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Lernmaterialien für Landwirtschaft und Gesellschaft an der Universität Hohenheim

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Landwirtschaft und Gesellschaft Kurs an der Universität Hohenheim zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie zwei Bereiche, in denen das Image der deutschen
Landwirtschaft besonders schlecht ist (d.h. stark von den
Idealvorstellungen der Bevölkerung abweicht).

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TESTE DEIN WISSEN
  • verantwortungsvoller Umgang mit Tieren
  • umweltbewusstes Wirtschaften

1/3 deutschen Bevölkerung -> negatives Image LW; Bäuerinnen u. Bauern werden positiver gesehen. 

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Warum ist es wichtig, sich mit dem Image der Landwirtschaft zu beschäftigen? Erläutern Sie drei Gründe, die sich aus der Perspektive der Landwirtschaft ergeben!

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TESTE DEIN WISSEN

Relevanz des Images der Landwirtschaft:
Wirtschaft: Kaufverhalten oft unreflektiert -> positives oder negatives Image prägt Kaufverhalten
Politik: Erlass neuer Gesetze und Verordnungen oft auf öffentlichen Druck hin -> negatives Image kann zu Gesetzesänderungen führen, Bsp. Verbot der Käfighaltung von Legehennen
Lebensqualität: Für Landwirt/innen kann Zufriedenheit davon geprägt sein, wie sie sich wahrgenommen fühlen

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie zwei Ebenen, die das Image der Landwirtschaft bestimmen und erklären Sie diese anhand eines konkreten Beispiels aus dem landwirtschaftlichen Bereich!

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Reflexive EbeneInformationen, Ziele, reflektierte Urteile -> eher bewusst, kontrollierbar

Bsp. In der DDR:
• „Arbeiter- und Bauernstaat“
• Industrialisierung der Landwirtschaft als positiver Fortschritt gesehen -> kein Ideal des Familienbetriebes

Emotionale Ebene: Emotionen, (verborgene) Werte und Prägungen, Vorurteile, Assoziationen -> weniger bewusst und kontrollierbar

• Romantisierung des kleinbäuerlichen Familienbetriebs


Unterschiedliche Perspektiven auf Landwirtschaft können sich auf der reflexiven und/oder der emotionalen Ebene ergeben.

Sich wandelnde Ziele und Rahmenbedingungen können zu Imageproblemen führen:
• Unterschiedliche Leitbilder in Ost und West (Großbetriebe vs. Familienbetriebe)
• Strukturwandel führt zu neuen Betriebsformen, weg vom kleinen Familienbetrieb
• (Neue) gesellschaftliche Anforderungen an die Landwirtschaft: Umweltschutz, Tierschutz, Gesundheit
• Wertewandel je nach Bezug zur Landwirtschaft (z.B. Biolandwirtschaft vs. konventionell, schärfere Anforderungen an Tierschutz, ländliche Bevölkerung vs. Stadtbevölkerung, etc.)


Generell: Image lässt sich prägen,
…indem man auf der reflexiven Ebene ansetzt (z.B. indem Informationen vermittelt werden)
…indem man auf der emotionalen Ebene ansetzt (z.B. negativ aufgeladene Bilder durch positive ersetzt werden)

z.B. negatives Image von Großbetrieben:
• Kausaler Zusammenhang zwischen Größe des Betriebes und negativen Umweltauswirkungen nicht zwangsläufig vorhanden -> kleinbäuerliche Betriebe nicht zwangsweise umweltfreundlicher (Nieberg & von Münchhausen 1996)
• Verwendung des negativ konnotierten Begriffs „industrielle Landwirtschaft“?


Ein Image ist eine Wahrnehmung, die bei verschiedenen Personen(gruppen) sehr unterschiedlich aussehen kann.
Ein Image wird über eine reflexive und eine emotionale Ebene geprägt und kann über diese beeinflusst werden.

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Was verstehen Sie unter dem „public good“ Problem von multifunktionaler Landwirtschaft?

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Multifunktionalität übergreifend zwischen privaten (Produktion: Optimierung) und öffentlichen Gütern (Ökolische Leistungen, Sozio- kulturelle Leistung) führt dazu, dass öffentliche Güter/"public goods" (Wasser, Biodiversität, Landschaftsbild...) auch in der Verantwortung der Landwirte liegen und damit als Leistung vorausgesetzt werden aber nicht/kaum honoriert werden.  


