Diagnostik Und Intervention an der Universität Erfurt | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Diagnostik und Intervention an der Universität Erfurt

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6. Begründen Sie, warum man Selektions- und Förderdiagnostik nicht unbedingt als Gegensatz auffassen muss.

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-je nach Zielsetzung steht eine unterschiedliche Funktion und Art der Diagnostik im Vordergrund 

Beide Ausrichtungen wirken in verschiedenen pädagogischen Maßnahmen zusammen. Sie sollten als gegenseitige Ergänzung verstanden werden.

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1. Welche Art von Schlussfolgerung findet statt, wenn man von Diagnostik spricht?

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- Es handelt sich um eine Schlussfolgerung auf der Grundlage von diagnostischen Befunden.

-„abduktives Denken“ (erkenntnistheoretischer Begriff) = Schluss von äußerem Merkmal auf inneres Merkmal
-Diagnostizieren findet immer dort statt, wo aus Informationen Schlüsse auf nicht beobachtbare oder derzeit nicht beobachtete Vorgänge gezogen werden

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3. Was unterscheidet Diagnostik von wissenschaftlicher Ursachenforschung?

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wissenschaftliche Forschung:

Entdeckung allgemeiner Zusammenhänge

diagnostische Erkenntnisbemühung: nähere Kategorisierung oder Einordnung des Einzelfalls 

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2. Warum ist der direkte Rückschluss von Symptomen auf eine Ursache nicht immer einfach?

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-Beziehung zwischen nicht-beobachtbarem Verhalten und beobachtbaren Indikatoren ist nicht immer eindeutig
→gibt zwar eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Zusammenhang besteht, aber die Symptome können auch eine andere Ursache haben 

- unterschiedliche diagnostische Wertigkeit der Indikatoren im Bezug auf die gesuchte Ursache muss beachtet werden, damit es nicht zu Fehlinterpretationen kommt.

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4. Welches Ziel verfolgt die pädagogisch-psychologische Diagnostik?

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- Optimierung von Lernprozessen & Erteilung von Qualifikation (gesellschaftliche Funktion).

-Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen zu begründen, zu kontrollieren und zu optimieren

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154. Beschreiben Sie, was mit dem Dialog-Konsens-Verfahren in der personenzentrierten
Gesprächsführung gemeint ist.

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Absichern, ob man Äußerungen der Klienten verstanden hat => Verbalisieren der Äußerung und bestätigen lassen

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84. Welche Bedingungsfaktoren der Schulleistung sollen nach Zielinski bei Lernschwierigkeiten
diagnostisch geprüft werden?

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Interne Bedingungen: Instruktionsverständnis im Unterricht (dh. Die individuelle Begabung), bereichsspezifische Vorkenntnisse (Wissenslücken),
Lernmotivation


Externe Bedingungen: 

Menge zugestandener und genutzter Lernzeit, Unterrichtsqualität


Moderierende Beding.: Klassenklima, Beziehungen des Lernenden zu den anderen Mitgliedern seiner Lerngruppe, familiäre Beeinträchtigungen,
Einfluss von Medien

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8. Beschreiben Sie den „fundamentalen Attributionsfehler“ an einem Beispiel.

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Wenn wir das Verhalten eines Schülers beurteilen (Folgt dem Unterricht nicht), neigen wir dazu, die Personen als Ursache für deren Handlungen zu sehen (ext. attribuieren), es kommt zu einer Überbewertung der dispositionalen Faktoren (Desinteresse) und einer Unterbewertung von situationalen Faktoren (Schlafmangel). Während wir das
Verhalten anderer also verstärkt mit internen Faktoren (Charaktereigenschaften) erklären, begründen wir unser eigenes Verhalten vor allem mit externen Faktoren (Situationsabhängigkeit).

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88. Welche Probleme haben sich bei Underachievern immer wieder gezeigt?

