Neurologie - Humanbiologie

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Beispielhafte Karteikarten für Neurologie - Humanbiologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Was ist Calmodulin und welche Funktion hat es?

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Definiere postsynaptisch, präsynaptisch, homosynaptisch und heterosynaptisch

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Wie untersuchte Eric Kandel Synaptische Plastizität?

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Was bedeutet neuronale plastizität

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Verschiedene Aspekte der Neuroplastizität 

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Ebenen der Neuroplastizität

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Unterschiede zwischen Ultrakurzzeit, Kurzzeit ubd Langzeitgedächtnis 

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Wovon ist der Übergang vom Kurz- zum Langzeitgedächtnis abhängig?

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Verhaltensveränderung bei Nicht-Deklarativen Lernen

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Einteilung des nicht-declarativen lernen 

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Declaratives Lernen

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Welche Gehirnstrukturen werden vom Expliziten Gedächtnis genutzt?

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Beispielhafte Karteikarten für Neurologie - Humanbiologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Neurologie - Humanbiologie

Was ist Calmodulin und welche Funktion hat es?

Es ist ein Trigger und kann Adenylatcyclase zusätzlich voraktivieren.

Ein Teil des eigeströmten Kalziums bindet also mit dem Calmodulin aktiviert Adenylatcyclase zusätzlich.

Neurologie - Humanbiologie

Definiere postsynaptisch, präsynaptisch, homosynaptisch und heterosynaptisch

Homosynaptisch 
Synapse wird in derselben
Bahn modifiziert

Heterosynaptisch 
• Synapse wird durch
andere Bahn modifiziert

Präsynaptisch
• Synaptische Zellstruktur des
sendenden Neurons

Postsynaptisch 
• synaptische Zellstruktur des
empfangenden Neurons

Neurologie - Humanbiologie

Wie untersuchte Eric Kandel Synaptische Plastizität?

Er untersuchte ob bei Reiz auf das Siphon, sich die Kiemen zurückziehen.
Erforschte damit Sensitivierung und Habituation.

Neurologie - Humanbiologie

Was bedeutet neuronale plastizität

Das Gehirn hat eine unglaubliche Parallelität in Verarbeitung.

Ein Neuron kann sich mit den Synapsen von vielen anderen Neuronen verknüpfen. Umso mehr parallele Verknüpfungen umso mehr kann man parallel machen.

Sensorische Neuronen sind zB mit Motorischen Neuronen Verknüpft.

Neurologie - Humanbiologie

Verschiedene Aspekte der Neuroplastizität 
• Ein Engramm bezeichnet alle an einem Gedächtnisinhalt beteiligten Aspekte, die in vielen verschiedenen Gehirnregionen codiert werden. Jedes deklarative Engramm ist eine dynamische Struktur, und daher jede Erinnerung eine aktive Synthese und Rekonstruktion (subjektiv und fehleranfällig)
• Deklaratives und nicht-deklaratives Gedächtnis sind fast immer verknüpft
• Übergang von Kurz- zu Langzeitgedächtnis ist abhängig von der Intensität der Codierung (Verarbeitungstiefe)
• Die enorme Parallelität der neuronalen Verarbeitung erlaubt eine kaum abzuschätzende Vielfalt der Nutzung gleicher Neuronenpopulationen für
verschiedene Aufgaben
• Ein und dieselbe Gruppe synaptischer Verbindungen eines Reaktionsweges kann verschiedene Formen des Lernens speichern
• Der gleiche Second Messenger (cAMP) vermittel Kurz-wie Langzeitveränderungen der synaptischen Plastizität
• Gedächtnisspeicherung erfolgt in denselben Hirnstrukturen, die auch an der Wahrnehmung und Verarbeitung sensorischer und motorischer
Erfahrungen beteiligt waren, und ist daher das Ergebnis von Veränderungen an den neuronalen Synapsen, die Bestandteil der neuronalen
Repräsentationen der ursprünglichen Verarbeitung sind.
• Stille synaptische Verbindungen, die zwar vorhanden sind, aber im Normalfall nicht der synaptischen Kommunikation dienen,

