Mittelalter an der Universität Erlangen-Nürnberg

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 Wie ist der Begriff „memoria“ zu verstehen?

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 Als ein traditionelles „Werkzeug“ für die Exegese (Ausdeutung) biblischer Schriften galt im Mittelalter der sog. „mehrfache (klassischerweise vierfache) Schriftsinn“. Welche Bedeutungsebenen umfasst dieses hermeneutische Werkzeug? Welche Bedeutung hat dies für die Interpretation von Wandbildern? Verdeutlichen Sie Ihre Antwort anhand eines Beispiels aus dem Text.  

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 Als Begründung für die Existenz von erzählenden Wandmalereien im Kirchenraum führte unter anderem Papst Gregor d. Große deren Nutzen für die Vermittlung der Heilsgeschichte an leseunkundige Laien an. Doch waren romanische Wandmalereien ausschließlich für ein ungelehrtes Publikum bestimmt?

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Was wissen wir heute noch über die Wandmaler des Hochmittelalters und deren Auftraggeber?

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Was hat es mit den heute zum Teil wieder sichtbar gewordenen Buchstabenkürzeln in Wandmalereien, speziell in deren Unterzeichnungen, auf sich? Welche hochmittelalterliche Quelle kann für deren Ausdeutung herangezogen werden? Welche Bedeutung kommt dieser Quelle im Hinblick auf die Überlieferung künstlerischer Techniken des Mittelalters zu?

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 Welche Wandmalereitechniken sind vor dem Ende des 13. Jahrhunderts üblich?

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Weshalb war vor allem das 19. Jahrhundert mit gravierenden Eingriffen in die Substanz mittelalterlicher Wandmalereien verbunden?

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 Wie innerhalb des Stilbegriffs der Romanik insgesamt lässt sich auch innerhalb der Wandmalerei dieser Zeit eine große Formenvielfalt nachweisen. Doch auch in dieser Gattung gibt es wiederkehrende formale Merkmale. Welche?

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Weiterführender Arbeitsauftrag: Was versteht man unter der „Gregorianischen Reformbewegung“? Recherchieren Sie Informationen in zusätzlicher Literatur/OnlineAngeboten

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Neben theologischen Texten wurden im 12. Jahrhundert auch insbesondere Schriften profaner Disziplinen bildwürdig. Nennen Sie Beispiele.

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 Was versteht man unter dem in der Romantik aufkommenden Buchtyp des sog. „Libellus“?

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Welche Funktionen haben Inschriften und Schriftbänder in hochmittelalterlichen Wandmalereien?

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Mittelalter

 Wie ist der Begriff „memoria“ zu verstehen?

Memoria stand im Mittelalter für das Totengedenken. Dies war die wichtigste Aufgabe der Familie. Der Tote und dessen Leben sollten verewigt werden und auch in ferner Zukunft noch gedacht werden. Die Wandmalerei hatte die Aufgabe das Leben derer in Erinnerung zu rufen, die früher gelebt haben. Aus diesem Grund ließen sich auch Stifter oder Herrscher mit in die Bilder malen. Meist geschah die Memoria deshalb in erzählenden Historienbildern der Heilsgeschichte und der Hagiografie.

Mittelalter

 Als ein traditionelles „Werkzeug“ für die Exegese (Ausdeutung) biblischer Schriften galt im Mittelalter der sog. „mehrfache (klassischerweise vierfache) Schriftsinn“. Welche Bedeutungsebenen umfasst dieses hermeneutische Werkzeug? Welche Bedeutung hat dies für die Interpretation von Wandbildern? Verdeutlichen Sie Ihre Antwort anhand eines Beispiels aus dem Text.  

Die Bedetungsebenen sind  1. wörtlicher Sinn 2. anderer, übertragener Sinn 3. moralischer Sinn (Handeln jedes einzelnen Menschen) 4. eschatologischer, anagoischer Sinn (Blick auf Himmel und Ewigkeit)  Diese Bedeutungsebenen führen dazu, dass man ein Bild auf verschiedene Weise deuten muss, da die dargestellte Heilsgeschichte auf verschiedenen Ebenen interpretiert werden muss. Beispiel: Jerusalem ist geschichtliche eine Stadt auf Erden -> wörtlich Jerusalem ist allegorisch die Kirche -> übertragen Jerusalem ist tropologisch die Seele der Gläubigen -> moralisch  Jerusalem ist anagogisch die himmlische Gottesstadt -> eschatologisch  

Mittelalter

 Als Begründung für die Existenz von erzählenden Wandmalereien im Kirchenraum führte unter anderem Papst Gregor d. Große deren Nutzen für die Vermittlung der Heilsgeschichte an leseunkundige Laien an. Doch waren romanische Wandmalereien ausschließlich für ein ungelehrtes Publikum bestimmt?

Nein, waren sie nicht. Die Inschriften und das Dargestellte brauchte Lesefähigkeit und theologische Textkenntnis. Außerdem war das Beschreiten des Bildprogrammes manchmal auch nur denjenigen bewusst, die die Texte kannten. In den Nebenräumen und den Bereichen, die nicht jedem zugänglich waren (z.B. Mönchschor) gab es auch kompliziertere Bilder, die nur von bibelsicheren Menschen verstanden werden konnten.

Mittelalter

Was wissen wir heute noch über die Wandmaler des Hochmittelalters und deren Auftraggeber?

