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Lernmaterialien für Sozialpsychologie neu an der Universität Erlangen-Nürnberg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Sozialpsychologie neu Kurs an der Universität Erlangen-Nürnberg zu.

TESTE DEIN WISSEN


Erklären Sie die Unterschiede zwischen Altruismus, prosozialem Verhalten und hilfreichem Verhalten.


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TESTE DEIN WISSEN
  • Altruismus = prosoziales Verhalten, dessen oberstes Ziel darin besteht, einer anderen Person zu nützen.
  • Prosoziales Verhalten = Hilfeverhalten, das nicht durch berufliche Verpflichtungen motiviert ist und das nicht von einer Organisation ausgeführt wird.
  • Hilfreiches Verhalten = Handlungen, die die Absicht verfolgen, die Situation des Hilfeempfängers zu verbessern.
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TESTE DEIN WISSEN


Erklären Sie die James-Lange-Theorie anhand eines geeigneten Beispiels.


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TESTE DEIN WISSEN
  • Emotionen = Gefühl
  • Die Wahrnehmung eines erregenden Ereignisses löst körperliche Veränderungen aus. Das Fühlen dieser physiologischen Veränderung stellt die Emotion dar.


  • Beispiel:
    • Wahrnehmung eines Ereignisses: Man sieht einen Bären
    • Auslösung spezifischen Reaktion
    • Körperliche Veränderung & Handlungstendenz: Schneller Herzschlag, zitternde Knie
    • Wahrnehmung körperlicher Veränderung
    • Emotion = Gefühl: Angst
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TESTE DEIN WISSEN


Definieren Sie Vorurteile und erläutern Sie eine mögliche Entstehung mittels der Fremdgruppen-Homogenität.


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TESTE DEIN WISSEN
  • Vorurteile = affektive/emotionale Komponente von Einstellungen
  • Eine feindselige oder negative Einstellung gegenüber Menschen einer bestimmten Gruppe, die nur auf ihrer bloßen Mitgliedschaft in dieser Gruppe basiert
  • z.B. Wut, Hass, Unbehagen
  • Entstehung zum Beispiel durch Fremdgruppen-Homogenität
    • Homogene Wahrnehmung von Mitgliedern einer Fremdgruppe 
    • Die Wahrnehmung, dass Individuen in der Fremd-Gruppe einander ähnlicher (homogener) sind als in Wirklichkeit, und auch ähnlicher als die Mitglieder der Eigengruppe
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TESTE DEIN WISSEN


Wie kann man kognitive Dissonanz reduzieren? Erklären Sie eine mögliche Methode anhand eines Beispiels.


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TESTE DEIN WISSEN

1. Addition von konsonanten Kognitionen

  • Beispiel: Kaufentscheidung zwischen 2 Autos
  • Hinzufügen von neuen konsonanten Kognitionen: z.B. Informationssuche zur Unterstützung von vorangegangenen Handlungen
  • Golf zusätzlich umweltbewusster
  • Aufwertung von bestehenden konsonanten Kognitionen: In Bezug auf Relevanz, Glaubwürdigkeit, Kompetenz
  • Ich wollte eh nicht so viel Geld für ein Auto ausgeben


2. Subtraktion von dissonanten Kognitionen

  • Beispiel: Dissonanz eines Rauchers
  • Eliminierung bestehender dissonanter Kognitionen: Ignorieren , Vergessen , Verdrängen
  • Leugnen, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist)
  • Abwertung bestehender dissonanter Kognitionen: In Bezug auf Relevanz, Glaubwürdigkeit, Kompetenz
  • Abwerten der Gesundheitsstudie


3. Substitution von Kognitionen

  • Beispiel: Sonne trotz Hautkrebsrisiko
  • Substitution von dissonanten Kognitionen durch konsonanten Kognitionen: Kombination aus Addition konsonanter und Subtraktion dissonanter Kognitionen
  • Sonnen mag zwar schädlich sein, aber ich lebe ansonsten sehr gesundheitsbewusst
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TESTE DEIN WISSEN


Nennen Sie zwei Anwendungsbereiche der kognitiven Dissonanz und erläutern Sie einen davon näher.


