Betriebswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen

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Erläutern Sie das Konzept der Satisfizierung.

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Nennen Sie die Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Entscheiden.

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Was versteht man unter Betriebswirtschaftslehre ?

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Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter einem Betrieb?

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Nennen Sie die zwei Arten von Betrieben.

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Nennen Sie mindestens drei betriebswirtschaftliche Funktionen.

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Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter der Absatzwirtschaft?

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Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter der Rechnungswesen/Informationswirtschaft?

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Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter der Management?

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 Nennen Sie den Erfahrungsgegenstand den Erkenntnisgegenstand der BWL ?

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Was bedeutet in der BWL Wirtschaften ?

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Wirtschaftlichkeitsprinzip - Ergänzung

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Betriebswirtschaftslehre

Erläutern Sie das Konzept der Satisfizierung.
  • Menschen wollen zwar rational handeln, sind aber durch begrenzte Informationsaufnahme- und Informationsverarbeitungskapazitäten eingeschränkt
  • Menschen maximieren nicht, sondern wählen die erste befriedigende (abhängig vom individuellen Anspruchsniveau) Lösung.

Betriebswirtschaftslehre

Nennen Sie die Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Entscheiden.
  • gesellschaftliches Umfeld
  • wirtschaftliches Umfeld
  • Rechtlich-institutionelles Umfeld

Betriebswirtschaftslehre

Was versteht man unter Betriebswirtschaftslehre ?

„Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich mit dem Wirtschaften in
Betrieben unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zu anderen
Betrieben und Institutionen sowie zu den sie umgebenden
Wirtschaftsbereichen im In- und Ausland.”

Betriebswirtschaftslehre

Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter einem Betrieb?

„Ein Betrieb wird als eine wirtschaftliche, technische, soziale,
umweltbezogene und unternehmensethische Einheit (Sozialgebilde,
Wirkungszentrum) mit der Aufgabe der Bedarfsdeckung, mit
selbstständigem Entscheiden und eigenen Risiken definiert.”

Betriebswirtschaftslehre

Nennen Sie die zwei Arten von Betrieben.

1. Unternehmen (Betriebe der Fremdbedarfsdeckung)
 1.1 Private Unternehmen
 1.2 Öffentliche Unternehmen
2. Haushalte (Betriebe der Eigenbedarfsdeckung)
 2.1 Private Haushalte
 2.2 Öffentliche Haushalte

Betriebswirtschaftslehre

Nennen Sie mindestens drei betriebswirtschaftliche Funktionen.

Beschaffung, Produktion, Absatz, Management, Finanzwirtschaft, Personalwirtschaft, Rechnungswesen/Informationswirtschaft

Betriebswirtschaftslehre

Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter der Absatzwirtschaft?

▪ Definition/Ziel:
Verwertung der erstellten Leistung am Markt
▪ Entscheidungen über:
− Absatzziele
− Absatzmöglichkeiten
− Instrumente für die Erreichung der Absatzziele
− Beurteilung des Erfolgs dieser Aktivitäten

Betriebswirtschaftslehre

Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter der Rechnungswesen/Informationswirtschaft?

▪ Definition/Ziel:
Bereitstellung der richtigen Menge und Qualität von Informationen am
richtigen Ort
▪ Entscheidungen über:
− Anwendung und Entwicklung von Verfahren der Informationsgewinnung
und -verarbeitung, insb. Rechnungswesen und Computereinsatz
▪ Rechnungswesen
− Extern / Intern
▪ Gestaltung des Computereinsatzes
− Aktivitäten zur Planung und Durchführung der Informationseingabe,
-weiterleitung, -verarbeitung, -verknüpfung

Betriebswirtschaftslehre

Was versteht die Betriebswirtschaftslehre unter der Management?

▪ Definition/Ziel:
Führen von Unternehmen, d.h. auch von Menschen, mit dem Ziel der
Handlungskoordination
▪ Entscheidungen über:
− Gestaltung des Zielbildungsprozesses in der Unternehmung,
− Entwicklung von Strategien zur Durchsetzung dieser Ziele,
− Gestaltung der Unternehmensstruktur,
− Gestaltung der personellen Beziehungen, z.T. auch Grundsatzfragen der
Personalwirtschaft,
− Verteilung der Wertschöpfung.

▪ Festlegung von Strategien:
− Marktstrategien (nach außen gerichtet) z.B.
− Kostenführerschaft,
− Qualitätsführerschaft,
− Innovationsstrategie
− Organisationsstrategien (nach innen gerichtet)
− Marktprinzip (Steuerung über Preise)
− Bürokratieprinzip (Steuerung über Anweisungen)
− Clan (Steuerung über Identifikation)

Betriebswirtschaftslehre

 Nennen Sie den Erfahrungsgegenstand den Erkenntnisgegenstand der BWL ?

▪ Betriebe – Erfahrungsgegenstand der Betriebswirtschaftslehre

▪ Wirtschaften – Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftswissenschaften

Betriebswirtschaftslehre

Was bedeutet in der BWL Wirtschaften ?

Wirtschaften ist das Entscheiden über knappe Güter in privaten und
öffentlichen Betrieben.

→ Beschränkung auf Betriebe kann auch weggelassen werden
→ Wirtschaften als gemeinsamer Erkenntnisgegenstand der
Wirtschaftswissenschaften (BWL und VWL)
→ Güter: Arbeitskraft, Finanzmittel, Rohstoffe, Managementkapazitäten …
→ Wesentlich ist das Entscheiden
→ Wahlsituation als Voraussetzung
→ Wichtig auch die Knappheitssituation
d. h. Inputfaktoren sind nur in begrenztem Umfang verfügbar

Betriebswirtschaftslehre

Wirtschaftlichkeitsprinzip - Ergänzung

▪ Wird auch als Ergiebigkeitsprinzip bezeichnet
▪ Eng verbunden mit Konzept der (Zweck-)Rationalität
Rationalprinzip: „Handle stets so, dass mit den vorhandenen knappen Mitteln

(Gütern) optimale Ausprägungen der gesetzten Ziele erreicht werden“

▪ Wird von Bea/Friedl/Schweitzer als Identitätsprinzip für die BWL
angesehen
→Von den vielfältigen Problemen in realen Betrieben werden diejenigen als zur
BWL zugehörig angesehen, bei denen es um Entscheidungen über knappe
Güter geht
→ Erkenntnisgegenstand ist nicht abhängig von Art oder Größe der Betriebe

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