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Lernmaterialien für Anatomie am Lebenden Schwerpunkt Sonographie EBV an der Universität Giessen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Anatomie am Lebenden Schwerpunkt Sonographie EBV Kurs an der Universität Giessen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Sonografie der Vesica urinaria


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TESTE DEIN WISSEN

• in der Regel beginnt man mit einem suprapubischen Längsschnitt

• Schallkopf wird dabei nach kaudal geneigt

• Darstellung:

→ dreiecksförmige Harnblase im Sagittalschnitt

→ Ausmessen des kranio kaudalen Durchmessers (= Länge)

→ Schallkopf kann nun nach lateral bewegt werden

•Schwenken des Schallkopfes um 90°→ Einstellen des suprapubischen Querschnitts

•Darstellung:

→ nahezu rechteckige Harnblase im Querschnitt

→ Ausmessen des ventrodorsalensowie des Querdurchmessers (= Breite)

→ Schallkopf kann nun nach kranial und kaudal bewegt werden

•Normalbefund:

→ liegt dorsal der Symphyse

→ dünne, echoreiche, scharf begrenzte Wand

→Wanddicke:< 0,4 cm (prämictionem); < 0,8 cm (postmictionem)

→echofreies Lumen; geringe Artefaktbildungmöglich

• Indikationen:

→ Inkontinenz

→ Dysurie

→ Hämaturie

→ Harnverhalt

→ Restharnbestimmung (physiologisch < 50 ml)

• Restharnbestimmung mittels 3 Punkttechnik über die Formel:

Volumen (Restharn) = Länge × Breite × Höhe × 0,5


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TESTE DEIN WISSEN
Bedeutung Vorhangphänomen
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Bei tiefer Inspiration schiebt sich der Rec. Costodiaphragmaticus über die Milz. Langsame Exspiration: Lunge zieht sich schneller nach cranial zurück als die Milz —> Vorhangtrick
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How to: Sonografie des inneren Genitale des Mannes Prostata und Vesicula seminalis


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Prostata und Vesicula seminalis

•Darstellung entsprechend dem Vorgehen bei der Harnblase

→ Prostata zeigt sich v.a. im suprapubischen Längsschnitt der Harnblase kaudal angelagert

→ die Vesicula seminalis kommt vor allem im suprapubischen Transversalschnitt zur Darstellung

•bevorzugt erfolgt die Darstellung und Ausmessung beider Organ aber über die transrektale Sonografie


Normalbefund der Prostata:

→ homogenes, echoarmes Parenchym; bei älteren Patienten mit physiologischen Verkalkungsarealen

→ Höhe x Breite x Tiefe: <4 cm x <5 cm x <3cm („kastaniengroß“)


Normalbefund des Vesicula seminalis

→ homogenes, echoarmes Parenchym

→ laterokranialer Anstieg; Länge 5 cm; Breite 1 cm

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Beschreibe die Untersuchungsschritte der Harnblasensonographie! 


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Die Harnblase sollte für die Untersuchung gefüllt sein, damit Pathologien sicher erkannt werden können. Für die sagittale Untersuchung wird der Schallkopf im suprapubischen Längsschnitt aufgesetzt und die gesamte Harnblase nach links und rechts durchmustert. Für die Untersuchung im Querschnitt wird der Schallkopf um 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht und die Harnblase von kranial nach kaudal durchmustert.

