Abfall als Ressource an der Universität für Bodenkultur Wien

Karteikarten und Zusammenfassungen für Abfall als Ressource an der Universität für Bodenkultur Wien

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Beispielhafte Karteikarten für Abfall als Ressource an der Universität für Bodenkultur Wien auf StudySmarter:

1. Was ist Abfall gemäß AWG? Was sind die Abfallbegriffe?

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2. Beschreibe die 5 Stufen der Abfallhierarchie und gib ein Beispiel anhand der Lebensmittelproduktion.

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3. Nenne die Quotenziele der EU-Länder in der AbfRRL und die Hürden der Umsetzung am Bsp stoffliche Verwertung!

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4. Was ist ein Nebenprodukt und was muss es erfüllen?

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5. Wann ist das Abfallende erreicht?

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6. Was sind Ressourcen?

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7. Erläutere: Mineralische Ressourcen, Reserve und Reservebasis!

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8. Beschreibe die Unterteilung von Ressourcen nach ihrer Nutzung!

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9. Beschreibe die Unterteilung von Ressourcen nach ihrem Grad der Erschöpfbarkeit!

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10. Erläutere: Abfallbehandlung und Verwertung!

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11. Was war SERO?

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12. Welche Rohstoffe werden in Zukunft zum Problem?

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Abfall als Ressource

1. Was ist Abfall gemäß AWG? Was sind die Abfallbegriffe?

Subjektiver Abfallbegriff: Abfall ist eine bewegliche Sache, deren sich der Besitzer entledigen will oder entledigt hat.

Objektiver Begriff: eine bewegliche Sache, deren Sammlung, Lagerung, Beförderung und Bahandlung als Abfall erforderlich ist, um die öffentlichen Interessen nicht zu beeinträchtigen.

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2. Beschreibe die 5 Stufen der Abfallhierarchie und gib ein Beispiel anhand der Lebensmittelproduktion.

1. Vermeidung (=oberste Priorität)

2. Vorbereitung zur Wiederverwendung

3. stoffliche Verwertung (Recycling, schließt Aufbereitung organischer Materialien ein)

4. sontige Verwertung (zB energetisch)

5. Beseitigung

Von der Hierarchie kann abgewichen werden, wenn eine andere Option das beste Ergebnis unter dem Aspekt des Umweltschutzes erbringt.

Bsp: 

1. Produktion optimieren

2. Verwertung von Rückständen

3. Kompostierung der restlichen Rückstände

4. Biogaserzeugung

5. Deponierung hier nicht erlaubt, da aufgrund des hohen organischen Anteils reaktiver Abfall.

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3. Nenne die Quotenziele der EU-Länder in der AbfRRL und die Hürden der Umsetzung am Bsp stoffliche Verwertung!

Quotenziele EU-Länder bis 2020:

1. Vorbereitung zur Wiederverwendung und Recycling zumindest von Papier, Metall, Kunststoff, Glas aus Haushalten insgesamt mind. 50 Masse%

2. Vorber. zur Wiederverw. und Recycling von nicht gefährlichen Bau- und Abbruchmaterialien mind. 70 Masse%.

Hürden: laut AbfRRL treffen Mitgliedsstaaten Maßnahmen zur Förderung der Optionen, die insgesamt das beste Ergebnis unter dem Aspekt des Umweltschutzes erbringen. Kann bedeuten, dass von der Abfallhierarchie abgewichen wird, sodern das durch Lebenszyklusdenken gerechtfertigt ist. zB wird Vorbereitung zur Wiederverw. u/o Recycling nicht durchgeführt wenn:

- unverhältnismäßig hoher Energieaufwand

- unverhältnismäßig hoher Chemikalienaufwand

- gravierende Emissionen durch das Recycling

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4. Was ist ein Nebenprodukt und was muss es erfüllen?

ist ein Stoff oder Gegenstand, welcher Ergebnisse eines Herstellungsverfahrens ist, dessen Hauptziel nicht die (eigentliche) Herstellung dieses Stoffes oder Gegenstandes ist und folgende Voraussetzung erfüllt:
sicher, dass Stoff oder Gegenstand verwendet wird
Verwendung ist direkt ohne weitere Verarbeitung möglich
ist ein integraler Bestandteil eines Herstellungsprozesses
erfüllt alle rechtlichen Anforderungen für jeweilige Verwendung, führt zu keinen schädlichen Umwelt- und Gesundheitsfolgen
Unter Beachtung dieser Voraussetzungen können Kriterien definiert werden, um diese Stoffe als Nebenprodukt und somit nicht als Abfall zu bezeichnen

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5. Wann ist das Abfallende erreicht?

ist erreicht, wenn Verwertungsverfahren durchlaufen und spezifische Kriterien erfüllt sind:
Verwendung für bestimmte Zwecke
Markt besteht bzw Nachfrage
technische Anforderungen für bestimmten Zweck erfüllt, rechtliche Vorschriften eingehalten
keine negativen Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen
v.a. für körniges Gesteinsmaterial, Papier, Glas, metall, Reifen und Textilien kann man ein Abfallende in Betracht ziehen.

