Naturethik an der Universität Freiburg Im Breisgau | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Horkheimer & Adorno zum heutigen Naturumgang

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TESTE DEIN WISSEN

- Werteverfall auf der einen Seite und Intelligenz auf der anderen Seite


- Intelligenz heißt nicht, dass Fähigkeiten sinnvoll eingesetzt werden

  • Bsp. Klimawandel: Mensch ist bequem genug, um Wissen zu ignorieren
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TESTE DEIN WISSEN

Grundaussagen Rousseau

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TESTE DEIN WISSEN

- Ursprung der Ungleichheit ist falsche Kulturentwicklung (= Wissenschaft und Kunst), da es im vermeintlichen Naturzustand keine Ungleichheit gibt

  • Idee: im Naturzustand ist der Mensch mit zu seinem Wesen gehörenden (natürlichen) Funktionen und Bedürfnissen ausgestattet, um sich zu vervollkommen


- Naturzustand ist eine Art Hirtengesellschaft / Nomadengesellschaft

  • Ist ein erdachter Zustand, den es so nie gegeben hat: dient der Verdeutlichung der Verdorbenheit unserer Gesellschaft + hat erzieherische Funktion (geht auch anders)


- Ursprung der Ungleichheit = bedingt darin, dass plötzlich Teile der Natur zu eigenem Besitz / Eigentum erklärt werden / Überhaupt entstehen von Eigentum und Besitz

  • Asymmetrische Anerkennungsverhältnisse: wer mehr hatte wurde mehr anerkannt als die, die weniger hatten = Ursünde: erster Schritt zur Ungleichheit

--> Besitzende werden eitel / verachten nicht-Besitzende

--> Nicht-Besitzende schämen sich und werden neidisch


- „Zurück zur Natur“


- Natur und ihre Unmittelbarkeit erleben = wichtigste Säulen der rousseauischen Erziehungsutopie à Begründer der Erlebnispädagogik

  • Natur = Lehrmeister
  • Idee: Erziehung ohne Erzieher: durch „natürliche Strafe“ naturgesetzliche Konsequenz zu freien Menschen werden
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Erleben alltäglicher Dinge

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- Wir sind gegeben im Bezug zur Welt


- Routine: nicht mehr drüber nachdenken

  • Außer: Unterbrechung dieser (Bsp. Etwas geht kaputt)
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Unterteile Erkenntnisinteresse

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  1. Phänomenales
  2. Kausales (Wie funktioniert das?)
  3. Aktionales (Wie kann ich reagieren?)
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Was ist sind imE rkentnisinteresse die Quellen der Wissenschaft?

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- Sinnlichkeit (sehen & hören) und Denken: Quellen jedoch nicht sicher: Sinnlichkeit kann täuschen und denken kann irren

  • Idee der Wahrheit war geboren: nicht einfach glauben was gesagt wird
  • Idee des Begründens entstanden: Antworten, die wir geben, müssen begründet werden: Argumente
  • Idee der Intersubjektivität = Wissenschaft ist etwas wo man sich austauschen muss: zuhören, Argumente müssen nachvollzogen werden müssen: niemand da der sagt „So ist es“
  • Idee der Selbstreflektion: über das was man tut muss man nachdenken und Rechenschaft ablegen à Beginn der Wissenschaftstheorie: 1. Theoretiker und zeitgleich Wissenschaftler = Aristoteles Werk „Das Organon“: Was ist Wissenschaft, wie muss man vorgehen um Erkenntnisinteresse zu stillen?

--> sucht Beweise

--> Naturwissenschaft, wenn auch nicht nach Prinzipien der Moderne = Naturphilosophie

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Was sind die Erkenntniswege?

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1. magisch-mystischer


2. deduktiv-dogmatischer


3. Induktiv-empirischer


4. deduktiv-theoriekritischer

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Was ist der deduktiv-dogmatische Erkenntnisweg?

