Entwicklungspsychologie I + II an der Universität Greifswald | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Entwicklungspsychologie I + II an der Universität Greifswald

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TESTE DEIN WISSEN
Wer war der Wegbereiter der anfänglichen Entwicklungspsychologie und warum?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Charles Darwin
    • vergleichende Betrachtung
      • Evolution (Phylogenese) und menschliche Entwicklung (Ontogenese -> individuelle Entwicklung)
      • ab 1840: Tagebuchaufzeichungen
    • biogenetisches Grundgesetz (Haeckel)
      • Embryogenese rekapituliert Phylogenese
    • psychogenetisches Grunsgesetz (Herder, Fröbel, Hall)
      • Ontogenese rekapituliert Phylogenese
    • Entwicklung als gesetzmäßige Entfaltung
      • Epigenese vs. Präformation (kleiner Homunculus der nur größer wird aber „fertig“ entwickelt ist)
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TESTE DEIN WISSEN
Wer wird mit Kindertagebüchern in Verbindung gebracht?
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  • Dietrich Tiedemann (1748-1803)
    • Erste Tagebuchaufzeichnungen (1781-84)
  • Wilhelm Preyer (1841-1897): Die Seele des Kindes (1882)
    • aus europäischer Sicht Begründer der wiss. Kinderpsychologie
    • löste „Boom“ von Tagebuchaufzeichnungen aus 
  • Clara und William Stern (1907, 1914)
    • Tagebuchmaterial reanalysiert von Werner Deutsch (1947-2010)
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Wer waren berühmte Entwicklungspsychologen?
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  • Stanley Hall (1846-1924), Clark University, MA 
  • Sigmund Freud (1856-1939), Wien
  • Alfred Binet (1857-1940), Paris
  • William Stern (1871-1938), Hamburg
  • Lewis M. Terman (1877-1956), Stanford Univ., CA
  • Arnold Gesell (1880-1961), Yale Clinic of Child Dev., CT
  • Karl und Charlotte Bühler (1879/93-1963/74), Wien
  • Jean Piaget (1896-1980), Genf
  • Lew Wygotski (1896-1934), Moskau


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Was versteht man unter sensiblen Perioden [Phasen]?
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  • Bestimmte Zeitfenster, innerhalb derer das Vorliegen einer bestimmten Stimulation unerlässlich für die normative Entwicklung der korrelierten Funktion ist (auch „kritische Phasen“)
  • Zu bestimmten Zeiten für bestimmte Reize besonders empfänglich
  • in der richtigen Zeit müssen passende Reize dargeboten werden, damit sich die Funktion ordentlich entwickelt, ist dies nicht der Fall, entwickelt sich Funktion evtl gar nicht mehr -> irreversible Schädigungen, wenn kein Input gegeben wird
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Wie ist das Bild der heutigen Entwicklungspsychologie?
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  • Suche nach Mechanismen der Veränderung
  • Spezialisierung und interdisziplinäre Ausrichtung
  • Orientierung an Kognitionswissenschaften und Neurobiologie
  • Berücksichtigung des sozialen und ökologischen Kontexts
  • Lebensspannenorientierung
  • Differentielle Entwicklungspsychologie
  • Angewandte Entwicklungspsychologie


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Alfred Binet (1857 - 1940)
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  • zusammen mit Théodore Simon Erfinder des Intelligenztests
    • Ermittlung des Intelligenzalters
    • Stern: IQ = (Intelligenzalter / Alter) * 100
  • Binet und Simon begründeten psychologische Entwicklungsdiagnostik
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Charlotte Bühler (1893 - 1974)
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TESTE DEIN WISSEN
  • Bühler-Hetzer-Test (1932)
    • Bestimmung des „Entwicklungsalters“ (analog zum Intelligenzalter)
  • heute: Wiener Entwicklungstest (WET)
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Lewis Terman gilt als Begründer der ...
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Längsschnittforschung
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Was sind Beispielthemen der Angewandten Entwicklungspsychologie?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Frühgeburt als Entwicklungsrisiko
    • Essstörungen
  • Vorschulische Förderung
  • Vernachlässigung, Misshandlung und
    Missbrauch von Kindern
  • Medieneinflüsse
  • Produktives Leben im Alter
     
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Arnold Gesell (1880 - 1961)
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  • Schüler von Hall
  • Altersnormen (0 - 16 J.) für 
    • Motorik
    • Sprache
    • Begriffliches Denken u.a.


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Was sind weitere Wurzeln der Entwicklungspsychologie?
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  • Child Guidance Clinics
    • Kinderwohlfahrtsinstitute
    • erstmals 1909 in Chicago
    • Ursprüngliches Ziel: Bekämpfung der Jugendkriminalität 
    • Vorläufer von Erziehungsberatungsstellen
  • Reformpädagogik
    • um 1900 aufkommende Bewegung
    • neue Sichtweise des Kindes als qualitativ andersartig
    • Anpassung der Erziehung an Entwicklungsstand des Kindes
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Lewis M. Terman (1877 - 1956)
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  • begründete Längsschnittforschung
  • Längsschnitt mit hochbegabten kalifornischen
    Kindern zwischen 2 und 14 Jahren (IQ > 140,
    N = 952)
    • begonnen 1921, bis Teilnehmer ca. 60 J. alt waren
    • Ergebnis: viele herausragende Karrieren, relativ wenig körperliche, psychische oder andere Probleme


