Pädagogische Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Pädagogische Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg

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Wofür brauchen lehrer die pädagogische Psychologie?

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Was ist pädagogische Psychologie?

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Womit beschäftigt sich die Erziehungspsychologie

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Was ist Instruktionspsychologie und welche Prozesse sind daran beteiligt?

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Was ist kooperatives Lernen?

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Definition Lernen?

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Behaviorismus + positive u. negative Verstärkung

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Gagné und bei welchem Ansatz einzuordnen?

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Modellernen Bandura

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Kognitivismus und was kann ein Lehrer zur Erleichterung des Lernens machen?

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Kognitiver Lehrling und was hat das mit Behaviourismus zu tun?

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Was ist verankerte Instruktion?

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Pädagogische Psychologie

Wofür brauchen lehrer die pädagogische Psychologie?

- zur Erziehung von Kindern

- sie sollen teilweise Missstände ausgleichen

- um Lernprozesse unterstützen zu können, muss man lernen wie Lernen funktioniert

- sie müssen motivationale Prozesse verstehen

- sie müssen Anreize für Schüler finden

- sie müssen ihre Wirkung auf andere verstehen

Pädagogische Psychologie

Was ist pädagogische Psychologie?

  • untersucht Voraussetzungen, Prozesse und Ergebnisse von Bildung und Erziehung auf der Grundlage psychologischer Konzepte, Theorien und Forschungsansätze.
  • will bestehende pädagogische bedeutsame Sachverhalte, sowie durch PP veränderte Sachverhalte auf empirisch-wisschenschaftlicher Grundlage zu beschreiben, erklären und vorherzusagen.
  • Ist eine Anwendungsdisziplin (will auch Veränderung im Erleben und Verhalten herbeiführen).
  • kann auch noch andres betrachtet werden (Kontextdisziplin etc.), but who cares.

Pädagogische Psychologie

Womit beschäftigt sich die Erziehungspsychologie

  • alle psychischen Vorgänge und Veränderungen, die im Zusammenhang mit Erziehung bedeutsam sind und längerfristig Einfluss auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung bei den zu Erziehenden haben.
  • Erziehung immer bidirektional (Wechselwirkung zwischen Erziehenden und zu Erziehenden)

Pädagogische Psychologie

Was ist Instruktionspsychologie und welche Prozesse sind daran beteiligt?

  • Psychologie des Lehrens und Lernens bzw. des Lernens unter Einfluss des Lehrens.
  • Behandelt Schwerpunktmäßig die Auswirkungen der Art des Lehrens auf den Lernprozess der Lernenden
  • 2 Grundformen: instruiertes vs. selbstständiges Lernen
  • Beteiligte Prozesse:
    • Psychische Funktionen: Motivation und Emotion
    • Erziehungs- und Sozialisationsprozesse
    • Individuelle Einflüsse
    • Wechselwirkung
    • Anlage-Umwelt

Pädagogische Psychologie

Was ist kooperatives Lernen?

  • Lernen in kleinen leisungshomogenen Gruppen von 2-6 Schülern.
  • Meist Unterricht durch Lehrkraft vorher und nachher
  • unterschiedliche Kooperationsformen in Gruppen: 
    • gemeinsame Planung, Erarbeitung und Anwendung neuer Wissensgebiete
    • arbeitsteilige Beschäftigung mit inhaltlichen Themen oder Problemen
    • wechselseitige tutorielle Hilfen
    • zeitweilige Übernahme von Lehrfunktionen
  • großer Realisierungsspielraum bezüglich
    • Lernzielen u. Lerninhalten
    • Kooperationsformen
    • methodischer Ausgestaltung
    • Nutzung, Anwendung und Bewertung


Pädagogische Psychologie

Definition Lernen?

es kommt auf Grundlage von Erfahrungen beabsichtigt oder unbeabsichtigt zu einer relativ dauerhaften Veränderung im Wissen oder Verhalten des Individuums.

Pädagogische Psychologie

Behaviorismus + positive u. negative Verstärkung

  • Theorie der Wissenschaft des menschlichen und tierischen Verhaltens, Gehirn als Black-Box, dessen innere Prozesse nicht relevant sind (rein Reiz --> Reaktion)
  • Verhalten ist Ergebnis verstärkender u. abschwächender Faktoren
  • behaviorale Instruktionstheorien: Lehr- und Lernziele auf Basis des beobachtbaren Verhaltens, welches Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen ausdrückt
  • positive u. negative Verstärkung Bsp.: quengeldes Kind an der Kasse will Süßigkeiten, Mutter gibt genervt nach
    • Schnippender Schüler wird aufgerufen (positiver Reiz) und somit positiv verstärkt
    • Lehrer wird durch wegfallen des negativen Reizes (nerviges Schnippen) negativ verstärkt

Pädagogische Psychologie

Gagné und bei welchem Ansatz einzuordnen?

  • 8 verschiedene immer komplexer werdende Lernprozesse:
    • 1. Signallernen (kl. Konditionierung, Bsp.: Glocke, Sabber)
    • 2. Reiz-Reaktionslernen (operante Konditionierung Bsp.: durch positive Verstärkung bei Anblick des Vaters "Papa" sagen)
    • 3. Lernen motorischer Ketten (Verbindungen einer Abfolge motorischer Reiz-Reaktions- Verhaltensweisen Bsp.: "Puppe" sagen --> ins Bett gehen mit allen Zwischenschritten)
    • 4. Lernen sprachlicher Assoziationen (Verbindung einer Abfolge verbaler Reiz-Reaktions-Verhaltensweisen, zusammen mit Punkt 3)
    • 5. Diskriminationslernen (zwischen hochgradig ähnlichen Reizinputs unterscheiden, z.B. lernen verschiedene Rosenarten zu unterscheiden)
    • 6. Begriffslernen (z.B. Ordnen von Dingen zu Klassen)
    • 7. Regellernen (Vorraussetzung, dass Begriffe bekannt sind; Beziehung zwischen Begriffen verstehen, z.B.: Gas dehnt sich bei Hitze aus)
    • 8. Problemlösen (Anwendung von Regeln auf Probleme)
  • Hierarchisch organisiert, Stufen bauen aufeinander auf
  • dadurch Versuch behavioristische und kognitivistische Aspekte zu verbinden
  • Grundlage des Lernens nach Gagné ist die Entwicklung didaktisch angemessener Lernhierarchien

