Allgemeine 1 - Sachse an der Universität Innsbruck | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Allgemeine 1 - Sachse an der Universität Innsbruck

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TESTE DEIN WISSEN

Sensorische Elementarqualität Definition

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TESTE DEIN WISSEN
  •  = elementare, nicht-gegenständliche Eindrücke aus einem spezifischen Sinnesgebiet (z.B. visuell) --> ausgelöst durch einfache Reize (z.B. kalt, spröde, geblendet, schriller Ton,…) 
  •  durch Informationen über die Außenwelt 
  •  unmittelbarer Effekt des Reizes (beinhaltet Aktivität des Sinnesorgans selbst) 
  •  ist Vorbedingung für das Wahrnehmen, aber nicht Baustein der Wahrnehmung 
  •  Empfindung = Frühform (und Voraussetzung) der Wahrnehmung 
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Bezugssysteme?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Repräsentationen der Umwelt in unserem Kopf  keine autochthone
Ordnungsmöglichkeit, sondern basieren auf sinnlichen und praktischen Erfahrungen

2. Aufbau von Bezugssystemen führt oft zu unbewussten sensorischen
Vergleichsoperationen
o Ermitteln von Beziehungen zwischen Reizen

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TESTE DEIN WISSEN

Makrobewegungen

Ablauf der Makrobewegungen

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TESTE DEIN WISSEN

o 1. Fokus richten
o 2. Räumliche Informationen sammeln
o 3. Danach gnostische Informationen: Objekt erkennen
o 4. Anzahl der Sakkaden sagt etwas über die Einschätzung des Objektes aus (Anzahl der abgeschätzten Dinge)


Beispiel „Buch lesen“: 1.+2. Buchstaben an Merkmalen unterscheiden
(informationshaltige Punkte) → 3.Dann Silben erkennen (Verdichtung) → Dann keine Betrachtung der Buchstaben, sondern nur ganzer Wörter

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TESTE DEIN WISSEN

Wirkungen von Aktual-Bezugssystemen und von mnestisch stabilisierten
Bezugssystemen

Systembedingte Eigenschaften als Ausdruck von Bezugssystemen

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TESTE DEIN WISSEN

a) Bereichsbildung absoluter Eigenschaften
o Kategorisieren/ Ordnen von Sachverhalten; z.B. „etwas ist extrem langsam (Schnecke)/ schnell/ hoch/ tief“


b) Wahrnehmung absolut erscheinender Zustände
o machen nur Sinn in Bezug auf etwas anderes
o unbewusster Bezug absolut erscheinender Zustände z.B. „etwas ist extrem schräg/ schief in der Landschaft“ (schiefer Turm von Pisa)


c) Wahrnehmung von Teilfunktionen
o macht nur Sinn mit Bezug auf etwas Darüberstehendes ; z.B. „etwas ist Grund-/ Zeitton/ Basis für Melodie“


d) Identifizierung von Einzelsachverhalten als Klassenobjekt
o macht nur Sinn bei Einordnung/ Zuordnung des Einzelfalls/ Individuums in eine Reihe/ Klasse
o z.B. „das ist ein typischer BWL-Student, Säufer, …“

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Wahrnehmungsanpassung

Allgemeine Mechanisme

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TESTE DEIN WISSEN

1.unser Organismus kann bei Wahrnehmungsanpassungen eine Wahrnehmungsdimension gegenüber einer Reizdimension verschieben

o aber es bestehen bleibende Differenzen auf der Reiz – und
Wahrnehmungsdimension


2. unser Organismus kann sein Eindruckskontinuum gegenüber einem Reizkontinuum verschieben, sodass dauernde (länger wahrgenommene) Reize zur Normalqualität der Wahrnehmung werden
o z.B. Anwohner hören Fluglärm nicht mehr; Müller hört Klappern der Mühle nicht mehr


3. die gegenläufige Wahrnehmung länger vorausgehender Reize ist eine notwendige Konsequenz der Verschiebung des Eindruckskontinuums
o „verschiedene Reize bewirken verschiedene Wahrnehmungen“bleibt erhalten, aber jeder einzelne Reiz kann zeitweise eine andere Wahrnehmung hervorrufen

o Bsp.: Drei – Schalen – Versuch (Weber):
-von heiß -->lau: lau wirkt kalt
- von kalt --> lau: lau wirkt heiß


