Soziale Kognition-Psychobiologie an der Universität Hamburg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Soziale Kognition-Psychobiologie an der Universität Hamburg

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Welche Vorteile bringt soziale Kognition?

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Definiere Empathie

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Was ist der Selektionsvorteil von Empathie?

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Definiere Altruismus 

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Annahme der Altruismus-Empathie Hypothese, von Batson 1981

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Unterschied zwischen altruistischer Handlung und egoistischer Handlung, nach Batson 1981

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Ontogenetische Entwicklung von altruistischen Verhaltensweisen.

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Wann funktioniert Emotionale Ansteckung besonders gut?
Gibt es Ausnahmen?

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Welche Hirnmechanismen spielen eine Rolle bei der Empathiefähigkeit von Menschen?

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Zusammenfassung Spiegelneurone

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Befunde zur Gesichtswahrnehmung

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Wie funktioniert Gesichtserkennung?

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Soziale Kognition-Psychobiologie

Welche Vorteile bringt soziale Kognition?

  • Ermöglicht lernen über einfache Imitation und durch die,,Augen" des anderen
  • Verbessert die Kommunikationsfähigkeit 
  • Ermöglicht schnelle adaptive Reaktionen auf sozial relevante Signale
  • fördert Koorperation und Altruismus in eigener Gruppe (Verwandtschaft)
  • Erlaubt Abgrenzung des ,,Selbst" von anderen Individuen
  • Ermöglicht Kenntniserwerb über die Intentionen und das Wissen anderer
  • Vereinfacht das Zusammenleben in komplexen Sozialesystemen und Gruppensynchronisation

Soziale Kognition-Psychobiologie

Definiere Empathie
  • Die Fähigkeit, den affektiven Zustand anderer Personen wahrzunehmen, zu teilen und zu verstehen. 
  • Empathie ist notwendig, um erfolgreich in einer sozialen Gruppe zu bestehen.
  • Empathie ist die emotionale Sensitivität für andere Organismen und ermöglicht eine schnelle, automatische Verbindung zum emotionalen Zustand anderer.
  • Sie ist wichtig für die Regulation sozialer Interaktion  
  • ermöglicht die koordinierte Aktivität gemeinsamer Ziele.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Was ist der Selektionsvorteil von Empathie?
Empathie ist vermutlich ein proximater
Mechanismus zur Vermittlung altruistischer Verhaltensweisen
(--> ursprünglich im Kontext von Fürsorgeverhalten und Prozessen der Gruppensynchronisation)

Soziale Kognition-Psychobiologie

Definiere Altruismus 
Ein Verhalten ist altruistisch, wenn es einer anderen Person nutzt, aber der Altruist selbst nur wenig oder gar nicht davon profitiert oder das Verhalten
für ihn sogar kostspielig ist.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Annahme der Altruismus-Empathie Hypothese, von Batson 1981
Das Ausmaß der erlebten Empathie, der erwartete Benefit für den Handlungsempfänger und der
Schwierigkeitsgrad der Vermeidung der Situation entscheiden über das Ausmaß altruistischer Handlungen

Soziale Kognition-Psychobiologie

Unterschied zwischen altruistischer Handlung und egoistischer Handlung, nach Batson 1981
Altruistisch motiviertes Handeln
Besorgnis um die andere Person lässt Altruisten helfen (Sympathie,
Mitleid). Verbesserung des Zustandes der anderen Person ist zentral.

Egoistisch motiviertes Handeln
Handlung dient der Verringerung des eigenen Unwohlseins (negative state relief) oder gibt dem Handelnden das gute Gefühl, das Richtige getan zu haben (self reward). Auch die Vermeidung von
Schuldgefühlen oder sozialer Ablehnung kann ein Motiv sein (self and social evaluation). In allen Fällen hat der Handelnde das Ziel, den eigenen Zustand zu verbessern.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Ontogenetische Entwicklung von altruistischen Verhaltensweisen.
12‐14 Monate : Instrumental helping
(Hilfe beim Erreichen eines Handlungsziels)
18‐24  Monate : Empathetic helping
(Hilfe wird durch Empathie ausgelöst)
ab ca. 30 Monate : Altruistic helping
(Hilfe ist altruistisch motiviert und erfordert ein selbstloses „Opfer“)

