Grundkurs Soziologie

Karteikarten und Zusammenfassungen für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg

Arrow

100% kostenlos

Arrow

Effizienter lernen

Arrow

100% kostenlos

Arrow

Effizienter lernen

Arrow

Synchron auf all deinen Geräten

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg.

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Eine aktuelle Definition der Primärgruppe


Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Soziale Kontrolle

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Soziologie als Denken gegen den gesunden
Menschenverstand

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Strukturbildungen in Gruppen


Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Fazit VL 7

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Fazit VL 11

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Fazit VL 12

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Fazit VL 10

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Herrschaft in der Perspektive von M. Weber

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Soziale Rollen in einer Gruppe

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Werte und Wertbezogenheit des sozialen Handelns

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Macht ist…


Kommilitonen im Kurs Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg auf StudySmarter:

Grundkurs Soziologie

Eine aktuelle Definition der Primärgruppe


• „Primärgruppen sind jene Kleingruppen, denen Menschen zur
Vermittlung primärer Sozialkontakte und zur Herausbildung ihres
(sozialen) Ich angehören. Sie bieten über die Phase der primären
Sozialisation und sozialen Integration hinaus eine kontinuierliche
Möglichkeit der Identitätsbehauptung, der intimen und spontanen
Sozialbeziehungen und der Entlastung von den Anforderungen
sekundärer Gruppen“ (Schäfers 2016b: 161)
• Merkmale
– Face-to-face Assoziation
– Unspezialisiertheit der Assoziation
– relative Dauer
– geringe Zahl der beteiligten Personen
– relative Intimität unter den Beteiligten

Grundkurs Soziologie

Soziale Kontrolle

• Definition: „Bemühungen einer Gruppe oder einer Gesellschaft,
das Verhalten ihrer Mitglieder auf Konformität mit etablierten
Normen auszurichten.“ (Sack 2007: 195)
• (Negative) Sanktionen bei Nichteinhaltung der Normen: Missbilligung,
Strafe, Ausgrenzung; Anzeigen bei der Polizei
– Formelle Sanktionen: Offizieller Druck zur Erzeugung von Konformität
wie Geldstrafen oder Gefängnis
• Institutionen wie Polizei, Justiz und Strafvollzug
• System abgestufter Sanktionen: von Ermahnungen über sozialpädagogische
Betreuung und Therapie bis lebenslängliche Gefängnisstrafe
– Informelle Sanktionen: nichtoffizieller Druck zur Erzielung von
Konformität. Positive und negative informelle Sanktionen

Grundkurs Soziologie

Soziologie als Denken gegen den gesunden
Menschenverstand

• Denken in Strukturen: „Fokus auf „strukturellen, d. h. in einem
bestimmten Sinn geordneten, nicht zufälligen, Zusammenhängen
sozialer Phänomene“ (Abels 2009a: 19)
• Verfremdung: Die Dinge anders zu betrachten, ‚das Alltägliche etwas
fremdartig erscheinen zu lassen‘ (Elias 1970, S. 109); „die Dinge so
zu betrachten, als ob sie auch anders sein könnten.“ (Abels 2009a: 21)
• Soziologischer Phantasie: „Die Fähigkeit des Erstaunens über den
Gang der Welt ist Voraussetzung der Möglichkeit des Fragens nach
ihrem Sinn.“ (Weber 1921, Bd. III, S. 221)
• Reflexivität: „Bereitschaft, sich vorzustellen, dass die sozialen
Tatsachen auch anders sein könnten.“ (Abels 2009a: 24) Sie sind
keinesfalls selbstverständlich

Grundkurs Soziologie

Strukturbildungen in Gruppen


• Rollen
• Netze (Kommunikationswege, Soziometrie)
• Mythen (gruppeneigene Geschichte, Schöpfungs-,
Bedrohungsmythos, stärkt Kohäsion)
• Überzeugungen (schaffen Bestand von Gemeinsamkeiten,
stärken „Wir-Gefühl“ und Selbstverständnis
• Jargon (gruppenspezifische Redeweise, z.B. Jugendsprache,
etc)

Grundkurs Soziologie

Fazit VL 7

• Soziale Positionen und Rollen, Muss-, Soll- und Kann-
Erwartungen und Rollenkonflikte als grundlegende Konzepte
strukturell-funktionaler Rollentheorien
• Aushandlungen, Definitionen der Situation, Typisierungen,
Differenz von role-taking und role-making und von sozialer und
personaler Identität als grundlegende Konzepte
interaktionistischer Rollentheorien
• Zwei diametral entgegengesetzte Verständnisse von
Sozialisationsprozessen: Verinnerlichung vorgegebener
normativer Erwartungen versus aktiver Gestaltungsprozess, der
durch die selbsttätige und selbst organisierte Aneignung von
kulturell und sozial vermittelten Umweltangeboten
gekennzeichnet ist.