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Was verstehen Sie unter multifunktionaler Landwirtschaft?

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Im Mittelpunkt aktueller politischer Zielvorstellungen für den Landnutzungsbereich stehen an die Lebensmittelproduktion gekoppelte positive Effekte: 

Wirtschaft, (Einkommen, Vermarktung, Handel) -> Umweltdienstleistungen

Umwelt (Boden, Wasser, Biodiversität) -> Anerkennung von traditioneller und diversifizierter Landnutzung 

Gesellschaft (Geschlechterrolle, Gesundheit, Tradition, Kultur) -> Anbau und Vermarktung traditioneller Lebensmittel


Landwirtschaft hat vielfältige Funktionen, die über die Erzeugung von Nahrungsmitteln hinausgehen. Multifunktionalität von Landwirtschaft ist eine zentrale Zielvorstellung im politischen und gesellschaftlichen Raum, allerdings werden nicht alle Funktionen finanziell angemessen honoriert.



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Was ist „Goldener Reis“, wofür wurde er entwickelt, und wie beurteilen Sie den Erfolg bei der Erreichung dieses Ziels?


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Reis und Vitamin A:

  • Polierter Reis (oft Grundnahrungsmittel) -> kaum Vitamin A (keine Steigerung durch Züchtung)
  • Durch gentechnische Veränderung erhöhtes Beta-Carotin (Provitamin A) 
  • Bauern unterhalb einer Einkommensgrenze -> kostenloses Saatgut (können in lokale Sorten einkreuzen)

Probleme um Goldenen Reis

  • Ertrag von Goldenem Reis geringer 
  • Eingeschränkte Aufnahme von Vitamin A da kaum Zugang zu Fetten
  • langwierige/komplizierte Einführung von GR wegen Patent- und Zulassungsfragen 
  • hoher finanzielle Aufwand für Forschung und Entwicklung

Goldener Reis als Ansatz zur Minderung von Fehlernährung – eine persönliche Schlussfolgerung

  •  Minderung des Vitamin-A-Mangels entspricht nicht Erwartungen -> Problemen bei Anbau, Verwertung/Verwendung, fehlenden Akzeptanz.
  • Andere Ansätze teils einfacher, billiger und wirkungsvoller (z.B. Programme zur Verteilung von Tabletten oder Anreicherung von Nahrungsmitteln) 
  • Fokus auf Vitamin A reicht nicht aus; weitere Mikronährstoffe wichtig (entsprechende Projekte laufen).
  • Ernährungssituation dauerhaft verändern -> grundlegende Ansätze: Bekämpfung von Armut und Ungleichheit; nachhaltige Intensivierung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft (Nutzen für Menschen im Mittelpunkt), Bildung…


Beispiel Goldener Reis zeigt, dass eindimensionale, rein technische Ansätze allein nicht unbedingt Aussicht auf Erfolg haben; es braucht Lösungen, die die Situation der Betroffenen umfassend verbessern, bei den Ursachen ansetzen (im Beispiel v.a. generelle Verbesserung der Ernährungssituation durch Reduktion von Armut) und Fragen der Akzeptanz und Selbstbestimmung der Betroffenen mit einschließen.

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Erklären Sie anhand eines Beispiels, welche Werte eine traditionelle
Kulturlandschaft haben kann und warum sie gefährdet sind.

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Traditionelle Kulturlandschaften:
Verbinden landwirtschaftliche Produktion mit Naturschutz und kulturellen Werten
• „Allrounder“, Beispiele für Multifunktionalität
• Beispiele in Baden-Württemberg: Streuobstwiesen, terrassierte Weinberge, Mähwiesen und Weiden in Mittelgebirgen

Erhaltung?
• Hoher Naturschutzwert als Resultat einer intensiven und anhaltenden Besiedlungs- und Landnutzungsgeschichte (damit auch kultureller Wert, Heimat, etc.)
• Gesellschaft schätzt Leistungen traditioneller Kulturlandschaften, aber Bewirtschaftungsweisen, die diese hervorbringen, sind unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht tragfähig (hoher Arbeitskraft- Einsatz, fehlende Rentabilität,…)
• Beschleunigter Landschaftswandel in Richtung Monofunktionalität (Intensivierung, Aufgabe, Umwidmung in Siedlungsflächen, Unterschutzstellung, etc.)
-> Wie können diese multifunktionalen Landschaften erhalten werden?