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Transvaginaler Ultraschall

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• Mittel der Wahl zur Beurteilung des weiblichen Genitals

→ gibt in geschulten Händen Auskunft über das gesamte innere Genitale der Frau (außer Vagina)

• Lage: Steinschnittlage

• für genauere Bilder sollte die Blase entleert werden

• Untersuchung in der Regel schmerzfrei


Nutzung einer speziellen Vaginalsonde

→ wird mit steriler Einweghülle umgeben

→ Nutzung von Gleitgel

→ vorsichtiges Einführen in die Vagina

→ Positionierung im Fornix vaginae


Indikationen:

→ Schwangerschaftsdiagnostik im 1. Trimenon (= bis zur 12. Woche)

→ Beurteilung endometrialer Prozesse

→ Beurteilung des Zyklusstadium über Messung der

Endometriumdicke

→ Diagnostik des Myometrium (v.a. Uterusmyomdiagnostik)

→ Beurteilung des Zervix uteri (v.a. bei Verdacht auf Zervixkarzinome)

→ Beurteilung der Tuben (v.a. bei Verdachte auf Entzündungen und Abszesse)

→ Beurteilungen der Ovarien (v.a. bei Verdacht auf Entzündungen, Zysten und Karzinome)


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Was sind die Indikationen für eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse? 


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Ergeben sich in der Anamnese oder der klinischen bzw. labortechnischen Untersuchung Hinweise auf Pathologien, ist zunächst eine sonographische Untersuchung der Schilddrüse indiziert. Wichtige Zeichen sind bspw. anamnestische Hinweise auf eine Hyper- bzw. Hypothyreose, Schluckbeschwerden, eine tastbare Struma bzw. der labortechnische Nachweis eines Hormonmangels oder -überschusses.

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Was ist der zentrale Echokomplex? 


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Der echoreiche, also helle Bereich zentral in der Niere wird auch als „zentraler Echokomplex“ oder „zentrales Reflexband" bezeichnet. Er besteht aus Fettgewebe, Nierenbecken, Gefäßen und Bindegewebe.

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Woran lassen sich innerhalb des Leberparenchyms Äste der Lebervenen von Ästen der Portalgefäße unterscheiden? 


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Portalgefäße (portalvenöse Äste) haben eine echoreiche Umrandung, die bei den Lebervenen fehlt. Es handelt es sich dabei um das sonographische Korrelat des periportalen Bindegewebes.

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Wie können Gallensteine von Gallenblasenpolypen unterschieden werden? 


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Gallenblasensteine haben eine dorsale Schallauslöschung und ändern ihre Lage innerhalb der Gallenblase, wenn der Patient seine Position verändert (sog. „rolling stones“). Gallenblasenpolypen sind hingegen wandadhärent, ändern ihre Lage nicht und haben keine dorsale Schallauslöschung.

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Wo liegen Morrison- und Koller-Pouch? Warum werden sie in der (E‑)FAST-Untersuchung aufgesucht? 


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Der Morison-Pouch (Recessus hepatorenalis) bezeichnet den Raum zwischen rechter Niere und rechtem Leberlappen. Der Koller-Pouch (Recessus splenorenalis) bezeichnet den Raum zwischen linker Niere und Milz. Bei einem auf dem Rücken liegenden Patienten lassen sich hier sonographisch bereits kleine intraabdominelle Flüssigkeitsmengen nachweisen. Deshalb werden der Morison- und Koller-Pouch im Rahmen der FAST- Untersuchung beurteilt.

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Welche Struktur kann als Leitstruktur zur Auffindung des Pankreas dienen? 


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Zum Auffinden des Pankreas wird der Schallkopf zunächst im Oberbauchquerschnitt aufgesetzt und die Milzvene (V. lienalis) als Leitstruktur aufgesucht. Dabei dient der linke Leberlappen als „Schallfenster“. Der Pankreaskopf wird zwischen Lebergewebe und der tiefer liegenden Milzvene sichtbar.

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Welchen sonographischen Befund beschreibt der Ausdruck „vaskuläres Inferno“ und für welche Erkrankung ist er besonders typisch? 