Grundkurs Soziologie

Fazit VL 11

• Gesellschaft als soziales Gebilde, das einen umfassenden institutionellen
Rahmen für die Handlungen und Kommunikationen von Menschen bildet.
• Mikrosoziologische Perspektiven verstehen Gesellschaft als Resultat der
Interaktion von Menschen. In makrosoziologischer Perspektiven ist die
Gesamtheit der sozialen Verhältnisse nicht auf das Handeln der Akteure
rückführbar. Gesellschaft tritt den Menschen als Sachzwang entgegen.
• In der strukturfunktionalistischen Perspektive Parsons‘ besteht die
Gesellschaft aus kulturellen Werten, sozialen Beziehungen, sozialisierten
Persönlichkeiten und biologischen Organismen. Ihre Einheit wird durch
Institutionalisierung, Internalisierung und Lernen sichergestellt.
• Die Luhmann‘sche Systemtheorie hinterfragt nationale Gesellschaftsbegriffe.
Für sie kann die moderne Gesellschaft nur eine Weltgesellschaft sein.
• Kritik: Akteursfreie Systemtheorie; Kategorisierungen können nicht
Hypothesenbildung ersetzen.

Grundkurs Soziologie

Fazit VL 12

• Macht ist keine Eigenschaft eines Akteurs, sondern ein soziales
Verhältnis.
• Macht kann auf unterschiedlichsten sozialanthropologischen
Grundlagen beruhen. Die Quellen, Formen, Wirkungsweisen
und Mittel der Machtausübung unterscheiden sich erheblich.
• Machtbeziehungen streben immer nach einer Verstetigung und
Institutionalisierung. M. Weber zufolge kommt hierbei
charismatischen, traditionalen und rationalen
Legitimationsformen ein zentraler Stellenwert zu.

Grundkurs Soziologie

Fazit VL 10

• Institutionen sind Regeln mit erwartetem Geltungsanspruch
• Sie haben ordnende, orientierende und sinnentlastende Funktionen
– Entlastung von Entscheidungsdruck
– Hilfe bei der Übernahme riskanter Alternativen
– Schutz vor eigener Unvernunft
– Absicherung von Initiative und Innovation
– Bereitstellung einer sozial geteilten Definition der Handlungssituation
• Sie entstehen durch die Verselbständigung von Handlungsgewohnheiten und
Routinen, aber auch durch die Verankerung von Leitideen
• Sie sind mit Ineffizienzen, Beharrungsmomenten, Entfremdung und
Sinnentleerung verbunden
• Die Frage nach Stabilität und Wandel von Institutionen ist ein zentrales
Thema institutionalistischer Ansätze. Sie kann hier nicht aufgegriffen werden

Grundkurs Soziologie

Herrschaft in der Perspektive von M. Weber

• „Herrschaft soll die Chance heißen, für einen Befehl bestimmten In-
halts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden“ (Weber 1922: 28)
• „Jedes Herrschaftsverhältnis ist ein Machtverhältnis. Aber nicht jedes
Machtverhältnis verfestigt sich so, dass man von Herrschaft reden
kann.“ (Bahrdt 2003)
• Herrschaft ist zu trennen von Macht und Einfluss; sie wird
institutionalisiert
• Zentrale Grundlage der Herrschaft ist der Legitimitätsglaube
• Widerspruchsfreies Gehorsamshandeln
• Fokus: Legitime Herrschaft: Autoritätsgrundlage zwischen Herrn und
seinem Verwaltungsstab, d.h. es geht um legitime/anerkannte Gründe,
auf die sich Herrschaft stützt (nicht um bloße Gewaltherrschaft)
• Drei Herrschaftstypen: Verbindet drei Legitimitätsprinzipien mit einer
jeweiligen Struktur des Verwaltungsstabes und -mittel

