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Lernmaterialien für Forstliches Ingeneurswesen an der Universität für Bodenkultur Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Forstliches Ingeneurswesen Kurs an der Universität für Bodenkultur Wien zu.

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Unterschied zwischen Grob‐ und Feinerschließung?

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  • Groberschließung: Besteht aus einem Forststraßennetz welches an die öffentlichen Verkehrswege angeschlossen ist. Hauptaufgabe dabei ist der Holztransport, aber auch die Verladung, Aufarbeitung und Lagerung (Holzlagerplätze). 

  • Feinerschließung: Besteht aus Rückewege(Traktorwege), Rückegassen(Harvestergassen) und Seilgassen. Geländegängige Fahrzeuge werden benötigt. Rückewege, Rückegassen und Seilgassen haben einen anderen Ausbaustandard wie Forststraßen.

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Welche Forststraßenkategorien gibt es?

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A, B und C. Hauptweg(A), Nebenweg(B) und Rückeweg(C).

  • Kategorie A: Nutzbar mit LKW+Anhänger, max Längsneigung 10(12) %, permanente Passierbarkeit, Fahrbahnbreite 3,5-4,5m

  • Kategorie B: Nutzbar mit LKW, max. Längsneigung 12(15) %, saisonale Passierbarkeit, Fahrbahnbreite 3,5m

  • Kategorie C: Nutzbar mit Schlepper und Forwarder, max Längsneigung 20(25) %, saisonale Passierbarkeit, Fahrbahnbreite 3-4m

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Unterschiede zwischen Rückeweg und Rückegasse?  

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Rückewege: durchgehend planiert, teilweise befestigt, Neigung <20(25) %, Breite <4m
Rückegasse: Einmündung evtl. befestigt, Neigung <40%, Breite <4m
Seilgasse: Neigung indifferent, Breite 2-3m
Alle drei sind bestockungsfrei.

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Was ist ein sogenanntes Normalprofil? Was sind wesentliche Elemente?

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Der Querschnitt der Forststraße (Belag).

Bestandteile:

  • Planumbreite: Fahrbahnbreite+Bankett+Graben

  • Abtragsböschung (Bergseite) + Auftragsböschung (Talseite)

  • Quergefälle der Straße selbst (Bombierung)

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Was ist das Normalpofil?

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Querschnitt der Forststraße

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Unterschied zwischen horizontaler und vertikaler Linienführung?  

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  • Horizontal: Die Projektion der Straße auf die Grundfläche ( Vogelperspektive; Kurvenradien werden sichtbar gemacht)

  • Vertikal: Die Projektion der Straßenachse auf eine Fläche, die senkrecht auf die Grundfläche steht und durch die Straßenachse führt. (Steigung)

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 Unterschiede zwischen Nulllinie und Nullebene? Vor‐ und Nachteile?  

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  • Nulllinie: Es werden in bestimmten Abständen Pflöcke in die Erde gesetzt welche die spätere Straßenachse markieren.

  • Nullebene: Talseitige Bäume werden auf Höhe der zukünftigen Straße markiert und somit bildet sich eine Ebene zwischen Baummarkierung und Bergseite.

Nullebene kann auch alleine erzeugt werden. Bei der Nulllinie werden 2 Personen benötigt.

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Trassierung mit der Nulllinie? Praktische Umsetzung?

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  • 2 Personen werden benötigt

  • Von Pflock A nach B wird gemessen: Schrägdistanz, Längsneigung Straße und Richtung. Je Pflock wird die Geländeneigung gemessen.

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Welche Trassierungsgrundsätze (Neigungen, Kurven, Grabenquerungen usw.) müssen eingehalten werden?  

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  • Positive Kardinalpunkte erreichen, negative meiden.

  • Weitgehende Anpassung der Linienführung ans Gelände.

  • Minimale und maximale Längsneigungen einhalten.

  • Gefällsdifferenzen nicht über 3% (bei einer optimalen Visurlänge von 30 m).

  • Häufige Längsneigungswechsel vermeiden.

  • Kehren möglichst in flache Geländebereiche und auf Rücken legen.

  • Längsneigungsreduktion im Kehrenbereich.

  • Wasserführende Gräben mit Furten queren.

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Vertikalaufbau einer Forststraße?  

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Besteht aus Oberbau und Unterbau:

  • Oberbau: Belag, Verschleißschicht (7-10cm) und Tragschicht (40-60cm)

  • Unterbau: Übergangsschicht und Dammschüttung, (verbesserter) Untergrund

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Anforderungen  an  Schottermaterial  für  Forststraßen?  Wie sollte ein fachgerechter Einbau erfolgen?  

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  • Material sollte aus der Umgebung stammen

  • Siebliniengerechtes Material verwenden damit die Vibrationswalze ihre Wirkung zeigt (Verdichtung). Weiters muss gebrochener (kantiger Schotter) verwendet werden, weil dieser sich ineinader verkeilt (runder Schotter nicht).    

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Was ist Walderschließung?

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Zugänglichmachung des Waldes für Forstpersonal und Bevölkerung.
Besteht aus Groberschließung und Feinerschließung.