Traditionelle Kulturlandschaften stellen Beispiele für eine besonders multifunktionale Landnutzung dar (Verbindung von landwirtschaftlicher Produktion, Naturschutz, soziokulturellen Werten), sind aber in ihrer Erhaltung bedroht.

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Nach welchen Prinzipien arbeiten integrative Landschaftsinitiativen?

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Integrative Landschaftsentwicklung (landscape approach/Landschaftsansatz, holistische/ganzheitliche Ansätze, Kulturlandschaftspflege, multifunktionale Landnutzung)

  • Landschaften -> konkurrenz zw. Produktion und Umweltziele
  • Integrative Landschaftsentwicklung = multifunktionale Landnutzung, ganzheitlichen Ansatz (soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele gemeinsam und gleichzeitig erreichen z.B. Tourismus und Naturschutz, verschiedener Akteure mit unterschiedlichen Werthaltungen und Interessen) 
  • nur integrative Zuschnitt auf komplexe Problemlagen möglich: groß genug: Zusammenbringen verschiedener Sektoren/Akteure; klein genug: Überschaubarkeit, konkrete Zusammenarbeit 


Weltweit zahlreiche Initiativen -> integrativen Ansatz der Landschaftsentwicklung (ähnlichen Prinzipien, variable Schwerpunkte/ Strategien: lokale Ebene: Integrative Landschaftsinitiativen (ILIs): Landschaftsleistungen, Lebensqualität und gesellschaftliche Wohlfahrt stärken)



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Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders von Hunger und Fehlernährung betroffen (in einer globalen Perspektive)?

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98% Hungernde in Entwicklungsländern
• In Afrika ist der Anteil von Hungernden an der Gesamtbevölkerung am höchsten (Sub-Sahara 23%), in Asien die absolute Anzahl an hungernden Menschen (520 Millionen).
3/4 Kleinbauern, Viehzüchter und Arbeiter auf dem Land. Die Mehrheit der Kleinbauern sind Frauen, die mit dem selbst Erwirtschafteten sich und ihre Familien ernähren.
33% der Frauen im gebärfähigen Alter sind weltweit von ernährungsbedingter Anämie betroffen, was die Gesundheit ihrer Kinder gefährdet.
23% der Kinder unter fünf Jahre sind zu klein für ihr Alter (‚stunting‘), rund 8% haben ein zu geringes Gewicht für die Körpergröße (‚wasting‘).
-> Hunger betrifft v.a. Menschen mit folgenden Kennzeichen: arm – auf der Südhalbkugel lebend – direkt von der Landwirtschaft abhängig weiblich – im Kindheitsalter


Hunger und Fehlernährung sind ein großes Problem der Menschheit, weltweit.

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Was sind die wichtigsten Ursachen für Hunger und Fehlernährung?


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Zugrunde liegt ein komplexes Ursachengeflecht:

 Armut
• Kriege, Konflikte: 60% der unterernährte Menschen weltweit und 79% der Kinder mit Wachstumsdefiziten leben in Krisenregionen
• Klimawandel: z.B. vermehrte Dürren und Überflutungen
 Verknappung natürlicher Ressourcen: z.B. gestiegene Konkurrenz um Land, u.a. im Zusammenhang mit steigenden Bevölkerungszahlen, aber auch ‚land grabbing‘; Degradation von Böden
 Wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklungen: z.B. geänderte Lebensstile; aber auch: Nahrungsmittelpreise habe sich 2005 bis 2008 um 83% verteuert; 2011 neuer Preisschock, auch aufgrund von Preisspekulationen; verschärft besonders die Lage in den ärmsten Ländern der Welt, da dort 60-80% des verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel aufgewendet werden (zum Vergleich: in den meisten Industrieländern 10-20%)


Problematik wird sich in Zukunft weiter verschärfen:
• Anstieg der Weltbevölkerung von mehr als 7 Milliarden auf über 9 Milliarden im Jahr 2050
• Voranschreitender Klimawandel und damit einhergehende häufigere Dürren, Überschwemmungen etc.
• Weitere Degradierung natürlicher Ressourcen (Boden, Wasser, Biodiversität und verbundene Ökosystemleistungen)
• Soziale Umbrüche, z.B. im Zusammenhang mit Urbanisierung


Landwirte sind in einer Schlüsselrolle, als Betroffene wie als Problemlöser.

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Was ist der “Earth Overshoot Day”? Beziehen Sie zwei Zahlen/Kennwerte in Ihre Erklärung ein.