Grundkurs Soziologie

Soziale Rollen in einer Gruppe

• Gruppenführer: hält Gruppe zusammen, koordiniert
Gruppenziele, offizielle gegenüber inoffizielle Leitung,
instrumentell versus emotionale Führung
• Mitläufer: orientieren sich am Gruppenleiter
• Opponent: starkes Mitglied in Konkurrenz zum Gruppenführer
• Sündenbock: schwächstes Mitglied; wird verantwortlich
gemacht, wenn Gruppe die Ziele nicht erreicht
• Außenseiter: Kann Berater sein, aber auch „Kasper“, „Clown“

Grundkurs Soziologie

Werte und Wertbezogenheit des sozialen Handelns

• Definition: „Unter Werten verstehen wir die allgemeinsten Grundprinzipien der
Handlungsorientierung und der Ausführung bestimmter Handlungen. Werte sind
Vorstellungen vom Wünschenswerten, kulturelle und religiöse, ethische und soziale
Leitbilder, die die gegebene Handlungssituation sowohl steuern als auch transzendieren.“
(Schäfers 2016a: 37)
• Unterschied zu Normen: „Da Werte aufgrund ihrer Allgemeinheit nicht
verhaltenswirksam sind, werden sie situationsspezifisch in sozialen Normen
operationalisiert.“ (Schäfers 2016a: 37)
• Wertewandel: „So genannte postmaterielle Werte treten hinzu: Werte der Naturerhaltung
und der Partizipation, der Selbstverwirklichung, der Gruppensolidarität usw.“ (Schäfers
2016a: 38)
• Europäische Werte: „Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der
Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung
der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören.
Diese Werte sind allen Mitgliedstaaten in einer Gesellschaft gemeinsam, die sich durch
Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit
von Frauen und Männern auszeichnet.…“

Grundkurs Soziologie

Macht ist…


• eine wechselseitige Beziehung, kein Attribut der Akteure.
• nie nur einseitig, sondern Merkmal eines sozialen Austauschverhältnisses.
• kennzeichnend für Beziehungen, die asymmetrisch strukturiert sind.
• ubiquitär.
• ein fragiles Gut. ‚Machthaber‘ versuchen i.d.R. ihre Macht auf Dauer zu stellen, zu
institutionalisieren und zu legitimieren, d.h. aus Macht Herrschaft werden zu lassen.
• Macht „kann relativ dauerhaft, aber auch diskontinuierlich bzw. ephemer sein. Sie
kann partiell oder umfassend sein, institutionell verfestigt oder informell. In einigen
Fällen verdichtet, verfestigt und akkumuliert sie sich zu Herrschaft“ (Bahrdt 2003:
166).
• Macht ist N. Elias zufolge eine soziale Figuration: ,,Eine Machtfiguration ist ein
komplexes Geflecht asymmetrischer und wechselseitiger Beziehungen, in dem
mehrere Personen, Gruppen oder Parteien miteinander verknüpft sind und in dem
Veränderungen einer Relation auch die anderen Relationen ändern.“ (Sofsky/Paris
1994: 14).

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Sozialökonomie an der Universität Hamburg gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur Universität Hamburg Übersichtsseite

Investition I und Finanzierung I

Vertriebsmaagement

kollektives arbeitsrecht

Marktorientiertes Management

GK BWL

Gesundheitsökonomik

GK VWL

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Grundkurs Soziologie an der Universität Hamburg oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards

So funktioniert's

Top-Image

Individueller Lernplan

StudySmarter erstellt dir einen individuellen Lernplan, abgestimmt auf deinen Lerntyp.

Top-Image

Erstelle Karteikarten

Erstelle dir Karteikarten mit Hilfe der Screenshot-, und Markierfunktion, direkt aus deinen Inhalten.

Top-Image

Erstelle Zusammenfassungen

Markiere die wichtigsten Passagen in deinen Dokumenten und bekomme deine Zusammenfassung.

Top-Image

Lerne alleine oder im Team

StudySmarter findet deine Lerngruppe automatisch. Teile deine Lerninhalte mit Freunden und erhalte Antworten auf deine Fragen.

Top-Image

Statistiken und Feedback

Behalte immer den Überblick über deinen Lernfortschritt. StudySmarter führt dich zur Traumnote.

1

Lernplan

2

Karteikarten

3

Zusammenfassungen

4

Teamwork

5

Feedback