Klinische Pharmazie an der Universität Frankfurt am Main

Karteikarten und Zusammenfassungen für Klinische Pharmazie an der Universität Frankfurt am Main

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meistverordnete Arzneimitte

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Pharmaökonomie

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psychologische Verfahren

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Preisfindung von AM

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Konsequenzen für NNT

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ARR vs RRR

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Fazit

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Verdrängung der Eiweißbindung

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Beeinflussung der Bioverfügbarkeit -> Komplexbildung

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Veränderung der Physiologischen Strukturen

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CYP-Enyzme

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CYP1A2

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Klinische Pharmazie

meistverordnete Arzneimitte

1. Ibuprofen

2. Metamizol-Natrium

3. Levothyroxin-Natrium

4. Pantoprazol

5. Ramipril

6. Metoprolol

7. Bisoprolol

8. Simvastatin

10. Torasemid

11. Metformin

12. Diclofenac

13. ASS

14. Omeprazol

15. Candesartan

Klinische Pharmazie

Pharmaökonomie

  • Kosten vs. Nutzen von AM
  • direkte Kosten: Preis des Arzneimittels, Hersteller-Arzt-Apotheker-Großhandel etc.
  • indirekter Nutzen: v.a. Arbeitsausfall des Erkrankten, weniger Krankenhausaufenthalte

  • nicht-greifbarer Nutzen: Lebens-verlängerung des (nicht mehr berufstätigen) Patienten, Verbesserung der Lebensqualität (QOL, quality of life), z.B. weniger Nebenwirkungen, Palliativmedizin

  • Cost-minimization: möglichst billige Therapie
  • Cost-effectiveness: Abwägung von Kosten und Wirksamkeit
    1. Klassischer Fall: neuer Arzneistoff ist besser aber teurer
    2. D.: G-BA (Ärzte und Krankenkassen) gründete IQWIQ zur Nutzenbewertung


  • Aufgabe (ethisch anspruchsvoll): wirtschaftliche Bewertung von Menschenleben bzw. menschlichem Leiden
  • Ökonomische Anhaltspunkte z.B.:
    1. Jährliches bzw. Lebenseinkommen
    2. Investitionen der Gesellschaft in das Individuum
  • Durchschnittliches Einkommen (Vollzeit) 3.703 € mal durchschnittliche Lebensarbeitszeit (34,5 Jahre) ergibt volkswirtschaftlichen Ertrag von ca. 1,5 Mio. €
    1. Wert des Menschen ist am höchsten am Ende der Ausbildung, fällt stark nach Pensionierung

Klinische Pharmazie

psychologische Verfahren

  • Abschätzung der QoL durch Befragung:
  • Was würden Sie geben (zahlen), um z.B. Blindheit, Krebs, Alzheimer… zu vermeiden ?
  • Auf wie viele Jahre Lebenszeit würden Sie verzichten, um Blindheit, Krebs, Alzheimer… zu vermeiden ?

Klinische Pharmazie

Preisfindung von AM

  • Orientierung an Entwicklungs- und Herstellungskosten ?
  • Orientierung am maximal erreichbaren Preis ?
  • Die wissenschaftlichen Grundlagen für die Entwicklung der meisten Arzneistoffe werden durch öffentlich geförderte Arbeiten (an Universitäten etc.) erbracht
    1. Betonung der „Drittmittel“ in Deutschland
  • In USA lizenzieren dann die Universitäten bzw. das NIH an die Konzerne, ohne jedoch den späteren Preis beeinflussen zu können
    1. Beispiele: Azidothymidin, EPO, Taxol, Imatinib, Cerezyme

Klinische Pharmazie

Konsequenzen für NNT

  • 1. Annahme: Behandlung von 1.000 Hochrisikopatienten für Depression
  • Erwarteter Suizid: 10% binnen einem Jahr
  • Halbierung der Suizidrate wird beobachtet durch Medikament
  • NNT: ARR ist 0.10 minus 0.05 = 0.05
  • NNT ist 20, d.h. 20 Patienten müssen behandelt werden, um 1 Suizidversuch zu vermeiden
  • Annahme: Behandlung von 10.000 mit leichter bis schwerer Depression
  • Erwarteter Suizid: 1 % binnen einem Jahr
  • Halbierung der Suizidrate wird beobachtet durch Medikament
  • NNT: ARR ist 0.01 minus 0.005 = 0.005
  • NNT ist 200, d.h. 200 Patienten müssen behandelt werden, um 1 Suizidversuch zu vermeiden
  • Einem wird geholfen, aber 200 leiden unter Nebenwirkungen…