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Q:
Wer war der Wegbereiter der anfänglichen Entwicklungspsychologie und warum?
A:
  • Charles Darwin
    • vergleichende Betrachtung
      • Evolution (Phylogenese) und menschliche Entwicklung (Ontogenese -> individuelle Entwicklung)
      • ab 1840: Tagebuchaufzeichungen
    • biogenetisches Grundgesetz (Haeckel)
      • Embryogenese rekapituliert Phylogenese
    • psychogenetisches Grunsgesetz (Herder, Fröbel, Hall)
      • Ontogenese rekapituliert Phylogenese
    • Entwicklung als gesetzmäßige Entfaltung
      • Epigenese vs. Präformation (kleiner Homunculus der nur größer wird aber „fertig“ entwickelt ist)
Q:
Wer wird mit Kindertagebüchern in Verbindung gebracht?
A:
  • Dietrich Tiedemann (1748-1803)
    • Erste Tagebuchaufzeichnungen (1781-84)
  • Wilhelm Preyer (1841-1897): Die Seele des Kindes (1882)
    • aus europäischer Sicht Begründer der wiss. Kinderpsychologie
    • löste „Boom“ von Tagebuchaufzeichnungen aus 
  • Clara und William Stern (1907, 1914)
    • Tagebuchmaterial reanalysiert von Werner Deutsch (1947-2010)
Q:
Wer waren berühmte Entwicklungspsychologen?
A:
  • Stanley Hall (1846-1924), Clark University, MA 
  • Sigmund Freud (1856-1939), Wien
  • Alfred Binet (1857-1940), Paris
  • William Stern (1871-1938), Hamburg
  • Lewis M. Terman (1877-1956), Stanford Univ., CA
  • Arnold Gesell (1880-1961), Yale Clinic of Child Dev., CT
  • Karl und Charlotte Bühler (1879/93-1963/74), Wien
  • Jean Piaget (1896-1980), Genf
  • Lew Wygotski (1896-1934), Moskau


Q:
Was versteht man unter sensiblen Perioden [Phasen]?
A:
  • Bestimmte Zeitfenster, innerhalb derer das Vorliegen einer bestimmten Stimulation unerlässlich für die normative Entwicklung der korrelierten Funktion ist (auch „kritische Phasen“)
  • Zu bestimmten Zeiten für bestimmte Reize besonders empfänglich
  • in der richtigen Zeit müssen passende Reize dargeboten werden, damit sich die Funktion ordentlich entwickelt, ist dies nicht der Fall, entwickelt sich Funktion evtl gar nicht mehr -> irreversible Schädigungen, wenn kein Input gegeben wird
Q:
Wie ist das Bild der heutigen Entwicklungspsychologie?
A:
  • Suche nach Mechanismen der Veränderung
  • Spezialisierung und interdisziplinäre Ausrichtung
  • Orientierung an Kognitionswissenschaften und Neurobiologie
  • Berücksichtigung des sozialen und ökologischen Kontexts
  • Lebensspannenorientierung
  • Differentielle Entwicklungspsychologie
  • Angewandte Entwicklungspsychologie


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Q:
Alfred Binet (1857 - 1940)
A:
  • zusammen mit Théodore Simon Erfinder des Intelligenztests
    • Ermittlung des Intelligenzalters
    • Stern: IQ = (Intelligenzalter / Alter) * 100
  • Binet und Simon begründeten psychologische Entwicklungsdiagnostik
Q:
Charlotte Bühler (1893 - 1974)
A:
  • Bühler-Hetzer-Test (1932)
    • Bestimmung des „Entwicklungsalters“ (analog zum Intelligenzalter)
  • heute: Wiener Entwicklungstest (WET)
Q:
Lewis Terman gilt als Begründer der ...
A:
Längsschnittforschung
Q:
Was sind Beispielthemen der Angewandten Entwicklungspsychologie?
A:
  • Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Frühgeburt als Entwicklungsrisiko
    • Essstörungen
  • Vorschulische Förderung
  • Vernachlässigung, Misshandlung und
    Missbrauch von Kindern
  • Medieneinflüsse
  • Produktives Leben im Alter
     
Q:
Arnold Gesell (1880 - 1961)
A:
  • Schüler von Hall
  • Altersnormen (0 - 16 J.) für 
    • Motorik
    • Sprache
    • Begriffliches Denken u.a.


Q:
Was sind weitere Wurzeln der Entwicklungspsychologie?
A:
  • Child Guidance Clinics
    • Kinderwohlfahrtsinstitute
    • erstmals 1909 in Chicago
    • Ursprüngliches Ziel: Bekämpfung der Jugendkriminalität 
    • Vorläufer von Erziehungsberatungsstellen
  • Reformpädagogik
    • um 1900 aufkommende Bewegung
    • neue Sichtweise des Kindes als qualitativ andersartig
    • Anpassung der Erziehung an Entwicklungsstand des Kindes
Q:
Lewis M. Terman (1877 - 1956)
A:
  • begründete Längsschnittforschung
  • Längsschnitt mit hochbegabten kalifornischen
    Kindern zwischen 2 und 14 Jahren (IQ > 140,
    N = 952)
    • begonnen 1921, bis Teilnehmer ca. 60 J. alt waren
    • Ergebnis: viele herausragende Karrieren, relativ wenig körperliche, psychische oder andere Probleme


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