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- Wissenschaft beginnt, wenn Wissenschaftserkenntnis nach diesem Vorgehen versucht Erkenntnisinteresse zu befriedigen

  1. Ausgehen von gültigen Sätzen / Prämissen
  2. Von diesen deduziert (abgeleitet)
    • Habe Naturphänomen vor mir, greife zu gültigen Ideen und leite von diesen ab, um Erkenntnis zu erreichen
    • Baustein der Theorie: Idee
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Was ist der magisch-mystische Erkenntnisweg?

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- bevor es Wissenschaft gab wurde versucht, das Erkenntnisinteresse durch Märchen zu stillen

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Was ist der induktiv-empirische Erkenntnisweg?

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TESTE DEIN WISSEN

- 17. Jhd. = Geburtsstunde moderner Wissenschaft


- Sehen, beobachten: diese von mir beobachtete Tatsache wird zum Baustein meiner Theorie


- Wichtig = Tatsachen = Beobachtungstatsachen

  • Diese werden in operationalisierte Einheiten überführt: messbar gemacht / thematisch auf Messbares reduziert

-->In mathematische Modelle gepackt

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Was ist der deduktiv-theoriekritische Erkenntnisweg?

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TESTE DEIN WISSEN

- Unser Weg der Naturwissenschaft heute = Mischung / Synthese aus deduktiv und induktiv: Mischung aus Denken und Beobachten


- Beobachtung (Empirie) nicht Baustein, sondern Prüfstein der Theorie


- Hypothese aufstellen: durch beobachten Theorie überprüfen

  • Verifizieren: Hypothese trägt eine Weile (bedeutet nicht Wahrheit)

--> Wissenschaft weiß, dass wissenschaftliche Theorien nicht wahr im Sinne von mathematisch beweisbar sind: sind bestenfalls verifizierte Hypothesen, haben keinen Anspruch wahr zu sein

  • Falsifizieren: Hypothese verwerfen


- Gehört zum aktionalen Erkenntnisinteresse


- Moderne Naturwissenschaft ist mächtig / effizient / potent / sexy

  • Erkenntnisgewinn führt zu Theorie zugleich zu Wissen, mit dem man eingreifen / manipulieren kann: Bsp. Manipulation der Natur durch Genregulierung
  • Ist erfolgreich: Bsp. Führt dazu, dass Krankheiten geheilt werden können + hat eine hohe technische Verwertbarkeit


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Nenne verschiedene Naturverständnisse / Naturbilder

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  1. Pantheistisch (Goethe)
    • Göttliches ist in der Natur und nicht separat: in allem was ist, ist Gott
    • Natur und Gott gleichsetzen
    • Passt nicht mit der Theologie zusammen
  2. Magisch-mystisch = animistisch
    • Alles was geschehen ist = Ausdruck göttlichen Handelns
  3. Moderner Blick
    • Natur kommt nur in den Blick, wo sie sich operationalisieren = messen lassen kann
    • Thematische Reduktion der Natur auf Messbares
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Erläutere den Begriff der Seele nach christlicher Tradition

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TESTE DEIN WISSEN

- Wahrnehmung ist Seele


- Gottesebenbildlichkeit des Menschen = Seele kommt von Gott


- Geist-Materie-Dualismus

  • Körper ist Natur, durch Evolution entstanden
  • Mensch hat eine Seele (im Gegensatz zu anderen) = das Besondere an ihm

--> Seele ist frei & unabhängig von Naturgesetzen

--> Seele, geschenkt durch Gott, ist der Grund, warum wir dem Menschen Würde zusprechen


- Der Mensch ist frei Gutes oder Böses zu tun: Bewusstsein kommt nicht vom Hirn (Wer das sagt kratzt am Menschenbild: Würde)

  • Handeln setzt Freiheit voraus: hätten anders handeln können: prägt unser Verhalten: wir können entscheiden was wir tun

--> Können für unser Handeln zu Verantwortung gezogen werden

  • Freiheit ist die Voraussetzung für Ethik

--> Aus eigener Vernunftskraft moralische Regeln bestimmen und diesen folgen: haben die Wahl / Freiheit nach Regeln zu handeln