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TESTE DEIN WISSEN

1. Marketing:


  • Nachkaufwerbung: Käufer setzt sich mit der Werbung der gewählten Alternative auseinander; Marketingziel: Einstellung des Kunden gegenüber dem Produkt stärken und die Attraktivität des Produktes erhöhen
  • Spendenmarketing: „Foot-in-the-door”-Technik: 1. Schritt: Personen um eine kleine Gefälligkeit bitten (z.B. Petition unterschreiben), 2. Schritt: Um Spenden bitten. --> wird dieser Schritt nicht ausgeführt, entsteht bei der betroffenen Person kognitive Dissonanz



2. Personalführung


  • Paradigma der forcierten Einwilligung: Eine Haltung einnehmen, die der eigenen Einstellung/Meinung widerspricht --> Druck, Anreiz durch Belohnung 
  • Beispiel: Kündigung einer befreundeten Arbeitskollegin (Grund: Diebstahl)
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TESTE DEIN WISSEN


Was beschreibt die Akteur-Beobachter Divergenz? Erläutern Sie zudem warum es diese Unterschiede gibt.


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TESTE DEIN WISSEN

Tendenz, das Verhalten anderer Menschen in seinen Ursachen als dispositional zu betrachten, aber bei der Erklärung eigenen Verhaltens sich mehr auf situative Faktoren zu konzentrieren


Grund für Unterschiede:

  • Verfügbarkeit von Information: wir wissen mehr über uns als der Beobachter
  • Perzeptuelle Salienz: (= der Mensch achtet eher auf das Verhalten anderer als auf deren Situation) --> unser Blick richtet sich auf andere
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TESTE DEIN WISSEN


Definieren Sie Stereotype und nennen Sie drei mögliche Modelle zur Korrektur stereotyper Annahmen. Erläutern Sie eines davon anhand eines Beispiels näher.


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TESTE DEIN WISSEN
  • Stereotype = kognitive Komponente von Einstellungen
  • Generalisierung über eine Gruppe von Menschen, bei der man praktisch allen Mitgliedern der Gruppe identische Eigenschaften zuschreibt, ohne Beachtung gegebener Variationen unter den Mitgliedern


1. Buchführungsmodell: Theorie, dass Informationen, die nicht mit einem Stereotyp übereinstimmen, zu einer Modifizierung des Stereotyps führen


2. Bekehrungsmodell: Theorie, dass Informationen, die mit einem Stereotyp nicht übereinstimmen zu einer radikalen Veränderung des Stereotyps führen


3. Subtypisierungsmodell: Theorie, dass Informationen, die mit einem Stereotyp nicht übereinstimmen, zur Schaffung eines neuen Substereotyps führen, um sich der nicht übereinstimmende Information anzupassen -->  Eine Person hat den Stereotyp: „Mädchen sind schlechter in Mathe als Jungs“. Er lernt ein Mädchen kennen, das besser in Mathe ist als seine Klassenkameraden. Der Stereotyp bleibt bestehen, es entsteht aber ein neuer Substereotyp: „Es gibt Ausnahmen, wie meine Freundin“ --> Die Ausnahme bestätigt die Regel

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TESTE DEIN WISSEN

 

Erklären Sie jeweils anhand eines Beispiels zwei der sechs Bedingungen, um Vorurteile abzubauen.


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TESTE DEIN WISSEN

Sechs Bedingungen der Kontakthypothese (Annahme: Vorurteile können durch gleichrangigen Kontakt zwischen Mehrheits- und Minderheitsgruppen reduziert werden in der Verfolgung allg. Ziele)


  1. Wechselseitige Abhängigkeit
  2. Gemeinsames Ziel
  3. Gleicher Status
  4. Zwangloser interpersoneller Kontakt
  5. Vielfältige Kontakte
  6. Soziale Normen von Gleichheit


Beispiel: Jigsaw-Klasse (Integrierte Klasse nach Rassentrennung): pro Gruppe ein Gesamtthema, Gesamtthema wird in 6 Abschnitte aufgeteilt, eine Person ein Abschnitt à jedes Gruppenmitglied muss ihren oder seinen Anteil lernen und den anderen Gruppenmitgliedern vortragen und beibringen 


  • Kollektives Ziel
  • Individuelle Verantwortung 
  • Keine Wettbewerbssituation 
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TESTE DEIN WISSEN


Was ist der Bystander Effekt? Erklären Sie den Effekt anhand eines selbstgewählten Beispiels.


