angewandte Ökologie an der Universität Innsbruck

Karteikarten und Zusammenfassungen für angewandte Ökologie an der Universität Innsbruck

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Bewaldung

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Nutzungsgeschichte

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Nährstoffentzug und Bodenversauerung

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Waldwachstum bedeutet Bodenversauerung

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Folgen der Übernutzung des Waldes

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Forstgesetz 1975

Was ist Wald?

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Forstgesetz 1975

Wirkungen des Waldes

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Forstgesetz 1975

Standortschutzwälder

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• Objektschutzwälder

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Forstgesetz 1975

Negative Beeinflussung der Wirkungen:

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Nachhaltigkeit

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Nutzung des Waldes

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angewandte Ökologie

Bewaldung

Weltweit ist ca. 30% der Landoberfläche bewaldet, dabei konzentriert sich die Bewaldung hauptsächlich auf boreale Zonen und äquatoriale Gebiete. Auch Europa ist stark bewaldet: Der Waldanteil beträgt 46% der Gesamtfläche, diesen Prozentsatz machen vor allem die borealen Nadelwälder im Norden Europas und die Bergwälder aus. In Österreich beträgt die Bewaldung 46,8%, in Tirol nur ca. 40%, da hier viele Gebiete über der Waldgrenze liegen.

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Nutzungsgeschichte

Früher war Holz der wichtigste Energieträger und wurde auch als Bau- und Werkstoff verwendet.
Industrieller Großverbraucher war die Saline Hall (Salzgewinnung).


Bereits im 13./14. Jahrhundert gab es Berg- und Waldordnungen, die den Tiroler Landesherren das
alleinige Nutzungsrecht an jenen Wäldern zusprachen, die für die Deckung des Holzbedarfs der Saline
Hall und der Bergwerke im Raum Schwaz nötig waren und damit deren Rohstoffversorgung sicherte.


In Bergbau und Waldbewirtschaftung wurden Kahlschläge als Nutzungsform eingeführt. Das Laubholz
wurde aufgrund des langsamen (und oft krummen) Wachstums, der geringen Produktivität, des
schwierigen Transports und der guten Brennbarkeit immer weiter zurückgedrängt. Es wurden
Rodungsverbote ausgesprochen: unter Rodung versteht man die Überführung von Wald in eine
andere Nutzungsform.


In der bäuerlichen Holznutzung gab es starke Einschränkungen. Holz durfte nur für den Eigenbedarf
verwendet werden und dies auch nur nach Erlaubnis durch den Waldaufseher (Rieger). Der Verkauf
oder Export von Holz war verboten. Es gab starke Waldweide und Streunutzung in den „gemainen
Wäldern“.

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Nährstoffentzug und Bodenversauerung

Die vorherrschenden Ursachen der Bodenversauerung sind Streunutzung und Waldweide. Ohne Streunutzung bzw. Waldweide wäre die Basensättigung im Boden viel höher. Bei permanenter Streunutzung beträgt der Stickstoffverlust fast 50 kg/ha/a, was zur Verminderung des Waldwachstums führt. Bei der Schneitelung alle 50 Jahre beträgt der N-Verlust ca. 10 kg/ha/a. Geschneitelt werden vor allem Fichten und Eschen, die abgeschnittenen Äste werden als Einstreu und Futtermittel verwendet.

angewandte Ökologie

Waldwachstum bedeutet Bodenversauerung

Nährstoffe wie K+, Ca2+, Mg2+ oder NH4+ hängen am (negativ geladenen) Bodenkolloid. Die Wurzel gibt als Ladungsausgleich Protonen ab, die die Nährstoffe am Bodenkolloid ersetzen. Die Wurzel kann die Nährstoffe nun in die Phytomasse aufnehmen (Kationenaustauschkapazität des Bodens).

angewandte Ökologie

Folgen der Übernutzung des Waldes

Durch die regional schlechte Waldausstattung wurden viele Gebiete anfällig für Extremereignisse wie zum Beispiel Murkatastrophen, Lawinen oder Überflutungen (v.a. im 19. Jahrhundert). Durch die Nutzungsänderung (Beweidung der Schlagflächen, Kahlschlagsbetrieb, selektive Verdrängung der Buche) veränderte sich die Baumartenzusammensetzung Tiroler Wälder hin zu einer Fichtendominanz. Das Artenspektrum wurde ebenfalls durch die Bodendegradierung durch Streunutzung, Schneitelung und Waldweide zugunsten säuretoleranter Baumarten eingeschränkt. Die Folge flächiger Nutzungen waren einschichtige, artenarme, labile Wälder.