4. Reizmuster, die überdurchschnittlich häufig in bestimmten Situationen auftreten, haben für den Organismus ein hohes Maß an Redundanz (=Informationsüberfluss)
o nur noch ganze Reizkomplexe werden wahrgenommen/ verarbeitet, aber nicht mehr jeder einzelne Reiz
o --> entlastet unseren Organismus
o --> Unterschiede treten deutlicher hervor/ Unterscheidungsempfindlichkeit nimmt zu
o --> feinere Reaktion auf Unterschiede bei Gewohnheiten (kleine Abweichung = große Information)

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TESTE DEIN WISSEN

Tiefenwahrnehmung --> flächliche Projektion (2D) auf der Netzhaut --> Warum trotzdem 3DEindruck

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TESTE DEIN WISSEN

--> mögliche Antworten

o Empiristen (Ebbinghaus): 2D-Netzhautbilder werden erfahrungsgestützt zu dimensionalen Bildern umgeändert 


o heute: Ebbingshaus -->stimmt nicht! Man kann 3D sehen; dies ist nicht durch Erfahrung erklärbar 

   - James Gibson: ökologische Wahrnehmungstheorie 

   - aktuelle Eindrücke (Kontexte) liefern genügend Information für 3D-Bilder (keine Erfahrung notwendig)

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Teilprozesse des Wahrnehmens: Analyse-durch-Synthese-Theorie (STEVENS und HALLE)

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TESTE DEIN WISSEN

Teilprozesse des Wahrnehmens laufen für gewöhnlich parallel ab 


2 Prozessklassen: 

A Aufnahme und Verarbeitung von Informationen 

B Energetische Prozesse (Aktivierungsprozesse) 

   o z.B. hört man (plötzlich) nur lautes Klopfen --> Orientierungsreaktion

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TESTE DEIN WISSEN

1. Vorverarbeitung der Erregungsmuster (Aufnahme und Verarbeitung von Informationen )

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TESTE DEIN WISSEN

- = Prozesse, die unbewusst und auf physiologischer Ebene von statten gehen 


- erste Informationen werden vorverarbeitet und mit alter/ bekannter Information verbunden 


-  Beseitigung von groben „Störungen“/ Verzerrungen; Normalisierung von Information; (unbewusste) Verdichtung von Reizen und Informationen

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Sinne der Sensorischen Elementarqualität

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o Entfernungssinne: Sehen, Hören 

o Hautsinne: Tasten, Wärme/Kälte/Schmerz sowie chemische Sinne Geschmack und Geruch 

o Tiefensinne: Kinästhesie/Bewegungsempfindung, Gleichgewichtssinn, „Sinne der inneren Organe“ 

o alle Sinne werden durch physikalische Energie und Reizung leicht in physiologische Aktivität versetzt 

o Sensorische Psychophysik und analytische Introspektion dienen u.a. dazu, die Unterschiedlichkeit zwischen den physikalischen Reize herauszufinden

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TESTE DEIN WISSEN

2. Kodierung  (Aufnahme und Verarbeitung von Informationen )

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TESTE DEIN WISSEN

- ermöglicht Zuordnung vom adäquaten, physikalischen Reiz zur jeweiligen Empfindung (=jew. sensorische Elementarqualität) 


- Information ist unterschiedlich kodierbar --> 3 Ebenen

   o 1) Kinästhetische Kodierung (=motorisch, Bewegungssinn) 

   o 2) Perzeptuelle Kodierung (=anschaulich/ bildhaft) 

       - sinnliche Informationen werden nach physikalischen, erscheinungsmäßigen Merkmalen zusammengefasst (keine von den Erscheinungen unabhängige Wahrnehmung möglich) --> Objektkodierung 

   o 3) Konzeptuelle Kodierung (= abstrakt/ begrifflich) 