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  • 21 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Naturethik Kurs an der Universität Freiburg im Breisgau - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Horkheimer & Adorno zum heutigen Naturumgang

A:

- Werteverfall auf der einen Seite und Intelligenz auf der anderen Seite


- Intelligenz heißt nicht, dass Fähigkeiten sinnvoll eingesetzt werden

  • Bsp. Klimawandel: Mensch ist bequem genug, um Wissen zu ignorieren
Q:

Grundaussagen Rousseau

A:

- Ursprung der Ungleichheit ist falsche Kulturentwicklung (= Wissenschaft und Kunst), da es im vermeintlichen Naturzustand keine Ungleichheit gibt

  • Idee: im Naturzustand ist der Mensch mit zu seinem Wesen gehörenden (natürlichen) Funktionen und Bedürfnissen ausgestattet, um sich zu vervollkommen


- Naturzustand ist eine Art Hirtengesellschaft / Nomadengesellschaft

  • Ist ein erdachter Zustand, den es so nie gegeben hat: dient der Verdeutlichung der Verdorbenheit unserer Gesellschaft + hat erzieherische Funktion (geht auch anders)


- Ursprung der Ungleichheit = bedingt darin, dass plötzlich Teile der Natur zu eigenem Besitz / Eigentum erklärt werden / Überhaupt entstehen von Eigentum und Besitz

  • Asymmetrische Anerkennungsverhältnisse: wer mehr hatte wurde mehr anerkannt als die, die weniger hatten = Ursünde: erster Schritt zur Ungleichheit

--> Besitzende werden eitel / verachten nicht-Besitzende

--> Nicht-Besitzende schämen sich und werden neidisch


- „Zurück zur Natur“


- Natur und ihre Unmittelbarkeit erleben = wichtigste Säulen der rousseauischen Erziehungsutopie à Begründer der Erlebnispädagogik

  • Natur = Lehrmeister
  • Idee: Erziehung ohne Erzieher: durch „natürliche Strafe“ naturgesetzliche Konsequenz zu freien Menschen werden
Q:

Erleben alltäglicher Dinge

A:

- Wir sind gegeben im Bezug zur Welt


- Routine: nicht mehr drüber nachdenken

  • Außer: Unterbrechung dieser (Bsp. Etwas geht kaputt)
Q:

Unterteile Erkenntnisinteresse

A:
  1. Phänomenales
  2. Kausales (Wie funktioniert das?)
  3. Aktionales (Wie kann ich reagieren?)
Q:

Was ist sind imE rkentnisinteresse die Quellen der Wissenschaft?

A:

- Sinnlichkeit (sehen & hören) und Denken: Quellen jedoch nicht sicher: Sinnlichkeit kann täuschen und denken kann irren

  • Idee der Wahrheit war geboren: nicht einfach glauben was gesagt wird
  • Idee des Begründens entstanden: Antworten, die wir geben, müssen begründet werden: Argumente
  • Idee der Intersubjektivität = Wissenschaft ist etwas wo man sich austauschen muss: zuhören, Argumente müssen nachvollzogen werden müssen: niemand da der sagt „So ist es“
  • Idee der Selbstreflektion: über das was man tut muss man nachdenken und Rechenschaft ablegen à Beginn der Wissenschaftstheorie: 1. Theoretiker und zeitgleich Wissenschaftler = Aristoteles Werk „Das Organon“: Was ist Wissenschaft, wie muss man vorgehen um Erkenntnisinteresse zu stillen?

--> sucht Beweise

--> Naturwissenschaft, wenn auch nicht nach Prinzipien der Moderne = Naturphilosophie

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Q:

Was sind die Erkenntniswege?

A:

1. magisch-mystischer


2. deduktiv-dogmatischer


3. Induktiv-empirischer


4. deduktiv-theoriekritischer

Q:

Was ist der deduktiv-dogmatische Erkenntnisweg?

