Sozialpsychologie an der Universität Giessen

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Quellen der Selbsterkenntnis sind...

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Was ist der Twenty Statement Test?

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Was ist Introspektion?

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Was besagt die Theorie der Selbstwahrnehmung (Bem, 1972)?

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Welche weiteren Quellen des Selbstkonzeptes gibt es?

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Was besagt die Theorie sozialer Vergleichsprozesse (Festinger, 1954)

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Was ist Selbstkonzept?

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Was sind Selbstschemata?

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Was besagt die Regulatory Focus Theory (Higgins, 1997; 2012)?

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Was ist Selbstwert?

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Was ist der Unterschied zwischen Trait und State Selbstwert?

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Was ist der Unterschied zwischen explizitem und impliziten Selbstwert?

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Sozialpsychologie

Quellen der Selbsterkenntnis sind...
• Introspektion und Selbstwahrnehmung
• Annahmen, wie uns Andere wahrnehmen (Symbolischer Interaktionismus, Looking Glass Self)
• Soziale Vergleiche
• Zugehörigkeiten zu Gruppen und sozialen Kategorien (soziale Identität und Selbstkategorisierung)

Sozialpsychologie

Was ist der Twenty Statement Test?
Twenty Statement Test (TST) von Kuhn & MacPartland (1954) zur Untersuchung des Selbst:

Auf einem Blatt 20 verschiedene Antworten auf die Frage „Wer bin ich?“ notieren, Reihenfolge egal.

Kodierung nach fünf Kategorien: Soziale Gruppen und Klassifikationen; Ideologische Überzeugungen; Interessen; Ziele; Selbst-Bewertungen


Sozialpsychologie

Was ist Introspektion?
„Nach-Innen-Schauen“
Beobachtung von und Nachdenken über eigene interne Zustände, wie Gedanken, Gefühle, Motive, Einstellungen etc.
Analyse von Gründen für Verhalten, Gedanken und Gefühle

Bei Studie allerdings:Nur 8% der Gedanken hatten Eigene Person zum Inhalt -> wir denken eher selten über uns selbst nach

Grenzen der Introspektion:
• Begrenzte Informationsverarbeitungskapazitäten
• Gründe für Verhalten sind oft diffus und dem Bewusstsein nicht immer zugänglich
• Überbewertung eigener interner Präferenzen, Wünsche und Motive
• Unterschätzung situativer Faktoren (Studie: Nylonstrümpfe)
• Selbstwertschutz und damit verbundene Verzerrungstendenzen
-> Unser Bedürfnis nach einem positiven und stabilen Selbstkonzept führt dazu, dass wir z.B. selektiv Informationen suchen, ganz bestimmte Arten von Attributionen vornehmen, wenn es um die Ursachen unseres Verhaltens geht usw. – dies führt selten zu einem korrekten Selbstbild, eher zu einer verzerrten Version, die positiver ausfällt als die Realität

Vorläufiges Fazit:
• Introspektion nur sehr eingeschränkt nützliche Quelle selbstbezogenen Wissens. Sie dient v.a. dem Entwurf eines subjektiv stimmigen und positiven Selbstbilds
• Unterschätzung situativer und sozialer Einflüsse Informationen aus Introspektion nur von eingeschränktem
wissenschaftlichen Wert
• Optimal Kombination von introspektiven Selbstberichten und objektiveren Daten

Sozialpsychologie

Was besagt die Theorie der Selbstwahrnehmung (Bem, 1972)?
- Eigenes Verhalten als Informationsquelle über das Selbst
- Abgrenzung zu Introspektion: weniger deliberativer und bewusster Prozess
- Personen schließen (attribuieren) – ähnlich einem äußeren Beobachter – aus der Beobachtung ihres eigenen Verhaltens auf innere Vorgänge (Einstellungen, Emotionen, etc.)
- Mit der gleichen Verzerrung (bias) zur Überschätzung der Persönlichkeitsfaktoren ggü sozial-situativen Faktoren

Sozialpsychologie

Welche weiteren Quellen des Selbstkonzeptes gibt es?
Looking-Glass-Self (Charles Cooley, 1902):
- Soziale Interaktionen als Spiegel, die das Bild unserer eigenen Person reflektieren
- „Spiegel“ muss kein tatsächlicher Interaktionspartner sein (George Mead), es genügt auch die Vorstellung eines „generalisierten Anderen“ (symbolischer Interaktionismus)
- Korrelationen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung eher niedrig

Spotlight-Effekt (Gilovic et al., 2000):
-Menschen überschätzen, wie genau andere Personen das eigene Erscheinungsbild wahrnehmen
- Der Einfluss sozialer Informationen auf das Selbstbild sinkt mit zunehmenden Lebensalter und ist auch interindividuell unterschiedlich hoch

Symbolischer Interaktionismus (Mead, 1934):
Wir nehmen die Sicht unserer tatsächlichen oder generalisierten Interaktionspartner auf uns wahr und beantworten dabei folgende Fragen:
• Wie sehen und beurteilen uns andere Menschen?
• Wie reagieren sie auf unser Verhalten?
Menschen sehen sich so, wie sie glauben, dass andere Menschen sie sehen (Verzerrung!)

