MK 97 - Internationale Agrar- Und Ernährungspolitik an der Universität Giessen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für MK 97 - Internationale Agrar- und Ernährungspolitik an der Universität Giessen

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Optimaler Faktoreneinsatz / Optimales Verhältnis der Faktorkombination

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Berührungspunkt des Faktorpreisverhältnis mit der Isoquante (= Produktionsmenge; zeigt Verhältnis von Kapital und Arbeit als konvexe Kurve an)


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Technischer Wandel


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o Gleiche Produktionsmenge bei geringerem Input, unabhängig von der Höhe der Preise (A → C)


o Alternativ: höhere Produktion bei gleichen Kosten

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Poltische Folgen des Strukturwandels

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o Anpassungsdruck führt oft zu politischer Protektion (klassisches Instrument: Einfuhrzölle → Schutz der heimischen Produkte)


o Langfristige Folgen: Überschussproduktion
o Überschüsse drücken Weltmarktpreise
o Niedrige Weltmarktpreise verringern Investitionsanreize im Agrarsektor
→ Effekte auf Armut im Inland?

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Maßnahmen gegen Preisschwankungen

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• Kurzfristig
o Exportrestriktionen*
o Vermeidung von Horten
o Kurzfristige Produktionssteigerungen, z.B. durch Düngersubventionen
o Lagerhaltung durch vorausschauende Importe
o Sicherheitsnetze für Verbraucher, z. B. Geldtransfers, Nahrungsmittelhilfen


• Langfristig
o Produktivitätssteigerungen durch Forschung und Entwicklung
o Veränderungen der Verzehrsgewohnheiten, weg von tierischen LM
o Entschärfung des „Teller vs. Tank“-Konflikts, Vermeidung von Konkurrenz durch Biokraftstoffe

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Induzierte biologische Innovation

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➔ Mehr erzeugen mit weniger Fläche

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Unerwünschte Folgen des Wettbewerbs

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• Schere zwischen Arm und Reich (Anlass für heutige Konflikte wie Demos)


• Situation der „Verlierer“ von Marktprozessen


• Keine immanente Lösung für jene, die nicht leistungsfähig sind o. leistungsunfähig werden


• „Tragik der Allmende“, d. h. Übernutzung von Umwelt- und Gemeinschaftsgütern
→ frei verfügbare, aber begrenzte Ressourcen werden nicht effizient genutzt
→ sind durch Übernutzung bedroht (was auch die Nutzer selbst bedroht)
→ Bsp.: Überfischung der Weltmeere

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Erfolgsbedingungen der Agrartransformation

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• Makroökonomische und politische Stabilität


• Effektiver Wissens- und Technologietransfer zugunsten der Landwirte


• Zugang zu lukrativen Absatzmärkten


• Eigentumsrechte, die individuellen Arbeitseinsatz belohnen


• Arbeitsplätze im nichtlandwirtschaftlichen Bereich


• Nachhaltige Investitionen in die Bereitstellung von öffentlichen Gütern & Dienstleistungen im Agrarbereich

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Skaleneffekte in der Landwirtschaft

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• Wissen & Technologie
• Zugang zu Kapital
• Handel, Vermarktung und Lagerung

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Darum war Lewis zu optimistisch

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o Größere Kapitalknappheit als angenommen → behindert den Start von Beschäftigungen


o Gewinne des Industriesektors werden häufig nicht in die ländliche Wirtschaft reinvestiert


o Die Gewerkschaftsbildung der Arbeitnehmer führt zu Mindestlöhnen → mindert den Vermögensaufbau


o Die Industrialisierung der Regierung scheitert oft an einem ineffizienten Management


o Die städtische Migration fördert den informellen Sektor → Slum-Entstehung

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Sektorale Besonderheiten der Innovationen

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• Wissenschaftsbasierte Sektoren
--> Betreiben eigene, teils sehr aufwändige F&E (z.B. chemische Industrie, Luft- und Raumfahrt)


• Angebotsdominierte Sektoren
--> Innovationen vorwiegend in Vorleistungs- und Investitionsgütern enthalten (z.B. i.d. Landwirtschaft: Saatgut, Pestizide, Traktoren)

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Induzierte Mechanisierung

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➔ Neue Isoquante läuft an einer IPC (Innovation Possibility Curve) entlang
➔ Bei gegebener Fläche kann mit weniger Arbeit mehr Output erzielt werden

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Kritik am neoklassischen Innovationsmodell

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• Innovationsmöglichkeiten selten konvex, Bedeutung von Irreversibilität (Unumkehrbarkeit), Pfadabhängigkeit (z.B. QWERTY-Tastatur), Netzwerkeffekte (→ Nutzen aus einem Produkt verändert sich für den Konsumenten, wenn sich die Anzahl anderer Konsumenten ändert, Bsp.: Düngerverfügbarkeit für best. Pflanzensorten)


• Forschungsprozesse sind nicht homogen & linear, Interaktion zwischen Anwendern & privaten oder öffentlichen Forschern erforderlich


