Differenzielle Psychologie I an der Universität Graz | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Typen - Einteilung 
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TESTE DEIN WISSEN
Menschen werden anhand von Klassifikationen in Typen eingeteilt = qualitativ verschiedene Beirteilungskategorien nach Vorlage einer Eigenschaftskombination
  • Älteste Typen-Sytem von Hippokrates 
  • Galen = Einteilung der Temperamente nach Melancholisch, cholerisch, sanguinisch, phlegmatisch ~ aufgrund von Körpersäften
  • Spranger = Typeneinteilung aufgrund einer Werteorientierung des Menschen ~ ökonomisch, machtbewusst, religiös, theoretisch, ästhetisch und sozial 
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TESTE DEIN WISSEN
Theorie der Multiplen Intelligenzen - Gardner
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TESTE DEIN WISSEN
Ursprünglich postulierte er 7 verschiedene Intelligenzen, wobei eine Intelligenz dann entsteht, wenn 8 Kriterien erfüllt sind:
  • Es müssen sich neurologische Befunde anhand von Beeinträchtigungen durch Gehornschödigungen nachweisen lassen
  • Es soll „idiots savants“ geben 
  • Soll durch identifizierbare Kernoperationen beschreibbar sein
  • Eine distinkte individuelle Entwicklungsgeschichte aufweisen
  • Eine eigenständige evolutionäre Geschichte und Plausibilität haben
  • Experimentelle Unterstützung durch Aufgaben soll möglich sein
  • Psychometriche Messung möglich
  • Soll auf ein eigenes Symbolsytem zur Enkodierung zurückgreifen
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Merkmale der Differenziellen Psycho
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TESTE DEIN WISSEN
= sind nicht direkt beobachtbar, sondern psychologisch erdacht, angenommen, konstruiert 
= hypothetische Konstrukte oder latente Variablen 

Sind nicht vollständig operationalisiert 
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Trait vs. State
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Trait = zeitlich stabil und konsistent 
State = zeitlich fluktuierend, instabil, eher auf temporäre Zustände (Stimmungen) bezogen 
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Bedeutung „Typus“
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TESTE DEIN WISSEN
Ein Mensch, der alle Merkmale seiner Gruppe in besonders ausgeprägter Weise besitzt - weist also Extrempunkte bezüglich der Messwerte
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TESTE DEIN WISSEN
Anfänge der Emotionalen Intelligenz
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TESTE DEIN WISSEN
Ursprünglich von Salovey and Mayer, richtig ins Rollen gekommen durch Goleman mit dem Buch „Emotional Intelligence: Why it can matter more than IQ“
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Binet und Simon (1905)
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Intelligenztest, der nicht allzu spezifische sein soll, sondern Gedächtnis, Vorstellungskraft, Aufmerksamkeit, Verständnis, Willensstärke, motorische Fertigkeiten und moralische Haltung messen soll 
- 30 Aufgaben zur Unterscheidung von normalen und schwachsinnigen Kindern, wobei der altersbedingte Leistungsfortschritt berücksichtig wird
- vom Alter 3-15 wurden inhaltlich heterogene und unterschiedlich schwere Aufgaben gestellt, sodass 50-75% der Kinder sie lösen konnte 
- Maß der Intelligenz = Intelligenzalter MINUS Lebensalter (IA - LA) 
- Grundalter besteht aus der Altersstufe, auf der ALLE Aufgaben gelöst werden konnten + zusätzliche Aufgabe aus der weiter Altersstufe (hier wird jede geschaffene Aufgabe +1/5 zum Grundalter gerechnet, weil pro Altersstufe 5 Aufgaben zu lösen sind) 
- mit 15 ist die Intelligenz fertig entwickelt 
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Verteilung der Merkmale (MMen) 
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Normalverteilung (Glockenkurve) - zB Körpergröße, physiologische Maße oder Organgröße, Schulnoten, Intelligenz,...

(also sowohl physiologische als auch psychologische Merkmale sind normalverteilt)
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Ausgleich der Problematik von Binet
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Durch William Stern wurde die Altersstufen-Verzerrung aufgehoben, da er das IA DIVIDIERT DURCH LA rechnete und mit 100 MULTIPLIZIERTE, um einen gewogenen Quotienten zu erhalten 

Terminus IQ von Stern:
IA/LA * 100 = IQ 
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Persönlichkeit Bedeutung
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  • Summe der auf menschlichen Erleben und Verhalten bezogenen Konstrukte und deren Wechselwirkung untereinander 
  • Laut Hermann (1976): kann nicht mit konkreten Verhalten in einer spezifische Situation gleichgestellt werden - „bei jedem Menschen einzigartiges, relativ überdauerndes und stabiles Verhaltenskorrelat“ 
  • Laut Eysenck (1953): mehr oder weniger festes und überdauernde Organisation des Charakters, des Temperaments, des Intellekts und der Physis 
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TESTE DEIN WISSEN
IDen in der Antike 
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TESTE DEIN WISSEN
  • China = hat Leistungsprüfungen vorgenommen, um Personen für gehobenere Positionen herauszufiltern 
  • Platon (428-348 VOR Christus) = Konzept einer Selektiven Platzierung von Personen in verschiedenen Funktionen (Ausläse von Wächtern durch Situationen, wo Selbstdisziplin, Mut,... erfordert wird) 
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Gardner 6 (bzw 7) Intelligenzen
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  • Linguistische I.
  • Musikalische I.
  • Logisch-mathematische I
  • Visuell-räumliche I 
  • Körperlich-kinästhetische I
  • Inter- und intrapersonelle I (können auch getrennt angenommen werden) 