      - z.B. Begriff „Tisch“ wird mit bestimmten Merkmalen assoziiert 

      - Abstraktion einer unabhängigen Bedeutung von einer Erscheinung --> Eigenschaftskodierung

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Wahrnehmung Definition

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TESTE DEIN WISSEN

Wahrnehmung ist ein komplexer Vorgang der sinnlichen Repräsentation gegenwärtiger Sachverhalte (in ihrer Gesamtheit der Eigenschaften) 

o vom Subjekt aus der Umwelt hervorgehobene Sachverhalte, werden als Gegenstand der Erkenntnis mit eingeschlossen

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TESTE DEIN WISSEN

Konstanzerscheinungen

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TESTE DEIN WISSEN

- einerseits Wahrnehmungskonstanz, andererseits auch Wahrnehmungstäuschungen

   o wechselnde Reizeinflüsse führen oft zu trotzdem gleichbleibender Wahrnehmung (vgl. optische Täuschungen) 

   o + gleiche Reize entsprechen nicht immer gleichen Wahrnehmungen bei veränderter Umwelt/ Kontext


- gleiche Reize können auch ohne Umfeldänderung verschiedene Wahrnehmungen bewirken 


- nicht nur elementare Reize, sondern auch Beziehungen zwischen Reizen werden vom Wahrnehmungsapparat berücksichtigt

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Q:

Sensorische Elementarqualität Definition

A:
  •  = elementare, nicht-gegenständliche Eindrücke aus einem spezifischen Sinnesgebiet (z.B. visuell) --> ausgelöst durch einfache Reize (z.B. kalt, spröde, geblendet, schriller Ton,…) 
  •  durch Informationen über die Außenwelt 
  •  unmittelbarer Effekt des Reizes (beinhaltet Aktivität des Sinnesorgans selbst) 
  •  ist Vorbedingung für das Wahrnehmen, aber nicht Baustein der Wahrnehmung 
  •  Empfindung = Frühform (und Voraussetzung) der Wahrnehmung 
Q:

Was sind Bezugssysteme?

A:

1. Repräsentationen der Umwelt in unserem Kopf  keine autochthone
Ordnungsmöglichkeit, sondern basieren auf sinnlichen und praktischen Erfahrungen

2. Aufbau von Bezugssystemen führt oft zu unbewussten sensorischen
Vergleichsoperationen
o Ermitteln von Beziehungen zwischen Reizen

Q:

Makrobewegungen

Ablauf der Makrobewegungen

A:

o 1. Fokus richten
o 2. Räumliche Informationen sammeln
o 3. Danach gnostische Informationen: Objekt erkennen
o 4. Anzahl der Sakkaden sagt etwas über die Einschätzung des Objektes aus (Anzahl der abgeschätzten Dinge)


Beispiel „Buch lesen“: 1.+2. Buchstaben an Merkmalen unterscheiden
(informationshaltige Punkte) → 3.Dann Silben erkennen (Verdichtung) → Dann keine Betrachtung der Buchstaben, sondern nur ganzer Wörter

Q:

Wirkungen von Aktual-Bezugssystemen und von mnestisch stabilisierten
Bezugssystemen

Systembedingte Eigenschaften als Ausdruck von Bezugssystemen

A:

a) Bereichsbildung absoluter Eigenschaften
o Kategorisieren/ Ordnen von Sachverhalten; z.B. „etwas ist extrem langsam (Schnecke)/ schnell/ hoch/ tief“


b) Wahrnehmung absolut erscheinender Zustände
o machen nur Sinn in Bezug auf etwas anderes
o unbewusster Bezug absolut erscheinender Zustände z.B. „etwas ist extrem schräg/ schief in der Landschaft“ (schiefer Turm von Pisa)


c) Wahrnehmung von Teilfunktionen
o macht nur Sinn mit Bezug auf etwas Darüberstehendes ; z.B. „etwas ist Grund-/ Zeitton/ Basis für Melodie“


d) Identifizierung von Einzelsachverhalten als Klassenobjekt
o macht nur Sinn bei Einordnung/ Zuordnung des Einzelfalls/ Individuums in eine Reihe/ Klasse
o z.B. „das ist ein typischer BWL-Student, Säufer, …“

Q:

