Morphologie an der Universität Hamburg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Morphologie an der Universität Hamburg

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Definotion Morphologie

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Definition Systematik

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Definition Taxonimie und Taxon
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Androeceum: Öffnung der Antheren

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Androeceum: Verwachsungen


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Androeceum: Staminodien

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Blattstellung bei gegenständiger und wirteliger Blattstellung gilt:

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Gynoceum

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Gynoeceum: Stellung

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Früchte beteiligte Strukturen

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Früchte

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. Chorikarpe und monokarpellate Früchte

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Morphologie

Definotion Morphologie

Morphologie = Lehre von der Gestalt  Beschreibung aller Merkmale, die sich mit bloßem Auge oder mit einer Lupe feststellen lassen  Interpretation der Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Merkmalszuständen  Beschreibung von Entwicklungsprinzipien  Beschreibung von Gestaltungsprinzipien („Bauplänen“) übergeordneter Gruppen

Morphologie

Definition Systematik

 Hilfsmittel zur Orientierung in der Vielfalt lebender Organismen  Lehre von den stammesgeschichtlichen Verwandtschaftsbeziehungen umfasst u.a.  Phylogenetik = Ermittlung der Verwandtschaftsbeziehungen

Morphologie

Definition Taxonimie und Taxon

Taxonomie = Beschreibung und Abgrenzung unterschiedlicher Sippen, auf allen Ebenen der Verwandtschaft Taxon (pl. Taxa) = Sippe: Verwandtschaftskreis, ohne Festlegung einer formellen Rangstufe

Morphologie

Androeceum: Öffnung der Antheren

● Antheren öffnen bei Reife meist mit Längsschlitzen (longizid) – aber auch viele andere Öffnungsweisen ● Pollen in unterschiedlicher Richtung abgegeben: – extrors = zur Außenseite – intrors = zur Blütenmitte – latrors = tangential, seitwärts

Morphologie

Androeceum: Verwachsungen


Stamina meist frei voneinander ● Filamente häufig mit der Kronröhre verwachsen ● Antheren zuweilen zu einem Kegel zusammenneigend – manchmal zu einer Röhre verklebt ● selten Filamente zu einer Röhre verwachsen ● selten Stamina und Griffel zu Gynostemium verwachsen

Morphologie

Androeceum: Staminodien

● neben fertilen Stamina manchmal auch sterile Staminodien vorhanden ● gelegentlich kronblattartig entwickelt (= petaloid) – normalerweise nicht bei heimischen Wildpflanzen – beliebte Mutation bei Zierpflanzen (gefüllte Blüten)

Morphologie

Blattstellung bei gegenständiger und wirteliger Blattstellung gilt:

● Äquidistanzregel: jeder Blattansatz eines Knotens ist gleich weit von anderen Blattansätzen desselben Knotens entfernt ● Alternanzregel: die Blätter aufeinander folgender Knoten stehen auf Lücke zueinander

Morphologie

Gynoceum

● Gesamtheit aller Karpelle in einer Blüte ● Zahl sehr unterschiedlich: 1 Karpell bis  (> 1000) ● wenn mehrere Karpelle pro Blüte, dann – zuweilen frei = Ovar apokarp = chorikarp – häufiger verwachsen (> 80% der Angiospermen) = Ovar coenokarp

Morphologie

Gynoeceum: Stellung

● meist oberhalb des Ansatzes der übrigen Blütenorgane = oberständig = Blüte hypogyn

● relativ selten umgeben von einem Blütenbecher (Hypanthium) = mittelständig (sensu Schmeil-Fitschen) ● sehr häufig unterhalb des Ansatzes der übrigen Blütenorgane = unterständig = Blüte epigyn ● selten Ansatz der übrigen Blüten- organe seitlich am Ovar = halbunterständig

Morphologie

Früchte beteiligte Strukturen

 zumindest das Gynoeceum bleibt nach der Blütezeit erhalten (wenn Befruchtung stattgefunden hat)  reift zur Frucht heran – Frucht entsteht zumindest aus dem Fruchtknoten – oft auch andere Blütenteile beteiligt

Morphologie

Früchte

Definition:

Die Frucht ist eine Blüte im Zustand der Samenreife

Morphologie

. Chorikarpe und monokarpellate Früchte

„Einblattfrüchte“ (besser: Einzelkarpell-Früchte):

Steinfrucht – Mesokarp (= äußerer und mittlerer Teil der Fruchtwand) fleischig, Endokarp (= innerer Teil) holzig – Embryo durch Teil der Fruchtwand geschützt (nicht durch die Samen- schale)

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