AGD - Leistungsmessung- und beurteilung an der Universität Frankfurt am Main

Karteikarten und Zusammenfassungen für AGD - Leistungsmessung- und beurteilung an der Universität Frankfurt am Main

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Leistung messen 

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Leistungsbewertung

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Scheinobjektivität von Noten 

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Bezugsnormen Rheinberg 1980


Bezugsnormen sind der Maßstab nach dem eine Leistung gemessen wird 


Soziale Bezugsnorm 

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Kriteriale Bezugsnorm

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Individuelle Bezugsnorm

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Kritik an Bezugsnormen 

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Praxisvorschlag für Bezugsnormen

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Funktionen von Tests, Überprüfungen und Zensuren nach Werner Sacher (2014) 

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Sozialisationsfunktion


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Lern- und Leistungserziehung 


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Selektion (& Stigmatisierung)


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AGD - Leistungsmessung- und beurteilung

Leistung messen 

Fehler/Punkte zählen

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Leistungsbewertung


dem Leistungsergebnis (der Fehler/Punktezahl) einen Bewertungsmaßstab/eine Note zuteilen -> Werturteil 


AGD - Leistungsmessung- und beurteilung

Scheinobjektivität von Noten 

Noten geben sich als Ergebnisse exakter Messvorgänge, während sie in Wahrheit Werturteile darstellen, die nur Aussagekraft haben, wenn man den normativen Standpunkt des Wertenden kennt


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Bezugsnormen Rheinberg 1980


Bezugsnormen sind der Maßstab nach dem eine Leistung gemessen wird 


Soziale Bezugsnorm 

Leistung im Verhältnis zur Gruppe


Die soziale Bezugsnorm wird angewendet, wenn Lehrkräfte die verschiedenen Leistungen von Schülern miteinander vergleichen und bessere und schlechtere Leistungen differenzieren.


Gegen die soziale Bezugsnorm spricht, dass v.a. leistungsschwächere Schüler sich ihres niedrigen Rangs in der Schulklasse ständig bewusst sind und durch den sozialen Vergleich wenig Chance auf einen Aufstieg im Klassengefüge haben. Denn während sie sich verbessern, verbessern sich auch die leistungsstarken Schüler, was im Endeffekt am niedrigen Rangplatz und den schlechteren Noten wenig ändern würde. -> Für die soziale Bezugsnorm spricht, dass leistungsstärkere Schüler von dieser Bezugsnorm profitieren, da sie motiviert sind, ihren Rangplatz zu behalten



Sacher: Unvereinbarkeit mit dem übergeordneten Bildungs- & Erziehungsziel eines mündigen, verantwortungsbewussten, selbstbestimmten und solidaritätsfähigen Bürger, Konkurrenzkampf 


Wird häufig eingesetzt, da Funktionen der Selektion/Sozialisation umgesetzt werden 





AGD - Leistungsmessung- und beurteilung

Kriteriale Bezugsnorm

Beurteilung nach fachlich-sachlichen Anforderungen 


Wenn der aktuelle Kompetenzstand des Schülers in Bezug zu den Zielkompetenzen des Unterrichts, die in Form von Lernzielen formulierbar sind, gesetzt wird, spricht man von der sachlichen oder kriterialen Bezugsnorm.


Problem: Anforderungen, zu denen die individuelle Leistung in Bezug gesetzt werden soll, weder in den Lehrplänen noch in den Bildungsstandards präzise formuliert -> Lehrkräfte müssen Anforderungen selbst festsetzen (stellt Vergleichbarkeit in Frage) -> greifen auf Mischformen mit sozialer Bezugsnorm zurück 


Rückmeldungen, die auf der kriterialen Bezugsnorm basieren, werden sowohl von schwachen als auch von starken Schülern positiv angenommen und begünstigen die intrinsische Motivation


KMK 1968: Leistungen sollen in Bezug auf definierte Ziele/Anforderungen bewertet werden (Wortbedeutungen der Noten 1-6 auch nach sachlicher Bezugsnorm -> Dienstvorschrift) 


Vorgabe von Bildungsstandards zielt in die gleiche Richtung.  à Klasse wird zufällig zusammengesetzt: Nur bei standardisierten Tests, die mit einer repräsentativen Stichprobe durchgeführt werden, können die Leistungswerte entsprechend der Glockenkurve „normal“ verteilt sein.  








AGD - Leistungsmessung- und beurteilung

Individuelle Bezugsnorm

individueller Lernfortschritt 


Der aktuelle Kompetenzstand wird in Bezug zum früheren gesetzt 


Die individuelle Bezugsnorm wirkt sich positiv auf die Leistungsmotivation, die Schulangst & die Kausalattribution (stabile Ursachen: eigene Fähigkeiten, nicht Aufgabenschwierigkeit) von Schülern aus: (Dickhäuser, Rheinberg, 2003).


