Klinische Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg

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Welche ätiologischen Modelle sind bei den spezifischen Phobien am weitesten verbreitet?

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Was ist Suizidalität?

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Diagnostik von Agoraphobie und Panikstörung

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Interviews und Fragebögen zur Diagnose Sozialer Phobie

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Zwei-Faktoren Theorie von Mowrer zu spezifischen Phobien

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Welche Personengruppen weisen die höchste Suizidgefährdung auf?

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Welche therapeutischen Verfahren zur Behandlung von Panikstörung und Agoraphobie sind am effektivsten?

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Epidemiologie und Verlauf von Panikstörung und Agoraphobie

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Kognitive Verhaltenstherapie zur Behandlung von Sozialer Phobie

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Das Kognitive Modell der Sozialen Phobie

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Was wissen Sie über die empirische Evidenz von Depressionstherapien?

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Wodurch ist das Störungsbild „bipolar affektive Erkrankungen“ gekennzeichnet?

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Klinische Psychologie

Welche ätiologischen Modelle sind bei den spezifischen Phobien am weitesten verbreitet?

Mowrers Zweifaktorentheorie, Banduras soziale Lerntheorie, Vulnerabilitäts-Stress-Konzepte

Klinische Psychologie

Was ist Suizidalität?

Suizidalität beschreibt einen psychischen Zustand, in dem Gedanken und Verhaltensweisen darauf ausgerichtet sind, gezielt den eigenen Tod herbeizuführen oder diesen als möglichen Ausgang in Kauf zu nehmen. Die Tendenz zur Selbsttötung bildet sich auf einem Kontinuum von suizidalen Gedanken und Suizidideen über suizidale und riskante Verhaltensweisen bis hin zum Suizidversuch und Suizid ab.

Klinische Psychologie

Diagnostik von Agoraphobie und Panikstörung

  • strukturierte klinische Interviews (SKID, DIPS)
  • störungsspezifische Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren
    • Fragebogen zu körperbezogenen Ängsten, Kognitionen und Vermeidung (AKV)
      • besteht aus: Anxiety Cognition Questionnaire (ACQ)
      • Body Symptom Questionnaire (BSQ)
      • Das Mobilitätsinventar (MI: erfasst Schwere und Komplexität des Vermeidungsverhaltens) 

Darüber hinaus:

  • sorgfältige Problemanalyse
  • Verhaltensexperimente
  • Symptomtagebücher

Differenetialdiagnostisch:

– sorgfältige organmedizinische Absicherung 

– Abgrenzung zu anderen Angsterkrankungen über zentrale Befürchtungen

Klinische Psychologie

Interviews und Fragebögen zur Diagnose Sozialer Phobie

SKID

DIPS

Social Phobia Scale (SPS)

Social Interaction Anxiety Scale (SIAS)

Fragebogen zur Sozialen Angst (SPAI)

Klinische Psychologie

Zwei-Faktoren Theorie von Mowrer zu spezifischen Phobien

1. Ursprünglich neutrale Stimuli erwerben durch Koppelung mit traumatischem Ereignis ihre angstauslösende Wirkung (klassische Konditionierung)

2. Vermeidung des Angst auslösenden Stimulus verstärkt durch Angst reduzierende Wirkung (-> negative Verstärkung, operante Konditionierung)

-> ABER: Nicht bei jedem Patienten lässt sich ein auslösendes Trauma feststellen

-> Seligmans Ansatz der Preparedness (-> leichtere Konditionierung solcher Reize)

Klinische Psychologie

Welche Personengruppen weisen die höchste Suizidgefährdung auf?

Männliche, alleinstehende Personen höheren Alters mit komorbiden psychischen Erkrankungen, chronischen körperlichen Erkrankungen, ungünstigen sozialen Bedingungen, negativen Lebensereignissen, früheren Suizidversuchen und suizidalem Verhalten in der Familie und im Freundeskreis.

Klinische Psychologie

Welche therapeutischen Verfahren zur Behandlung von Panikstörung und Agoraphobie sind am effektivsten?

Effektiv sind antidepressive Pharmakotherapie und kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Im Hinblick auf langfristige Therapieerfolge ist die KVT zu bevorzugen. In der Behandlung der Panikstörung hat sich auch die angewandte Entspannung kurz- und langfristig als wirksam erwiesen.

