Innere an der Universität Giessen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Innere an der Universität Giessen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Innere Kurs an der Universität Giessen zu.

TESTE DEIN WISSEN
Auskultation des Herzens 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Aortenklappe: 2. ICR rechts, parasternal
  • Pulmonalklappe: 2. ICR links, parasternal
  • Trikuspidalklappe: 4. ICR rechts, parasternal
  • Mitralklappe: 5. ICR links, medioklavikulär
  • Erb'scher Punkt: 3. ICR links, parasternal
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TESTE DEIN WISSEN
BGA 1
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TESTE DEIN WISSEN
- arteriell, kapillär, venös 
- Früherkennung kardiovaskuläre/pulmonale Erkrankungen
- Verlaufskontrolle chronisch pulmonaler Erkrankungen
- Intensiv/Notfallmedizin: Verdacht Hyperkapnie, Hyperventilation, O2-Sättigung <94%, Abklärung pH-Wert,   Schnelle Hb-Bestimmung, Überwachung Beatmungstherapie 
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Lungenvolumina 
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Zusammengesetzte Lungenvolumina

Lungenvolumina

DefinitionRechenvorschriftNormwert

Inspiratorisches Reservevolumen(IRV)

Luftvolumen, das nach normaler Inspiration zusätzlich maximal inspiriert werden kann

ca. 3 L
Atemzugvolumen (AZV)

Luftvolumen, das bei einem normalen Atemzug eingeatmet wird

ca. 0,5 L

Exspiratorisches Reservevolumen(ERV)

Luftvolumen, das nach normaler Exspiration zusätzlich maximal exspiriert werden kann

ca. 1,7 L
Residualvolumen (RV)

Luftvolumen, das nach maximaler Ausatmung in der Lunge verbleibt

ca. 1,3 L
Vitalkapazität (VC)Volumendifferenz zwischen maximaler Ein- und AusatmungVC = IRV + AZV + ERVca. 5,2 L
Totalkapazität (TLC)

Gesamtes Gasvolumen in der Lunge nach maximaler Inspiration

TLC = VC + RV

ca. 6,5 L
Funktionelle Residualkapazität(FRC)Volumen, das nach normaler Ausatmung noch in der Lunge verbleibtFRC = ERV + RVca. 3 L

Bei maximaler Exspiration wird das exspiratorische Reservevolumen ausgeatmet – da es die Lunge bei Ruheatmung nicht verlässt, enthält es das gleiche Gasgemisch wie der Alveolarraum!

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Werte bei Atemwegserkrankungen 
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Unterscheidungskriterien restriktive vs. obstruktive AtemwegserkrankungenRein restriktive AtemwegserkrankungRein obstruktive Atemwegserkrankung
VitalkapazitätErniedrigtNormal
FEV1NormalErniedrigt
ComplianceErniedrigtNormal
ResistanceNormalErhöht
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Dynamische Atemtests
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Tiffeneau-Test: Nach tiefer Inspiration, so schnell und tief wie mögliche Exspiration 
  • Forcierte Vitalkapazität (FVC): Maximal ausgeatmetes Volumen
  • Einsekundenkapazität (FEV1): Maximal in der 1. Sekunde ausgeatmetes Volumen 
    • Relative Einsekundenkapazität (rFEV1): Maximal in der 1. Sekunde ausgeatmetes Volumen anteilig am FVC (Normwert 70%)

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Resistance 
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- Strömungswiderstand der Atemwege 
>  zur Inspiration eines bestimmten Volumens muss eine höhere Druckdifferenz zwischen Lunge und Außenluft hergestellt werden = hohe Resistance bedeutet, dass die Atemarbeit höher ist 
- obstruktive Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale, COPD)
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Akute Leukämien - Therapie
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Allgemein
  • Komplette Remission: Normalisierung des Blutbildes und <5% Blasten im Knochenmark 
  • Therapieschema
    • 1. Induktionstherapie 
      • 4-6 Wochen
    • 2. Postremissionstherapie 
      • Monate-Jahre 
      • Chemotherapie
        • abhängig vom Leukämietyp, individuellem Risikoprofil, Alter, AZ,..
      • Stammzelltransplantation 
        • bei Hochrisikopatienten (Vorhandensein Philadelphia-Chromosomen, B-ALL mit Leukozyten von >30.000/mikroL, späte Remission) nach der 1. Remission durch Induktionstherapie 