A:

- Wissenschaft beginnt, wenn Wissenschaftserkenntnis nach diesem Vorgehen versucht Erkenntnisinteresse zu befriedigen

  1. Ausgehen von gültigen Sätzen / Prämissen
  2. Von diesen deduziert (abgeleitet)
    • Habe Naturphänomen vor mir, greife zu gültigen Ideen und leite von diesen ab, um Erkenntnis zu erreichen
    • Baustein der Theorie: Idee
Q:

Was ist der magisch-mystische Erkenntnisweg?

A:

- bevor es Wissenschaft gab wurde versucht, das Erkenntnisinteresse durch Märchen zu stillen

Q:

Was ist der induktiv-empirische Erkenntnisweg?

A:

- 17. Jhd. = Geburtsstunde moderner Wissenschaft


- Sehen, beobachten: diese von mir beobachtete Tatsache wird zum Baustein meiner Theorie


- Wichtig = Tatsachen = Beobachtungstatsachen

  • Diese werden in operationalisierte Einheiten überführt: messbar gemacht / thematisch auf Messbares reduziert

-->In mathematische Modelle gepackt

Q:

Was ist der deduktiv-theoriekritische Erkenntnisweg?

A:

- Unser Weg der Naturwissenschaft heute = Mischung / Synthese aus deduktiv und induktiv: Mischung aus Denken und Beobachten


- Beobachtung (Empirie) nicht Baustein, sondern Prüfstein der Theorie


- Hypothese aufstellen: durch beobachten Theorie überprüfen

  • Verifizieren: Hypothese trägt eine Weile (bedeutet nicht Wahrheit)

--> Wissenschaft weiß, dass wissenschaftliche Theorien nicht wahr im Sinne von mathematisch beweisbar sind: sind bestenfalls verifizierte Hypothesen, haben keinen Anspruch wahr zu sein

  • Falsifizieren: Hypothese verwerfen


- Gehört zum aktionalen Erkenntnisinteresse


- Moderne Naturwissenschaft ist mächtig / effizient / potent / sexy

  • Erkenntnisgewinn führt zu Theorie zugleich zu Wissen, mit dem man eingreifen / manipulieren kann: Bsp. Manipulation der Natur durch Genregulierung
  • Ist erfolgreich: Bsp. Führt dazu, dass Krankheiten geheilt werden können + hat eine hohe technische Verwertbarkeit


Q:

Nenne verschiedene Naturverständnisse / Naturbilder

A:
  1. Pantheistisch (Goethe)
    • Göttliches ist in der Natur und nicht separat: in allem was ist, ist Gott
    • Natur und Gott gleichsetzen
    • Passt nicht mit der Theologie zusammen
  2. Magisch-mystisch = animistisch
    • Alles was geschehen ist = Ausdruck göttlichen Handelns
  3. Moderner Blick
    • Natur kommt nur in den Blick, wo sie sich operationalisieren = messen lassen kann
    • Thematische Reduktion der Natur auf Messbares
Q:

Erläutere den Begriff der Seele nach christlicher Tradition

A:

- Wahrnehmung ist Seele


- Gottesebenbildlichkeit des Menschen = Seele kommt von Gott


- Geist-Materie-Dualismus

  • Körper ist Natur, durch Evolution entstanden
  • Mensch hat eine Seele (im Gegensatz zu anderen) = das Besondere an ihm

--> Seele ist frei & unabhängig von Naturgesetzen

--> Seele, geschenkt durch Gott, ist der Grund, warum wir dem Menschen Würde zusprechen


- Der Mensch ist frei Gutes oder Böses zu tun: Bewusstsein kommt nicht vom Hirn (Wer das sagt kratzt am Menschenbild: Würde)

  • Handeln setzt Freiheit voraus: hätten anders handeln können: prägt unser Verhalten: wir können entscheiden was wir tun

--> Können für unser Handeln zu Verantwortung gezogen werden

  • Freiheit ist die Voraussetzung für Ethik

--> Aus eigener Vernunftskraft moralische Regeln bestimmen und diesen folgen: haben die Wahl / Freiheit nach Regeln zu handeln

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