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Als „vaskuläres Inferno“ wird die diffuse Hypervaskularisierung der Schilddrüse bei Morbus Basedow bezeichnet. Diese Hypervaskularisation ist nur im farbkodierten Doppler sichtbar und zeigt ein buntes Bild aus kleinen flackernden blauen und roten Flächen.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Anatomie am Lebenden Schwerpunkt Sonographie EBV Kurs an der Universität Giessen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Sonografie der Vesica urinaria


A:

• in der Regel beginnt man mit einem suprapubischen Längsschnitt

• Schallkopf wird dabei nach kaudal geneigt

• Darstellung:

→ dreiecksförmige Harnblase im Sagittalschnitt

→ Ausmessen des kranio kaudalen Durchmessers (= Länge)

→ Schallkopf kann nun nach lateral bewegt werden

•Schwenken des Schallkopfes um 90°→ Einstellen des suprapubischen Querschnitts

•Darstellung:

→ nahezu rechteckige Harnblase im Querschnitt

→ Ausmessen des ventrodorsalensowie des Querdurchmessers (= Breite)

→ Schallkopf kann nun nach kranial und kaudal bewegt werden

•Normalbefund:

→ liegt dorsal der Symphyse

→ dünne, echoreiche, scharf begrenzte Wand

→Wanddicke:< 0,4 cm (prämictionem); < 0,8 cm (postmictionem)

→echofreies Lumen; geringe Artefaktbildungmöglich

• Indikationen:

→ Inkontinenz

→ Dysurie

→ Hämaturie

→ Harnverhalt

→ Restharnbestimmung (physiologisch < 50 ml)

• Restharnbestimmung mittels 3 Punkttechnik über die Formel:

Volumen (Restharn) = Länge × Breite × Höhe × 0,5


Q:
Bedeutung Vorhangphänomen
A:
Bei tiefer Inspiration schiebt sich der Rec. Costodiaphragmaticus über die Milz. Langsame Exspiration: Lunge zieht sich schneller nach cranial zurück als die Milz —> Vorhangtrick
Q:

How to: Sonografie des inneren Genitale des Mannes Prostata und Vesicula seminalis


A:

Prostata und Vesicula seminalis

•Darstellung entsprechend dem Vorgehen bei der Harnblase

→ Prostata zeigt sich v.a. im suprapubischen Längsschnitt der Harnblase kaudal angelagert

→ die Vesicula seminalis kommt vor allem im suprapubischen Transversalschnitt zur Darstellung

•bevorzugt erfolgt die Darstellung und Ausmessung beider Organ aber über die transrektale Sonografie


Normalbefund der Prostata:

→ homogenes, echoarmes Parenchym; bei älteren Patienten mit physiologischen Verkalkungsarealen

→ Höhe x Breite x Tiefe: <4 cm x <5 cm x <3cm („kastaniengroß“)


Normalbefund des Vesicula seminalis

→ homogenes, echoarmes Parenchym

→ laterokranialer Anstieg; Länge 5 cm; Breite 1 cm

Q:

Beschreibe die Untersuchungsschritte der Harnblasensonographie! 


A:

Die Harnblase sollte für die Untersuchung gefüllt sein, damit Pathologien sicher erkannt werden können. Für die sagittale Untersuchung wird der Schallkopf im suprapubischen Längsschnitt aufgesetzt und die gesamte Harnblase nach links und rechts durchmustert. Für die Untersuchung im Querschnitt wird der Schallkopf um 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht und die Harnblase von kranial nach kaudal durchmustert.

Q:

Transvaginaler Ultraschall

A:

• Mittel der Wahl zur Beurteilung des weiblichen Genitals

→ gibt in geschulten Händen Auskunft über das gesamte innere Genitale der Frau (außer Vagina)

• Lage: Steinschnittlage

• für genauere Bilder sollte die Blase entleert werden

• Untersuchung in der Regel schmerzfrei


Nutzung einer speziellen Vaginalsonde

→ wird mit steriler Einweghülle umgeben

→ Nutzung von Gleitgel

→ vorsichtiges Einführen in die Vagina

→ Positionierung im Fornix vaginae


Indikationen:

