Biologie II - Baupläne und Evolution an der Universität Erlangen-Nürnberg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Biologie II - Baupläne und Evolution an der Universität Erlangen-Nürnberg

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Cyanophyta Merkmale

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Glaucophyta Merkmale

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Rhodophyta Merkmale

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Dinophyta Merkmale

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Was ist die Biodiversitätskonvention, wann wurde sie von wem abgeschlossen? Welche Ziele hatte sie?

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Wann und von wem wurde die Nomenklatur der Pflanzen eingeführt? Was wurde zur Einordnung der Pflanzen hauptsächlich betrachtet? Was haben die Botaniker vorher für die Bestimmung herangezogen?

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Was versteht man unter Apomorphie und Plesiomorphie? Warum sind die Begriffe relativ?

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Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Kladogramm und einem Phylogramm?

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Was versteht man unter Distanzmessung, was unter Charakter-basierten Methoden in der Molekularen Phylogenie (mit je einem Beispiel). Gibt es Vor- und Nachteile?

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Was sagen Bootstrap-Werte aus? Wie berechnet man sie? Erklären Sie kurz das zugrunde liegende Prinzip.

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Auf welchem Prinzip beruht die Maximum Likelihood Methode und welche Parameter werden zur Erstellung von Stammbäumen berücksichtigt?


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In welche drei Großgruppen lassen sich die Angiospermen einteilen? Sind diese Gruppen mono- para- oder polyphyletisch? Wie sind mono- para- und polyphyletische Gruppen definiert? Nennen und beschreiben Sie ein Beispiel für Paraphylie.

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Biologie II - Baupläne und Evolution

Cyanophyta Merkmale
1. Wand vergleichbar mit gramm negativen Bakterien
2. DNA im Centroplasma, ohne Histone, hoch polyploid
3. Chromatische Adaptation
4.Reservestoffe: Cyanophyceen-Stärke, Volutin - Granula (Polyphosphat) & Cyanophycingranula (Polymer aus Asparaginsäure & Arginin)
5. Heterocysten (N2 Fixierung, nur Photosystem 1)
6. Dauerstadien: Sporen, Akineten(Dickwandige Hormogonien)
7. Keine sexuelle Vermehrung 

Biologie II - Baupläne und Evolution

Glaucophyta Merkmale
1. Cyanellen ähneln den Cyanobakterien:
A) Murein, kein Platzen im wässrigen Milieu
B) Thylakoide einzeln mit Abstand voneinander
C) Carboxysomen
2. Mondale und coccale organisation
3. Thylakoide einzeln
4. Chl a kein b
5. Reservestoff: Stärke aber außerhalb der Cyanellen
6. Vermehrung rein vegetativ

Biologie II - Baupläne und Evolution

Rhodophyta Merkmale
1. Keine begeißelten Vertreter
2. 2 Klassen: Bangiophyceae (Einzeller, einfach gebaute fädige oder thallöse Art); Florideophyceae (komplexe, verzweigt Vertreter)
3.sexuelle Vermehrung nur bei Vielzellern: Oogamie mit Spermatien;
Einzeller nur vegetativ
4. 2 plastidenHM, ungestapelte Thylakoide - Struktur, Chl a, Phycobiline, Reservestoff: Florideenstärke cytosolisch

Biologie II - Baupläne und Evolution

Dinophyta Merkmale
1. Toxine: (spannungsabhängige) Ionen - Kanäle & Subtypen von Glutamat - Rezeptoren im ZNS - > Saxitoxine, Brevetoxine, Domosäure
2. Ciguatera Vergiftung: Ciguatoxin, Matitotoxin
3. Längs - (ventral) und quer (äquatorial) Geißel
4. Trichocysten
5. 3 PlastidHM, Thylakoide 3 er Stapel, Chl a + c, Stärke cytosolisch

Biologie II - Baupläne und Evolution

Was ist die Biodiversitätskonvention, wann wurde sie von wem abgeschlossen? Welche Ziele hatte sie?

Völkerrechtlicher Vertrag zw. souveränen Staaten, 1992 in Rio abgeschlossen zum Schutz des Lebens. ➢ Erhaltung biologischer Vielfalt ➢ Nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile ➢ Gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung biologischer Ressourcen

Biologie II - Baupläne und Evolution

Wann und von wem wurde die Nomenklatur der Pflanzen eingeführt? Was wurde zur Einordnung der Pflanzen hauptsächlich betrachtet? Was haben die Botaniker vorher für die Bestimmung herangezogen?

