Sozialpsychologie neu an der Universität Erlangen-Nürnberg

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Beschreiben Sie den Ankereffekt anhand eines selbst gewählten Beispiels.


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Nennen Sie vier Punkte, die belegen, dass der Ankereffekt als ein „robustes Phänomen“ beschrieben werden kann.


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Nennen Sie drei Urteilsheuristiken und erläutern Sie eine davon näher anhand eines alltagspraktischen Beispiels.


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Erläutern Sie das Phänomen der Attribution in eigenen Worten unter Verwendung eines passenden Beispiels.


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Im Rahmen der Attributionstheorie trifft man häufig auf den sogenannten ‚fundamentalen Attributionsfehler‘.

Worum handelt es sich dabei?

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Was beschreibt die Akteur-Beobachter Divergenz? Erläutern Sie zudem warum es diese Unterschiede gibt.


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Definieren Sie Vorurteile und erläutern Sie eine mögliche Entstehung mittels der Fremdgruppen-Homogenität.


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Definieren Sie Stereotype und nennen Sie drei mögliche Modelle zur Korrektur stereotyper Annahmen. Erläutern Sie eines davon anhand eines Beispiels näher.


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Erklären Sie jeweils anhand eines Beispiels zwei der sechs Bedingungen, um Vorurteile abzubauen.


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Was ist der Bystander Effekt? Erklären Sie den Effekt anhand eines selbstgewählten Beispiels.


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Nennen und erläutern Sie zwei hemmende Faktoren des Hilfeverhaltens

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Erklären Sie die Unterschiede zwischen Altruismus, prosozialem Verhalten und hilfreichem Verhalten.


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Beschreiben Sie den Ankereffekt anhand eines selbst gewählten Beispiels.


  • Tendenz, Entscheidungen zu numerischen Schätzfragen durch einen Dreh- bzw. Ankerpunkt beeinflussen zu lassen
  • Beispiel: 2 Gruppen von Probanden sollten die Lösung einer Multiplikationsaufgabe in nur 5 Sekunden schätzen 1.Gruppe: 8*7*6*5*4*3*2*1  

         2. Gruppe: 1*2*3*4*5*6*7*8


Ergebnis: Trotz gleicher Lösung waren die Schätzungen der 1. Gruppe durchschnittlich höher als die der 2. Gruppe.

Grund: Aufgrund des Zeitmangels wurde zunächst ein Zwischenergebnis aus den ersten Zahlen generiert. Also: 8*7*6 bzw. 1*2*3

  • Das Zwischenergebnis war der Ankerwert an dem sich die Schätzung des Endergebnisses orientierten
  • Ein höheres Zwischenergebnis führte so zu einem höheren Endergebnis

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Nennen Sie vier Punkte, die belegen, dass der Ankereffekt als ein „robustes Phänomen“ beschrieben werden kann.


  • Effekt tritt in verschiedensten Beurteilungsbereichen auf
  • Einfluss auch bei unplausiblen Anker erkennbar --> Wert rein zufällig zustande gekommen
  • Vorwarnung über mögliche Verzerrung mindert den Effekt nicht
  • Vorwissen über Effekt beschränkt diesen nicht

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Nennen Sie drei Urteilsheuristiken und erläutern Sie eine davon näher anhand eines alltagspraktischen Beispiels.


  • Verfügbarkeistsheuristik: Entscheidungen im Bezug auf Wahrscheinlichkeiten und Häufigkeiten, basierend auf Leichtigkeit des Abrufs von relevanten Erinnerungen aus dem Gedächtnis
    • Bsp.: Schätzen der Wahrscheinlichkeit bei einem Flugzeugabsturz zu sterben (objektive Wahrscheinlichkeit niedriger als subjektive Wahrscheinlichkeit, da höhere Medienpräsenz à Verzerrung durch Informationen)
  • Repräsentativheuristik: Ereigniswahrscheinlichkeiten wird auf Basis grober Ähnlichkeitsprinzipien geschätzt (Abgleich von etwas/jemand mit einem Prototypen bzw. unseren Vorstellungen davon und Beurteilung der Passung)
    • Bsp.: Berufsgruppen schätzen (z.B. Anwalt oder Ingenieur) anhand von Beschreibungen der Personen. Basisraten werden ignoriert, stattdessen Orientierung an Vorstellungen eines typischen Anwalts oder Ingenieurs (Prototypen).
  • Anker- und Anpassungsheuristik

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Erläutern Sie das Phänomen der Attribution in eigenen Worten unter Verwendung eines passenden Beispiels.


Menschen (Laien) versuchen Handlungen und Verhaltensweisen anderer zu verstehen/zu erklären (--> Suchen von Ursachen)


  • Bsp.: Jan sieht, dass Tom in der Vorlesung eingeschlafen ist. Er überlegt, ob Max eingeschlafen ist, weil er die Vorlesung langweilig findet (Stimulus: Information über Distinktheit) oder ob Max eingeschlafen ist, weil er gestern Abend feiern war und zu wenig Schlaf bekommen hat (Umstände: Konsistenzinformation)  oder ob Max einfach ein Mensch ist der ständig müde ist (Person: Konsensusinformation)

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Im Rahmen der Attributionstheorie trifft man häufig auf den sogenannten ‚fundamentalen Attributionsfehler‘.

Worum handelt es sich dabei?