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TESTE DEIN WISSEN

Die Wahrscheinlichkeit einer Hilfeleistung für Personen, die sich in einer Notsituation befinden, nimmt mit der Zahl der in dieser Situation anwesenden Personen ab


Bsp.: Mord an Kitty Genovese (Kitty Genovese wird ermordet und ruft hörbar um Hilfe, aber niemand hilft)

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TESTE DEIN WISSEN


Definieren Sie den Begriff "kognitive Dissonanz".


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TESTE DEIN WISSEN
  • Unangenehmer Spannungszustand, welcher aus der Wahrnehmung handlungsdissonanter Kognitionen (Handlungen, die den eigenen Kognitionen widersprechen) entsteht, der Menschen dazu anregt, ihn zu reduzieren
  • Motivationaler Zustand, der auf Reduktion seiner selbst ausgerichtet ist
  • Je stärker das Empfinden der Dissonanz umso stärker der Drang zur Reduktion dieser
  • Dissonanzstärke abhängig von subjektiver Wichtigkeit der Elemente
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TESTE DEIN WISSEN


Wie kann eine Minderheit sozialen Einfluss ausüben?


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TESTE DEIN WISSEN
  • Durch Konsistenz (=Widerspruchsfreiheit)
  • Starkes Engagement für vertraute Positionen 
  • Eindruck vermitteln, dass Überzeugung hinter Verhalten steht ohne versteckte Hintergedanken 
  • Verhandlungsstil mit Mehrheit prinzipientreu (treu zu Kernüberzeugungen)
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TESTE DEIN WISSEN


Nennen Sie die drei Techniken zur Compliance und erläutern Sie eine näher.


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TESTE DEIN WISSEN
  • Door-in-the-face“-Technik: Mit einer extremen Bitte starten, dann „runterhandeln“ auf maßvollere Bitte (z.B. Spenden sammeln)
  • Foot-in-the-door“-Technik: Mit kleiner Bitte starten, dann größere, zusammenhängende Bitte (z.B. Wohltätigkeitsorganisation)
  • Den Ball flach halten“: Anfänglicher Einflussversuch, dann weniger lohnendes Angebot (z.B. Autokauf)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialpsychologie neu Kurs an der Universität Erlangen-Nürnberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:


Erklären Sie die Unterschiede zwischen Altruismus, prosozialem Verhalten und hilfreichem Verhalten.


A:
  • Altruismus = prosoziales Verhalten, dessen oberstes Ziel darin besteht, einer anderen Person zu nützen.
  • Prosoziales Verhalten = Hilfeverhalten, das nicht durch berufliche Verpflichtungen motiviert ist und das nicht von einer Organisation ausgeführt wird.
  • Hilfreiches Verhalten = Handlungen, die die Absicht verfolgen, die Situation des Hilfeempfängers zu verbessern.
Q:


Erklären Sie die James-Lange-Theorie anhand eines geeigneten Beispiels.


A:
  • Emotionen = Gefühl
  • Die Wahrnehmung eines erregenden Ereignisses löst körperliche Veränderungen aus. Das Fühlen dieser physiologischen Veränderung stellt die Emotion dar.


  • Beispiel:
    • Wahrnehmung eines Ereignisses: Man sieht einen Bären
    • Auslösung spezifischen Reaktion
    • Körperliche Veränderung & Handlungstendenz: Schneller Herzschlag, zitternde Knie
    • Wahrnehmung körperlicher Veränderung
    • Emotion = Gefühl: Angst
Q:


Definieren Sie Vorurteile und erläutern Sie eine mögliche Entstehung mittels der Fremdgruppen-Homogenität.