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Berechnung zur menschliche Nachfrage nach biologischen Ressourcen innerhalb eines Jahres im Verhältnis zu denen, die sich innerhalb dieses Jahres regenerieren können Global verfügbare Ressourcen des Jahres waren verbraucht:
1971: 21. 12.
2019: 29. 07.
Für Deutschland: 2019: 3.05.

Die Menschheit erreicht Grenzen der Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen, deswegen ist ein sparsamer, nachhaltiger Umgang mit ihnen unumgänglich.

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Im Zusammenhang mit einer Risikobewertung in der Landwirtschaft ergeben sich in der Regel normative Fragestellungen jenseits von objektiven Fakten.
Führen Sie ein konkretes Beispiel für eine solche Fragestellung näher aus und gehen Sie dabei auf die möglichen unterschiedlichen Sichtweisen ein!

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Beispiel Einsatz eines neuen Pflanzenschutzmittels im Ackerbau: Es gibt unterschiedliche Ansichten zur Frage, welche zeitlichen Dimensionen von möglichen Auswirkungen berücksichtigt werden sollen. Einige argumentieren, dass es reicht, Auswirkungen einzubeziehen, die sich im Jahr des Einsatzes ergeben. Andere fordern, dass langfristige, sich erst nach mehreren Jahren zeigende Veränderungen im Artenspektrum und den Nahrungsnetzwerken der Fauna berücksichtigt werden müssen.

Objektive Fakten: Kopplung von positiven u. negativen Umweltwirkungen -> Risikoeinschätzung notwendig
Anbau von Mais zur Erzeugung von Biogas:
+ Ersatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energieträger Klimaschutz
- Freisetzung von CO2 durch Erosion oder Klimaschädigung
->Trade-Offs (gegenläufige Austauchbeziehung)

normative Entscheidungen zu  Bewertungsmaßstäben sehr unterschiedliche Sichtweisen (kein „richtig“ oder „falsch“) (wie soll gehandelt werdenß) negative Umweltwirkungen der Landwirtschaft akzeptieren „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“? 

Abwägung:
 Schwere der negativen Wirkungen (nicht akzeptable Schwelle überschritten?) -> Praktiken mit massiv negativer Wirkung vermeiden 

Verhältnis von positiven und negativen Wirkungen -> Praktiken mit möglichst vielen positiven und wenigen negativen Wirkungen
• Verteilung von Nutzen und Belastungen für verschiedene Akteure
-> Gerechte Verteilung von Nutzen und Belastungen anstreben (Rolle der Politik!) 

mediale Inszenierung und Informationspolitik spielt große Rolle in Debatten um Abwägungsprozesse und Risikoeinschätzungen; Akteure sollten ihre Rolle bewusst ausgestalten.




Beispiel: "Aktion Grundwasserschutz" in Unterfranken

  • Ausgangssituation: Unterfranken -> wenig Niederschlägen -> geringe Verdünnung -> Wasser von 30% der Quellen übersteigt Nitrat Grenzwerte
  • Fokus: Herstellung von Backweizen -> Düngung mit mineralischem Stickstoff kurz vor der Ernte -> höherer Klebereiweiß Gehalt (-> höhere Backqualität, höherer Preis)
  • nach Ernte bleibt noch Stickstoff auf den Feldern -> als Nitrat ins Grundwasser
  • hohe Belastung -> steigende Kosten für Trinkwasseraufbereitung – wer soll Zahlen?
  • Bund: Rechtliche Lösungsansätze „Düngepakets“, Düngeverordnung: Novelle 2017 (EU hält Maßnahmen für unzureichend, Deutschland muss nachbessern) -> langwierig und konfliktbeladen 
  • Betrieb: betrieblichen Stoffstrombilanzen 2018 (Landwirte auf Anklagebank, Kritik: starken Reglementierung, Problem der Kontrolle)
  • Nutznießer von Ökosystemleistungen : positive Anreize -> Zahlungen für Ökosystemleistungen/ Payments for Ecosystem Services (PES) (Wasser,Boden, Biodiversität)
  • Konsument:  „Wasserschutzbrot“ -> LW verzichten auf letzte Düngergabe -> Eiweißgehalt im Backweizen niedriger; Landwirte erhalten selben Preis (getragen über Verbraucher) + fixen Betrag pro Hektar, um den geringeren Ertrag auszugleichen (getragen vom örtlichen Wasserversorger)




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  • 160712 Karteikarten
  • 1771 Studierende
  • 29 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Landwirtschaft und Gesellschaft Kurs an der Universität Hohenheim - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nennen Sie zwei Bereiche, in denen das Image der deutschen
Landwirtschaft besonders schlecht ist (d.h. stark von den
Idealvorstellungen der Bevölkerung abweicht).