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• Underachiever schreiben sich selbst zu: Geringe Selbstüberzeugung, häufige
Unterlegenheitsgefühle, Scheu vor Sozialkontakten, soziale Unzufriedenheit und hohe
Emotionalität bei geringer seelischer Stabilität
• Ihre Eltern betonen:Die negative Entwicklung des Sozialverhaltens, Kinder besonders schwierig,
trauen ihren Kindern wenig zu
• Lehrkräfte benennen: Problematisches Sozialverhalten, geringe Aufgabenorientiertheit,
unterschätzen deren Leistungspotential
=> Problem: Die gezeigte Leistung wird mit dem Leistungspotential gleichgesetzt!
=> Fokussierung auf besonders begabte oder besonders schwache SchülerInnen
=> In jedem Kind schlummert Begabung!

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67. Was versteht man unter Kausalattributionen?

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Kausalattributionen sind durch Interpretation von Erfolgen und Misserfolgen entstandene
Wissenstrukturen über die eigene Person und die Umwelt. Man kann sie auch als
Ursachenzuschreibungen bezeichnen.
Ursachenzuschreibungen: external-internal, stabil-variabel, global-spezifisch

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7. Was versteht man darunter, dass der Mensch bei der Wahrnehmung immer dazu neigt, sinnvolle Schemata zu erkennen?

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-Menschen leisten ständig Erkennungs- und Interpretationsleistungen 

-Stichwort: visuelle Ambiguität
→es findet ständig eine subjektive Interpretation auf Grundlage subjektiver Wünsche und Bedürfnisse statt
-wir konstruieren Sinn und legen ihn an uns bekannte Schemata an, um Wahrnehmungsgegebenheiten 

wiederzukennen.

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22. Was versteht man unter der Auswertungsobjektivität bei einem Messverfahren?

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-Auswertungsobjektivität: bedeutet, dass das Testergebnis unabhängig von der Art und Weise der Auswertung ist
-D.h. die Messung (Auswertung) hängt nicht von dem Messenden (Auswerter) ab 


Sicherung: Schablonen, PC-gestützt, Musterlösungen, Lösungsbeispiele

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Q:


6. Begründen Sie, warum man Selektions- und Förderdiagnostik nicht unbedingt als Gegensatz auffassen muss.

A:

-je nach Zielsetzung steht eine unterschiedliche Funktion und Art der Diagnostik im Vordergrund 

Beide Ausrichtungen wirken in verschiedenen pädagogischen Maßnahmen zusammen. Sie sollten als gegenseitige Ergänzung verstanden werden.

Q:

1. Welche Art von Schlussfolgerung findet statt, wenn man von Diagnostik spricht?

A:

- Es handelt sich um eine Schlussfolgerung auf der Grundlage von diagnostischen Befunden.

-„abduktives Denken“ (erkenntnistheoretischer Begriff) = Schluss von äußerem Merkmal auf inneres Merkmal
-Diagnostizieren findet immer dort statt, wo aus Informationen Schlüsse auf nicht beobachtbare oder derzeit nicht beobachtete Vorgänge gezogen werden

Q:


3. Was unterscheidet Diagnostik von wissenschaftlicher Ursachenforschung?

A:

wissenschaftliche Forschung:

Entdeckung allgemeiner Zusammenhänge

diagnostische Erkenntnisbemühung: nähere Kategorisierung oder Einordnung des Einzelfalls 

Q:

2. Warum ist der direkte Rückschluss von Symptomen auf eine Ursache nicht immer einfach?

A:

-Beziehung zwischen nicht-beobachtbarem Verhalten und beobachtbaren Indikatoren ist nicht immer eindeutig
→gibt zwar eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Zusammenhang besteht, aber die Symptome können auch eine andere Ursache haben 

- unterschiedliche diagnostische Wertigkeit der Indikatoren im Bezug auf die gesuchte Ursache muss beachtet werden, damit es nicht zu Fehlinterpretationen kommt.

Q:

4. Welches Ziel verfolgt die pädagogisch-psychologische Diagnostik?

A:

- Optimierung von Lernprozessen & Erteilung von Qualifikation (gesellschaftliche Funktion).

-Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen zu begründen, zu kontrollieren und zu optimieren

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Q:

154. Beschreiben Sie, was mit dem Dialog-Konsens-Verfahren in der personenzentrierten
Gesprächsführung gemeint ist.

A:


Absichern, ob man Äußerungen der Klienten verstanden hat => Verbalisieren der Äußerung und bestätigen lassen

Q:

84. Welche Bedingungsfaktoren der Schulleistung sollen nach Zielinski bei Lernschwierigkeiten
diagnostisch geprüft werden?

A:

Interne Bedingungen: Instruktionsverständnis im Unterricht (dh. Die individuelle Begabung), bereichsspezifische Vorkenntnisse (Wissenslücken),
Lernmotivation


Externe Bedingungen: 

Menge zugestandener und genutzter Lernzeit, Unterrichtsqualität


Moderierende Beding.: Klassenklima, Beziehungen des Lernenden zu den anderen Mitgliedern seiner Lerngruppe, familiäre Beeinträchtigungen,
Einfluss von Medien

Q:

8. Beschreiben Sie den „fundamentalen Attributionsfehler“ an einem Beispiel.

A:

Wenn wir das Verhalten eines Schülers beurteilen (Folgt dem Unterricht nicht), neigen wir dazu, die Personen als Ursache für deren Handlungen zu sehen (ext. attribuieren), es kommt zu einer Überbewertung der dispositionalen Faktoren (Desinteresse) und einer Unterbewertung von situationalen Faktoren (Schlafmangel). Während wir das
Verhalten anderer also verstärkt mit internen Faktoren (Charaktereigenschaften) erklären, begründen wir unser eigenes Verhalten vor allem mit externen Faktoren (Situationsabhängigkeit).

Q:

88. Welche Probleme haben sich bei Underachievern immer wieder gezeigt?

A:

• Underachiever schreiben sich selbst zu: Geringe Selbstüberzeugung, häufige
Unterlegenheitsgefühle, Scheu vor Sozialkontakten, soziale Unzufriedenheit und hohe
Emotionalität bei geringer seelischer Stabilität
• Ihre Eltern betonen:Die negative Entwicklung des Sozialverhaltens, Kinder besonders schwierig,
trauen ihren Kindern wenig zu
• Lehrkräfte benennen: Problematisches Sozialverhalten, geringe Aufgabenorientiertheit,
unterschätzen deren Leistungspotential
=> Problem: Die gezeigte Leistung wird mit dem Leistungspotential gleichgesetzt!
=> Fokussierung auf besonders begabte oder besonders schwache SchülerInnen
=> In jedem Kind schlummert Begabung!

Q:

67. Was versteht man unter Kausalattributionen?

A:


Kausalattributionen sind durch Interpretation von Erfolgen und Misserfolgen entstandene
Wissenstrukturen über die eigene Person und die Umwelt. Man kann sie auch als
Ursachenzuschreibungen bezeichnen.
Ursachenzuschreibungen: external-internal, stabil-variabel, global-spezifisch

Q:

7. Was versteht man darunter, dass der Mensch bei der Wahrnehmung immer dazu neigt, sinnvolle Schemata zu erkennen?

A:

-Menschen leisten ständig Erkennungs- und Interpretationsleistungen 

-Stichwort: visuelle Ambiguität
→es findet ständig eine subjektive Interpretation auf Grundlage subjektiver Wünsche und Bedürfnisse statt
-wir konstruieren Sinn und legen ihn an uns bekannte Schemata an, um Wahrnehmungsgegebenheiten 

wiederzukennen.

Q:

22. Was versteht man unter der Auswertungsobjektivität bei einem Messverfahren?

A:

-Auswertungsobjektivität: bedeutet, dass das Testergebnis unabhängig von der Art und Weise der Auswertung ist
-D.h. die Messung (Auswertung) hängt nicht von dem Messenden (Auswerter) ab 


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