Soziale Kognition-Psychobiologie

Wann funktioniert Emotionale Ansteckung besonders gut?
Gibt es Ausnahmen?
• Empathiefähigkeit ermöglicht direktionalen Altruismus.
Ohne Ansteckung ist es schwer andere Empathiestufen zu entwickeln.
-> Sympathie ohne Ansteckung ist ein rein kognitiver Prozess ohne Gefühle
--> Emotionale Ansteckung ist ein Vehikel für Empathie

• Emotionale Ansteckung funktioniert besonders gut bei Gruppen‐
mitgliedern, Artgenossen oder grundsätzlich ähnlichen Organismen
(Ausnahme: Mensch – Hund – Interaktionen; Joly‐Masceroni et al., 2008)
Denn Hunde sind auf menschl. Bedürfnisse gezüchtet und können menschl. Signale reagieren.

Schimpansen zeigen nicht so eine hohe Ansteckungsbereitschaft zum Menschen.
Schimpanse agieren auch nicht so viel mit Mimik, sondern vermitteln eher mit Körperhaltung ihre Intentionen.
Höhere Empathiestufen lassen sich bisher nur bei Menschenaffen und
einigen wenigen anderen Arten (z.B. Corviden) nachweisen

Empathiefähigkeit erhöht u.a. die reproduktive Fitness über
Verbesserung der Brutpflege
(insbesondere bei unerfahrenen Müttern) und stärkt über Synchronizität die Kooperation und den Zusammenhalt
innerhalb der Gruppe

• Empathiefähigkeit anderer kann (theoretisch) von Defektoren
ausgenutzt werden


Soziale Kognition-Psychobiologie

Welche Hirnmechanismen spielen eine Rolle bei der Empathiefähigkeit von Menschen?
Spiegelneurone sind ein wichtiger Bestandteil des Systems das emot. Ansteckung gewährleistet.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Zusammenfassung Spiegelneurone
*Spiegelneurone ermöglichen Lernen durch Imitation über eine automatische Simulation von Handlungen.

• Spiegelneurone lassen sich auch außerhalb der motorischen Domäne
nachweisen und ermöglichen beispielsweise eine schnelle Deutung
emotionaler Gesichtsausdrücke
(-> über emotionale Ansteckung)

• Spiegelneurone ermöglichen vermutlich eine grundlegende Form der
Kommunikation über Joint Attention zwischen Individuen

Soziale Kognition-Psychobiologie

Befunde zur Gesichtswahrnehmung
• Säuglinge reagieren bereits auf die Blickführung ihrer Mütter
• Schimpansen erkennen Zusammenhänge zwischen Emotion und
Objekt über die Blickführung und den emotionalen Ausdruck

(Kästchen 1) Weintraube
Gesichtsausdruck von E : HAPPY
(Köstchen 2) Kakerlake
Gesichtsausdruck von E : EKEL

Hatten Schimpansen im Anschluss die Wahl zwischen den Kästchen, wählten sie in den meisten Fällen das Kästchen (1) mit der Weintraube.
Beobachteten sie E jedoch beim Essen nach Blick ins Kästchen (1), so wählten sie die unbekannte Alternative, weil sie wissen das 1 schon leer ist.

Autistische Kinder können Gesichtsausdrücke nicht korrekt deuten, können bei starken Emotionen auch distress zeigen, weil die Konstanz der Gesichtszüge verändert sind.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Wie funktioniert Gesichtserkennung?
• Unveränderliche und variable Merkmale menschlicher Gesichter
werden von einem weit verzweigten neuronalen System repräsentiert

• Die Fusiforme Face Area (FFA) und angrenzende Teile des Gyrus
okzipitalis inferior
bilden das Kernsystem der Gesichterverarbeitung

• Defizite in der Gesichterverarbeitung sind durch die mangelnde
Fähigkeit gekennzeichnet, relevante Aspekte in Gesichtern selektiv
wahrzunehmen


• Defizite in der Gesichterverarbeitung und ‐erkennung sind vermutlich
auf eine verringerte Aktivierbarkeit dieser Areale und/oder auf eine
reduzierte Kommunikation
innerhalb des gesichterverarbeitenden
Systems zurückzuführen

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