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Forstgesetz 1975

Was ist Wald?

Als „Wald“ bezeichnet man eine mit forstlichen Holzgewächsen bestockte Grundfläche mit einer Größe von > 1 000 m2 und einer durchschnittlichen Breite von > 10 m. Auch zeitweilig in Folge von Nutzungen unbestockte Flächen oder dauernd unbestockte Flächen werden als Wald bezeichnet, sofern diese der Bewirtschaftung des Waldes dienen. Auch die Kampfzone wird zum Wald gezählt, unter dieser versteht man die Zone zwischen der natürlichen Grenze des forstlichen Bewuchses und der tatsächlichen Grenze des geschlossenen Baumbewuchses (Baumgrenze).

angewandte Ökologie

Forstgesetz 1975

Wirkungen des Waldes

Grundidee: Bewirtschaftung soll auch überwirtschaftliche Wirkungen des Waldes erhalten!


Unter der Nutzwirkung versteht man die wirtschaftlich nachhaltige Produktion von Holz.
Als Wohlfahrtswirkung wird der positive Einfluss des Waldes auf Klima, Wasserhaushalt, Lärmausbreitung, Luftqualität etc. bezeichnet. Im Zentrum der Erholungswirkung steht die Wirkung des Waldes als Erholungsraum. Bei der Schutzwirkung steht die Funktion des Waldes als Schutz vor Elementargefahren und der Erhaltung der Bodenkraft gegen alle Formen der Erosion im Mittelpunkt.


Hier unterscheidet man zwei Arten von Schutzwäldern:

  • Standortschutzwälder
  • Objektschutzwälder

angewandte Ökologie

Forstgesetz 1975

Standortschutzwälder

Standortschutzwälder sind Wälder, deren Standort durch abgetragene Kräfte von Wind, Wasser und Schwerkraft gefährdet ist und die daher eine besondere Behandlung zum Schutz von Boden und Bewuchs erfordern. Beispiele dafür sind Wälder auf Flugsandböden, an verkarstungs- und erosionsgefährdeten Standorten, an Standorten, an denen eine Wiederbewaldung schwierig ist, an rutschgefährdeten Standorten und an der Kampfzone und im Kontaktbereich zur Kampfzone.

angewandte Ökologie

Forstgesetz 1975

• Objektschutzwälder

Objektschutzwälder sind Wälder, die Menschen, menschliche Siedlungen oder Anlagen oder kultivierten Boden vor Elementargefahren oder schädigenden Umwelteinflüssen schützen und die eine besondere Behandlung zur Erreichung und Sicherung ihrer Schutzwirkung erfordern. 

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Forstgesetz 1975

Negative Beeinflussung der Wirkungen:

Negative Beeinflussung der Wirkungen: Zu viele Kahlschläge beeinflussen die Nutz- und Schutzwirkung des Waldes. Wenn ein Wald nicht bewirtschaftet wird, herrscht „Unordnung“ im Wald, dafür ist die Biodiversität höher à man muss für jedes Gebiet Prioritäten setzen!

angewandte Ökologie

Nachhaltigkeit

Im Zentrum steht die Walderhaltung auf der Fläche: Rodungen sind verboten und müssen daher einzeln genehmigt werden. Die Produktionskraft und die Wirkungen des Waldes müssen erhalten bleiben. Nutzungen sind auch den nachfolgenden Generationen vorzubehalten.

angewandte Ökologie

Nutzung des Waldes

Es herrscht Wiederbewaldungspflicht, Kahlschlags- und Rodungsverbot. Hiebsunreife Wälder dürfen ebenfalls nicht gefällt werden. Wichtig: Rodung ist nicht gleich Kahlschlag! Unter einem Kahlschlag versteht man die Abholzung aller Bäume eines Gebietes, eine Rodung ist die Umwandlung von Wald in eine andere Nutzungsart wie Baugrund, Almfläche, Schipiste etc.


Unter der Holznutzung versteht man die Entfernung des Holzes im Zuge der regulären Waldbewirtschaftung. Es gibt verschiedenen Nutzungsarten, wie zum Beispiel Kahlschlag, Einzelstammentnahme oder Femelung (Form der Auslichtung). Auf die Nutzung folgt entweder natürliche Wiederbewaldung (Naturverjüngung) oder Aufforstung (Kunstverjüngung).

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