→ Schwangerschaftsdiagnostik im 1. Trimenon (= bis zur 12. Woche)

→ Beurteilung endometrialer Prozesse

→ Beurteilung des Zyklusstadium über Messung der

Endometriumdicke

→ Diagnostik des Myometrium (v.a. Uterusmyomdiagnostik)

→ Beurteilung des Zervix uteri (v.a. bei Verdacht auf Zervixkarzinome)

→ Beurteilung der Tuben (v.a. bei Verdachte auf Entzündungen und Abszesse)

→ Beurteilungen der Ovarien (v.a. bei Verdacht auf Entzündungen, Zysten und Karzinome)


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Q:

Was sind die Indikationen für eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse? 


A:

Ergeben sich in der Anamnese oder der klinischen bzw. labortechnischen Untersuchung Hinweise auf Pathologien, ist zunächst eine sonographische Untersuchung der Schilddrüse indiziert. Wichtige Zeichen sind bspw. anamnestische Hinweise auf eine Hyper- bzw. Hypothyreose, Schluckbeschwerden, eine tastbare Struma bzw. der labortechnische Nachweis eines Hormonmangels oder -überschusses.

Q:

Was ist der zentrale Echokomplex? 


A:

Der echoreiche, also helle Bereich zentral in der Niere wird auch als „zentraler Echokomplex“ oder „zentrales Reflexband" bezeichnet. Er besteht aus Fettgewebe, Nierenbecken, Gefäßen und Bindegewebe.

Q:

Woran lassen sich innerhalb des Leberparenchyms Äste der Lebervenen von Ästen der Portalgefäße unterscheiden? 


A:

Portalgefäße (portalvenöse Äste) haben eine echoreiche Umrandung, die bei den Lebervenen fehlt. Es handelt es sich dabei um das sonographische Korrelat des periportalen Bindegewebes.

Q:

Wie können Gallensteine von Gallenblasenpolypen unterschieden werden? 


A:

Gallenblasensteine haben eine dorsale Schallauslöschung und ändern ihre Lage innerhalb der Gallenblase, wenn der Patient seine Position verändert (sog. „rolling stones“). Gallenblasenpolypen sind hingegen wandadhärent, ändern ihre Lage nicht und haben keine dorsale Schallauslöschung.

Q:

Wo liegen Morrison- und Koller-Pouch? Warum werden sie in der (E‑)FAST-Untersuchung aufgesucht? 


A:

Der Morison-Pouch (Recessus hepatorenalis) bezeichnet den Raum zwischen rechter Niere und rechtem Leberlappen. Der Koller-Pouch (Recessus splenorenalis) bezeichnet den Raum zwischen linker Niere und Milz. Bei einem auf dem Rücken liegenden Patienten lassen sich hier sonographisch bereits kleine intraabdominelle Flüssigkeitsmengen nachweisen. Deshalb werden der Morison- und Koller-Pouch im Rahmen der FAST- Untersuchung beurteilt.

Q:

Welche Struktur kann als Leitstruktur zur Auffindung des Pankreas dienen? 


A:

Zum Auffinden des Pankreas wird der Schallkopf zunächst im Oberbauchquerschnitt aufgesetzt und die Milzvene (V. lienalis) als Leitstruktur aufgesucht. Dabei dient der linke Leberlappen als „Schallfenster“. Der Pankreaskopf wird zwischen Lebergewebe und der tiefer liegenden Milzvene sichtbar.

Q:

Welchen sonographischen Befund beschreibt der Ausdruck „vaskuläres Inferno“ und für welche Erkrankung ist er besonders typisch? 


A:

Als „vaskuläres Inferno“ wird die diffuse Hypervaskularisierung der Schilddrüse bei Morbus Basedow bezeichnet. Diese Hypervaskularisation ist nur im farbkodierten Doppler sichtbar und zeigt ein buntes Bild aus kleinen flackernden blauen und roten Flächen.

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