischen experimentellen Untersuchungen von George Sperling zum sensorischen Gedächtnis.

Sperling 1960
3x3 Buchstabenmatrix für 50ms sehen
freier Abruf so vieler Buchstaben wie möglich
🡢 meist nur 4-5 Buchstaben erinnert
nur eine Reihe abgefragt, Hinweisreiz (Ton) nach Präsentation der Matrix und vor Abruf gibt
Reihe an
🡢 meist wird ganze Reihe erinnert


🡢 alles wurde wahrgenommen, aber Unwesentliches schnell vergessen


Variation von Zeitdauer zwischen cue (Ton zum Abruf einer Zeile) und Matrix
🡢 ikonische Gedächntisspur zerfällt mit der Zeit (je größer Abstand, desto geringer Anzahl
erinnerter Buchstaben)


🡢 sensorisches Gedächtnis hat große Kapazität, Gedächtnisspur zerfällt jedoch sehr schnell
(„Ultrakurzzeitgedächtnis“)


Variation der Maskierung
heller/dunkler Bildschirm (vor und nach Präsentation)
weißer Bildschirm → schlechtere Erinnerung (Information geht nach halber Sekunde
verloren)
schwarzer Bildschirm → bessere Erinnerung (Gedächtnisspur zerfällt nur langsam)
Bildschirm muss gleichem Auge wie Matrix präsentiert werden
🡢 wirkt bei retinaler Verarbeitung (bevor Information beider Augen kombiniert wurde)


Konturen nach Präsentation
→ schlechtere Erinnerung
kann auch anderem Auge präsentiert werden
🡢 wirkt bei zentraler Verarbeitung (im Gehirn, nachdem Informationen beider Augen
kombiniert wurden)


🡢 Benennung der Buchstaben kann auf sehr früher Verarbeitungsstufe (Retina) und auf späterer Verarbeitungsstufe (Gehirn) gestört werden
🡢 Annahme Sperling: 2 Speicherorte des sensorischen Gedächtnisses → zentral und peripher

Allgemeine I

Erklären Sie die Unterscheidung zwischen dem episodischen und dem semantischen Gedächtnis.

Teile des expliziten Langzeitgedächtnisses: Abruf bewusst, deklaratives Wissensgedächtnis


episodisches Gedächtnis
- Ereigniswissen
- Erfahrungen + Ereignisse, die persönlich geprägt sind

- genaue zeitliche Einordnung möglich
- wichtig für angemessenes Verhalten und soziale Interaktionen


semantisches Gedächtnis

- Faktenwissen

- Wissen über Welt und ihre Regelmäßigkeiten

- Inhalte ohne zeitliche + räumliche Vorstellung gespeichert

Allgemeine I

Erklären Sie den Unterschied zwischen dem Kurzzeitgedächtnis und dem Arbeitsgedächtnis.

KZG als Teil des AG (zB im Multikomponenten-Modell des AG von Baddeley + Hitch)
AG als Weiterentwicklung des KZG


KZG
Fähigkeit der einfachen Aufrechterhaltung von wenigen Informationen über sehr kurzen Zeitraum (wenige Sekunden)
AG
Gedächtnissystem in dem Informationen nicht nur kurzzeitig aufrechterhalten, sondern auch
manipuliert werden können

Allgemeine I

Was versteht man unter seriellen Positionseffekten im Gedächtnis für Listen von Items? Erklären Sie dabei insbesondere die Begriffe „Primacy-Effekt“ und Recency-Effekt“.

serielle Positionseffekte: systematische Unterschiede in der typischen Wiedergabeleistung von Items einer Liste in Abhängigkeit der seriellen Position des Items in der Liste
Beispiel
Proband soll Liste mit 20 Wörtern lernen, anschließend free recall (in beliebiger Reihenfolge)
🡢 schwache Wiedergabeleistung für Items in der Mitte, gute Leistung für erste/letzte Items
o „Primacy-Effekt“ (Anfangseffekt) + „Recency-Effekt“ (Endeffekt)


Effekten liegen unterschiedliche Mechanismen zugrunde
Primacy-Effekt: LZG 

Recency-Effekt:  KZG
Nachweis: Verlängerung des Zeitintervalls zwischen Einprägen + Abruf
sofortiger Abruf
🡢 Primacy und Receny-Effekt treten auf
Abruf nach Verzögerung von 15-30s + interferierende Aufgabe
🡢 Primacy Effekt erhalten (LZG)
🡢 Recency verschwunden (KZG gestört)

Allgemeine I

Welche Auswirkung auf den Primacy- bzw. den Recency-Effekt (Anfangs- bzw. Endeffekt) beobachtet man bei einer Verlängerung des Zeitintervalls zwischen Einprägen und Abruf?