Klinische Pharmazie

ARR vs RRR

  • 1 Mio. Menschen wird für 1 Jahr behandelt
  • 1.000 Menschen werden einen Schlaganfall erleiden
  • Medikament verhindert Schlaganfall bei 50% der Patienten
  • Absolute Risikoreduktion: 1.000-500 = 500/1 Mio. = 0.0005. NNT = 2.000 
  • Relative Risikoreduktion: 50%: damit wirbt die Industrie.
  • Aber wie viele Patienten, die nie einen Schlaganfall erlitten hätten, werden unnötig behandelt ?

Klinische Pharmazie

Fazit

  • Evidenz-basierte Medizin ist sinnvoll, alle Behandlungen sollten objektiv überprüft werden
  • Medizinische Forschung an Mensch und Tier ist sinnvoll, denn viele Erkrankungen können nicht (ausreichend) behandelt werden
  • Neben ethischen Aspekten müssen jedoch auch die Kosten beachtet werden
  • Eine Beurteilung der (Arzneimittel-)Kosten durch ein unabhängiges Gremium ist sinnvoll, da der Markt (Angebot vs. Nachfrage) bei Gesundheit nicht funktioniert (Solidargemeinschaft)

Klinische Pharmazie

Verdrängung der Eiweißbindung

Interaktionen, bei denen die Verdrängung aus der EB als Ursache vermutet wurden, lassen sich durch andere Mechanismen erklären! -> Kein relevanter Mechanismus!

 

  • Beeinflussung der Bioverfügbarkeit 
  • Veränderungen physiologischer Strukturen (pH-Wert, Mikrobiom, Vitamine)
  • Hemmung, Induktion von CYP-Enzymen 
  • Hemmung, Induktion von Transportmechanismen bei Efflux und Aufnahme (P-Glykoprotein u. a.)
  • Pharmakodynamische Interaktionen (Auslösung von UAW: verstärkte Blutungsneigung, QT-Verlängerung, Fallrisiko)

Klinische Pharmazie

Beeinflussung der Bioverfügbarkeit -> Komplexbildung

  • Orale Bisphosphonate
  • Tetrazykline
  • Chinolone, besonders Ciprofloxacin
  • Levothyroxin -> Kalciumhaltige Ernährung, Antazida (Al-/Mg-haltig!)

Klinische Pharmazie

Veränderung der Physiologischen Strukturen

PPI

  • Langanhaltende Veränderung des pH-Werts im Magen
  • Veränderung der Bioverfügbarkeit von Arzneistoffen, Vitaminen und Nahrungsbestandteilen, deren Löslichkeit pH-abhängig ist
  • Daueranwendung: Hypomagnesiämie, Hüftfrakturen
    • Calcium- bzw. Magnesiumresorption ↓
    • Überführung in CaCl2 und MgCl2 (löslich) ↓
  • Vit-B12: Freisetzung aus Nahrungsproteinen durch Magensäure

    • Mangel -> Anämie

    • auch durch H2-Inhibitoren

  • Kinase-Inhibitoren:

    • zB Dasatinib, Lapatinib

    • wenn Supression der Magensäure nötig -> Al/Mg haltiges Antazidum

    • Einnahmeabstand: 4h vor/ 2h nach Antazidum

  • Veränderung bakterielle Besiedlung im GT (C. difficile -> Metronidazol, Vancomycin)

  • nicht mehr als 8 Wochen Anwendung

    • Ausnahem: Hochrisikopatienten (Dauergebrauch NSAR, erosiver Ösophagitis, duale Plättchenhemmung)


Klinische Pharmazie

CYP-Enyzme

Funktion: Steigerung Hydrophilie, Schutz vor Xenobiotika


  • 1A2
  • 2A6
  • 2B6
  • 2D6
  • 2C8/9
  • 2C19
  • 3A4


  • Induktion: 
    • tritt nicht sofort auf, nach 4 Tagen bis 2-3 Wochen
    • bis 4 Wochen nach absetzten
  • Inhibition
    • schneller Eintritt
    • Dauer ist von HWZ des Inhibitors abhängig
    • irreversibel ist möglich (Grapefruit)

Klinische Pharmazie

CYP1A2

Substrat

  • Coffein
  • Theophillin
  • Chinolone


Induktor

  • Nikotin
  • Polyzyklen


Inhibitor

  • Ciprofloxacin

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