Die Wandmaler mussten mobil sein, da sie immer am jeweiligen Auftragsort arbeiteten. Jedoch gehörten sie meist dem weltlichen Stand an. Sie können auch oft zusätzlich als
Buchmaler gearbeitet haben. Die Auftraggeber werden meist nicht erwähnt und sind nicht mehr nachvollziehbar. Manchmal stehen diese aber in den Inschriften der Malereien oder werden im Bild als Stifter dargestellt.

Mittelalter

Was hat es mit den heute zum Teil wieder sichtbar gewordenen Buchstabenkürzeln in Wandmalereien, speziell in deren Unterzeichnungen, auf sich? Welche hochmittelalterliche Quelle kann für deren Ausdeutung herangezogen werden? Welche Bedeutung kommt dieser Quelle im Hinblick auf die Überlieferung künstlerischer Techniken des Mittelalters zu?

Die Buchstabenkürzel stehen für die Anfangsbuchstaben der Farben, die an der entsprechenden Stelle aufgetragen werden sollten. Hervor geht diese Information aus der Schrift von Theophilus presbyter, der “de diversis artibus”. Der Autor, ein Maler, wendet sich an seine Schüler in dieser Quelle und lehrt damit die verschiedenen künstlerischen Techniken. Er hat ein universales Wissen geteilt, dass er auf Reisen gesammelt und von schriftlichen Quellen erhalten hat.

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 Welche Wandmalereitechniken sind vor dem Ende des 13. Jahrhunderts üblich?

Es wurde häufig eine Mischtechnik aus Secco- und Freskomalerei  mit Kalk verbunden. Außerdem gab es verschiedene Bindemittel, mit denen gearbeitet wurden.

Auf das Mauerwerk wurde in Schichten Putz aufgetragen, auf dem dann der Entwurd oder die Vorzeichnung angebracht wurde. Die Malschicht war ein feuchter/angefeuchteter Feinputz bzw. dünne, nasse Kalkschlämme auf trockenem Putz. Das Bildfeld entstant mit Hilfe von Schnurschlägen, die für die Einteilung sorgten. Kreislinien wurden mit Hilfe eines Zirkels gezogen.

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Weshalb war vor allem das 19. Jahrhundert mit gravierenden Eingriffen in die Substanz mittelalterlicher Wandmalereien verbunden?

In der Romantik herrschte eine Begeisterung für das Mittelalter, weshalb man alte Wandmalereien wieder freigelegt hat. Dies hat aber auch zu Zerstörungen der Substanz geführt.

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 Wie innerhalb des Stilbegriffs der Romanik insgesamt lässt sich auch innerhalb der Wandmalerei dieser Zeit eine große Formenvielfalt nachweisen. Doch auch in dieser Gattung gibt es wiederkehrende formale Merkmale. Welche?

Die Malerei der Romanik richtet die Bildfiguren nach der Trägerarchitektur aus. Insgesamt ist dies ein Merkmal für die romanische Wandmalerei, da diese eng im Bezug zur Architektur angefertigt wird. Außerdem wird hier auf illusionistische Tiefenräume verzichtet und der Bildgrund besteht immer aus unterschiedlich farbigen Streifen oder einer aus breiten Bändern gerahmten Fläche.  

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Weiterführender Arbeitsauftrag: Was versteht man unter der „Gregorianischen Reformbewegung“? Recherchieren Sie Informationen in zusätzlicher Literatur/OnlineAngeboten

Gregorianische Reformen nennt man die Maßnahmen der nach Papst Gregor VII. benannten kirchlichen Reformbewegung des 11. und 12. Jahrhunderts, die durch den Kampf gegen Simonie, Priesterehe („Nikolaitismus“) und Laieninvestitur charakterisiert war. Ihr
wesentliches Anliegen war neben der Beseitigung dieser Missstände die Verteidigung der libertas ecclesiae, der Freiheit der Kirche von weltlichen Einflussnahmen.“

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Neben theologischen Texten wurden im 12. Jahrhundert auch insbesondere Schriften profaner Disziplinen bildwürdig. Nennen Sie Beispiele.

medizinische Text: z.B. Glossarium Salomonis • historische Werke wie Chroniken und Urkundensammlungen

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 Was versteht man unter dem in der Romantik aufkommenden Buchtyp des sog. „Libellus“?

„Libellus“ ist eine Büchlein, das die für die Feier „Hausheiligen“ wichtigen Texte – Lebensbeschreibung, Messtexte, Gebete etc. – mit einer Folge oft ganzseitiger und starkfarbiger, die Vita illustrierender Bilder vereint.

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Welche Funktionen haben Inschriften und Schriftbänder in hochmittelalterlichen Wandmalereien?

Die Schrift wurde meist zum Verständnis der Bilder benötigt. Außerdem verstand so der Maler die komplexen Programme der Auftraggeber. Es gibt in dieser Epoche auch Inschriften auf Schriftbändern im Bildfeld. Dadurch werden Dialoge zwischen Personen verständlich und sie ersetzen Handlungen und Bewegungen. Schriftbänder können auch Figuren zusammenschließen sowohl auf einem Bild, als auch im kirchenraum versetzt, was dazu führt, dass das Bildprogramm miteinander verbunden wird.. Inschrifte wurden auch verwendet, um Weihe der Altäre und den Reliquienschatz anzuzeigen.

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