Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1 an der Universität Innsbruck

Karteikarten und Zusammenfassungen für Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1 an der Universität Innsbruck

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Ethnomethodologie

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Theoretische Einflüsse auf Interaktionismus

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Gemeinsamkeiten der Phänomenologie (Sozialphänomenologie Schütz) und des Pragmatismus (Interaktionismus)

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Sozialwissenschaftliches Sinnverstehen nach Schütz (inkl. Postulate)

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Welt des Alltags

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intersubjektive Verständigung

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- Sinnkonstitution: Um-zu / Weil-Motive

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Sie sollten in der Lage sein, die Begrifflichkeiten der Schützschen
Sozialphänomenologie zu erläutern und mit Beispielen zu illustrieren.

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Was ist die Sozialphänomenologie von Alfred Schütz?

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Sie sollten verstehen, wie die Begriffe Lebenswelt und Alltag in der Schützschen
Theorie zueinander stehen

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Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensraum

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Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensstil

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Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Ethnomethodologie

Durch die Phänomenologie Husserls und der daraus resultierenden Sozialphänomenologie Schütz und durch Thomas/Znaniecki (Chicago) entsteht die Abregnzung von Parsons Strukturfunktionalismus Von Harold Garfinkel und damit auch die Ethnomenologie

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Theoretische Einflüsse auf Interaktionismus

Aus der Wechselwirkung von Georg Simmel unf dem Amerikanischen Pragmatismus entsteht Interaktion von Robert E. Park (Chicago School) und daraus folgend der US-amerikanische Interaktionismus 

 Vertreter sind Mead, Blumer, Strauss und Becker

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Gemeinsamkeiten der Phänomenologie (Sozialphänomenologie Schütz) und des Pragmatismus (Interaktionismus)

– Nicht-positivistische Orientierung und Theoriestil

– Konzepte: Bedeutung, Sinn, Wissen, Verstehen, Handlung, Interaktion, Sprache

– Gegenstand der Forschung sind alltägliche Verstehensprozesse und Sinnkonstruktionen

– Berücksichtigung der Perspektivität der Handelnden

– study at close range (z.B. Feldforschung in natürlichen Settings)

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sozialwissenschaftliches Sinnverstehen nach Schütz (inkl. Postulate)

1. Theoretische Fundierung der Soziologie:

– Die Soziologie galt für Schütz
grundsätzlich als eine empirische Wissenschaft; er arbeitete aber an ihren
theoretischen Grundlagen
2. Sozialtheoretische Adaption des Lebensweltbegriffs: 

 Wie konstituiert sich Sinn in der Sozialwelt? (Sinnkonstitution im individuellen
Bewusstsein im Kontext intersubjektiver, sozialer Zusammenhänge, Selbst-
und Fremdverstehen, Sinnstrukturen der Sozialwelt)
3. Schütz (u. Luckmann)

versuchen, die invarianten, formalen Strukturen
der Lebenswelt
begrifflich-theoretisch zu fassen als Basis für die empirische
Untersuchung konkreter, variabler und vielfältiger Lebenswelten

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Welt des Alltags

Lebensweltliche Strukturen

Zeitlich

   > Vergangenheit

   > Räumlich

   > Zukunft

Räumlich

   > Aktuelle Reichweite

   > Wiederherstellbare Reichweite

   > Erlangbare Reichweite

Sozial

   > Umwelt 

      –Direkte erfahrbare Realität

      – WIR -BEZIEHUNGEN

         – hoher Grad an Intimität 

         – viele Anzeichen über andere Person

         – Typisierungen werden erlernt, getestet

   > Mitwelt

      – Indirekte erfahrbare Realität

      – SIE-BEZIEHUNGEN

         – welt der Zeitgenossen: der Briefträger,             Rektorin, das Parlament, die ÖH

         – Funktionen, Rollen, Kollektivitäten                   (Konstruktion von Typen)

   > Vorwelt

      – Lebenswelt vor unserer Geburt:                        Vorfahren

   > Nachwelt

      – Lebenswelt nach unserem Tod:                        Nachfahren

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

intersubjektive Verständigung

Verstehen des alter ego

– Über Zeichen und Anzeichen

– Durch Prozesse der Sinnübertragung (Projektion des Selbstverstehens)

– immer nur partielles verstehen

Voraussetzungen

Generalthese der Reziprozität der Standpunkte

– Idealisierung der Austauschbarkeit der Standpunkte

– Idealisierung der Übereinstimmung der Relevanzsysteme

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

- Sinnkonstitution: Um-zu / Weil-Motive

Individuelles Bewusstsein

– Sinn einer Handlung beschreibt den Motivationszweck

   > Um-zu Motiv – Handlungsziel, Zweck

   > Weil-Motiv – Gründe für das Handlungsziel

Beispiele

Um-zu

   > Um zu sehen, was für ein Objekt das ist,           schlage ich mit dem Stock darauf.