Auch Mitgliedstaaten können über das Abfallende entscheiden. Der Abfall erreicht, wenn die Kriterien erfüllt sind (u. zB in Österreich das Abfallende beantragt und bewilligt wurde) den Produktstatus.
Produktstatus (zB Verschnitt nach Verarbeitung)—> Abfallregime —> Abfallende —> Produktstatus (Sekundärrohstoff).
Ein konkreter Zweck, Markt (Nachfrage) und Nachweise für technische Eignung sowie Umweltverträglichkeit müssen vorliegen.
—> bei der stofflichen verwertung dürfen Abfälle oder die aus ihnen gewonnenen Stoffe kein höheres Gefährdungspotential aufweisen als vergleichbare Primärrohstoffe oder produkte aus diesen.

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6. Was sind Ressourcen?

Im weitesten Sinne: alle Bestände der produktionsfaktoren Human-, Natur- und Sachkapital, die bei Produktion von Gütern eingesetzt werden können.
Humankapital: Bildung, Ausbildung, unternehmerische Tätigkeit
Naturkapital: Grund und Boden, Ressourcen, Rohstoffe
Sachkapital: Gebäude, Straßen, Anlagen, Maschinen, Werkzeuge

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7. Erläutere: Mineralische Ressourcen, Reserve und Reservebasis!

Natürliche Ressourcen: zur stofflichen oder energetischen Nutzung genutztes bzw. potentiell nutzbares Naturkapital (Boden, Rohstoffe). Dazu zählen:
mineralische Ressourcen: natürliche Konzentrationen eines Minerals/Elementes in der Erdkruste (=Lagerstätten). können identifiziert oder noch nicht entdeckt sein.
Reserven: jener Teil der Ressourcen, die geologisch nachgewiesen, wirtschaftlich nutzbar und legal abbaubar sind.
Reservebasis: Reserven + jener Teil der Ressourcen, die ein realistisches Potential für eine wirtschaftliche Nutzung haben, wobei auch neue Abbautechniken zum Einsatz kommen können.
Die Grenze zwischen Reserve und Reservebasis ist eine „dynamische“ Grenze —> vor allem, weil die Rohstoffkurse Schwankungen unterworfen sind udn damit sich die wirtschaftliche Nutzbarkeit ständig verändert. Auch Explorationsmethoden verändern die Grenze.

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8. Beschreibe die Unterteilung von Ressourcen nach ihrer Nutzung!

Nach Art der Nutzung kann man unterscheiden in:
Agrarische Rohstoffe: Rohstoffe aus Land-, Vieh-, Forst- und Fischereiwirtschaft
Mineralische Rohstoffe: metallische Rohstoffe (Erze)
Nicht-metallische Rohstoffe: Steine, Erden, Salze, Schmucksteine und andere nicht-metallische Mineralien
Energierohstoffe: fossile Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas, bitumenhaltige Stoffe), Kernbrennstoffe (Uran, Thorium, Deuterium)

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9. Beschreibe die Unterteilung von Ressourcen nach ihrem Grad der Erschöpfbarkeit!

Nach Grad der Erschöpfbarkeit unterscheidet man:
Regenerative Rohstoffe: Biomasse, Wasser, regenerative Energieträger (Wind, Biomasse, Sonne, Wasser, Erdwärme), durch menschliche Aktivitäten erneuerbare Ressourcen (Agrar-, Aquakulturen)
Nicht-regenerativen Rohstoffe: Bestandteile unbelebter Natur, nicht erneuerbar bzw. nicht erneuerbar nur bei unverhältnismäßigem langem Zeithorizont.

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10. Erläutere: Abfallbehandlung und Verwertung!

Abfallbehandlung: jedes Verwertungs- und Beseitigungsverfahren einschließlich der Vorbereitung vor der Verwertung oder Beseitigung.
Verwertung: Abfälle werden durch abfallwirtschaftliche Prozesse in umweltgerechter Weise einem sinnvollen zweck zugeführt, indem sie:
andere Materialen ersetzen
bei Vorbereitung zur Wiederverwendung eine Funktion erfüllen
Recycling: Verwertung durch Aufbereitung „entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke“ (Up- vs. Down-Cycling)
Energetische Verwertung und Verfüllung (zB Dämmen) sind kein recycling!
- Beseitugung: jedes Verfahren, das keine (zulässige) Verwertung ist

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11. Was war SERO?

DDR-Initiative „SERO“ (1960-1990):
aus Mangel wurde Kombinat (Umsetzungsorgan) für Sekundär-Rohstofferfassung mit Betrieben in allen 14 Bezirken der DDR gegründet
SERO diente zur sortengerechten Erfassung von Sekundärrohstoffen aus Haushalten
Sammlung und Weiterverkauf durch zB Hausmeister, Schüler usw. mit kleinen Belohnungen bei Sammelstellen (zB 1 Buch für X Dosen)
erreichte einen Großteil der Bevölkerung, es gab eine hohe Sortenreinheit
Nachteil: Sekundärrohstoffpreise lagen weit unter den Primärrohstoffpreisen

Abfall als Ressource

12. Welche Rohstoffe werden in Zukunft zum Problem?

Rohstoffe mit:
• geringer Reserve bzw. Reservebasis
• geringer statischen Reichweite
• hoher geographischen Konzentration der Produktion
• Platin
• Neodym (zur Herstellung von Permanentmagneten und als LCD-Leuchtstoff)
• Erdgas, seltene Erden, …

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