- 1753 Carl von Linné - Geschlechtsverteilung in Blüten, die Zahl der Verwachsungen& Anordnung der Staubblätter - Früher wurde nach veg. Merkmalen bestimmt

Biologie II - Baupläne und Evolution

Was versteht man unter Apomorphie und Plesiomorphie? Warum sind die Begriffe relativ?

- Apo: Merkmale die nur innerhalb der Untersuchungsgruppe und nicht in der nächsten Verwandschaftsgruppe vorkommen, kommt es bei mehreren Taxa vor ->synapomorph Nur bei einer Gruppe vorkommend: autapomorph - Plesio: Merkmale, die auch in anderen Gruppen vorkommen - Beide relativ, weil sie sich auf das Verhältnis eines Merkmals zu Merkmalen anderer Arten beziehen

Biologie II - Baupläne und Evolution

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Kladogramm und einem Phylogramm?

- Klado: Verzweigungen werden nicht gewichtet, Astlängen sind egal, keine Zeitachse - Phylo: Untersch. lange Äste sagen aus, wie weit Gruppe vom hypothetischen Vorfahren entfernt ist (Zahl der untersch. Gensequenzen o. Aminosäureaustausche)

Biologie II - Baupläne und Evolution

Was versteht man unter Distanzmessung, was unter Charakter-basierten Methoden in der Molekularen Phylogenie (mit je einem Beispiel). Gibt es Vor- und Nachteile?

- Abstandsbasierte: je weiter Abstand zw. Arten, desto wichtiger, „Neighbour Joining“ ➢ Pros: schnell, auch bei großen Datenmengen anwendbar ➢ Cons: Ungenauer, Ähnlichkeit nicht immer gleich Verwandtschaft (Reversionen, Parallelismen, Konvergenzen) - Charakterbasierte: Maximum Parsimony: Reihung der Arten so, dass möglichst wenig Basenaustausche von einer Sequenz zur Sequenz der nächstverwandten Art führen Maximum Likelyhood: Basiert auf statistischen Modellen, Die Wahrscheinlichkeit einer Basensubstitution ist je nach Position im Gen untersch. -> Diese Erfahrungswerte werden mit einbezogen ➢ Pros: Genauere Ergebnisse ➢ Cons: Rechenintensiver, langsamer, Erfahrungswerte schwer erfassbar

Biologie II - Baupläne und Evolution

Was sagen Bootstrap-Werte aus? Wie berechnet man sie? Erklären Sie kurz das zugrunde liegende Prinzip.

- Zeigen Sicherheit, mit der eine Abzweigung eines Kladogramms empirisch bestätigt werden kann. - Berechnen: Aus allen Sequenzen werden zufällig und mit zurücklegen n Nukleotide gewählt. Diese werden miteinander verglichen und es wird ein Baum erstellt. Dies wird sehr oft wiederholt. Bootstrap-Wert: Prozentsatz der Fälle, in denen sich eine Abzweigung bestätigt hat.

Biologie II - Baupläne und Evolution

Auf welchem Prinzip beruht die Maximum Likelihood Methode und welche Parameter werden zur Erstellung von Stammbäumen berücksichtigt?


- Prinzip: Maximale Wahrscheinlichkeit - Parameter: Sequenzvariation

Biologie II - Baupläne und Evolution

In welche drei Großgruppen lassen sich die Angiospermen einteilen? Sind diese Gruppen mono- para- oder polyphyletisch? Wie sind mono- para- und polyphyletische Gruppen definiert? Nennen und beschreiben Sie ein Beispiel für Paraphylie.

- Basale Ordnung (para), Eu-/Monokotyledonen (mono) - Mono: Alle Nachkommen eines gem. Vorfahren sind im Taxon mit drin - Para: Taxon enthält nur Gruppen mit gem Vorfahren, jedoch nicht alle Nachkommen im Taxon (Heterogaura: kopfige Narben, Nussfrüchte, Staubblattkreis) - Poly: Taxon enthält Nachkommen mit untersch. Vorfahren

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