A:
  • verantwortungsvoller Umgang mit Tieren
  • umweltbewusstes Wirtschaften

1/3 deutschen Bevölkerung -> negatives Image LW; Bäuerinnen u. Bauern werden positiver gesehen. 

Q:

Warum ist es wichtig, sich mit dem Image der Landwirtschaft zu beschäftigen? Erläutern Sie drei Gründe, die sich aus der Perspektive der Landwirtschaft ergeben!

A:

Relevanz des Images der Landwirtschaft:
Wirtschaft: Kaufverhalten oft unreflektiert -> positives oder negatives Image prägt Kaufverhalten
Politik: Erlass neuer Gesetze und Verordnungen oft auf öffentlichen Druck hin -> negatives Image kann zu Gesetzesänderungen führen, Bsp. Verbot der Käfighaltung von Legehennen
Lebensqualität: Für Landwirt/innen kann Zufriedenheit davon geprägt sein, wie sie sich wahrgenommen fühlen

Q:

Nennen Sie zwei Ebenen, die das Image der Landwirtschaft bestimmen und erklären Sie diese anhand eines konkreten Beispiels aus dem landwirtschaftlichen Bereich!

A:

Reflexive EbeneInformationen, Ziele, reflektierte Urteile -> eher bewusst, kontrollierbar

Bsp. In der DDR:
• „Arbeiter- und Bauernstaat“
• Industrialisierung der Landwirtschaft als positiver Fortschritt gesehen -> kein Ideal des Familienbetriebes

Emotionale Ebene: Emotionen, (verborgene) Werte und Prägungen, Vorurteile, Assoziationen -> weniger bewusst und kontrollierbar

• Romantisierung des kleinbäuerlichen Familienbetriebs


Unterschiedliche Perspektiven auf Landwirtschaft können sich auf der reflexiven und/oder der emotionalen Ebene ergeben.

Sich wandelnde Ziele und Rahmenbedingungen können zu Imageproblemen führen:
• Unterschiedliche Leitbilder in Ost und West (Großbetriebe vs. Familienbetriebe)
• Strukturwandel führt zu neuen Betriebsformen, weg vom kleinen Familienbetrieb
• (Neue) gesellschaftliche Anforderungen an die Landwirtschaft: Umweltschutz, Tierschutz, Gesundheit
• Wertewandel je nach Bezug zur Landwirtschaft (z.B. Biolandwirtschaft vs. konventionell, schärfere Anforderungen an Tierschutz, ländliche Bevölkerung vs. Stadtbevölkerung, etc.)


Generell: Image lässt sich prägen,
…indem man auf der reflexiven Ebene ansetzt (z.B. indem Informationen vermittelt werden)
…indem man auf der emotionalen Ebene ansetzt (z.B. negativ aufgeladene Bilder durch positive ersetzt werden)

z.B. negatives Image von Großbetrieben:
• Kausaler Zusammenhang zwischen Größe des Betriebes und negativen Umweltauswirkungen nicht zwangsläufig vorhanden -> kleinbäuerliche Betriebe nicht zwangsweise umweltfreundlicher (Nieberg & von Münchhausen 1996)
• Verwendung des negativ konnotierten Begriffs „industrielle Landwirtschaft“?


Ein Image ist eine Wahrnehmung, die bei verschiedenen Personen(gruppen) sehr unterschiedlich aussehen kann.
Ein Image wird über eine reflexive und eine emotionale Ebene geprägt und kann über diese beeinflusst werden.

Q:

Was verstehen Sie unter dem „public good“ Problem von multifunktionaler Landwirtschaft?

A:

Multifunktionalität übergreifend zwischen privaten (Produktion: Optimierung) und öffentlichen Gütern (Ökolische Leistungen, Sozio- kulturelle Leistung) führt dazu, dass öffentliche Güter/"public goods" (Wasser, Biodiversität, Landschaftsbild...) auch in der Verantwortung der Landwirte liegen und damit als Leistung vorausgesetzt werden aber nicht/kaum honoriert werden.  


Q:

Was verstehen Sie unter multifunktionaler Landwirtschaft?