A:
  • Vorurteile = affektive/emotionale Komponente von Einstellungen
  • Eine feindselige oder negative Einstellung gegenüber Menschen einer bestimmten Gruppe, die nur auf ihrer bloßen Mitgliedschaft in dieser Gruppe basiert
  • z.B. Wut, Hass, Unbehagen
  • Entstehung zum Beispiel durch Fremdgruppen-Homogenität
    • Homogene Wahrnehmung von Mitgliedern einer Fremdgruppe 
    • Die Wahrnehmung, dass Individuen in der Fremd-Gruppe einander ähnlicher (homogener) sind als in Wirklichkeit, und auch ähnlicher als die Mitglieder der Eigengruppe
Q:


Wie kann man kognitive Dissonanz reduzieren? Erklären Sie eine mögliche Methode anhand eines Beispiels.


A:

1. Addition von konsonanten Kognitionen

  • Beispiel: Kaufentscheidung zwischen 2 Autos
  • Hinzufügen von neuen konsonanten Kognitionen: z.B. Informationssuche zur Unterstützung von vorangegangenen Handlungen
  • Golf zusätzlich umweltbewusster
  • Aufwertung von bestehenden konsonanten Kognitionen: In Bezug auf Relevanz, Glaubwürdigkeit, Kompetenz
  • Ich wollte eh nicht so viel Geld für ein Auto ausgeben


2. Subtraktion von dissonanten Kognitionen

  • Beispiel: Dissonanz eines Rauchers
  • Eliminierung bestehender dissonanter Kognitionen: Ignorieren , Vergessen , Verdrängen
  • Leugnen, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist)
  • Abwertung bestehender dissonanter Kognitionen: In Bezug auf Relevanz, Glaubwürdigkeit, Kompetenz
  • Abwerten der Gesundheitsstudie


3. Substitution von Kognitionen

  • Beispiel: Sonne trotz Hautkrebsrisiko
  • Substitution von dissonanten Kognitionen durch konsonanten Kognitionen: Kombination aus Addition konsonanter und Subtraktion dissonanter Kognitionen
  • Sonnen mag zwar schädlich sein, aber ich lebe ansonsten sehr gesundheitsbewusst
Q:


Nennen Sie zwei Anwendungsbereiche der kognitiven Dissonanz und erläutern Sie einen davon näher.


A:

1. Marketing:


  • Nachkaufwerbung: Käufer setzt sich mit der Werbung der gewählten Alternative auseinander; Marketingziel: Einstellung des Kunden gegenüber dem Produkt stärken und die Attraktivität des Produktes erhöhen
  • Spendenmarketing: „Foot-in-the-door”-Technik: 1. Schritt: Personen um eine kleine Gefälligkeit bitten (z.B. Petition unterschreiben), 2. Schritt: Um Spenden bitten. --> wird dieser Schritt nicht ausgeführt, entsteht bei der betroffenen Person kognitive Dissonanz



2. Personalführung


  • Paradigma der forcierten Einwilligung: Eine Haltung einnehmen, die der eigenen Einstellung/Meinung widerspricht --> Druck, Anreiz durch Belohnung 
  • Beispiel: Kündigung einer befreundeten Arbeitskollegin (Grund: Diebstahl)
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Q:


Was beschreibt die Akteur-Beobachter Divergenz? Erläutern Sie zudem warum es diese Unterschiede gibt.


A:

Tendenz, das Verhalten anderer Menschen in seinen Ursachen als dispositional zu betrachten, aber bei der Erklärung eigenen Verhaltens sich mehr auf situative Faktoren zu konzentrieren


Grund für Unterschiede:

  • Verfügbarkeit von Information: wir wissen mehr über uns als der Beobachter
  • Perzeptuelle Salienz: (= der Mensch achtet eher auf das Verhalten anderer als auf deren Situation) --> unser Blick richtet sich auf andere
Q:


Definieren Sie Stereotype und nennen Sie drei mögliche Modelle zur Korrektur stereotyper Annahmen. Erläutern Sie eines davon anhand eines Beispiels näher.


