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Lernmaterialien für GVII an der Universität Heidelberg

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Aussage zu Phosphatidylserin trifft nicht zu? 

(A) durch Decarboxylierung entsteht Phosphatidylethanolamin 

(B) durch Austausch der Kopfgruppe gegen Cholin entsteht Phosphatidylcholin 

(C) die Verbindung enthält 3 Carbonsäureesterbindungen 

(D) in der Plasmamembran gesunder Zellen befindet es sich bevorzugt auf der Innenseite der Lipiddoppelschicht 

(E) bei pH 7 ist die Verbindung negativ geladen

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TESTE DEIN WISSEN

Diese Stoffgruppe zeichnet sich durch ein mit zwei Fettsäuren und einem Phosphorsäurerest verestertes Glycerin aus
A) Phosphatidylethanolamin wird überwiegend aus Phosphatidylserin gebildet. Dafür spaltet das Enzym Phosphatidylserin-Decarboxylase CO2 von der Kopfgruppe ab
B)Phosphatidylcholin setzt sich aus dem Grundbaustein Glycerin, zwei Fettsäuren, einer Phosphorsäure und der organischen Substanz Cholin zusammen -> Kopfgruppe

C) Im Fall des Phosphatidylserins bildet die Phosphorsäure mit dem Glycerin und der Hydroxylgruppe der Aminosäure Serin einen Phosphorsäurediester aus
D) Bestimmte Enzyme, die man als Flippasen bezeichnet, verhindern dass Phosphatidylserin von der inneren Schicht in die äußere diffundieren kann, sodass Phosphatidylserin normalerweise nur in der inneren Lipidschicht vorzufinden ist
E)Phosphatidylserin ist bei physiologischem pH-Wert ein (netto) einfach negativ geladenes Molekül
-> neben der negativen Ladung, die durch das Sauerstoffatom der Phosphorsäure entsteht, zusätzlich am alpha-C-Atom der Aminosäure die für Aminosäuren typische Carboxyl- bzw. Aminogruppe in geladener Form gebunden sind. Da die Aminogruppe bei physiologischem pH in protonierter und die Carboxylgruppe in deprotonierter Form vorliegen, liegen in diesem Phosphoglycerid brutto zwei negative und eine positive Ladung vor

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Bei der oxidativen Decarboxylierung von Pyruvat durch den Pyruvatdehydrogenase-Komplex entsteht...

(A) Acetyl-CoA, welches in den Citratcyclus eingeschleust wird

(B) Lactat, wobei NAD+ für die anaerobe Glycolyse bereitgestellt wird

(C) Malat, wobei NADH für die Atmungskette bereitgestellt wird

(D) Malonyl-CoA, welches für die Fettsäuresynthese verwendet wird

(E) Oxalacetat, welches für die Gluconeogenese verwertet wird

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Die Pyruvatdehydrogenase,  ist ein Enzym, das die Reaktion von Pyruvat zu Acetyl-CoA katalysiert, und damit die Glykolyse an den Citrat-Zyklus anschließt
-> setzt Pyruvat unter der Freisetzung von CO2 zu Acetyl-CoA um. Während dessen wird ein NAD+ zu NADH reduziert

A) ist richtig

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Welche Aussage trifft zu? Zum Aufbau des Membranpotentials über die innere Mitochondrienmembran werden...

(A) Protonen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(B) Protonen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(C) Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(D) Elektronen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(E) Protonen zusammen mit Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

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A) ist richtig
B) falsche Richtung
C) Protonen keine Elektronen
D)falsche Richtung und Protonen keine Elektronen
E) Nur Protonen
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Welche der folgenden Verbindungen hat das größte Gruppenuppenübertragungspotential?

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ATP  

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Welche Funktion erfüllt Fructose-2,6-Bisphosphat?

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Es hemmt die Phosphofructokinase und fährt somit die Glykolyse herunter.  

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Welche Aussage zur Primase ist richtig?

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die Primase ist eine RNA-abhängige RNA-Polymerase


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Im oxidativen Teil des Pentose-Phosphat-Wegs entstehen pro Glucose...

(A) 1 NADH und 1 FADH2

(B) 1 NADPH und 1 FADH2

(C) 2 FADH2

(D) 2 NADH

(E) 2 NADPH

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Im oxidativen Teil wird Glucose unter Bildung von NADPH oxidiert und Ribulose-5-phosphat gebildet
Bilanz des oxidativen Teil:
Glucose-6-Phosphat+2NADP++H²O -> Ribulose-5-Phosphat +CO²+ 2NADPH+H+
(E) 2 NADPH ist richtig

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In welchem Kompartiment findet bei der Gluconeogenese die Glucose-Bildung statt?