Klinische Psychologie

Epidemiologie und Verlauf von Panikstörung und Agoraphobie

  • 20% der Bevölkerung mind. 1 Panikattacke im Leben (Panikstörung aber erst durch Vermeidungsverhalten und Ängste vor weiteren)
  • Lebenszeitprävalenz: 3-5% (davon 35-65% mit Agoraphobie)
  • Frauen doppelt so häufig wie Männer (bei Agoraphobie sogar 3x)
  • Beginn meist spätes Jugend- oder frühes Erwachsenenalter (häufig nach schwerwiegenden Lebensereignissen)
  • Spontanremission selten -> meist chronisch & ungünstig
  • nur 14-19% der Patienten symptomfrei nach 7 Jahren
  • Komorbiditäten: generell 70% (v.a. affektive Störungen, andere Angststörungen und Substanzabhängigketi)
  • oft lange nicht richtig diagnostiziert und chronifiziert (teuer u.a. weil Patienten oft Gesundheitseinrichtungen aufsuchen)

Klinische Psychologie

Kognitive Verhaltenstherapie zur Behandlung von Sozialer Phobie

1. Störungswissen vermitteln (Entstehungsfaktoren & aufrechterhaltende Mechanismen)

-> Klärung der ungünstigen Wirkung von Sicherheitsverhalten und Motivation zur Exposition

2. Expositionsbehandlung

-> In Begleitung des Therapeuten die Situation (zu Beginn mittlerer bis hoher Schwierigkeit) aufsuchen und abwarten bis ohne den Einsatz von Sicherheitsstrategien die Angst abnimmt (Habituation)

-> Besprechung vorher und nachher in Therapie und Ermutigung zu Übungen als Hausaufgaben in Eigenregie 

3. Kognitive Interventionen

-> Identifikation automatischer Gedanken („ich darf nicht stottern“) und dysfunktionaler Konzepte („wenn ich Fehler mache, halten mich die anderen für einen Versager“), ggf. auch negative Grundüberzeugungen über das Selbst („niemand mag mich“)

-> logische Fehler mittels sokratischen Dialogs aufdecken

-> teils hilfreich Konsequenzen zu Ende zu denken (z.B. bei „ich muss immer perfekt sein“)

-> Aufbau des Selbstwert (wenn eingeschränkt)

-> Verhaltensexperimente (bewusst Fehler machen, um Konsequenzen durchsprechen zu können)

Auch sehr gut geeignet: Gruppentherapien: Manche Situationen können direkt getestet werden

-> KVT: Effektstärken d >= 1.15 und anhaltend (6 Monate später sogar weiter angestiegen)

Klinische Psychologie

Das Kognitive Modell der Sozialen Phobie

1. Aktivierung (meist dysfunktionaler) Grundannahmen im Vorfeld einer sozialen Situation

2. Wahrnehmung der Situation als bedrohlich

-> körperliche Angstsymptome

-> Sicherheitsverhalten

3. dysfunktionale (Selbst-) Aufmerksamkeits- und Verarbeitungsprozesse werden verstärkt

—–> Teufelskreis

Klinische Psychologie

Was wissen Sie über die empirische Evidenz von Depressionstherapien?

Die kognitive Verhaltenstherapie ist das mit Abstand am besten untersuchte psychologische Therapieverfahren und hat sich in Vergleichen mit diversen passiven und aktiven Kontrollbedingungen als überlegen erwiesen. Allerdings zeigt sich auch, dass Interpersonale Therapie und behaviorale Aktivierung (sowie evtl. auch Problemlösetrainings) zumindest ebenso wirksam sein können wie die kognitive Verhaltenstherapie, so dass diese Verfahren zurzeit als „Goldstandard“ der Depressionstherapie gelten.

Klinische Psychologie

Wodurch ist das Störungsbild „bipolar affektive Erkrankungen“ gekennzeichnet?

Bipolare Störungen gehören zu den affektiven Erkrankungen. Sie sind durch wiederholte Episoden deutlich beeinträchtigter Stimmung und Veränderungen im Aktivitätsniveau charakterisiert. Die Stimmungs- und Aktivitätsauslenkung dieser Episoden kann depressiver oder hypo-/manischer Art sein (frühere Bezeichnung: „manisch-depressiv“).

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