A:

Im Mittelpunkt aktueller politischer Zielvorstellungen für den Landnutzungsbereich stehen an die Lebensmittelproduktion gekoppelte positive Effekte: 

Wirtschaft, (Einkommen, Vermarktung, Handel) -> Umweltdienstleistungen

Umwelt (Boden, Wasser, Biodiversität) -> Anerkennung von traditioneller und diversifizierter Landnutzung 

Gesellschaft (Geschlechterrolle, Gesundheit, Tradition, Kultur) -> Anbau und Vermarktung traditioneller Lebensmittel


Landwirtschaft hat vielfältige Funktionen, die über die Erzeugung von Nahrungsmitteln hinausgehen. Multifunktionalität von Landwirtschaft ist eine zentrale Zielvorstellung im politischen und gesellschaftlichen Raum, allerdings werden nicht alle Funktionen finanziell angemessen honoriert.



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Q:

Was ist „Goldener Reis“, wofür wurde er entwickelt, und wie beurteilen Sie den Erfolg bei der Erreichung dieses Ziels?


A:

Reis und Vitamin A:

  • Polierter Reis (oft Grundnahrungsmittel) -> kaum Vitamin A (keine Steigerung durch Züchtung)
  • Durch gentechnische Veränderung erhöhtes Beta-Carotin (Provitamin A) 
  • Bauern unterhalb einer Einkommensgrenze -> kostenloses Saatgut (können in lokale Sorten einkreuzen)

Probleme um Goldenen Reis

  • Ertrag von Goldenem Reis geringer 
  • Eingeschränkte Aufnahme von Vitamin A da kaum Zugang zu Fetten
  • langwierige/komplizierte Einführung von GR wegen Patent- und Zulassungsfragen 
  • hoher finanzielle Aufwand für Forschung und Entwicklung

Goldener Reis als Ansatz zur Minderung von Fehlernährung – eine persönliche Schlussfolgerung

  •  Minderung des Vitamin-A-Mangels entspricht nicht Erwartungen -> Problemen bei Anbau, Verwertung/Verwendung, fehlenden Akzeptanz.
  • Andere Ansätze teils einfacher, billiger und wirkungsvoller (z.B. Programme zur Verteilung von Tabletten oder Anreicherung von Nahrungsmitteln) 
  • Fokus auf Vitamin A reicht nicht aus; weitere Mikronährstoffe wichtig (entsprechende Projekte laufen).
  • Ernährungssituation dauerhaft verändern -> grundlegende Ansätze: Bekämpfung von Armut und Ungleichheit; nachhaltige Intensivierung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft (Nutzen für Menschen im Mittelpunkt), Bildung…


Beispiel Goldener Reis zeigt, dass eindimensionale, rein technische Ansätze allein nicht unbedingt Aussicht auf Erfolg haben; es braucht Lösungen, die die Situation der Betroffenen umfassend verbessern, bei den Ursachen ansetzen (im Beispiel v.a. generelle Verbesserung der Ernährungssituation durch Reduktion von Armut) und Fragen der Akzeptanz und Selbstbestimmung der Betroffenen mit einschließen.

Q:

Erklären Sie anhand eines Beispiels, welche Werte eine traditionelle
Kulturlandschaft haben kann und warum sie gefährdet sind.

A:

Traditionelle Kulturlandschaften:
Verbinden landwirtschaftliche Produktion mit Naturschutz und kulturellen Werten
• „Allrounder“, Beispiele für Multifunktionalität
• Beispiele in Baden-Württemberg: Streuobstwiesen, terrassierte Weinberge, Mähwiesen und Weiden in Mittelgebirgen

Erhaltung?
• Hoher Naturschutzwert als Resultat einer intensiven und anhaltenden Besiedlungs- und Landnutzungsgeschichte (damit auch kultureller Wert, Heimat, etc.)
• Gesellschaft schätzt Leistungen traditioneller Kulturlandschaften, aber Bewirtschaftungsweisen, die diese hervorbringen, sind unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht tragfähig (hoher Arbeitskraft- Einsatz, fehlende Rentabilität,…)
• Beschleunigter Landschaftswandel in Richtung Monofunktionalität (Intensivierung, Aufgabe, Umwidmung in Siedlungsflächen, Unterschutzstellung, etc.)
-> Wie können diese multifunktionalen Landschaften erhalten werden?


