Soziale Kognition-Psychobiologie an der Universität Hamburg

CitySTADT: Hamburg

CountryLAND: Deutschland

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Die 3 Stufen der Self Recognition 

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Wie verhalten sich Elefanten typischerweise beim Mirror Self Recognition Test ?

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Was ist die Mirror Self Recognition Aufgabe?

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Was ist Self Recognition?

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 Was istJoint Attention

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Welche Aspekte machen die Theory of Mind aus?

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Definiere Theory of Mind

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Wie funktioniert Gesichtserkennung?

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Befunde zur Gesichtswahrnehmung

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Zusammenfassung Spiegelneurone

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Welche Hirnmechanismen spielen eine Rolle bei der Empathiefähigkeit von Menschen?

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Wann funktioniert Emotionale Ansteckung besonders gut?
Gibt es Ausnahmen?

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Soziale Kognition-Psychobiologie

Die 3 Stufen der Self Recognition 

Beim Menschen
•Stufe 1 (identified self) = Erkennen des eigenen Spiegelbilds

• Stufe 2 (permanent self) = Selbstwahrnehmung ist nicht auf die
Gegenwart der Spiegelperspektive beschränkt, dass man nicht nur in diesem Moment existiert; Kontinuität des
Selbst wird erkannt und ist nicht nur auf das „hier und jetzt“ beschränkt (Selbsterkennung erstreckt sich z.B. auch auf Fotos oder Filme aus der Vergangenheit), entwickelt sich im Zuge der Individual Entwicklung.

• Stufe 3 (external self) = Fähigkeit, die eigene Wirkung auf andere
einzustufen (Perspektive der 3. Person); Unterscheidung von „Was ich bin“ versus „Wie wirke ich auf andere oder wie erscheine ich ihnen“, zB wenn ich mich verkleide.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Wie verhalten sich Elefanten typischerweise beim Mirror Self Recognition Test ?

1.) Kein Sozialverhalten mit dem Spiegelbild 
2.) Physische Untersuchung
(z.B. Versuche, hinter den Spiegel zu blicken)
3.) Repetitives Spiegel‐Testverhalten
(self‐directed mirror behavior)
4.) Erkennen des eigenen Spiegelbilds (MSR)
Sie fangen schnell an ungewöhnliche Bewegungen zu machen.
Verhalten dass sie vorher nie zeigten.
Markierungen wurden versucht zu entfernen.
Elefanten sind in der Lage ihr eigenes Spiegelbild zu erkennen.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Was ist die Mirror Self Recognition Aufgabe?

• Testindividuum macht sich mit dem
Spiegel vertraut
• Markierung des Gesichts (+ Pseudo‐
markierung)
• Abwarten ohne Spiegel, ob TI die echte
Markierung fühlt und diese entfernt
• Erneute Konfrontation mit dem Spiegel
• Einstufen der Reaktionen, wird die Markierung entdeckt? (z.B. gezieltes
Greifen oder Reiben?)

Soziale Kognition-Psychobiologie

Was ist Self Recognition?

Grundlegende Annahme: Selbst‐ und Fremderkennung sind eng mit‐
einander verbunden, weshalb Mirror Self Recognition eine wichtige
Voraussetzung für die ToM sein dürfte

Soziale Kognition-Psychobiologie

 Was istJoint Attention

Kommunikationsmittel bereits vor der Sprachentwicklung

RJA (responding to joint attention) = Fähigkeit,
Blicken und Gesten zu folgen, um einen
gemeinsamen Referenzpunkt zu teilen (9 Monate)
IJA (initiating joint attention): Fähigkeit, selbst
dieses Verhalten bei anderen zu initiieren (z.B.
um Erfahrungen oder Eindrücke mit anderen zu
teilen) (12 ‐ 18 Monate)

• Selbst‐organisierendes Prinzip des sozialen Lernens

Soziale Kognition-Psychobiologie

Welche Aspekte machen die Theory of Mind aus?

• Joint Attention
• Shared Intentionality
• Self Recognition
• Understanding the Choice
Opportunities of Others
• False Beliefs

Soziale Kognition-Psychobiologie

Definiere Theory of Mind

• Verstehen anderer Personen (z.B. fremder Intentionen, Ziele,
falscher Wissensinhalte) über Einnahme einer anderen/ fremden Perspektive.

• Fähigkeit mentale Zustände anderer anzunehmen und von den
eigenen mentalen Zuständen abzugrenzen (Selbst und Andere),
auch über den Kontext emotionaler Prozesse hinaus („Ich weine vor Glück!“ ->„Aber was denkst Du gerade über mich?“ -> „Du denkst wahrscheinlich, ich bin traurig.“)
Dies erfordert keine Emotionen, es ist rein kognitiv.