Supportive Therapie
  • nicht-medikamentös
    • allg Hygienemaßnahmen
    • keimarme Räume
    • Vermeidung von invasiven Maßnahmen
    • Psychoonkologische Betreuung
    • Physio-, Ergotherapie
  • Medikamentöse Infektprophylaxe
    • Antimykotische Prophylaxe: keine standardmäßige Therapie empfohlen
    • Antimikrobielle Prophylaxe: nur bei Hochrisikopatienten
    • Antivirale Prophylaxe: Grippeschutzimpfung 
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Nephro - Diagnostik: körperliche Befunde
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  • Veränderung der Miktion 
    • Menge, Aussehen, Beschwerden
  • Flankenschmerzen
    • Kollikartig mit Ausstrahlung in die Leisten-/Genitalregion (Urolithiasis)
    • Dauerhaft bei entzündlichen Erkrankungen
  • Nierenklopfschmerz
    • bei entzündlichen Erkrankungen
  • Ödeme 
    • charakteristisch für renale Proteinverluste als Ursache einer Hypalbuminämie
    • Lidödem
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TESTE DEIN WISSEN
Ganzkörperplethysmographie / Bodyplethysmograpgie 
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TESTE DEIN WISSEN
- bei mangelnder Kooperation/Mitarbeit des Patienten bzw zur Objektivierung der spirometrischen Befunde 
- bei V.a. Lungenemphysem > Residualvolumen!


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LAE - Komplikationen 
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  • Rechtsherzversagen
  • hohe Rezidivgefahr (ohne Antikoagulation 30%)
  • Atelektase
  • Lungeninfarkt
    • Infarktpneumonie 
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Rhabdomyolyse - Pathophysiologie, Symptome/Klinik
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Pathophysiologie 
  • starke Erhöhung von Kreatinkinase (CK) + Myoglobin im Serum
  • toxische Wirkung von Myoglobin auf Nierentubulusepithelzellen + Bildung intratubulärer Zylinder > Oligurie bis Anurie 
  • Hypovolämischer und hypokalzämischer Schock
    • durch Einstrom der extrazellulären calciumreichen Flüssigkeit in die geschädigte Muskulatur 
    • Afferente renale Vasokonstriktion > Abnahme der Nierendurchblutung > Förderung des Nierenversagens
  • Im Rahmen von Traumata evtl zusätzlicher Blutverlust
    • Hypovoliämie + evtl Azidose > Abnahme Nierendurchblutung + Förderung der Bildung von Zylindern in den Tubuli

Bei einer Crush-Niere handelt es sich um ein akutes myoglobinurisches Nierenversagen!

Symptome/Klinik:
  • ggf. Begleitverletzungen
  • evtl. Muskelschmerzen
  • ggf. Oligurie/Anurie 
  • Rotfärbung des Urins 
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CML - Komplikationen, Prognose 
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Komplikationen
  • Haupttodesursache: Begleiterkrankungen > Nebenwirkungen der Therapie
  • Akzelerationsphase und Blastenkrise

Prognose
  • seit Einführung der TKI fast normale Lebenserwartung 
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  • 94535 Karteikarten
  • 1153 Studierende
  • 53 Lernmaterialien

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Q:
Auskultation des Herzens 
A:
  • Aortenklappe: 2. ICR rechts, parasternal
  • Pulmonalklappe: 2. ICR links, parasternal
  • Trikuspidalklappe: 4. ICR rechts, parasternal
  • Mitralklappe: 5. ICR links, medioklavikulär
  • Erb'scher Punkt: 3. ICR links, parasternal
Q:
BGA 1
A:
- arteriell, kapillär, venös 
- Früherkennung kardiovaskuläre/pulmonale Erkrankungen
- Verlaufskontrolle chronisch pulmonaler Erkrankungen
- Intensiv/Notfallmedizin: Verdacht Hyperkapnie, Hyperventilation, O2-Sättigung <94%, Abklärung pH-Wert,   Schnelle Hb-Bestimmung, Überwachung Beatmungstherapie 
Q:
Lungenvolumina 
A:

Zusammengesetzte Lungenvolumina

Lungenvolumina

DefinitionRechenvorschriftNormwert

Inspiratorisches Reservevolumen(IRV)

Luftvolumen, das nach normaler Inspiration zusätzlich maximal inspiriert werden kann

ca. 3 L
Atemzugvolumen (AZV)

Luftvolumen, das bei einem normalen Atemzug eingeatmet wird

ca. 0,5 L

Exspiratorisches Reservevolumen(ERV)

Luftvolumen, das nach normaler Exspiration zusätzlich maximal exspiriert werden kann

ca. 1,7 L
Residualvolumen (RV)

Luftvolumen, das nach maximaler Ausatmung in der Lunge verbleibt

ca. 1,3 L
Vitalkapazität (VC)Volumendifferenz zwischen maximaler Ein- und AusatmungVC = IRV + AZV + ERVca. 5,2 L
Totalkapazität (TLC)

Gesamtes Gasvolumen in der Lunge nach maximaler Inspiration

TLC = VC + RV

ca. 6,5 L
Funktionelle Residualkapazität(FRC)Volumen, das nach normaler Ausatmung noch in der Lunge verbleibtFRC = ERV + RVca. 3 L

Bei maximaler Exspiration wird das exspiratorische Reservevolumen ausgeatmet – da es die Lunge bei Ruheatmung nicht verlässt, enthält es das gleiche Gasgemisch wie der Alveolarraum!

