Entwicklungspsychologie an der Universität Hamburg

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Merkmale des Spiels

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3 Spieletypen

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Arten des Spiels im Säuglingsalter

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Arten des Spiels im Vorschul -und Schulalter

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Symbolspiel
- Spielgegenstand
-Spielhandlungen
-Akteur
-Kognition

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Sozialspiel
- Merkmale
- Metakommunikation

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Regelspiel
- Regelverständnis (Piaget); Moralentwicklung
- Verhaltensregulierung (Vygotsky); Internalisierung

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Theorie von Piaget zum Spielen

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Theorie von Vygotski zum Spielen

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Theorie von Bruner zum Spielen

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Einfaches absichtliches Handeln

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reflexive, freie Willenhandlungen

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Entwicklungspsychologie

Merkmale des Spiels
1. Selbstzweck: Tätigkeitsorientiert, flow, Vereinigung von Ausführer und Ausführung
2. Ritual: festgelegter Ablauf, wiederholbar
3. Wechsel des Realitätsbezugs: Umdeutung von Handlung und Handlungsrahmen, Bezüge sind sozial vereinbart

Entwicklungspsychologie

3 Spieletypen
1. spielerisches Ausprobieren:
sensumotorisches Spiel, Explorationsverhalten, Konstruktionsspiel, Parallelspiel
2. Symbolspiel (als-ob):
Gegenstand/Person als einen anderen behandeln
3. Soziales Spiel
dyadische Interaktion
Rollenspiel
Regelspiel

Entwicklungspsychologie

Arten des Spiels im Säuglingsalter
-sensumotorisches Spiel
Freude an Aktivität
-Explorationsverhalten
- Konstruktionsspiel
sinnvolles Zusammenbringen mehrerer Gegenstände
+ dyadisches Sozialspiel

Entwicklungspsychologie

Arten des Spiels im Vorschul -und Schulalter
- Als-ob-Spiel
- Rollenspiel/ Sozialspiel
- Regelspiel

Entwicklungspsychologie

Symbolspiel
- Spielgegenstand
-Spielhandlungen
-Akteur
-Kognition
- Umdeutung des Spielgegenstandes
- Spielhandlungen (einzelene Spielhandlungen -> Handlungskombinationen; ungewöhnlich)
-Spielhandlung ist selbstbezogen, bezieht sich auf andere oder bezieht das Selbst als Objekt mit ein
-kognitive Leistung:
gegen Realität handeln
Handlung wird durch ausgedachte Repräsentation eines Stimulus bestimmt
willentliches Umdenken eines Gegenstandes
Fiktion wird zum Handlungsrahmen

Entwicklungspsychologie

Sozialspiel
- Merkmale
- Metakommunikation
- synchrone Imitation (gemeinsame Absicht)
- gemeinsam geteilter Bezug auf Spielwelt (begibbt mit joint attention)
- Kooperation, bestimmte Handlungsgegenstände erforden komplementäre Rollen
- Imaginäre Freunde

Metakommunikation
- Spielstop
- Vereinbarung des fiktiven Handlungsrahmens
- Erläuterung der Spielhandlungen

Entwicklungspsychologie

Regelspiel
- Regelverständnis (Piaget); Moralentwicklung
- Verhaltensregulierung (Vygotsky); Internalisierung
Regelverständnis
- individuelle Riten
- egozentrisches Regelverständnis: blindes Folgen autoritär gesetzter Regeln
- abwandelbare Regeln: durch Vereinbarung und verhandlung; Kooperation mit peers

Verhaltensregulierung
- Konflikt zwischen Handlungsimpuls (eigener Vorteil) und Vorschrift; externe Partner müssen Regeln wiederholen und sich auch daran halten

Entwicklungspsychologie

Theorie von Piaget zum Spielen
- Abwehr der allgemeinen Wirklichkeit um sich an eigener Wirklichkeit zu erfreuen
- Überhang an Assimilation: Kind passt Umwelt an eigene Schemata an
- Abwehr sozial erzwungener Akkomodation: Kind passt Schemata an soziale Umwelt an
- spontane Kombination von Schemata -> Symbolspiel

Entwicklungspsychologie

Theorie von Vygotski zum Spielen
Spiel als illusionäre Realisation unrealisierbarer Wünsche
- Wunsche, den Erwachsenen zu entsprechen
- Verwirklichung der Wünsche im Spiel, weil das Bedürfnis nicht länger aufgeschoben werden kann
- Symbolspiel entsteht aus Interaktion durch Hilfe von Erwachsenen

Entwicklungspsychologie

Theorie von Bruner zum Spielen
Verweis auf soziale Dimensionen und menschliche Einzigartigkeit
- Minimierung der Härte von Handlungsfolgen
- Möglichkeit, neue Verhaltensweisen zu testen
- Frühes Sozialspiel einzigartig menschlich (Bedeutung von Sprache für Spielen)

Entwicklungspsychologie

Einfaches absichtliches Handeln
Bildung und Verfolgung von Absicht:
nicht notwendigerweise:
- selbst-bewusst
- frei gewählt
- im Einklang mit anderen Wünschen der Person
- im Einklang mit den Wünschen höherer Ordnung der Person

Entwicklungspsychologie

reflexive, freie Willenhandlungen
Bildung und Verfolgung von Absicht:

- selbst-bewusst
- frei gewählt
- im Einklang mit anderen Wünschen der Person
- im Einklang mit den Wünschen höherer Ordnung der Person

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