Lösung anzeigen
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In den Mitochondrien  

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Welche Aussage zu Antibiotika ist falsch?

(A) Penizillin inhibiert die Quervernetzung der Peptidoglycanschicht

(B) Resistenz gegen Penizillin wird durch Phosphorylierung des Lactamrings erreicht, da ein  Phosphorsäure-Carbonsäureanhydrid deutlich reaktionsträger ist als die Amidbindung des  Lactamrings

(C) Tetracyclin blockiert prokaryotische Translation, indem es die Bindung der Aminoacyl-tRNAs an den A-Ort inhibiert

(D) Effluxpumpen können Resistenz gegen mehrere Antibiotika führen

(E) Sogenannte Persisterzellen, welche sich nicht Teilen, sind häufig insensitiv für bestimmte Antibiotika

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A) Penicilline greifen im Bereich der Zellteilung in den Stoffwechsel der Bakterien ein und blockieren die Synthese der bakteriellen Zellwand:
Der Beta-Lactam-Ring der meisten Penicillin-Antibiotika öffnet sich im Zytosol des exponierten Bakteriums und bindet in der geöffneten Form an das bakterielle Enzym D-Alanin-Transpeptidase. Auf diese Weise kann dieses Enzym nicht mehr die Alaninreste der Zellwand verknüpfen, das befallene Bakterium stirbt dadurch schließlich ab

B) Resistenzen gegen Penicilline werden vor allem durch die Expression des Enzyms Beta-Lactamase vermittelt, das den Beta-Lactam-Ring der Penicilline spalten und das Molekül damit unwirksam machen kann (Phosphorylierung)
C) Tetrazykline binden an die 30s-Untereinheit der bakteriellen Ribosomen und modifizieren so die Anlagerung der Aminoacyl-tRNA
D) Effluxpumpe ist ein veralteter Name für Membran-ATPasen und Membrantransporter (Carrier), die Moleküle aus der Zelle hinaus befördern. Diese Proteine kommen in allen Lebewesen vor. Sie sind unter anderem für die Antibiotikaresistenz von Bakterien und die Resistenz von Pilzen gegen Antimykotika verantwortlich
E) Tötet man eine Kultur ohne Resistenzentwicklung ab, so bleiben Persister übrig, wenn diese eine neue Kultur formen, so ist diese jedoch nicht weniger anfällig gegenüber dem Antibiotikum. Resistente Bakterien können in der Regel in der Präsenz eines Antibiotikums wachsen. Persister sind nicht oder langsam wachsende Zellen. Persister sind also Zellen, die unter Antibiotikaeinfluss weder wachsen noch sterben.


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Welche Aussage über die DNA-abhängige RNA-Synthese ist richtig?

(A) die RNA wird durch die DNA-Polymerase komplementär zu einem Matrizenstrang abgelesen

(B) für die in vivo RNA-Biosynthese ist ein Primer notwendig

(C) die RNA-Polymerase I wird durch das Gift alpha-Amanitin sehr gut gehemmt

(D) RNA-Polymerase I ist für die Transkription der 5S, 18S und 28 S rRNA verantwortlich

(E) RNA-Polymerase II ist ein komplexes Enzym, das aus 12 Untereinheiten besteht

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TESTE DEIN WISSEN
A) Wenn überhaupt RNA-Polymerase
B) Das Enzym RNA-Polymerase bindet sich an eine Stelle der DNA, die man als Promotor bezeichnet. Der Promotor ist ein Protein an der DNA, welches der RNA-Polymerase ermöglicht sie zu spalten und mit dem "Ablesevorgang" (3‘ --> 5‘) am codogenen Strang zu beginnen
C) Amanitine verhindern die Bildung von mRNA in den Zellen durch Blockade der RNA-Polymerase II 
D)RNA-Polymerase I: Synthetisiert im Zellkern prä-ribosomale RNA (45S), die später zu den 5.8S, 18S und 28S rRNA Untereinheiten heranreift

E) ist ein Enzymkomplex (Polymerasen) aus 12 Untereinheiten
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Welche Aussage zu Hyaluronat trifft zu?