Neurologie - Humanbiologie

Ebenen der Neuroplastizität

•Synapse – Sekunden bis Stunden
• Neuron – Wachstum – Tage bis Wochen
• Kortikale Repräsentationen – Monate bis Jahre

Neurologie - Humanbiologie

Unterschiede zwischen Ultrakurzzeit, Kurzzeit ubd Langzeitgedächtnis 

Langzeitgedächtnis
•Hält lebenslang
• Über alle Cortexareale verteilt
• Ist dynamisch

Kurzzeitgedächtnis
• (auch Arbeitsgedächtnis)
• Frontalhirn
• Inhalte persistieren Minuten
bis Stunden

Ultrakurzzeitgedächtnis
(auch sensorisches Gedächtnis)
• Hält nur für den Augenblick der Wahrnehmung

Neurologie - Humanbiologie

Wovon ist der Übergang vom Kurz- zum Langzeitgedächtnis abhängig?

Der Übergang vom Kurz- zum Langzeitgedächtnis ist abhängig von Wiederholungen, Assoziationen, Bedeutsamkeit, Emotionen, Aufmerksamkeit,
insbesondere die Verarbeitungstiefe (Intensität der Codierung) entscheidet über einen Verbleib im Langzeitgedächtnis.

Neurologie - Humanbiologie

Verhaltensveränderung bei Nicht-Deklarativen Lernen

Nicht assoziatives:
Gleiche Reize führen ohne zeitliche
Abhängigkeitzu verändertem
Verhalten.
Beeinflussbar durch:

Habituation:
Reizgewöhnung (an denselben Reiz)

Sensitivierung:
Empfindlichkeitssteigerung (durch anderen Reiz)

Assoziatives
unterschiedliche Reize führen mit zeitlicher Abhängigkeit durch Verknüpfung zu verändertem Verhalten.

Klassische Konditionierung:
Zeitliche und wahrscheinliche
Beziehung zwischen zwei Reizen)

Operante Konditionierung:
Beziehung zwischen Verhalten und darauffolgenden Reizen

Neurologie - Humanbiologie

Einteilung des nicht-declarativen lernen 

Prozeduales:
z.B. motorische Fähigkeiten
oder Gewohnheiten

Priming:
Bahnung, ein Reiz beeinflusst unbewusst das spätere Verhalten

Neurologie - Humanbiologie

Declaratives Lernen

• (auch explizites Gedächtnis)
• Etwas lernen über die Welt
• „wissen“
• Bewusst abrufbar
• Kreativer Prozess, aktive Synthese und Rekonstruktion bei Codierung und Abruf
• Anatomische Strukturen:
• Neuronale Repräsentationen im gesamten Cortex
• Für Übergang vom Kurz- zum Langzeitgedächtnis sind
Hippocampale Strukturen im medialen
Temporallappen
entscheidend (Entorhinaler, perirhinaler, parahippocampaler Cortex und Subiculum)

Neurologie - Humanbiologie

Welche Gehirnstrukturen werden vom Expliziten Gedächtnis genutzt?

Das explizite Gedächtnis nutzt Strukturen im gesamten Cortex.

Strukturen im medialen Temporallappen, vor allem der Hippocampus, sind zentral
wichtige Elemente bei dem Abruf und der Neubildung von Gedächtnisinhalten.

Medialer Temporallappen hat zentrale Funktion
• Hippocampus
• Entorhinaler Cortex (Eingang für Hippocampus)
• Subiculum (hippocampale Projektionen)
• Parahippocampaler Cortex
Hippocampus – Zwischenlager oder Hilfssystem ?

Explizites Gedächtnis ist kreativer Prozess, aktive Synthese und Rekonstruktion

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