Rechts-u. Verfassungsgeschichte an der Universität Giessen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Rechts-u. Verfassungsgeschichte an der Universität Giessen

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Wer war der Verfasser des Sachsenspiegels?
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Eike von Repgow
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Der Sachsenspiegel wird als "Rechtsbuch" bezeichnet. Was ist damit gemeint?
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Der Sachsenspiegel gab das Gewohnheitsrecht seiner Zeit in Sachsen wieder und wurde noch lange Zeit danach als verbindlich angewandt, in Thürigen beispielsweise wurde das Recht aus dem Sachsenspiegel erst am 01.01.1908 vom BGB aufgehoben. Es regelte unter anderem das Familien-und allgemeine Zivilrecht.
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Definieren Sie Recht im objektiven Sinn
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Die Summe aller Rechtsnormen beschreibt das Recht im objektiven Sinn.
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Definieren Sie Recht im subjektiven Sinn
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Recht im subjektiven Sinn sind Rechtsnormen, die ausschließlich einzelne Schützen, also Individualrecht.
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Die Beschäftigung mit der Geschichte des Rechts ist für angehende Juristen sinnvoll, weil...
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Der Rechtshistoriker erforscht nicht nur das Recht vergangener Zeiten, er ordnet es auch in einen gesellschaftlichen Zusammenhang ein und untersucht, wie durchsetzbar sich ein einzelnes Recht erweist. So liefert uns das Recht positive Beispiele, zeigt auch auf, wie "gut entwickeltes" Recht wirkt.

Gleichzeitig belegt "schlecht entwickeltes" Recht welches Unglück es anrichten kann, wenn zB die Gewaltenteilung nicht abgesichert wird.

Darüber hinaus sollte aus meiner Sicht jeder Jurist eine grundlegende Bildung erwerben, dazu gehört die Geschichte des Rechts in seinen Grundzügen ansatzweise zu kennen.
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Unter welchen Voraussetzungen entsteht Gewohnheitsrecht?
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- es muss ein gesellschaftlicher Konsens sein, sowohl inhaltlich  als auch hinsichtlich seiner Verbindlichkeit
- es muss über eine längere Zeit angewandt worden sein
- es braucht überhaupt erst Richter oder zumindest richterliche Autoritäten, auch Mediatoren die dieses Recht anwenden
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Wie verhalten sich die Begriffe "Recht" und "Schriftlichkeit" zueinander?
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Recht muss nicht unbedingt verschriftlich sein, schon gar nicht vollständig.
Dennoch ist sie hilfreich um ein Mehr an Rechtssicherheit zu schaffen. Dies betrifft zunächst die Gesetze selbst, die breite Kenntnis in der Gesellschaft ohne Schrift- oder Textform kaum finden wird. Auch Urteile in schriftlicher Form helfen, eine Entscheidung nachweisen zu können und wenn die Urteile begründet sind, muss man sich nicht mit Argumenten auseinandersetzen. Unser heutiges Recht wäre ohne Schriftlichkeit gar nicht denkbar, es müsste nicht nur alles, also Verwaltungs- und Gerichtsverfahren mündlich verhandelt werden, im Falle eines Rechtsmittels wäre dies in nächster Instanz zu wiederholen. Das Recht könnte sich auch schwer weiterentwickeln, da man keine Aufzeichnungen auf vergangenes Recht hat, um auf diese zugreifen zu können.
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Aus welchem Anlass ist im 5. Jh. v. Chr. das römische Zwölftafelgesetz entstanden?
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Die Patrizier stellten die Pontifices in der Rechtsanwendung kam es dazu, dass diese Priester häufig in den Verdacht gerieten, das Gewohnheitsrecht falsch und auch zum Nachteil von Plebejer anzuwenden. Die Priester waren nämlich die einzigen Rechtsgelehrten. Die Plebejer wünschten sich durch verschriftliches Recht mehr Rechtssicherheit und setzten die Forderung der Verschriftlichung des bis dahin geltenden Gewohnheitsrechts gegen die herrschenden Patrizier durch.
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Welche Ziele verfolgte Augustus mit der nach ihm benannten Ehegesetzgebung (18 v. Chr. / 9 n. Chr.)?
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Augustus wollte sein Volk vor "Überfremdung" schützen und durch seine Gesetzgebung den Erhalt Roms zu sichern. Er hatte auch im Blick, dass eine breite Bevölkerung freier Bürger ausreichende Soldaten liefern kann. Um Nachwuchs sicher zu stellen, ordnete er an, dass Mischehen zwischen Patriziern und Plebejern zulässig sind. Jede Familie musste dem Staat drei Kinder liefern, sonst drohten Steuernachteile. Außerdem mussten Witwen im gebärfähigen Alter wieder heiraten, was gegen die bis dahin geltenden Sitten in Rom verstoß.
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Wann und wo ist das Corpus Iuris Civilis (CIC) entstanden?
Auf welchen Kaiser geht diese Rechtsaufzeichung zurück?
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Kaiser Justinian I ließ den CIC 528/533 in römischen Reich kodifizieren.
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Aus welchen vier Teilen setzt sich das CIC zusammen?
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Institutionen, Digesten, Codex und Novellen.
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Wann ist der Sachsenspiegel entstanden?
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Um 1220-1230
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Q:
Wer war der Verfasser des Sachsenspiegels?
A:
Eike von Repgow
Q:
Der Sachsenspiegel wird als "Rechtsbuch" bezeichnet. Was ist damit gemeint?
A:
Der Sachsenspiegel gab das Gewohnheitsrecht seiner Zeit in Sachsen wieder und wurde noch lange Zeit danach als verbindlich angewandt, in Thürigen beispielsweise wurde das Recht aus dem Sachsenspiegel erst am 01.01.1908 vom BGB aufgehoben. Es regelte unter anderem das Familien-und allgemeine Zivilrecht.
Q:
Definieren Sie Recht im objektiven Sinn
A:
Die Summe aller Rechtsnormen beschreibt das Recht im objektiven Sinn.
Q:
Definieren Sie Recht im subjektiven Sinn
A:
Recht im subjektiven Sinn sind Rechtsnormen, die ausschließlich einzelne Schützen, also Individualrecht.
Q:
Die Beschäftigung mit der Geschichte des Rechts ist für angehende Juristen sinnvoll, weil...
A:
Der Rechtshistoriker erforscht nicht nur das Recht vergangener Zeiten, er ordnet es auch in einen gesellschaftlichen Zusammenhang ein und untersucht, wie durchsetzbar sich ein einzelnes Recht erweist. So liefert uns das Recht positive Beispiele, zeigt auch auf, wie "gut entwickeltes" Recht wirkt.