Generalisierter Interaktionspartner:
abstrakte Instanz, die Vorstellungen und Normen der Gesellschaft repräsentiert
Je mehr andere Menschen untereinander in der Wahrnehmung unserer Person übereinstimmen, umso eher nehmen sie vermutlich etwas wahr, was tatsächlich auf uns zutrifft

Sozialpsychologie

Was besagt die Theorie sozialer Vergleichsprozesse (Festinger, 1954)
Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Bewertung ihrer Fähigkeiten und Einstellungen (Wer bin ich?)
Zwei mögliche Vergleichsstandards:
• Objektive Kriterien (z.B., objektive Messungen, physikalische Größen, ...)
• Soziale Kriterien (andere Personen)
Soziale Vergleiche spielen zentrale Rolle für das Selbstkonzept
Wir können uns sowohl mit (auf einer best. Dimension) "besseren" als auch mit "schlechteren" Menschen vergleichen

Sozialer Vergleich als Informationsquelle für selbstbezogenes Wissen:
Vergleich mit Personen auf einem ähnlichen Fähigkeitsniveau

Sozialer Vergleich als Motivationsquelle:
Aufwärtsgerichtete Vergleiche als Motivator besser zu werden (aber Achtung: kann auch schlechte Laune machen)
Abwärtsgerichtete Vergleiche zur Erhöhung des Selbstwertes (aber Achtung: kann auch selbstzufrieden machen)

Sozialpsychologie

Was ist Selbstkonzept?
Das Selbstkonzept kann als der Inhalt unseres Selbst aufgefasst werden; es bildet das Wissen über unsere Person ab

Selbstkonzept ist kontextgebunden und veränderbar: Je nach der Rolle oder Situation, in der wir uns aktuell befinden, werden unterschiedliche Aspekte des Selbstkonzeptes aktiviert (working self-concept)

Zentraler Bestandteil des Selbstkonzepts: Selbstschemata

Sozialpsychologie

Was sind Selbstschemata?
Kognitive, aus zurückliegenden Erfahrungen abgeleitete Verallgemeinerung über das Selbst, die die Verarbeitung selbstbezogener Informationen, die in den sozialen Erfahrungen des Individuums enthalten sind, organisieren und lenken (Markus, 1977)

Begünstigen die Wahrnehmung und Verarbeitung von selbstrelevanten Informationen (self-reference-effect; Cocktailparty Effekt)

Aktiviertes Selbstschema beeinflusst auch die Beurteilung anderer Personen
Wirken als Kategorien zur Verarbeitung und Bewertung des eigenen sowie fremden Verhaltens

3 Typen von Selbstschemata: Vergleiche Selbstdiskrepanztheorie

Sozialpsychologie

Was besagt die Regulatory Focus Theory (Higgins, 1997; 2012)?
Theorie zu Zielerreichung

Unterscheidung in zwei grundsätzliche regulatorische Fokusse
- Promotion Focus: Vorstellung erfolgreicher Zielerreichung und deren positiver Konsequenzen (z.B. eine 1 in der Sozialpsychologieklausur)
-> Verhalten wird auf Zielerreichung ausgereichtet (z.B. hohe Beteiligung, Lehrbuchlektüre)

- Prevention Focus: Vorstellung von Misserfolg und dessen Konsequenzen (z.B. durch die Sozialpsychologieklausur gefallen)
-> Verhalten wird auf Misserfolgsvermeidung ausgerichtet (z.B. Erfüllung von Minimalanforderung, Identifikation „klausurrelevanter“ Inhalte)

Regulatory Fit:  Ausmaß der Passung der gewählten Verhaltensstrategie zum Regulatory Focus

Sozialpsychologie

Was ist Selbstwert?
Globale Bewertung unserer Selbst auf einer positiv-negativ Dimension (Valenz des Selbstkonzeptes)
Der Selbstwert hängt davon ab, wie wir uns selbst bewerten:
Wie zufrieden sind Sie mit sich selbst?
Wie positiv ist Ihre Einstellung insgesamt gegenüber Ihrer eigenen Person?
Inwiefern denken Sie, Sie besäßen eine Reihe guter und (sozial) wünschenswerter Eigenschaften?

Trait Selbstwert:
Üblicher Selbstwert, wie wir ihn im allgemeinen und über die meiste Zeit haben; relativ stabil über die Lebensspanne (mit Hochphasen: Kindheit und mittleres Erwachsenenalter und Tiefphasen: Adoleszenz und höheres Erwachsenenalter); interindividuelle Unterschiede (Messung: Rosenberg Self-Esteem Scale, 1965)

State Selbstwert: Situativ gefärbter Selbstwert, kann vom Trait Selbstwert abweichen; Intraindividuelle Unterschiede durch Ereignisse und Situationen

expliziter Selbstwert: Wie zufrieden ist man mit sich selbst auf einer bewussten Ebene (wird durch Fragebogen erfasst)

impliziter Selbstwert: Anteile des Selbstwerts, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind


Sozialpsychologie

Was ist der Unterschied zwischen Trait und State Selbstwert?
Trait Selbstwert: Üblicher Selbstwert, wie wir ihn im allgemeinen und über die meiste Zeit haben; relativ stabil über die Lebensspanne (mit Hochphasen: Kindheit und mittleres Erwachsenenalter und Tiefphasen: Adoleszenz und höheres Erwachsenenalter); interindividuelle Unterschiede (Messung: Rosenberg Self-Esteem Scale, 1965)

State Selbstwert: Situativ gefärbter Selbstwert, kann vom Trait Selbstwert abweichen; Intraindividuelle Unterschiede durch Ereignisse und Situationen

Sozialpsychologie

Was ist der Unterschied zwischen explizitem und impliziten Selbstwert?
expliziter Selbstwert: Wie zufrieden ist man mit sich selbst auf einer bewussten Ebene (wird durch Fragebogen erfasst)

impliziter Selbstwert: Anteile des Selbstwerts, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind


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