Traditionelle Kulturlandschaften stellen Beispiele für eine besonders multifunktionale Landnutzung dar (Verbindung von landwirtschaftlicher Produktion, Naturschutz, soziokulturellen Werten), sind aber in ihrer Erhaltung bedroht.

Q:

Nach welchen Prinzipien arbeiten integrative Landschaftsinitiativen?

A:

Integrative Landschaftsentwicklung (landscape approach/Landschaftsansatz, holistische/ganzheitliche Ansätze, Kulturlandschaftspflege, multifunktionale Landnutzung)

  • Landschaften -> konkurrenz zw. Produktion und Umweltziele
  • Integrative Landschaftsentwicklung = multifunktionale Landnutzung, ganzheitlichen Ansatz (soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele gemeinsam und gleichzeitig erreichen z.B. Tourismus und Naturschutz, verschiedener Akteure mit unterschiedlichen Werthaltungen und Interessen) 
  • nur integrative Zuschnitt auf komplexe Problemlagen möglich: groß genug: Zusammenbringen verschiedener Sektoren/Akteure; klein genug: Überschaubarkeit, konkrete Zusammenarbeit 


Weltweit zahlreiche Initiativen -> integrativen Ansatz der Landschaftsentwicklung (ähnlichen Prinzipien, variable Schwerpunkte/ Strategien: lokale Ebene: Integrative Landschaftsinitiativen (ILIs): Landschaftsleistungen, Lebensqualität und gesellschaftliche Wohlfahrt stärken)



Q:

Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders von Hunger und Fehlernährung betroffen (in einer globalen Perspektive)?

A:

98% Hungernde in Entwicklungsländern
• In Afrika ist der Anteil von Hungernden an der Gesamtbevölkerung am höchsten (Sub-Sahara 23%), in Asien die absolute Anzahl an hungernden Menschen (520 Millionen).
3/4 Kleinbauern, Viehzüchter und Arbeiter auf dem Land. Die Mehrheit der Kleinbauern sind Frauen, die mit dem selbst Erwirtschafteten sich und ihre Familien ernähren.
33% der Frauen im gebärfähigen Alter sind weltweit von ernährungsbedingter Anämie betroffen, was die Gesundheit ihrer Kinder gefährdet.
23% der Kinder unter fünf Jahre sind zu klein für ihr Alter (‚stunting‘), rund 8% haben ein zu geringes Gewicht für die Körpergröße (‚wasting‘).
-> Hunger betrifft v.a. Menschen mit folgenden Kennzeichen: arm – auf der Südhalbkugel lebend – direkt von der Landwirtschaft abhängig weiblich – im Kindheitsalter


Hunger und Fehlernährung sind ein großes Problem der Menschheit, weltweit.

Q:

Was sind die wichtigsten Ursachen für Hunger und Fehlernährung?


A:

Zugrunde liegt ein komplexes Ursachengeflecht:

 Armut
• Kriege, Konflikte: 60% der unterernährte Menschen weltweit und 79% der Kinder mit Wachstumsdefiziten leben in Krisenregionen
• Klimawandel: z.B. vermehrte Dürren und Überflutungen
 Verknappung natürlicher Ressourcen: z.B. gestiegene Konkurrenz um Land, u.a. im Zusammenhang mit steigenden Bevölkerungszahlen, aber auch ‚land grabbing‘; Degradation von Böden
 Wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklungen: z.B. geänderte Lebensstile; aber auch: Nahrungsmittelpreise habe sich 2005 bis 2008 um 83% verteuert; 2011 neuer Preisschock, auch aufgrund von Preisspekulationen; verschärft besonders die Lage in den ärmsten Ländern der Welt, da dort 60-80% des verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel aufgewendet werden (zum Vergleich: in den meisten Industrieländern 10-20%)


Problematik wird sich in Zukunft weiter verschärfen:
• Anstieg der Weltbevölkerung von mehr als 7 Milliarden auf über 9 Milliarden im Jahr 2050
• Voranschreitender Klimawandel und damit einhergehende häufigere Dürren, Überschwemmungen etc.
• Weitere Degradierung natürlicher Ressourcen (Boden, Wasser, Biodiversität und verbundene Ökosystemleistungen)
• Soziale Umbrüche, z.B. im Zusammenhang mit Urbanisierung


Landwirte sind in einer Schlüsselrolle, als Betroffene wie als Problemlöser.

Q:

Was ist der “Earth Overshoot Day”? Beziehen Sie zwei Zahlen/Kennwerte in Ihre Erklärung ein.