• Unsicherheit, Erfinder- und Unternehmergeist, Kreativität kaum berücksichtigt

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Beispielhafte Karteikarten für deinen MK 97 - Internationale Agrar- und Ernährungspolitik Kurs an der Universität Giessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Optimaler Faktoreneinsatz / Optimales Verhältnis der Faktorkombination

A:

Berührungspunkt des Faktorpreisverhältnis mit der Isoquante (= Produktionsmenge; zeigt Verhältnis von Kapital und Arbeit als konvexe Kurve an)


Q:

Technischer Wandel


A:

o Gleiche Produktionsmenge bei geringerem Input, unabhängig von der Höhe der Preise (A → C)


o Alternativ: höhere Produktion bei gleichen Kosten

Q:

Poltische Folgen des Strukturwandels

A:

o Anpassungsdruck führt oft zu politischer Protektion (klassisches Instrument: Einfuhrzölle → Schutz der heimischen Produkte)


o Langfristige Folgen: Überschussproduktion
o Überschüsse drücken Weltmarktpreise
o Niedrige Weltmarktpreise verringern Investitionsanreize im Agrarsektor
→ Effekte auf Armut im Inland?

Q:

Maßnahmen gegen Preisschwankungen

A:

• Kurzfristig
o Exportrestriktionen*
o Vermeidung von Horten
o Kurzfristige Produktionssteigerungen, z.B. durch Düngersubventionen
o Lagerhaltung durch vorausschauende Importe
o Sicherheitsnetze für Verbraucher, z. B. Geldtransfers, Nahrungsmittelhilfen


• Langfristig
o Produktivitätssteigerungen durch Forschung und Entwicklung
o Veränderungen der Verzehrsgewohnheiten, weg von tierischen LM
o Entschärfung des „Teller vs. Tank“-Konflikts, Vermeidung von Konkurrenz durch Biokraftstoffe

Q:

Induzierte biologische Innovation

A:

➔ Mehr erzeugen mit weniger Fläche

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Q:

Unerwünschte Folgen des Wettbewerbs

A:

• Schere zwischen Arm und Reich (Anlass für heutige Konflikte wie Demos)


• Situation der „Verlierer“ von Marktprozessen


• Keine immanente Lösung für jene, die nicht leistungsfähig sind o. leistungsunfähig werden


• „Tragik der Allmende“, d. h. Übernutzung von Umwelt- und Gemeinschaftsgütern
→ frei verfügbare, aber begrenzte Ressourcen werden nicht effizient genutzt
→ sind durch Übernutzung bedroht (was auch die Nutzer selbst bedroht)
→ Bsp.: Überfischung der Weltmeere

Q:

Erfolgsbedingungen der Agrartransformation

A:

• Makroökonomische und politische Stabilität


• Effektiver Wissens- und Technologietransfer zugunsten der Landwirte


• Zugang zu lukrativen Absatzmärkten


• Eigentumsrechte, die individuellen Arbeitseinsatz belohnen


• Arbeitsplätze im nichtlandwirtschaftlichen Bereich


• Nachhaltige Investitionen in die Bereitstellung von öffentlichen Gütern & Dienstleistungen im Agrarbereich

Q:

Skaleneffekte in der Landwirtschaft

A:

• Wissen & Technologie
• Zugang zu Kapital
• Handel, Vermarktung und Lagerung

Q:

Darum war Lewis zu optimistisch

A:

o Größere Kapitalknappheit als angenommen → behindert den Start von Beschäftigungen


o Gewinne des Industriesektors werden häufig nicht in die ländliche Wirtschaft reinvestiert


o Die Gewerkschaftsbildung der Arbeitnehmer führt zu Mindestlöhnen → mindert den Vermögensaufbau


o Die Industrialisierung der Regierung scheitert oft an einem ineffizienten Management


o Die städtische Migration fördert den informellen Sektor → Slum-Entstehung

Q:

Sektorale Besonderheiten der Innovationen

A:

• Wissenschaftsbasierte Sektoren
--> Betreiben eigene, teils sehr aufwändige F&E (z.B. chemische Industrie, Luft- und Raumfahrt)


• Angebotsdominierte Sektoren
--> Innovationen vorwiegend in Vorleistungs- und Investitionsgütern enthalten (z.B. i.d. Landwirtschaft: Saatgut, Pestizide, Traktoren)

Q:

Induzierte Mechanisierung

A:

➔ Neue Isoquante läuft an einer IPC (Innovation Possibility Curve) entlang
➔ Bei gegebener Fläche kann mit weniger Arbeit mehr Output erzielt werden

Q:

Kritik am neoklassischen Innovationsmodell

A:

• Innovationsmöglichkeiten selten konvex, Bedeutung von Irreversibilität (Unumkehrbarkeit), Pfadabhängigkeit (z.B. QWERTY-Tastatur), Netzwerkeffekte (→ Nutzen aus einem Produkt verändert sich für den Konsumenten, wenn sich die Anzahl anderer Konsumenten ändert, Bsp.: Düngerverfügbarkeit für best. Pflanzensorten)


• Forschungsprozesse sind nicht homogen & linear, Interaktion zwischen Anwendern & privaten oder öffentlichen Forschern erforderlich


• Unsicherheit, Erfinder- und Unternehmergeist, Kreativität kaum berücksichtigt

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