(A) es ist an der Innenseite der Plasmamembran tierischer Zellen lokalisiert

(B) die Polysaccharidkette ist stark verzweigt

(C) es enthält mehrere tausend wiederkehrende Disaccharideinheiten

(D) Es handelt sich um ein Homopolysaccharid

(E) es weist eine hohe Dichte positiver Ladungen auf

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TESTE DEIN WISSEN

Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid, genauer gesagt ein Glykosaminoglykan, das bei fast allen Wirbeltieren ein wesentlicher Bestandteil der extrazellulären Matrix ist
A) Bestandteil der extrazellulären Matrix
B) Sie liegt in vielerlei Geweben als langkettiges, lineares Polysaccharid vor

C)Nicht selten erreichen die einzelnen Ketten eine molare Masse von mehreren Millionen atomaren Masseneinheiten
D) Die Hyaluronsäure ist eine makromolekulare Kette aus Disacchariden, die wiederum aus je zwei Glucosederivaten bestehen: D-Glucuronsäure und N-Acetyl-D-glucosamin
E) Nope

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Glykogenin ist...

(A) ein Enzym, welches die Glykogen-Kette nach der ersten Verzweigungsebene verlängert

(B) das Verzweigungsenzym bei der Glykogensynthese

(C) das Debranchingenzym beim Glykogenabbau

(D) ein Enzym, das Glucosereste von Glycogen abspaltet

(E) das Startermolekül der Glykogensynthese

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Glycogenin ist ein homodimeres Protein, das als Primer und Enzym an der Synthese von Polysacchariden, vor allem Glykogen, beteiligt ist
Glycogenin katalysiert den Transfer von bis zu 13 Glukose-Molekülen auf sich selbst. Im ersten Schritt bindet es UDP-Glukose an sein aktives Zentrum und produziert so - unter Abspaltung von UDP - eine kurze α-1,4-Glykosyl-Kette. Weitere UDP-Glykosen werden rekrutiert und gebunden, bis die Kette ihre maximal mögliche Länge erreicht hat. An diesen Primer bindet das Enzym Glykogensynthase, das die Kette zu einem Polymer (z.B. Glykogen) verlängert

E) ist richtig


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Q:

Welche Aussage zu Phosphatidylserin trifft nicht zu? 

(A) durch Decarboxylierung entsteht Phosphatidylethanolamin 

(B) durch Austausch der Kopfgruppe gegen Cholin entsteht Phosphatidylcholin 

(C) die Verbindung enthält 3 Carbonsäureesterbindungen 

(D) in der Plasmamembran gesunder Zellen befindet es sich bevorzugt auf der Innenseite der Lipiddoppelschicht 

(E) bei pH 7 ist die Verbindung negativ geladen

A:

Diese Stoffgruppe zeichnet sich durch ein mit zwei Fettsäuren und einem Phosphorsäurerest verestertes Glycerin aus
A) Phosphatidylethanolamin wird überwiegend aus Phosphatidylserin gebildet. Dafür spaltet das Enzym Phosphatidylserin-Decarboxylase CO2 von der Kopfgruppe ab
B)Phosphatidylcholin setzt sich aus dem Grundbaustein Glycerin, zwei Fettsäuren, einer Phosphorsäure und der organischen Substanz Cholin zusammen -> Kopfgruppe

C) Im Fall des Phosphatidylserins bildet die Phosphorsäure mit dem Glycerin und der Hydroxylgruppe der Aminosäure Serin einen Phosphorsäurediester aus
D) Bestimmte Enzyme, die man als Flippasen bezeichnet, verhindern dass Phosphatidylserin von der inneren Schicht in die äußere diffundieren kann, sodass Phosphatidylserin normalerweise nur in der inneren Lipidschicht vorzufinden ist
E)Phosphatidylserin ist bei physiologischem pH-Wert ein (netto) einfach negativ geladenes Molekül
-> neben der negativen Ladung, die durch das Sauerstoffatom der Phosphorsäure entsteht, zusätzlich am alpha-C-Atom der Aminosäure die für Aminosäuren typische Carboxyl- bzw. Aminogruppe in geladener Form gebunden sind. Da die Aminogruppe bei physiologischem pH in protonierter und die Carboxylgruppe in deprotonierter Form vorliegen, liegen in diesem Phosphoglycerid brutto zwei negative und eine positive Ladung vor

Q:

Bei der oxidativen Decarboxylierung von Pyruvat durch den Pyruvatdehydrogenase-Komplex entsteht...