Gleichzeitig belegt "schlecht entwickeltes" Recht welches Unglück es anrichten kann, wenn zB die Gewaltenteilung nicht abgesichert wird.

Darüber hinaus sollte aus meiner Sicht jeder Jurist eine grundlegende Bildung erwerben, dazu gehört die Geschichte des Rechts in seinen Grundzügen ansatzweise zu kennen.
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Q:
Unter welchen Voraussetzungen entsteht Gewohnheitsrecht?
A:
- es muss ein gesellschaftlicher Konsens sein, sowohl inhaltlich  als auch hinsichtlich seiner Verbindlichkeit
- es muss über eine längere Zeit angewandt worden sein
- es braucht überhaupt erst Richter oder zumindest richterliche Autoritäten, auch Mediatoren die dieses Recht anwenden
Q:
Wie verhalten sich die Begriffe "Recht" und "Schriftlichkeit" zueinander?
A:
Recht muss nicht unbedingt verschriftlich sein, schon gar nicht vollständig.
Dennoch ist sie hilfreich um ein Mehr an Rechtssicherheit zu schaffen. Dies betrifft zunächst die Gesetze selbst, die breite Kenntnis in der Gesellschaft ohne Schrift- oder Textform kaum finden wird. Auch Urteile in schriftlicher Form helfen, eine Entscheidung nachweisen zu können und wenn die Urteile begründet sind, muss man sich nicht mit Argumenten auseinandersetzen. Unser heutiges Recht wäre ohne Schriftlichkeit gar nicht denkbar, es müsste nicht nur alles, also Verwaltungs- und Gerichtsverfahren mündlich verhandelt werden, im Falle eines Rechtsmittels wäre dies in nächster Instanz zu wiederholen. Das Recht könnte sich auch schwer weiterentwickeln, da man keine Aufzeichnungen auf vergangenes Recht hat, um auf diese zugreifen zu können.
Q:
Aus welchem Anlass ist im 5. Jh. v. Chr. das römische Zwölftafelgesetz entstanden?
A:
Die Patrizier stellten die Pontifices in der Rechtsanwendung kam es dazu, dass diese Priester häufig in den Verdacht gerieten, das Gewohnheitsrecht falsch und auch zum Nachteil von Plebejer anzuwenden. Die Priester waren nämlich die einzigen Rechtsgelehrten. Die Plebejer wünschten sich durch verschriftliches Recht mehr Rechtssicherheit und setzten die Forderung der Verschriftlichung des bis dahin geltenden Gewohnheitsrechts gegen die herrschenden Patrizier durch.
Q:
Welche Ziele verfolgte Augustus mit der nach ihm benannten Ehegesetzgebung (18 v. Chr. / 9 n. Chr.)?
A:
Augustus wollte sein Volk vor "Überfremdung" schützen und durch seine Gesetzgebung den Erhalt Roms zu sichern. Er hatte auch im Blick, dass eine breite Bevölkerung freier Bürger ausreichende Soldaten liefern kann. Um Nachwuchs sicher zu stellen, ordnete er an, dass Mischehen zwischen Patriziern und Plebejern zulässig sind. Jede Familie musste dem Staat drei Kinder liefern, sonst drohten Steuernachteile. Außerdem mussten Witwen im gebärfähigen Alter wieder heiraten, was gegen die bis dahin geltenden Sitten in Rom verstoß.
Q:
Wann und wo ist das Corpus Iuris Civilis (CIC) entstanden?
Auf welchen Kaiser geht diese Rechtsaufzeichung zurück?
A:
Kaiser Justinian I ließ den CIC 528/533 in römischen Reich kodifizieren.
Q:
Aus welchen vier Teilen setzt sich das CIC zusammen?
A:
Institutionen, Digesten, Codex und Novellen.
Q:
Wann ist der Sachsenspiegel entstanden?
A:
Um 1220-1230
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