Wahrnehmungsanpassung

Allgemeine Mechanisme

A:

1.unser Organismus kann bei Wahrnehmungsanpassungen eine Wahrnehmungsdimension gegenüber einer Reizdimension verschieben

o aber es bestehen bleibende Differenzen auf der Reiz – und
Wahrnehmungsdimension


2. unser Organismus kann sein Eindruckskontinuum gegenüber einem Reizkontinuum verschieben, sodass dauernde (länger wahrgenommene) Reize zur Normalqualität der Wahrnehmung werden
o z.B. Anwohner hören Fluglärm nicht mehr; Müller hört Klappern der Mühle nicht mehr


3. die gegenläufige Wahrnehmung länger vorausgehender Reize ist eine notwendige Konsequenz der Verschiebung des Eindruckskontinuums
o „verschiedene Reize bewirken verschiedene Wahrnehmungen“bleibt erhalten, aber jeder einzelne Reiz kann zeitweise eine andere Wahrnehmung hervorrufen

o Bsp.: Drei – Schalen – Versuch (Weber):
-von heiß -->lau: lau wirkt kalt
- von kalt --> lau: lau wirkt heiß


4. Reizmuster, die überdurchschnittlich häufig in bestimmten Situationen auftreten, haben für den Organismus ein hohes Maß an Redundanz (=Informationsüberfluss)
o nur noch ganze Reizkomplexe werden wahrgenommen/ verarbeitet, aber nicht mehr jeder einzelne Reiz
o --> entlastet unseren Organismus
o --> Unterschiede treten deutlicher hervor/ Unterscheidungsempfindlichkeit nimmt zu
o --> feinere Reaktion auf Unterschiede bei Gewohnheiten (kleine Abweichung = große Information)

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Q:

Tiefenwahrnehmung --> flächliche Projektion (2D) auf der Netzhaut --> Warum trotzdem 3DEindruck

A:

--> mögliche Antworten

o Empiristen (Ebbinghaus): 2D-Netzhautbilder werden erfahrungsgestützt zu dimensionalen Bildern umgeändert 


o heute: Ebbingshaus -->stimmt nicht! Man kann 3D sehen; dies ist nicht durch Erfahrung erklärbar 

   - James Gibson: ökologische Wahrnehmungstheorie 

   - aktuelle Eindrücke (Kontexte) liefern genügend Information für 3D-Bilder (keine Erfahrung notwendig)

Q:

Teilprozesse des Wahrnehmens: Analyse-durch-Synthese-Theorie (STEVENS und HALLE)

A:

Teilprozesse des Wahrnehmens laufen für gewöhnlich parallel ab 


2 Prozessklassen: 

A Aufnahme und Verarbeitung von Informationen 

B Energetische Prozesse (Aktivierungsprozesse) 

   o z.B. hört man (plötzlich) nur lautes Klopfen --> Orientierungsreaktion

Q:

1. Vorverarbeitung der Erregungsmuster (Aufnahme und Verarbeitung von Informationen )

A:

- = Prozesse, die unbewusst und auf physiologischer Ebene von statten gehen 


- erste Informationen werden vorverarbeitet und mit alter/ bekannter Information verbunden 


-  Beseitigung von groben „Störungen“/ Verzerrungen; Normalisierung von Information; (unbewusste) Verdichtung von Reizen und Informationen

Q:

Sinne der Sensorischen Elementarqualität

A:

o Entfernungssinne: Sehen, Hören 

o Hautsinne: Tasten, Wärme/Kälte/Schmerz sowie chemische Sinne Geschmack und Geruch 

o Tiefensinne: Kinästhesie/Bewegungsempfindung, Gleichgewichtssinn, „Sinne der inneren Organe“ 

o alle Sinne werden durch physikalische Energie und Reizung leicht in physiologische Aktivität versetzt 

o Sensorische Psychophysik und analytische Introspektion dienen u.a. dazu, die Unterschiedlichkeit zwischen den physikalischen Reize herauszufinden

Q:

2. Kodierung  (Aufnahme und Verarbeitung von Informationen )

A:

