Linguistische Grundlagen DaZ an der Universität Halle-Wittenberg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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(7) Was sind Paraphrasen?

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Sätze, die das zu Erklärende mit anderen Worten beschreiben.

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(7) Mit welchem Wortbildungsverfahren wurde das abgeleitete Wort gebildet?


Das war nicht schön.

Um nicht zu sagen unschön.

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explizite Derivation

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(7) Welche Varianten gehören zu der Kombinierenden Wortbildungsart?

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Komposition & explizite Derivation

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(7) Wie funktioniert die Wortbildung nach der expliziten Derivation?

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TESTE DEIN WISSEN

Es werden Wortbildungsaffixe angefügt und verändern das Wort in der Bedeutung und/oder der Wortart.

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(7) Mit welchem Wortbildungsverfahren wurde das abgeleitete Wort gebildet?


das Sehen

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Konversion

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(7) Mit welchem Wortbildungsverfahren wurde das abgeleitete Wort gebildet?


Vorsichtig senken wir den Tisch ab.

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implizite Derivation

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(7) Wie funktioniert die Wortbildung nach der impliziten Derivation?

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Durch interne Ablautung werden implizite Derivate gebildet. Die entsprechenden Verben brauchen ein Akkusativobjekt nach der impliziten Derivation.

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(7) Welche Relationen der Bedeutungsbeziehung von Wörtern gibt es? 

(semantische Relationen)

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  1. Synonymie
  2. Teilsynonymie
  3. Antonymie
  4. Kontradiktion/Komplementarität
  5. Hyperonymie/Hyponymie
  6. Homonymie
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(7) Welche Variationen gehören zu der Intern verändernden Wortbildungsart?

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implizite Derivation und Konversion

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(7) Welche der auf den Wortarten beruhenden Komposita sind für DaZ/DaF-Lerner besonders wichtig?

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Substantiv- und Adjektivkomposita

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(7) Wie funktioniert die Wortbildung nach der Konversion?

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TESTE DEIN WISSEN

Es geschieht ein Wortartenwechsel ohne morphologische Veränderung durch eine andere Stellung im Satz. Dazu gehört auch die Substantivierung.

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(7) Mit welchem Wortbildungsverfahren wurde das abgeleitete Wort gebildet?


Lachmuskeln

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Komposition

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Q:

(7) Was sind Paraphrasen?

A:

Sätze, die das zu Erklärende mit anderen Worten beschreiben.

Q:

(7) Mit welchem Wortbildungsverfahren wurde das abgeleitete Wort gebildet?


Das war nicht schön.

Um nicht zu sagen unschön.

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(7) Welche Varianten gehören zu der Kombinierenden Wortbildungsart?

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Komposition & explizite Derivation

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(7) Wie funktioniert die Wortbildung nach der expliziten Derivation?

A:

Es werden Wortbildungsaffixe angefügt und verändern das Wort in der Bedeutung und/oder der Wortart.

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Q:

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Vorsichtig senken wir den Tisch ab.

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(7) Wie funktioniert die Wortbildung nach der impliziten Derivation?

A:

Durch interne Ablautung werden implizite Derivate gebildet. Die entsprechenden Verben brauchen ein Akkusativobjekt nach der impliziten Derivation.

Q:

(7) Welche Relationen der Bedeutungsbeziehung von Wörtern gibt es? 

(semantische Relationen)

A:
  1. Synonymie
  2. Teilsynonymie
  3. Antonymie
  4. Kontradiktion/Komplementarität
  5. Hyperonymie/Hyponymie
  6. Homonymie
Q:

(7) Welche Variationen gehören zu der Intern verändernden Wortbildungsart?

A:

implizite Derivation und Konversion

Q:

(7) Welche der auf den Wortarten beruhenden Komposita sind für DaZ/DaF-Lerner besonders wichtig?

A:

Substantiv- und Adjektivkomposita

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(7) Wie funktioniert die Wortbildung nach der Konversion?

A:

Es geschieht ein Wortartenwechsel ohne morphologische Veränderung durch eine andere Stellung im Satz. Dazu gehört auch die Substantivierung.

Q:

(7) Mit welchem Wortbildungsverfahren wurde das abgeleitete Wort gebildet?