   > Auffassung der Motivationskette vom                Handlungsziel her, vom Späteren zum              Früheren

Unechtes Weil-Motiv

   > Ich schlug mit dem Stock auf das Objekt,         weil ich sehen wollte was es ist.

   > Rückwendung nach erfolgter Handlung

   > Unechte Weil-Motive sind in um-zu Sätze        übertragbar

Echtes Weil-Motiv

   > Ich wollte sehen was es ist (ob es eine Schlange ist), weil ich mich vor Schlangen fürchte)

   > Begründung nicht für Handlung, sondern für das Handlungsziel

   > kann nicht als um-zu formuliert werden

Hinter Weil-Motiven stehen Einstellungen, Emotionen, vergangene Erfahrungen, Ereignisse, Anlässe.

Weil-Motive sind nicht immer bewusst, z.T. unbewusste Motive, biographische Hintergründe 

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Begrifflichkeiten der Schützschen
Sozialphänomenologie zu erläutern und mit Beispielen zu illustrieren.

Theoriebereiche bei Schütz

 Sinn und soziale Handlung

   > Sinnkonstitution

   > Intersubjektive Verständigung

   > um-zu / weil-Motive

Aufschichtung der Lebenswelt

   > Zeitlich, räumlich, soziale Aufschichtung

   > Sinnhorizonte bzw. Wirklichkeitsbereiche

Typik und Relevanz

   > Tipisierung 
   > Formen der Relevanz 
​​​​

Dies führt zur Methodologie des Sinnverstehens

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Was ist die Sozialphänomenologie von Alfred Schütz?

– Alfred Schütz Sozialphänomenologie entsteht durch Webers verstehenden Soziologie und der Phänomenologie Husserls 

– Die zentrale Frage die Schütz dabei stellt ist, ,,Wie konstituiert sich Sinn in der Lebenswelt und wie lässt sich dies sozialwissenschaftlich beforschen“

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten verstehen, wie die Begriffe Lebenswelt und Alltag in der Schützschen
Theorie zueinander stehen

Lebenswelt bezeichnet alle Sinnbereiche menschlicher Erfahrung (z.B. Traum, Spiel, Alltag)

Alltag bezeichnet einen spezifischen Sinn- oder Wirklichkeitsbereich der Lebenswelt 

Soziologie des Alltags in der sozialphänomenologischen Tradition:

– Harold Garfinkel: Ethnomenthedologie 

– Hans-Georg Soeffner: hermeneutische Wissenssoziologie (Auslegung des Alltags 1989)

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensraum

Bedeutung in Biologie und Ökologie 

– Habitat 

   > Raum in dem sich Lebewesen aufhalten

Politisch-ideologisch belasteter Begriff

– Imperialismus und Kolonialisierung 19. Jhd., Nationalismus) Rechtfertigung für territoriale Expansionspolitik

Eugen Rosenstock-Hussey (Rechtshistoriker und Soziologe)

– Lebensraum im Sinne eines sozialen Milieus

Maurice Merleau-Ponty (Phänomenologe)

– Beschäftigt sich mit subjektivem Raumerleben und Raumerfahrung (im Verhältnis zum objektiven, geometrischen Raum)

Kurt Lewin (Sozialpsychologe, Gestalttheoretiker)

– Lebensraum als die psychische Vorstellungs- und Erlebniswelt, die subjektive Umwelt einer Person

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensstil

Max Weber 

– Symbolisierung und Stilisierung der Lebensführung im alltäglichen Handeln zur Demonstration von Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe

   > Äußere Erscheinung (z.B. Haartracht, Kleidung, Wohn- und Ernährungsweise) 

   > Alle Dinge bei denen es darum geht, was als schicklich und ehrvoll gilt

Georg Simmel

– “Stil“ beinhaltet eine Note des Allgemeinen, Persönlichkeit wird hinter einem Stil verborgen, darüber aber auch betont

 

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