(A) Acetyl-CoA, welches in den Citratcyclus eingeschleust wird

(B) Lactat, wobei NAD+ für die anaerobe Glycolyse bereitgestellt wird

(C) Malat, wobei NADH für die Atmungskette bereitgestellt wird

(D) Malonyl-CoA, welches für die Fettsäuresynthese verwendet wird

(E) Oxalacetat, welches für die Gluconeogenese verwertet wird

A:

Die Pyruvatdehydrogenase,  ist ein Enzym, das die Reaktion von Pyruvat zu Acetyl-CoA katalysiert, und damit die Glykolyse an den Citrat-Zyklus anschließt
-> setzt Pyruvat unter der Freisetzung von CO2 zu Acetyl-CoA um. Während dessen wird ein NAD+ zu NADH reduziert

A) ist richtig

Q:

Welche Aussage trifft zu? Zum Aufbau des Membranpotentials über die innere Mitochondrienmembran werden...

(A) Protonen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(B) Protonen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(C) Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

(D) Elektronen aus dem Intermembranraum in die Matrix gepumpt

(E) Protonen zusammen mit Elektronen von der Matrix in den Intermembranraum gepumpt

A:
A) ist richtig
B) falsche Richtung
C) Protonen keine Elektronen
D)falsche Richtung und Protonen keine Elektronen
E) Nur Protonen
Q:

Welche der folgenden Verbindungen hat das größte Gruppenuppenübertragungspotential?

A:

ATP  

Q:

Welche Funktion erfüllt Fructose-2,6-Bisphosphat?

A:

Es hemmt die Phosphofructokinase und fährt somit die Glykolyse herunter.  

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Q:

Welche Aussage zur Primase ist richtig?

A:

die Primase ist eine RNA-abhängige RNA-Polymerase


Q:

Im oxidativen Teil des Pentose-Phosphat-Wegs entstehen pro Glucose...

(A) 1 NADH und 1 FADH2

(B) 1 NADPH und 1 FADH2

(C) 2 FADH2

(D) 2 NADH

(E) 2 NADPH

A:

Im oxidativen Teil wird Glucose unter Bildung von NADPH oxidiert und Ribulose-5-phosphat gebildet
Bilanz des oxidativen Teil:
Glucose-6-Phosphat+2NADP++H²O -> Ribulose-5-Phosphat +CO²+ 2NADPH+H+
(E) 2 NADPH ist richtig

Q:

In welchem Kompartiment findet bei der Gluconeogenese die Glucose-Bildung statt?

A:

In den Mitochondrien  

Q:

Welche Aussage zu Antibiotika ist falsch?

(A) Penizillin inhibiert die Quervernetzung der Peptidoglycanschicht

(B) Resistenz gegen Penizillin wird durch Phosphorylierung des Lactamrings erreicht, da ein  Phosphorsäure-Carbonsäureanhydrid deutlich reaktionsträger ist als die Amidbindung des  Lactamrings

(C) Tetracyclin blockiert prokaryotische Translation, indem es die Bindung der Aminoacyl-tRNAs an den A-Ort inhibiert

(D) Effluxpumpen können Resistenz gegen mehrere Antibiotika führen

(E) Sogenannte Persisterzellen, welche sich nicht Teilen, sind häufig insensitiv für bestimmte Antibiotika

A:
A) Penicilline greifen im Bereich der Zellteilung in den Stoffwechsel der Bakterien ein und blockieren die Synthese der bakteriellen Zellwand:
Der Beta-Lactam-Ring der meisten Penicillin-Antibiotika öffnet sich im Zytosol des exponierten Bakteriums und bindet in der geöffneten Form an das bakterielle Enzym D-Alanin-Transpeptidase. Auf diese Weise kann dieses Enzym nicht mehr die Alaninreste der Zellwand verknüpfen, das befallene Bakterium stirbt dadurch schließlich ab