Effekten liegen unterschiedliche Mechanismen zugrunde

Primacy-Effekt: LZG
Recency-Effekt: KZG
Nachweis: Verlängerung des Zeitintervalls zwischen Einprägen + Abruf
sofortiger Abruf
🡢 Primacy und Receny treten auf
Abruf nach Verzögerung von 15-30s + interferierende Aufgabe
🡢 Primacy Effekt erhalten (LZG)
🡢 Recency verschwunden (KZG gestört)

Allgemeine I

Diskutieren Sie (am Beispiel der Studie von Klauer & Zhao, 2004, oder einem anderen Beispiel Ihrer Wahl) Evidenz dafür, dass räumliche Positions- und visuelle Muster-Aspekte des visuellen Kurzzeitgedächtnisses unterschieden werden sollten.

Klauer + Zhao, 2004


zwei verschiedene Aufgaben
räumlich: Position eines weißen Punktes auf schwarzem Hintergrund soll erinnert werden
visuell: chinesische Schriftzeichen („ideographs“) sollen erinnert werden


Sekundäraufgabe in 10 Sek Zeitintervall nach Aufgabe
räumlich: sich nicht bewegenden Punkt zwischen vielen sich bewegenden Punkten finden
visuell: abweichende Farbe finden


Test: Probanden sollen aus 8 Items aussuchen, welches ihnen präsentiert wurde


Ergebnis
räumliche Sekundäraufgabe interferiert stärker mit räumlicher Primäraufgabe
visuelle Sekundäraufgabe interferiert stärker mit visueller Primäraufgabe
🡢 dh Leistung bei diesen Kombinationen nimmt ab


selektive Interferenz
anscheinend werden Musterinformationen + Raum/Positionsinformationen im visuellen KZG
unterschiedlich verarbeitet


🡢 Unterteilung in: visuelles KZG für Muster und räumliches KZG für Position

Allgemeine I

Welche verschiedenen Teilsysteme des Langzeitgedächtnisses werden heute unterschieden? Bitte diskutieren Sie Evidenz, die zu dieser Differenzierung beigetragen hat, am Beispiel zweier relevanter Studien Ihrer Wahl.

explizites Gedächtnis
deklarativ, Wissensgedächtnis, Abruf bewusst (Abrufintention)
semantisches Gedächtnis
o Faktenwissen
o Wissen über Welt und ihre Regelmäßigkeiten
o Inhalte ohne zeitliche + räumliche Vorstellung gespeichert
episodisches Gedächtnis
o Ereigniswissen
o Erfahrungen + Ereignisse, die persönlich geprägt sind
o genaue zeitliche Einordnung möglich
o wichtig für angemessenes Verhalten und soziale Interaktionen


implizites Gedächtnis
prozedural, Verhaltensgedächtnis, Abruf nicht bewusst
Fertigkeiten und Gewohnheiten (Skills)
zB Schalten beim Autofahren, Fahrradfahren
Erwartung/Priming
Verbesserung der Verarbeitung eines spezifischen Stimulus aufgrund von vorheriger
Erfahrung mit diesem oder assoziiertem Stimulus
nicht-assoziatives Lernen
klassische und operante Konditionierungseffekte
zB Lidschlussreflex


im Gegensatz zum expliziten Gedächtnis ist implizites Gedächtnis nicht von amnestischen
Symptomen betroffen


implizites + explizites Gedächtnis
Spiegelschrift lesen (Cohen & Squire, 1980) - Skills/Fertigkeiten
amnestische Patienten (Wernicke-Korsakoff-Syndrom) und gesunde KG
Aufgabe: Erlernen einer neuen Fähigkeit (= Leistung des impliziten Gedächtnisses)
o in 3 Sitzungen (mit jeweils 5 Trials) lernen Spiegelschrift zu lesen
o 3 Monate später: erneuter Test, um herauszufinden, ob Fähigkeit konstant bleibt
o gemessen wurde Lesegeschwindigkeit
Ergebnis
🡢 amnestische Patienten erlernen neue Fähigkeit genau so schnell wie KG + vergessen sie auch nicht
🡢 konnten sich teils nicht erinnern, Fähigkeit erlernt zu haben (zu Sitzungen gegangen zu sein etc = Teil des expliziten Gedächtnisses), zeigten jedoch gleiche Leistung des impliziten Gedächtnisses wie KG


Teil einer Studie von Graf, Squire & Mandler 1984 - Priming
amnestische Probanden (Korsakoff-Syndrom) und gesunde KG
Aufgabe: Wortliste lernen, dann..

freier Abruf
🡢 amnestische Probanden deutlich schlechtere Erinnerungsleistung
Wortergänzungsaufgabe
🡢 alle Probanden nannten mit erhöhter Whkeit gelernte Wörter (auch amnestische Patienten)


Priming wird indirekt getestet (kein expliziter Abruf gefordert)
🡢 auch bei amnestischen Patienten möglich
nicht intentionale/unbewusste Art des Abrufs wichtiger Faktor

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