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  • 38642 Karteikarten
  • 1066 Studierende
  • 19 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Forstliches Ingeneurswesen Kurs an der Universität für Bodenkultur Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Unterschied zwischen Grob‐ und Feinerschließung?

A:
  • Groberschließung: Besteht aus einem Forststraßennetz welches an die öffentlichen Verkehrswege angeschlossen ist. Hauptaufgabe dabei ist der Holztransport, aber auch die Verladung, Aufarbeitung und Lagerung (Holzlagerplätze). 

  • Feinerschließung: Besteht aus Rückewege(Traktorwege), Rückegassen(Harvestergassen) und Seilgassen. Geländegängige Fahrzeuge werden benötigt. Rückewege, Rückegassen und Seilgassen haben einen anderen Ausbaustandard wie Forststraßen.

Q:

Welche Forststraßenkategorien gibt es?

A:

A, B und C. Hauptweg(A), Nebenweg(B) und Rückeweg(C).

  • Kategorie A: Nutzbar mit LKW+Anhänger, max Längsneigung 10(12) %, permanente Passierbarkeit, Fahrbahnbreite 3,5-4,5m

  • Kategorie B: Nutzbar mit LKW, max. Längsneigung 12(15) %, saisonale Passierbarkeit, Fahrbahnbreite 3,5m

  • Kategorie C: Nutzbar mit Schlepper und Forwarder, max Längsneigung 20(25) %, saisonale Passierbarkeit, Fahrbahnbreite 3-4m

Q:

Unterschiede zwischen Rückeweg und Rückegasse?  

A:

Rückewege: durchgehend planiert, teilweise befestigt, Neigung <20(25) %, Breite <4m
Rückegasse: Einmündung evtl. befestigt, Neigung <40%, Breite <4m
Seilgasse: Neigung indifferent, Breite 2-3m
Alle drei sind bestockungsfrei.

Q:

Was ist ein sogenanntes Normalprofil? Was sind wesentliche Elemente?

A:

Der Querschnitt der Forststraße (Belag).

Bestandteile:

  • Planumbreite: Fahrbahnbreite+Bankett+Graben

  • Abtragsböschung (Bergseite) + Auftragsböschung (Talseite)

  • Quergefälle der Straße selbst (Bombierung)

Q:

Was ist das Normalpofil?

A:

Querschnitt der Forststraße

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Q:

Unterschied zwischen horizontaler und vertikaler Linienführung?  

A:
  • Horizontal: Die Projektion der Straße auf die Grundfläche ( Vogelperspektive; Kurvenradien werden sichtbar gemacht)

  • Vertikal: Die Projektion der Straßenachse auf eine Fläche, die senkrecht auf die Grundfläche steht und durch die Straßenachse führt. (Steigung)

Q:

 Unterschiede zwischen Nulllinie und Nullebene? Vor‐ und Nachteile?  

A:
  • Nulllinie: Es werden in bestimmten Abständen Pflöcke in die Erde gesetzt welche die spätere Straßenachse markieren.

  • Nullebene: Talseitige Bäume werden auf Höhe der zukünftigen Straße markiert und somit bildet sich eine Ebene zwischen Baummarkierung und Bergseite.

Nullebene kann auch alleine erzeugt werden. Bei der Nulllinie werden 2 Personen benötigt.

Q:

Trassierung mit der Nulllinie? Praktische Umsetzung?

A:
  • 2 Personen werden benötigt

  • Von Pflock A nach B wird gemessen: Schrägdistanz, Längsneigung Straße und Richtung. Je Pflock wird die Geländeneigung gemessen.

Q:

Welche Trassierungsgrundsätze (Neigungen, Kurven, Grabenquerungen usw.) müssen eingehalten werden?  

A:
  • Positive Kardinalpunkte erreichen, negative meiden.

  • Weitgehende Anpassung der Linienführung ans Gelände.

  • Minimale und maximale Längsneigungen einhalten.

  • Gefällsdifferenzen nicht über 3% (bei einer optimalen Visurlänge von 30 m).

  • Häufige Längsneigungswechsel vermeiden.

  • Kehren möglichst in flache Geländebereiche und auf Rücken legen.

  • Längsneigungsreduktion im Kehrenbereich.

  • Wasserführende Gräben mit Furten queren.

Q:

Vertikalaufbau einer Forststraße?  

A:

Besteht aus Oberbau und Unterbau:

  • Oberbau: Belag, Verschleißschicht (7-10cm) und Tragschicht (40-60cm)

  • Unterbau: Übergangsschicht und Dammschüttung, (verbesserter) Untergrund

Q:

Anforderungen  an  Schottermaterial  für  Forststraßen?  Wie sollte ein fachgerechter Einbau erfolgen?  

A:
  • Material sollte aus der Umgebung stammen

  • Siebliniengerechtes Material verwenden damit die Vibrationswalze ihre Wirkung zeigt (Verdichtung). Weiters muss gebrochener (kantiger Schotter) verwendet werden, weil dieser sich ineinader verkeilt (runder Schotter nicht).    

Q:

Was ist Walderschließung?

A:

Zugänglichmachung des Waldes für Forstpersonal und Bevölkerung.
Besteht aus Groberschließung und Feinerschließung.

Forstliches Ingeneurswesen

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