B) Resistenzen gegen Penicilline werden vor allem durch die Expression des Enzyms Beta-Lactamase vermittelt, das den Beta-Lactam-Ring der Penicilline spalten und das Molekül damit unwirksam machen kann (Phosphorylierung)
C) Tetrazykline binden an die 30s-Untereinheit der bakteriellen Ribosomen und modifizieren so die Anlagerung der Aminoacyl-tRNA
D) Effluxpumpe ist ein veralteter Name für Membran-ATPasen und Membrantransporter (Carrier), die Moleküle aus der Zelle hinaus befördern. Diese Proteine kommen in allen Lebewesen vor. Sie sind unter anderem für die Antibiotikaresistenz von Bakterien und die Resistenz von Pilzen gegen Antimykotika verantwortlich
E) Tötet man eine Kultur ohne Resistenzentwicklung ab, so bleiben Persister übrig, wenn diese eine neue Kultur formen, so ist diese jedoch nicht weniger anfällig gegenüber dem Antibiotikum. Resistente Bakterien können in der Regel in der Präsenz eines Antibiotikums wachsen. Persister sind nicht oder langsam wachsende Zellen. Persister sind also Zellen, die unter Antibiotikaeinfluss weder wachsen noch sterben.


Q:

Welche Aussage über die DNA-abhängige RNA-Synthese ist richtig?

(A) die RNA wird durch die DNA-Polymerase komplementär zu einem Matrizenstrang abgelesen

(B) für die in vivo RNA-Biosynthese ist ein Primer notwendig

(C) die RNA-Polymerase I wird durch das Gift alpha-Amanitin sehr gut gehemmt

(D) RNA-Polymerase I ist für die Transkription der 5S, 18S und 28 S rRNA verantwortlich

(E) RNA-Polymerase II ist ein komplexes Enzym, das aus 12 Untereinheiten besteht

A:
A) Wenn überhaupt RNA-Polymerase
B) Das Enzym RNA-Polymerase bindet sich an eine Stelle der DNA, die man als Promotor bezeichnet. Der Promotor ist ein Protein an der DNA, welches der RNA-Polymerase ermöglicht sie zu spalten und mit dem "Ablesevorgang" (3‘ --> 5‘) am codogenen Strang zu beginnen
C) Amanitine verhindern die Bildung von mRNA in den Zellen durch Blockade der RNA-Polymerase II 
D)RNA-Polymerase I: Synthetisiert im Zellkern prä-ribosomale RNA (45S), die später zu den 5.8S, 18S und 28S rRNA Untereinheiten heranreift

E) ist ein Enzymkomplex (Polymerasen) aus 12 Untereinheiten
Q:

Welche Aussage zu Hyaluronat trifft zu?

(A) es ist an der Innenseite der Plasmamembran tierischer Zellen lokalisiert

(B) die Polysaccharidkette ist stark verzweigt

(C) es enthält mehrere tausend wiederkehrende Disaccharideinheiten

(D) Es handelt sich um ein Homopolysaccharid

(E) es weist eine hohe Dichte positiver Ladungen auf

A:

Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid, genauer gesagt ein Glykosaminoglykan, das bei fast allen Wirbeltieren ein wesentlicher Bestandteil der extrazellulären Matrix ist
A) Bestandteil der extrazellulären Matrix
B) Sie liegt in vielerlei Geweben als langkettiges, lineares Polysaccharid vor

C)Nicht selten erreichen die einzelnen Ketten eine molare Masse von mehreren Millionen atomaren Masseneinheiten
D) Die Hyaluronsäure ist eine makromolekulare Kette aus Disacchariden, die wiederum aus je zwei Glucosederivaten bestehen: D-Glucuronsäure und N-Acetyl-D-glucosamin
E) Nope

Q:

Glykogenin ist...

(A) ein Enzym, welches die Glykogen-Kette nach der ersten Verzweigungsebene verlängert

(B) das Verzweigungsenzym bei der Glykogensynthese

(C) das Debranchingenzym beim Glykogenabbau

(D) ein Enzym, das Glucosereste von Glycogen abspaltet

(E) das Startermolekül der Glykogensynthese

A:

Glycogenin ist ein homodimeres Protein, das als Primer und Enzym an der Synthese von Polysacchariden, vor allem Glykogen, beteiligt ist
Glycogenin katalysiert den Transfer von bis zu 13 Glukose-Molekülen auf sich selbst. Im ersten Schritt bindet es UDP-Glukose an sein aktives Zentrum und produziert so - unter Abspaltung von UDP - eine kurze α-1,4-Glykosyl-Kette. Weitere UDP-Glykosen werden rekrutiert und gebunden, bis die Kette ihre maximal mögliche Länge erreicht hat. An diesen Primer bindet das Enzym Glykogensynthase, das die Kette zu einem Polymer (z.B. Glykogen) verlängert

E) ist richtig


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