Fragen:
Ist die ToM Fähigkeit dem Menschen vorbehalten?
Ist die ToM Fähigkeit angeboren und wann entwickelt sie sich?

Soziale Kognition-Psychobiologie

Wie funktioniert Gesichtserkennung?

• Unveränderliche und variable Merkmale menschlicher Gesichter
werden von einem weit verzweigten neuronalen System repräsentiert

• Die Fusiforme Face Area (FFA) und angrenzende Teile des Gyrus
okzipitalis inferior
bilden das Kernsystem der Gesichterverarbeitung

• Defizite in der Gesichterverarbeitung sind durch die mangelnde
Fähigkeit gekennzeichnet, relevante Aspekte in Gesichtern selektiv
wahrzunehmen

• Defizite in der Gesichterverarbeitung und ‐erkennung sind vermutlich
auf eine verringerte Aktivierbarkeit dieser Areale und/oder auf eine
reduzierte Kommunikation
innerhalb des gesichterverarbeitenden
Systems zurückzuführen

Soziale Kognition-Psychobiologie

Befunde zur Gesichtswahrnehmung

• Säuglinge reagieren bereits auf die Blickführung ihrer Mütter
• Schimpansen erkennen Zusammenhänge zwischen Emotion und
Objekt über die Blickführung und den emotionalen Ausdruck

(Kästchen 1) Weintraube
Gesichtsausdruck von E : HAPPY
(Köstchen 2) Kakerlake
Gesichtsausdruck von E : EKEL

Hatten Schimpansen im Anschluss die Wahl zwischen den Kästchen, wählten sie in den meisten Fällen das Kästchen (1) mit der Weintraube.
Beobachteten sie E jedoch beim Essen nach Blick ins Kästchen (1), so wählten sie die unbekannte Alternative, weil sie wissen das 1 schon leer ist.

Autistische Kinder können Gesichtsausdrücke nicht korrekt deuten, können bei starken Emotionen auch distress zeigen, weil die Konstanz der Gesichtszüge verändert sind.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Zusammenfassung Spiegelneurone

*Spiegelneurone ermöglichen Lernen durch Imitation über eine automatische Simulation von Handlungen.

• Spiegelneurone lassen sich auch außerhalb der motorischen Domäne
nachweisen und ermöglichen beispielsweise eine schnelle Deutung
emotionaler Gesichtsausdrücke
(-> über emotionale Ansteckung)

• Spiegelneurone ermöglichen vermutlich eine grundlegende Form der
Kommunikation über Joint Attention zwischen Individuen

Soziale Kognition-Psychobiologie

Welche Hirnmechanismen spielen eine Rolle bei der Empathiefähigkeit von Menschen?

Spiegelneurone sind ein wichtiger Bestandteil des Systems das emot. Ansteckung gewährleistet.

Soziale Kognition-Psychobiologie

Wann funktioniert Emotionale Ansteckung besonders gut?
Gibt es Ausnahmen?

• Empathiefähigkeit ermöglicht direktionalen Altruismus.
Ohne Ansteckung ist es schwer andere Empathiestufen zu entwickeln.
-> Sympathie ohne Ansteckung ist ein rein kognitiver Prozess ohne Gefühle
–> Emotionale Ansteckung ist ein Vehikel für Empathie

• Emotionale Ansteckung funktioniert besonders gut bei Gruppen‐
mitgliedern, Artgenossen oder grundsätzlich ähnlichen Organismen
(Ausnahme: Mensch – Hund – Interaktionen; Joly‐Masceroni et al., 2008)
Denn Hunde sind auf menschl. Bedürfnisse gezüchtet und können menschl. Signale reagieren.

Schimpansen zeigen nicht so eine hohe Ansteckungsbereitschaft zum Menschen.
Schimpanse agieren auch nicht so viel mit Mimik, sondern vermitteln eher mit Körperhaltung ihre Intentionen.
Höhere Empathiestufen lassen sich bisher nur bei Menschenaffen und
einigen wenigen anderen Arten (z.B. Corviden) nachweisen

Empathiefähigkeit erhöht u.a. die reproduktive Fitness über
Verbesserung der Brutpflege
(insbesondere bei unerfahrenen Müttern) und stärkt über Synchronizität die Kooperation und den Zusammenhalt
innerhalb der Gruppe

• Empathiefähigkeit anderer kann (theoretisch) von Defektoren
ausgenutzt werden

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