- ermöglicht Zuordnung vom adäquaten, physikalischen Reiz zur jeweiligen Empfindung (=jew. sensorische Elementarqualität) 


- Information ist unterschiedlich kodierbar --> 3 Ebenen

   o 1) Kinästhetische Kodierung (=motorisch, Bewegungssinn) 

   o 2) Perzeptuelle Kodierung (=anschaulich/ bildhaft) 

       - sinnliche Informationen werden nach physikalischen, erscheinungsmäßigen Merkmalen zusammengefasst (keine von den Erscheinungen unabhängige Wahrnehmung möglich) --> Objektkodierung 

   o 3) Konzeptuelle Kodierung (= abstrakt/ begrifflich) 

      - z.B. Begriff „Tisch“ wird mit bestimmten Merkmalen assoziiert 

      - Abstraktion einer unabhängigen Bedeutung von einer Erscheinung --> Eigenschaftskodierung

Q:

Wahrnehmung Definition

A:

Wahrnehmung ist ein komplexer Vorgang der sinnlichen Repräsentation gegenwärtiger Sachverhalte (in ihrer Gesamtheit der Eigenschaften) 

o vom Subjekt aus der Umwelt hervorgehobene Sachverhalte, werden als Gegenstand der Erkenntnis mit eingeschlossen

Q:

Konstanzerscheinungen

A:

- einerseits Wahrnehmungskonstanz, andererseits auch Wahrnehmungstäuschungen

   o wechselnde Reizeinflüsse führen oft zu trotzdem gleichbleibender Wahrnehmung (vgl. optische Täuschungen) 

   o + gleiche Reize entsprechen nicht immer gleichen Wahrnehmungen bei veränderter Umwelt/ Kontext


- gleiche Reize können auch ohne Umfeldänderung verschiedene Wahrnehmungen bewirken 


- nicht nur elementare Reize, sondern auch Beziehungen zwischen Reizen werden vom Wahrnehmungsapparat berücksichtigt

Allgemeine 1 - Sachse

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Eine der Allgemeine 1 - Sachse Zusammenfassungen auf StudySmarter | Universität Innsbruck

Lernvorbereitung

Kontrollfragen (nach Prof. Pierre Sachse)


1. Begriff Empfindung
• Zweck der Analyse sensorischer Elementarqualitäten?
Empfindungs-Auffassungen, die der Assoziationspsychologie zugeschrieben werden.
Gestaltpsychologische Argumente gegen den assoziationspsychologischen Empfindungsbegriff?


2. Begriff der Wahrnehmung und seine Erläuterung.


3. Wovon hängen Gesetzmäßigkeiten des Wahrnehmens ab?


4. Schildern Sie das Wahrnehmen als Integration polymodaler Information zu einer invarianten
Objektpräsentation.


5. Inwiefern hat die Wahrnehmungspsychologie eine Sonderstellung in der Allgemeinen Psychologie?


6. Erläutern Sie die verschiedenen Bereiche der Verwendung des Begriffs „Wahrnehmung“.

• Belegen Sie, dass verschiedene Objektklassen unterschiedliche Wahrnehmungsprozesse auslösen können.


7. Nennen und erläutern sie die Teilprozesse des Wahrnehmens im Sinn des Analyse-durch-Synthese-Konzepts.

Funktion der Vorverarbeitung.

• Arten von Kodierungen.

• Welche Gedächtnisleistungen sind wie beteiligt?

• Orientierungs- und Aktivierungsvorgänge i. S. des neuronalen Reizmodells (Sokolow-Gastaut).


8. Nennen Sie aktuelle Problemkreise der Wahrnehmungs-Forschung


9. Diskutieren Sie das Verhältnis angeborener und erworbener Teilleistungen:

• Befunde für erworbene Teilleistungen

• Befunde für angeborene Teilleistungen

• Differenzierungs- contra Bereicherungstheorien des Wahrnehmungs-Lernens


10. Begriff und Formen der Kontextabhängigkeit des Wahrnehmens.


11. Welche Probleme liegen bei der Tiefen-Wahrnehmung vor?


12. Eigenschaften des wahrgenommenen Raums und Belege für diese.


13. Funktionale Nichteuklidizität in der Ebene als Teilproblem der Raum-Wahrnehmung.


14. Belege für und Probleme bei der Kooperation der Sinnesmodalitäten.


15. Erläutern Sie das Problem des Verhältnisses von Reizstruktur und Wahrnehmung:
• Auffassungen der klassischen Psychophysik und der Gestaltpsychologie
• Phänomene, die durch strukturalistische Konzepte nicht erklärbar sind
• Lösungsansätze