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Q:
Typen - Einteilung 
A:
Menschen werden anhand von Klassifikationen in Typen eingeteilt = qualitativ verschiedene Beirteilungskategorien nach Vorlage einer Eigenschaftskombination
  • Älteste Typen-Sytem von Hippokrates 
  • Galen = Einteilung der Temperamente nach Melancholisch, cholerisch, sanguinisch, phlegmatisch ~ aufgrund von Körpersäften
  • Spranger = Typeneinteilung aufgrund einer Werteorientierung des Menschen ~ ökonomisch, machtbewusst, religiös, theoretisch, ästhetisch und sozial 
Q:
Theorie der Multiplen Intelligenzen - Gardner
A:
Ursprünglich postulierte er 7 verschiedene Intelligenzen, wobei eine Intelligenz dann entsteht, wenn 8 Kriterien erfüllt sind:
  • Es müssen sich neurologische Befunde anhand von Beeinträchtigungen durch Gehornschödigungen nachweisen lassen
  • Es soll „idiots savants“ geben 
  • Soll durch identifizierbare Kernoperationen beschreibbar sein
  • Eine distinkte individuelle Entwicklungsgeschichte aufweisen
  • Eine eigenständige evolutionäre Geschichte und Plausibilität haben
  • Experimentelle Unterstützung durch Aufgaben soll möglich sein
  • Psychometriche Messung möglich
  • Soll auf ein eigenes Symbolsytem zur Enkodierung zurückgreifen
Q:
Merkmale der Differenziellen Psycho
A:
= sind nicht direkt beobachtbar, sondern psychologisch erdacht, angenommen, konstruiert 
= hypothetische Konstrukte oder latente Variablen 

Sind nicht vollständig operationalisiert 
Q:
Trait vs. State
A:
Trait = zeitlich stabil und konsistent 
State = zeitlich fluktuierend, instabil, eher auf temporäre Zustände (Stimmungen) bezogen 
Q:
Bedeutung „Typus“
A:
Ein Mensch, der alle Merkmale seiner Gruppe in besonders ausgeprägter Weise besitzt - weist also Extrempunkte bezüglich der Messwerte
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Q:
Anfänge der Emotionalen Intelligenz
A:
Ursprünglich von Salovey and Mayer, richtig ins Rollen gekommen durch Goleman mit dem Buch „Emotional Intelligence: Why it can matter more than IQ“
Q:
Binet und Simon (1905)
A:
Intelligenztest, der nicht allzu spezifische sein soll, sondern Gedächtnis, Vorstellungskraft, Aufmerksamkeit, Verständnis, Willensstärke, motorische Fertigkeiten und moralische Haltung messen soll 
- 30 Aufgaben zur Unterscheidung von normalen und schwachsinnigen Kindern, wobei der altersbedingte Leistungsfortschritt berücksichtig wird
- vom Alter 3-15 wurden inhaltlich heterogene und unterschiedlich schwere Aufgaben gestellt, sodass 50-75% der Kinder sie lösen konnte 
- Maß der Intelligenz = Intelligenzalter MINUS Lebensalter (IA - LA) 
- Grundalter besteht aus der Altersstufe, auf der ALLE Aufgaben gelöst werden konnten + zusätzliche Aufgabe aus der weiter Altersstufe (hier wird jede geschaffene Aufgabe +1/5 zum Grundalter gerechnet, weil pro Altersstufe 5 Aufgaben zu lösen sind) 
- mit 15 ist die Intelligenz fertig entwickelt 
Q:
Verteilung der Merkmale (MMen) 
A:
Normalverteilung (Glockenkurve) - zB Körpergröße, physiologische Maße oder Organgröße, Schulnoten, Intelligenz,...

(also sowohl physiologische als auch psychologische Merkmale sind normalverteilt)
Q:
Ausgleich der Problematik von Binet
A:
Durch William Stern wurde die Altersstufen-Verzerrung aufgehoben, da er das IA DIVIDIERT DURCH LA rechnete und mit 100 MULTIPLIZIERTE, um einen gewogenen Quotienten zu erhalten 

Terminus IQ von Stern:
IA/LA * 100 = IQ 
Q:
Persönlichkeit Bedeutung
A:
  • Summe der auf menschlichen Erleben und Verhalten bezogenen Konstrukte und deren Wechselwirkung untereinander 
  • Laut Hermann (1976): kann nicht mit konkreten Verhalten in einer spezifische Situation gleichgestellt werden - „bei jedem Menschen einzigartiges, relativ überdauerndes und stabiles Verhaltenskorrelat“ 
  • Laut Eysenck (1953): mehr oder weniger festes und überdauernde Organisation des Charakters, des Temperaments, des Intellekts und der Physis 
Q:
IDen in der Antike 
A:
  • China = hat Leistungsprüfungen vorgenommen, um Personen für gehobenere Positionen herauszufiltern 
  • Platon (428-348 VOR Christus) = Konzept einer Selektiven Platzierung von Personen in verschiedenen Funktionen (Ausläse von Wächtern durch Situationen, wo Selbstdisziplin, Mut,... erfordert wird) 
Q:
Gardner 6 (bzw 7) Intelligenzen
A:
  • Linguistische I.
  • Musikalische I.
  • Logisch-mathematische I
  • Visuell-räumliche I 
  • Körperlich-kinästhetische I
  • Inter- und intrapersonelle I (können auch getrennt angenommen werden) 


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