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Eine der Linguistische Grundlagen DaZ Zusammenfassungen auf StudySmarter | Universität Halle-Wittenberg

1. Phonetik/Phonologie des Arabischen: 

    - nur 6 Vokalphoneme

    - kein [e:], [ə],[o:],[ɔ],[y:],[y],[ø:],[œ]

    - phonetische Abweichungen:


- Konsonantensystem umfangreicher als im Deutschen

→ Daraus ergeben sich folgende häufig auftretende phonetische Abweichungen: 

=> Konsonantencluster ist eine große Herausforderung

    - Konsonanten werden weggelassen

    - Sprossvokale werden eingeschoben

    - Es kommt zu Verdrehungen


2. Graphematik/Orthographie des Arabischen:

Herausforderungen

    -  nicht alle Vokale und Konsonanten sind in beiden Sprachen vorhanden

    - Laute werden an anderen Artikulationsstellen gebildet und ähneln sich zwar, sind aber nicht komplett identisch→ es werden     

        Quasi-Anlaute abgebildet

    - könnte zu Übergeneralisierungsfehler in deutscher Schreibweise führen, indem z.B. auch Wörter mit [b] als

realisiert 

        werden

    - Für Grapheme, die verschiedenen Lauten zugeordnet werden können, gibt es keine entsprechende Visualisierung in der     

        Anlauttabelle

    - Durch das Wechseln zwischen beiden Sprachen könnten sich Übertragungsfehler einschleichen

    - Im Arabischen werden Vokalzeichen häufig weggelassen und nur Konsonanten und lange Vokale verschriftlicht

        → bei einem Übertrag in die deutsche Schrift droht die Ausbildung einer Skelettschreibung

    - Da im Arabischen von rechts nach links geschrieben und gelesen wird, könnten hier womöglich Schwierigkeiten auftreten

        = z.B. falsches Einprägen der Seitenausrichtung von Buchstaben und somit Verwechslung etwa von und

        → auf die Schreibrichtung bei der Alphabetisierung sollte unbedingt besonders geachtet werden

    - Im Deutschen wird – im Gegensatz zum Arabischen – zwischen Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden

        → dies könnte womöglich eine Begründung dafür sein, dass Deutschlernende, die bereits in ihrer L1 Arabisch alphabetisiert 

             sind, diesen Aspekt der Orthographie vernachlässigen


3. Morphologie des Arabischen

3.1 Sprachbau

Wie das Deutsche zählt auch die arabische Sprache zu den flektierenden Sprachen, d.h. es werden Wortstämme verändert, um grammatische Kategorien auszudrücken. Im Arabischen geschieht diese Veränderung des Wortstammes aber (im Gegensatz zum Deutschen) nach bestimmten wiederkehrenden Regeln und bietet somit mehr Stabilität und Logik. Dies lässt sich mit dem Prinzip des Trikonsonantismus erklären: 


System des sogenannten Trikonsonantismus im Arabischen: 

  • ein Wortstamm des Großteils der arabischen Wörter kann immer auf eine dreigliedrige Wurzel zurückgeführt werden
  • diese dreikonsonantige Wurzel macht in ihrer festgelegten Reihenfolge die lexikalische Grundbedeutung eines Wortes aus
  • aus der Wurzel können wiederum verschiedene Stämme und Wörter abgeleitet werden, indem zum Beispiel Präfixe angefügt werden, Vokale verlängert, eliminiert oder Konsonanten verdoppelt werden
    - so kann innerhalb des Grundstamms eine ganze Wortfamilie gebildet werden

  • z.B. Wurzel k-t-b (schreiben)

Aufgrund des Trikonsonantismus neigen viele arabischsprachige Deutschlernende dazu, sich bei der Bildung von grammatischen Kategorien zu stark am deutschen Infinitiv zu orientieren, sodass ihnen beispielsweise unbegreiflich erscheint, warum 'der Vogel' etwas mit 'fliegen' zu tun haben könnte. 


3.2 Entlehnungen

"Das Arabische hat im Gegensatz zum Deutschen einen geringen Bestand an Wörtern, die aus anderen Sprachen entlehnt sind. So muss der deutschlernende Sprecher des Arabischen wesentlich mehr Fremdwörter lernen als dies umgekehrt beim Arabischlernen der Fall wäre"

Es ist demnach weniger potentieller Wortschatz vorhanden, auf den der/ die Lernende zurückgreifen kann. 