16. Begriff und Äußerungsformen der Gegenständlichkeit des Wahrnehmens
Gegenständlichkeit als höhere Entwicklungsstufe sinnlicher Erkenntnis.
• Modalitätsbezug


17. Invariantenbildung: Begriff, Phänomene, Mechanismen, Klassenbildung als Grundlage.


18. Welche Phänomenbereiche sind auf welche Weise als Klassifikationsresultate erklärbar?


19. Begriff und Äußerungsformen der Ganzheitlichkeit des Wahrnehmens
• Phänomene der Teil-Ganzes-Problematik; Erklärung


20. „Ordnendes“ Wahrnehmen: Phänomene, Grundlagen, Erklärungsansätze, Abgrenzung von
gestaltungspsychologischen und urteilstheoretischen Erklärungsansätzen.


21. Sinnerfülltheit des Wahrnehmens:
• Begriff und Phänomene, Grundlagen, Erklärung.
• Abgrenzung von gestaltungspsychologischen und urteilstheoretischen Erklärungsansätzen.


22. Entstehung und unterschiedliche Stufen des begrifflichen Einflusses im Wahrnehmen
• Was leisten begrifflich vermittelte nichtsinnliche Vorgänge im Wahrnehmen?


23. Erläutern Sie die Determination der Wahrnehmung aus dem Reizgesamtmuster (Kontext-abhängigkeit):
Abhängigkeit von aktuellem Kontext und von Reizgeschichte.
• Prinzip der Doppelwirkung von Reizen.


24. Wahrnehmungsanpassungen: Begriff, Arten, allgemeines Prinzip, Erklärung



Bezugssysteme

1. Begriff „Bezugssystem“.


2. Schildern Sie Bezugssystemeinwirkungen als Vergleichsvorgang. Worauf wird bezogen?


3. Erkennbarkeit von Bezugssystemen.


4. Systembedingte Eigenschaften als Ausdruck von Bezugssystemen.


5. Funktionelle Änderungen und Aktivierungsänderungen als Ausdruck von Bezugssystemen.


6. Möglichkeiten zur Kennzeichnung der Struktur von Bezugssystemen:
• Anzahl / Lage von hervorgehobenen Stellen.
• Anzahl kategorialer Bereich.
• Anzahl der Dimensionen.

• Hierarchische Bezugssysteme, Haupt- und Partialsysteme.



7. Bezugssysteme bei mehrdimensional variierenden Objekten; Prototypen.


8. Bezugssystem-Hierarchie: Haupt-/ Nebensysteme.


9. Ausbildung von Bezugssystemen nach der sukzessiven Mittelungsstrategie; 1/n-Gesetz und sein
Gültigkeitsbereich.


10. Lage und Kennzeichen des Nullbereichs bei eindimensionalen Steigerungsreihen
• Grundlagen
• HELSONs Beschreibung, Wert / Grenzen


11. Ähnlichkeitskontrastprinzip (Sarris)


12. Erklären sie die Entstehung von Bezugsbereichen bei eindimensionalen Steigerungsreihen.


13. Kennzeichen von Bezugsbereichen (z. B. absolute Stärke von Eigenschaften; Assimilation und Kontrast bei
Unterschiedsschwellen).