Pädagogische Psychologie

Modellernen Bandura

  • sozial kognitive Lerntheorie
  • Voraussetzungen zu lernen abhängig von Fähigkeiten des Lernenden:
    • Aufmerksamkeitsprozesse
    • Kodierungs- und Behaltensprozesse
    • motorische Reproduktionsprozesse
    • Verstärkungs- und Motivationsprozesse
  • und Merkmalen des Modells:
    • Authentizität
    • Macht
    • etc.

Pädagogische Psychologie

Kognitivismus und was kann ein Lehrer zur Erleichterung des Lernens machen?

Traditioneller Kognitivismus: Gestaltung gegenstandszentrierter Lernumgebungen

  • Lernen als Informationsverarbeitung
  • aktive Position des Lehrenden:
    • Präsentation und Erklärung von Wissensinhalten
    • Anleitung des Lernenden
    • Überwachung des Lernprozesses
  • passive Position des Lernenden:
    • rezeptiver Prozess
    • eigene Strukturierung nicht notwendig
    • ABER: mentale Aktivität
  • Hierfür werden Instruktionsdesigns entwickelt


  • Lehrer können Informationsverarbeitungsprozesse erleichtern, je nachdem wie sie ihren Unterricht strukturieren (Bsp.: Zooming: vom Einfachen zum Komplexen)
  • Strategien des Lernens an Schülern vermittelt und diese üben
  • Instruktionen an Ausgangs- und gewünschten Endpunkt anpassen

Pädagogische Psychologie

Kognitiver Lehrling und was hat das mit Behaviourismus zu tun?

Klassisches Lehrlingskonzept:

  • Lehrling beobachtet Meister (Beobachtungslernen)
  • versucht es mit Anleitung und unterstützung des Meisters selbst
  • Meister reduziert Teilnahme, nur noch vereinzelte Anmerkungen, Lehrling kann die Aufgabe zunehmend flüssiger und selbstständiger ausführen
  • Meister gibt Gerüst vor (scraffolding)
  • Lehrling entwickelt Fähigkeiten zur Selbststeuerung und Selbstkorrektur

Übertragung auf Schule (kognitives Lehrlingskonzept):

  • Lehren, wie Experten Probleme lösen
  • Lernen (meta-)kognitiver Fertigkeiten durch angeleitete Erfahrung
  • schwieriger als bei physischen Fertigkeiten
    • Lehrer kann kognitiven Prozess des Schülers nicht sehen --> schwierig zu korrigieren
    • Meisterverhalten (kognitive Prozesse) nicht ohne weiteres betrachtbar
  • beim Lehrling wird der kognitive Prozess (statt Verhalten) durch Feedback geformt (im übertragenen Sinne Bestrafung und Belohnung)


Zum kognitiven Lehrling:

6 Methoden des Lernens:

  • Modellieren der Handlung
    • Lehrer oder Experte führt Handlung o. Problemlösung mit lautem Denken vor
    • Kognitive Prozesse für Lernenden beobachtbar
    • Umgebung ähnlichd er tatsächlichen Aufgabensituation
  • Coaching
    • Unterstützung u. Betreuung bei eigenständiger Lösung des Lernenden (Hinweisrückmeldung)
  • Anleitung (scaffolding + fading)
    • Hilfe auf Wissensstand des Lernenden anpassenu. mit Hilfe steigender Kompetenz verringern
  • Artikulation
    • Beantworten von Fragen
    • lautes Denken während Problemlösung, Artikulation eigenen Wissens
  • Reflektieren
    • eigene Lösungswege mit denen von Experten, Mitschülern und dem eigenen kognitiven Modell des Problems vergleichen
  • Exploration
    • aktives Auffordern der Lernenden neue Möglichkeiten zu suchen, das eigene Wissen anzuwenden (selbstständiges Problemlösen)

Bsp. für kognitiven Lehrling: Schachspiel beibringen

Pädagogische Psychologie

Was ist verankerte Instruktion?

  • Schüler sollen lernen, effektive Problemrepräsentationen zu lernen unter Verwendung physikalischer und symbolischer Modelle, durch Begründung und Argumentation und durch überlegte Anwendung von Problemlösestrategien
  • Vorgabe von realitätsnahen Problemszenarien mit relevanter und irrelevanter Info
    • Anschauliches mentales Modell der Situation
    • situatives Interesse
    • Aktivierung relevanten Vorwissens
    • Notwendigkeit u. Zweckmäßigkeit des zu erwerbenden Wissens wird erkannt
    • Problemraum und Lösung muss selbst definiert und gesucht werden
    • erster Schritt: eigene Lösungsversuche ohne Unterstützung
    • später: Lehrersequenz mit grundsätzlichen Problemlösefertigkeiten bzw. Fragen als Orientierungshilfe
    • ab 5. Klasse
  • Bsp.: Jasper Projekt
    • Geschichten mit enthaltenem zu lösenden Problem
    • Daten um Problem zu lösen ebenfalls enthalten
    • Parallelgeschichten mit Querverbindungen

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