A:

Berechnung zur menschliche Nachfrage nach biologischen Ressourcen innerhalb eines Jahres im Verhältnis zu denen, die sich innerhalb dieses Jahres regenerieren können Global verfügbare Ressourcen des Jahres waren verbraucht:
1971: 21. 12.
2019: 29. 07.
Für Deutschland: 2019: 3.05.

Die Menschheit erreicht Grenzen der Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen, deswegen ist ein sparsamer, nachhaltiger Umgang mit ihnen unumgänglich.

Q:

Im Zusammenhang mit einer Risikobewertung in der Landwirtschaft ergeben sich in der Regel normative Fragestellungen jenseits von objektiven Fakten.
Führen Sie ein konkretes Beispiel für eine solche Fragestellung näher aus und gehen Sie dabei auf die möglichen unterschiedlichen Sichtweisen ein!

A:

Beispiel Einsatz eines neuen Pflanzenschutzmittels im Ackerbau: Es gibt unterschiedliche Ansichten zur Frage, welche zeitlichen Dimensionen von möglichen Auswirkungen berücksichtigt werden sollen. Einige argumentieren, dass es reicht, Auswirkungen einzubeziehen, die sich im Jahr des Einsatzes ergeben. Andere fordern, dass langfristige, sich erst nach mehreren Jahren zeigende Veränderungen im Artenspektrum und den Nahrungsnetzwerken der Fauna berücksichtigt werden müssen.

Objektive Fakten: Kopplung von positiven u. negativen Umweltwirkungen -> Risikoeinschätzung notwendig
Anbau von Mais zur Erzeugung von Biogas:
+ Ersatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energieträger Klimaschutz
- Freisetzung von CO2 durch Erosion oder Klimaschädigung
->Trade-Offs (gegenläufige Austauchbeziehung)

normative Entscheidungen zu  Bewertungsmaßstäben sehr unterschiedliche Sichtweisen (kein „richtig“ oder „falsch“) (wie soll gehandelt werdenß) negative Umweltwirkungen der Landwirtschaft akzeptieren „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“? 

Abwägung:
 Schwere der negativen Wirkungen (nicht akzeptable Schwelle überschritten?) -> Praktiken mit massiv negativer Wirkung vermeiden 

Verhältnis von positiven und negativen Wirkungen -> Praktiken mit möglichst vielen positiven und wenigen negativen Wirkungen
• Verteilung von Nutzen und Belastungen für verschiedene Akteure
-> Gerechte Verteilung von Nutzen und Belastungen anstreben (Rolle der Politik!) 

mediale Inszenierung und Informationspolitik spielt große Rolle in Debatten um Abwägungsprozesse und Risikoeinschätzungen; Akteure sollten ihre Rolle bewusst ausgestalten.




Beispiel: "Aktion Grundwasserschutz" in Unterfranken

  • Ausgangssituation: Unterfranken -> wenig Niederschlägen -> geringe Verdünnung -> Wasser von 30% der Quellen übersteigt Nitrat Grenzwerte
  • Fokus: Herstellung von Backweizen -> Düngung mit mineralischem Stickstoff kurz vor der Ernte -> höherer Klebereiweiß Gehalt (-> höhere Backqualität, höherer Preis)
  • nach Ernte bleibt noch Stickstoff auf den Feldern -> als Nitrat ins Grundwasser
  • hohe Belastung -> steigende Kosten für Trinkwasseraufbereitung – wer soll Zahlen?
  • Bund: Rechtliche Lösungsansätze „Düngepakets“, Düngeverordnung: Novelle 2017 (EU hält Maßnahmen für unzureichend, Deutschland muss nachbessern) -> langwierig und konfliktbeladen 
  • Betrieb: betrieblichen Stoffstrombilanzen 2018 (Landwirte auf Anklagebank, Kritik: starken Reglementierung, Problem der Kontrolle)
  • Nutznießer von Ökosystemleistungen : positive Anreize -> Zahlungen für Ökosystemleistungen/ Payments for Ecosystem Services (PES) (Wasser,Boden, Biodiversität)
  • Konsument:  „Wasserschutzbrot“ -> LW verzichten auf letzte Düngergabe -> Eiweißgehalt im Backweizen niedriger; Landwirte erhalten selben Preis (getragen über Verbraucher) + fixen Betrag pro Hektar, um den geringeren Ertrag auszugleichen (getragen vom örtlichen Wasserversorger)




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