14. Aufgabenabhängigkeit von Bezugssystem-Wirkungen.


15. Gegenstandsspezifität von Bezugssystem-Wirkungen.




„Einflüsse“ auf die Wahrnehmung


1. Wahrnehmungseinstellungen; Begriff, Entstehung, Wirkung, Erklärung und Konsequenzen.


2. Abhängigkeit der Wahrnehmung von den Beziehungen zum wahrgenommenen Sachverhalt


3. Erläutern Sie den auswählenden (selektiven) Charakter des Wahrnehmens (Phänomene, Erklärung).


4. Erläutern Sie den ergänzenden (apperzeptiven) Charakter des Wahrnehmens (Phänomene, Erklärung)


5. Diskutieren Sie das Problem einer sozialen Wahrnehmung.


6. Habituelle Wahrnehmungs-Stile.


7. Wahrnehmung als Tätigkeit
Aspekte der Betrachtung von Wahrnehmung als Tätigkeit.
Assimilationstheorie Leontjews.
Arten von Operationen; Systematisierung.
Funktion der Operationsarten; Rolle der vikariierenden Operationen.
Entwicklung perzeptiver Operationen und Beziehung zu psychischen Vorgängen.




Konstanz

1. Begriff, Arten und gemeinsame Eigenschaften von Konstanzerscheinungen


2. Ortskonstanz; Phänomene, Erklärung nach Efferenz- contra Afferenztheorie (Sherrington/Helmholtz)


3. Größenkonstanz
• Phänomene, Altersabhängigkeit, Grenzen.
• EMMERTsches Gesetz als Beleg größenkonstanten Sehens.
• Primäre / sekundäre Tiefenkriterien
• Welche Sachverhalte wurden in die Erklärung einbezogen?.
• Problematik der Größenkonstanztheorie perspektivischer Darstellungen (Täuschungen).


4. Formkonstanz


5. Helligkeit- und Farbkonstanz
• Phänomene
Albedo-Begriff
Erklärungsansätze

6. Erklärung der Helligkeitskonstanz durch Auswertung von Variablen höherer Ordnung (Reizverhältnisse).


7. Grundprinzipien des GIBSONschen Erklärungsansatzes der Größenkonstanz und seine Unterschiede zu
älteren Ansätzen; GIBSONs Ansatz als „ökologische Konzeption“


8. Begriff und Rolle von Texturgradienten.


9. Auswertungsvorgänge von Variablen höherer Ordnung: Kompensation, Korrektur, Rekonstruktion




Offene Fragen


• Wie kommt es zum Wahrnehmen von Konstanz?

• Was bedeutet „Gesellschaftliche Gegenstände sind überformt“?

• Was versteht man unter Agnosie?

• Beschreiben Sie die Wahrnehmungskonstanz.

• Welche Gestaltgesetze gibt es.

• Erklären Sie die Gerichtetheit der Wahrnehmung.

• Erklären Sie die Wahrnehmungseinstellungen differenziert in Bezug auf Enstehung und Wirkung (Usnadse).

• Ist die Wahrnehmung angeboren oder erlernt angeben, Teilleistungen und Verhältnis.

• Was versteht man unter einem Ankerreiz.
• Erklären Sie das mnestische System.

• Was versteht man unter der Differenzierungs- und 

Bereicherungstheorie?

• Beschreiben Sie gerichtetes Wahrnehmen.

• Was ist bei dem 3- Schalen- Versuch herausgekommen?




Testfragen

• Was ist Mondtäuschung?
a) Sonne größer als Mond.
b) Mond größer als Sonne.
c) Mond ist im Zenit kleiner und am Horizont größer.
d) Mond ist am Zenit größer und am Horizont kliener.
e) Man verwechselt mond mit Sonne.


• Was ist Albedo?
a) Albedo ist der Prozentsatz des von einem Gegenstand reflektierten Lichtes.
b) Albedo ist hoch wenn ein Gegenstand viel Licht reflektiert, wie z.B. bei schwarzem Papier.
c) Albedo ist – bei normaler Beleucthung – die durchschnittliche Menge reflektierten Lichtes.
d) Albedo ist bei einem dunklen Gegenstand hoch und bei einem hellen Gegenstand niedrig.
e) Albedo ist bei einem hellen Gegenstand hoch und bei einem dunklen niedrig.
f) Keine Aussage ist richtig.


• Kodierung bei der „Analyse durch Synthese“-Theorie:
a) Perzeptuell
b) Kinestätisch
c) Ästetisch
d) Konzeptuelle

Allgemeine 1 - Sachse

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