3.3 Numerus

Im Gegensatz zum Deutschen kennt das Arabische drei Numeri: 

  • Singular (morphologisch nicht markiert, 'Grundform') 
  • Dual (für genau zwei Personen oder Gegenstände) → unüblich geworden und führt nicht mehr zu negativ Transfer
  • Plural → verschiedene Pluralmorpheme im Deutschen stellen Lerner vor große Herausforderung


3.4 Kasus

Im Vergleich mit der deutschen Sprache fällt auf, dass das Arabische nur über drei Kasus verfügt: 

  • Nominativ (wird durch die Kasusendung -u markiert) 
  • Akkusativ (wird durch die Kasusendung -a markiert) 
  • Genitiv (wird durch die Kasusendung -i markiert) 

Außerdem erfüllen die Kasus im Arabischen teilweise nicht die gleichen Funktionen wie im Deutschen; so erscheint der Genitiv im Arabischen beispielsweise nicht als Genitivobjekt, sondern als Genitivattribut oder nach Präpositionen. 


Durch den fehlenden Dativ und die unterschiedlichen Funktionen der Kasus im Arabischen kann sich das Erlernen der deutschen Fälle als schwierig erweisen.
Insbesondere der Gebrauch verschiedener Fälle nach Präpositionen stellt eine besondere Herausforderung für DaZ-Lernende dar. Während Präpositionen im Arabischen stets den Genitiv fordern, können Präpositionen im Deutschen entweder den Akkusativ, Dativ oder Genitiv regieren (und im Falle von Wechselpräpositionen wie 'in' sogar Akkusativ und Dativ fordern, z.B. 'in das Haus' vs. 'in dem Haus'). 


3.5 Genus

Im Gegensatz zum Deutschen verfügt das Arabische nur über zwei grammatikalische Geschlechter

  • Maskulinum
  • Femininum

Maskuline Substantive wie z.B. „Lehrer“ معلم (mu‘allim) können durch Anhängen des so genannten „ta marbuta“ in die feminine Form „Lehrerin“ gebracht werden: معلمة (mu’allim-a(tun). 


Während die Zuweisung des Genus im Deutschen mehr oder weniger arbiträr geschieht, geben das natürliche Geschlecht und die Eigenschaft der Wörter im Arabischen Hinweise auf das grammatische Geschlecht: Weibliche Personen sind im Arabischen immer feminin. Ebenso Eigennamen von Ländern (einige Ausnahmen gibt es allerdings) und Körperteile, die doppelt vorhanden sind (Fuß, Hand, Ohr). Auch eine weitere kleinere Anzahl von Substantiven, wie z.B. „Wind“, „Feuer“, oder „Erde“ sind feminin.


3.6 Artikel

" Anders als im Deutschen, wo wir sowohl den bestimmten als auch den unbestimmten Artikel haben, gibt es im Arabischen nur einen, den bestimmten Artikel al [ʔal]. Der bestimmte Artikel wird vorn ans Nomen angehängt.
Unbestimmtheit wird ausgedrückt, indem der Artikel al einfach weggelassen wird und die jeweilige Kasusendung durch ein -n (Nunation) ergänzt wird. 

Im Gegensatz zum Deutschen muss bei der Bildung von Nominalgruppen nicht auf die Anpassung des Artikels geachtet werden: während im Deutschen ein Unterschied zwischen 'der Mann' oder 'die Frau' besteht, kommt im Arabischen in beiden Fällen der unveränderliche Artikel al zum Einsatz. 


Zusätzliche Probleme erhalten Lernende im Deutschen mit dem unbestimmten Artikel, der hinsichtlich Kasus, Genus und Numerus angepasst werden muss. 


3.7 Personalpronomen

  • Bezüglich der Personalpronomen unterscheidet das Arabische zwischen maskulinen und femininen Formen.

  • Da Arabisch eine Pro-Drop-Sprache ist, müssen Personalpronomen allerdings nicht eingesetzt werden, da man an den Endungen der Verben erkennen kann, welche Person gemeint ist. Explizit werden Pronomen nur dann genannt, wenn ein Kontrast, eine Abgrenzung, ein Vergleich, eine Betonung oder eine Hervorhebung hergestellt werden soll.
     
  • Im Arabischen wird nicht zwischen dem familiären ‚du’ und der Höflichkeitsform ‚Sie’ unterschieden; allerdings existieren zahlreiche Anredeformen.


3.8 Verneinungen

"Im Deutschen verwendet man für Verneinungen von Verben das Wort 'nicht' wie z. B. Ich friere nicht. 
Auf welche Art und Weise die Verneinung im Arabischen gebildet wird, hängt davon ab, in welcher Zeitstufe die Handlung stattfindet. Insgesamt kennt das Arabische vier Negationspartikel: lam لم, lā لا und lan لن und ma ما. Im Gegensatz zum Deutschen werden diese jeweils vor das Verbgesetzt.

Linguistische Grundlagen DaZ

Diese Zusammenfassung wurde von Kommilitonen erstellt

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