Q:
Werte bei Atemwegserkrankungen 
A:
Unterscheidungskriterien restriktive vs. obstruktive AtemwegserkrankungenRein restriktive AtemwegserkrankungRein obstruktive Atemwegserkrankung
VitalkapazitätErniedrigtNormal
FEV1NormalErniedrigt
ComplianceErniedrigtNormal
ResistanceNormalErhöht
Q:
Dynamische Atemtests
A:
Tiffeneau-Test: Nach tiefer Inspiration, so schnell und tief wie mögliche Exspiration 
  • Forcierte Vitalkapazität (FVC): Maximal ausgeatmetes Volumen
  • Einsekundenkapazität (FEV1): Maximal in der 1. Sekunde ausgeatmetes Volumen 
    • Relative Einsekundenkapazität (rFEV1): Maximal in der 1. Sekunde ausgeatmetes Volumen anteilig am FVC (Normwert 70%)

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Q:
Resistance 
A:
- Strömungswiderstand der Atemwege 
>  zur Inspiration eines bestimmten Volumens muss eine höhere Druckdifferenz zwischen Lunge und Außenluft hergestellt werden = hohe Resistance bedeutet, dass die Atemarbeit höher ist 
- obstruktive Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale, COPD)
Q:
Akute Leukämien - Therapie
A:
Allgemein
  • Komplette Remission: Normalisierung des Blutbildes und <5% Blasten im Knochenmark 
  • Therapieschema
    • 1. Induktionstherapie 
      • 4-6 Wochen
    • 2. Postremissionstherapie 
      • Monate-Jahre 
      • Chemotherapie
        • abhängig vom Leukämietyp, individuellem Risikoprofil, Alter, AZ,..
      • Stammzelltransplantation 
        • bei Hochrisikopatienten (Vorhandensein Philadelphia-Chromosomen, B-ALL mit Leukozyten von >30.000/mikroL, späte Remission) nach der 1. Remission durch Induktionstherapie 

Supportive Therapie
  • nicht-medikamentös
    • allg Hygienemaßnahmen
    • keimarme Räume
    • Vermeidung von invasiven Maßnahmen
    • Psychoonkologische Betreuung
    • Physio-, Ergotherapie
  • Medikamentöse Infektprophylaxe
    • Antimykotische Prophylaxe: keine standardmäßige Therapie empfohlen
    • Antimikrobielle Prophylaxe: nur bei Hochrisikopatienten
    • Antivirale Prophylaxe: Grippeschutzimpfung 
Q:
Nephro - Diagnostik: körperliche Befunde
A:
  • Veränderung der Miktion 
    • Menge, Aussehen, Beschwerden
  • Flankenschmerzen
    • Kollikartig mit Ausstrahlung in die Leisten-/Genitalregion (Urolithiasis)
    • Dauerhaft bei entzündlichen Erkrankungen
  • Nierenklopfschmerz
    • bei entzündlichen Erkrankungen
  • Ödeme 
    • charakteristisch für renale Proteinverluste als Ursache einer Hypalbuminämie
    • Lidödem
Q:
Ganzkörperplethysmographie / Bodyplethysmograpgie 
A:
- bei mangelnder Kooperation/Mitarbeit des Patienten bzw zur Objektivierung der spirometrischen Befunde 
- bei V.a. Lungenemphysem > Residualvolumen!


Q:
LAE - Komplikationen 
A:
  • Rechtsherzversagen
  • hohe Rezidivgefahr (ohne Antikoagulation 30%)
  • Atelektase
  • Lungeninfarkt
    • Infarktpneumonie 
Q:
Rhabdomyolyse - Pathophysiologie, Symptome/Klinik
A:
Pathophysiologie 
  • starke Erhöhung von Kreatinkinase (CK) + Myoglobin im Serum
  • toxische Wirkung von Myoglobin auf Nierentubulusepithelzellen + Bildung intratubulärer Zylinder > Oligurie bis Anurie 
  • Hypovolämischer und hypokalzämischer Schock
    • durch Einstrom der extrazellulären calciumreichen Flüssigkeit in die geschädigte Muskulatur 
    • Afferente renale Vasokonstriktion > Abnahme der Nierendurchblutung > Förderung des Nierenversagens
  • Im Rahmen von Traumata evtl zusätzlicher Blutverlust
    • Hypovoliämie + evtl Azidose > Abnahme Nierendurchblutung + Förderung der Bildung von Zylindern in den Tubuli

Bei einer Crush-Niere handelt es sich um ein akutes myoglobinurisches Nierenversagen!

Symptome/Klinik:
  • ggf. Begleitverletzungen
  • evtl. Muskelschmerzen
  • ggf. Oligurie/Anurie 
  • Rotfärbung des Urins 
Q:
CML - Komplikationen, Prognose 
A:
Komplikationen
  • Haupttodesursache: Begleiterkrankungen > Nebenwirkungen der Therapie
  • Akzelerationsphase und Blastenkrise

Prognose
  • seit Einführung der TKI fast normale Lebenserwartung 
Innere

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