A:
  • Stereotype = kognitive Komponente von Einstellungen
  • Generalisierung über eine Gruppe von Menschen, bei der man praktisch allen Mitgliedern der Gruppe identische Eigenschaften zuschreibt, ohne Beachtung gegebener Variationen unter den Mitgliedern


1. Buchführungsmodell: Theorie, dass Informationen, die nicht mit einem Stereotyp übereinstimmen, zu einer Modifizierung des Stereotyps führen


2. Bekehrungsmodell: Theorie, dass Informationen, die mit einem Stereotyp nicht übereinstimmen zu einer radikalen Veränderung des Stereotyps führen


3. Subtypisierungsmodell: Theorie, dass Informationen, die mit einem Stereotyp nicht übereinstimmen, zur Schaffung eines neuen Substereotyps führen, um sich der nicht übereinstimmende Information anzupassen -->  Eine Person hat den Stereotyp: „Mädchen sind schlechter in Mathe als Jungs“. Er lernt ein Mädchen kennen, das besser in Mathe ist als seine Klassenkameraden. Der Stereotyp bleibt bestehen, es entsteht aber ein neuer Substereotyp: „Es gibt Ausnahmen, wie meine Freundin“ --> Die Ausnahme bestätigt die Regel

Q:

 

Erklären Sie jeweils anhand eines Beispiels zwei der sechs Bedingungen, um Vorurteile abzubauen.


A:

Sechs Bedingungen der Kontakthypothese (Annahme: Vorurteile können durch gleichrangigen Kontakt zwischen Mehrheits- und Minderheitsgruppen reduziert werden in der Verfolgung allg. Ziele)


  1. Wechselseitige Abhängigkeit
  2. Gemeinsames Ziel
  3. Gleicher Status
  4. Zwangloser interpersoneller Kontakt
  5. Vielfältige Kontakte
  6. Soziale Normen von Gleichheit


Beispiel: Jigsaw-Klasse (Integrierte Klasse nach Rassentrennung): pro Gruppe ein Gesamtthema, Gesamtthema wird in 6 Abschnitte aufgeteilt, eine Person ein Abschnitt à jedes Gruppenmitglied muss ihren oder seinen Anteil lernen und den anderen Gruppenmitgliedern vortragen und beibringen 


  • Kollektives Ziel
  • Individuelle Verantwortung 
  • Keine Wettbewerbssituation 
Q:


Was ist der Bystander Effekt? Erklären Sie den Effekt anhand eines selbstgewählten Beispiels.


A:

Die Wahrscheinlichkeit einer Hilfeleistung für Personen, die sich in einer Notsituation befinden, nimmt mit der Zahl der in dieser Situation anwesenden Personen ab


Bsp.: Mord an Kitty Genovese (Kitty Genovese wird ermordet und ruft hörbar um Hilfe, aber niemand hilft)

Q:


Definieren Sie den Begriff "kognitive Dissonanz".


A:
  • Unangenehmer Spannungszustand, welcher aus der Wahrnehmung handlungsdissonanter Kognitionen (Handlungen, die den eigenen Kognitionen widersprechen) entsteht, der Menschen dazu anregt, ihn zu reduzieren
  • Motivationaler Zustand, der auf Reduktion seiner selbst ausgerichtet ist
  • Je stärker das Empfinden der Dissonanz umso stärker der Drang zur Reduktion dieser
  • Dissonanzstärke abhängig von subjektiver Wichtigkeit der Elemente
Q:


Wie kann eine Minderheit sozialen Einfluss ausüben?


A:
  • Durch Konsistenz (=Widerspruchsfreiheit)
  • Starkes Engagement für vertraute Positionen 
  • Eindruck vermitteln, dass Überzeugung hinter Verhalten steht ohne versteckte Hintergedanken 
  • Verhandlungsstil mit Mehrheit prinzipientreu (treu zu Kernüberzeugungen)
Q:


Nennen Sie die drei Techniken zur Compliance und erläutern Sie eine näher.


A:
  • Door-in-the-face“-Technik: Mit einer extremen Bitte starten, dann „runterhandeln“ auf maßvollere Bitte (z.B. Spenden sammeln)
  • Foot-in-the-door“-Technik: Mit kleiner Bitte starten, dann größere, zusammenhängende Bitte (z.B. Wohltätigkeitsorganisation)
  • Den Ball flach halten“: Anfänglicher Einflussversuch, dann weniger lohnendes Angebot (z.B. Autokauf)
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