Besonders positiv für leistungsschwache SuS, da kein sozialer Vergleich 


Sacher: Ziel der optimalen Förderung durch individuelle Bezugsnorm umgesetzt -> individuelle Leistung und Verbesserungsmöglichkeiten im Vordergrund


Die Beurteilung nach der individuellen Bezugsnorm setzt jedoch voraus, dass den Schülern zum einen differenzierte und flexible Lernangebote im Unterricht bereitet werden und zum anderen auch die Prüfungspraxis selbst individualisiert wird. Die traditionelle Prüfungspraxis und der gängige Unterricht bieten kaum günstige Voraussetzung für die Nutzung der individuellen Bezugsnorm



AGD - Leistungsmessung- und beurteilung

Kritik an Bezugsnormen 

Das Vorhandensein dreier verschiedener Bezugsnormen hat entscheidende Auswirkungen auf das Testgütekriterium der Objektivität. Die Vergleichbarkeit insbesondere von Zensuren lässt sich stark anzweifeln, wenn diesen, je nach Lehrkraft und Klassenzugehörigkeit, unterschiedliche Bezugsnormen zugrunde liegen!

AGD - Leistungsmessung- und beurteilung

Praxisvorschlag für Bezugsnormen

Jürgens & Lissmann (2015) schlagen vor, in der pädagogischen Praxis verschiedene Bezugsnormen zu kombinieren. So können Lehrkräfte z.B. zusätzlich zu einer Zensur, die dem Schüler einen klaren Rangplatz zuweist, einen weiteren differenzierten Kommentar bzgl. der sachlichen Anforderungen des Unterrichts & des individuellen Leistungsfortschritts des Schülers abgeben.


AGD - Leistungsmessung- und beurteilung

Funktionen von Tests, Überprüfungen und Zensuren nach Werner Sacher (2014) 

1) Sozialisationsfunktion

2) Lern- und Leistungserziehung

3) Selektionsfunktion

4) Legitimationsfunktion

5) Kontrollfunktion

6) Lehr-Lerndiagnose

7) Prognose

8) Informations- und Berichtsfunktion

9) Disziplinierung 

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Sozialisationsfunktion


Durch Noten/Zeugnisse/Prüfungen Einüben von Leistungsorientierung der Gesellschaft 


Beitrag zum Cooling-Out-Effekt: Hierbei werden zunächst alle Mitglieder der Gesellschaft motiviert, persönliche Höchstleistungen anzustreben, um begehrte Positionen zu erlangen. Durch den Konkurrenzkampf und den Vergleich mit anderen erkennen die weniger erfolgreichen Schüler, dass sie ihre positive Selbsteinschätzung revidieren und ihre Aufstiegserwartungen korrigieren müssen. Es erfolgt also eine Abkühlung (Cooling out) der anfänglichen Motivation. à Durch die Abkühlung wird die schulische Selektionsfunktion legitimiert und die weniger erfolgreichen empfinden es als gerecht, dass sie niedrigere Bildungslaufbahnen einschlagen müssen als die erfolgreichen Schüler


Ziffernnoten tragen zur Aufrechterhaltung der Sozialisationsfunktion bei, da sie vermeintliche Leistungsunterschiede viel stärker ausdrücken können als z.B. Verbalbeurteilungen





AGD - Leistungsmessung- und beurteilung


Lern- und Leistungserziehung 


Noten haben Auswirkung auf Arbeitshaltung à Erziehung zur eigenverantwortlichen Gestaltung der Lernprozesse 


Selbstreflexion/-beurteilung 


SuS = Initiatoren von Lernprozessen

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Selektion (& Stigmatisierung)


  1. Auslese für Anwärter auf höhere Bildungslaufbahnen, Abschlüsse, berufliche/gesellschaftliche Positionen (Notwendigkeit aufgrund weniger begehrter Positionen à für die „Besten“
  2. Kritik: Auslese erfolgt nicht immer aufgrund von erbrachten Leistungen à Noten erlauben nur geringe Rückschlüsse über Schülerleistungen, Selektion ist schichtspezifisch verzerrt
  3. Selektion beginnt zu früh: Je früher ausgelesen wird, umso stärker hängt Erfolg von Schichtzugehörigkeit ab. 
  4. In Deutschland setzt schulische Selektion zu sehr auf Prognose und zu wenig auf Bewährung. (Leistungsbild bei jüngeren Kindern oft unklar und unbeständig) 
  5. Selektionsentscheidungen zu endgültig, erschwert Schulwechsel (Entwicklungsschübe/Umwelteinflüsse?) 
  6. Stigmatisierung zu Versagern / Folgen für Persönlichkeitsentwicklung

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