  • Es handelt sich um eine Verzerrung der Wahrnehmung/des Ergebnisses, durch den Wahrnehmenden
    • Menschen attribuieren am ehesten auf die Person
    • Situative Faktoren werden unterschätzt


  • Man neigt dazu, Verhalten dispositionell (Persönlichkeit) zu attribuieren und Einflüsse der Situation außer Acht zu lassen

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Was beschreibt die Akteur-Beobachter Divergenz? Erläutern Sie zudem warum es diese Unterschiede gibt.


Tendenz, das Verhalten anderer Menschen in seinen Ursachen als dispositional zu betrachten, aber bei der Erklärung eigenen Verhaltens sich mehr auf situative Faktoren zu konzentrieren


Grund für Unterschiede:

  • Verfügbarkeit von Information: wir wissen mehr über uns als der Beobachter
  • Perzeptuelle Salienz: (= der Mensch achtet eher auf das Verhalten anderer als auf deren Situation) --> unser Blick richtet sich auf andere

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Definieren Sie Vorurteile und erläutern Sie eine mögliche Entstehung mittels der Fremdgruppen-Homogenität.


  • Vorurteile = affektive/emotionale Komponente von Einstellungen
  • Eine feindselige oder negative Einstellung gegenüber Menschen einer bestimmten Gruppe, die nur auf ihrer bloßen Mitgliedschaft in dieser Gruppe basiert
  • z.B. Wut, Hass, Unbehagen
  • Entstehung zum Beispiel durch Fremdgruppen-Homogenität
    • Homogene Wahrnehmung von Mitgliedern einer Fremdgruppe 
    • Die Wahrnehmung, dass Individuen in der Fremd-Gruppe einander ähnlicher (homogener) sind als in Wirklichkeit, und auch ähnlicher als die Mitglieder der Eigengruppe

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Definieren Sie Stereotype und nennen Sie drei mögliche Modelle zur Korrektur stereotyper Annahmen. Erläutern Sie eines davon anhand eines Beispiels näher.


  • Stereotype = kognitive Komponente von Einstellungen
  • Generalisierung über eine Gruppe von Menschen, bei der man praktisch allen Mitgliedern der Gruppe identische Eigenschaften zuschreibt, ohne Beachtung gegebener Variationen unter den Mitgliedern


1. Buchführungsmodell: Theorie, dass Informationen, die nicht mit einem Stereotyp übereinstimmen, zu einer Modifizierung des Stereotyps führen


2. Bekehrungsmodell: Theorie, dass Informationen, die mit einem Stereotyp nicht übereinstimmen zu einer radikalen Veränderung des Stereotyps führen


3. Subtypisierungsmodell: Theorie, dass Informationen, die mit einem Stereotyp nicht übereinstimmen, zur Schaffung eines neuen Substereotyps führen, um sich der nicht übereinstimmende Information anzupassen -->  Eine Person hat den Stereotyp: „Mädchen sind schlechter in Mathe als Jungs“. Er lernt ein Mädchen kennen, das besser in Mathe ist als seine Klassenkameraden. Der Stereotyp bleibt bestehen, es entsteht aber ein neuer Substereotyp: „Es gibt Ausnahmen, wie meine Freundin“ --> Die Ausnahme bestätigt die Regel

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Erklären Sie jeweils anhand eines Beispiels zwei der sechs Bedingungen, um Vorurteile abzubauen.


Sechs Bedingungen der Kontakthypothese (Annahme: Vorurteile können durch gleichrangigen Kontakt zwischen Mehrheits- und Minderheitsgruppen reduziert werden in der Verfolgung allg. Ziele)


  1. Wechselseitige Abhängigkeit
  2. Gemeinsames Ziel
  3. Gleicher Status
  4. Zwangloser interpersoneller Kontakt
  5. Vielfältige Kontakte
  6. Soziale Normen von Gleichheit


Beispiel: Jigsaw-Klasse (Integrierte Klasse nach Rassentrennung): pro Gruppe ein Gesamtthema, Gesamtthema wird in 6 Abschnitte aufgeteilt, eine Person ein Abschnitt à jedes Gruppenmitglied muss ihren oder seinen Anteil lernen und den anderen Gruppenmitgliedern vortragen und beibringen 


  • Kollektives Ziel
  • Individuelle Verantwortung 
  • Keine Wettbewerbssituation 

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Was ist der Bystander Effekt? Erklären Sie den Effekt anhand eines selbstgewählten Beispiels.


Die Wahrscheinlichkeit einer Hilfeleistung für Personen, die sich in einer Notsituation befinden, nimmt mit der Zahl der in dieser Situation anwesenden Personen ab


Bsp.: Mord an Kitty Genovese (Kitty Genovese wird ermordet und ruft hörbar um Hilfe, aber niemand hilft)

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Nennen und erläutern Sie zwei hemmende Faktoren des Hilfeverhaltens

  1. Verantwortungsdiffusion: Verantwortung verteilt sich, Handlungsbereitschaft einzelner nimmt ab
  2. Pluralistische Ignoranz: Passivität anderer führt zu eigener Passivität
  3. Bewertungsangst: Furcht sich zu blamieren
  4. Zu hohe Kosten: Verletzungsrisiko, Zeitdruck

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Erklären Sie die Unterschiede zwischen Altruismus, prosozialem Verhalten und hilfreichem Verhalten.


  • Altruismus = prosoziales Verhalten, dessen oberstes Ziel darin besteht, einer anderen Person zu nützen.
  • Prosoziales Verhalten = Hilfeverhalten, das nicht durch berufliche Verpflichtungen motiviert ist und das nicht von einer Organisation ausgeführt wird.
  • Hilfreiches Verhalten = Handlungen, die die Absicht verfolgen, die Situation des Hilfeempfängers zu verbessern.

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