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Lernmaterialien für Spracherwerbsprozesse an der Universität Duisburg-Essen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Spracherwerbsprozesse Kurs an der Universität Duisburg-Essen zu.

TESTE DEIN WISSEN
Behaviorismus - Erstspracherwerb
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TESTE DEIN WISSEN
• Skinner
—> kindlicher Geist = unbeschriebenes Blatt
—> Kinder lernen Sprache über umweltliche Einflüsse
• Bandurs
—> Nachahmung der Sprach beeinflusst menschliche Entwicklung nachhaltig positiv

—> Imitation + wiederholendes Üben = förderlich für korrekte Sprachgewohnheiten
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TESTE DEIN WISSEN
Kognitivismus - Zweitspracherwerb
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TESTE DEIN WISSEN
• Aufbau eines Wissens = Voraussetzung
• Methoden: Communicative Approach + Task-based-learning
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TESTE DEIN WISSEN
Reflexion
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TESTE DEIN WISSEN
• man könnte darüber forschen, welche Sprache im frühen L2-Erwerb leichter und welche schwerer erworben werden
—> Welche Faktoren der Zielsprache spielen dabei eine Rolle? ist eine Sprache, ähnlich zur Zielsprache, leichter zu erwerben? Mit welchem Aufwand ist das Erlernen einer Zweitsprache eines anderen Schriftsystems verbunden?
• unter welchen Bedingungen fällt es einem Kind schwer eine Zweitsprache zu erwerben?
—> Aufgrund von Schwierigkeiten des L1-Erwerbs? Welcher Bereich der Sprache ist am einfachsten/schwierigsten zu erlenen (Phnologie, Morphologie, Syntax, Pragmatik)
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TESTE DEIN WISSEN
Aufgaben
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TESTE DEIN WISSEN
• Lautentwicklung
• Gestik & Mimik
• Wortschatz
• Sytaxerwerb
• pragmatische Fähigkeiten
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TESTE DEIN WISSEN
Sprachdominanz
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TESTE DEIN WISSEN
• dominante Sprache: weiter entwickelt
• Sprachpräferenz: häufigsten verwendete Sprache

(bei Mehrsprachigkeit)
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TESTE DEIN WISSEN
Vorläufer Spracherwerbsforschung
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TESTE DEIN WISSEN
Vor Christus
• Ermittlung der Ursprache
• Experimente (Isolation)
• Kindersprache als Schlüssel zum Verständnis des menschlichen Geistes

Decrates
• Neuzeitliche Philosophie 
—> Empirismus + Rationalismus
• Frage: menschlicher Verstand angeboren oder durch Erfahrungen?

Darwin
• Evolutionstheorie
• Unterscheidung Mensch als Individuum oder Gattung Mensch als Gesamtheit 

Locke
• Empirismus
• Emanzipation der Geisteswissenschaften (These: Erfahrung = Grundlage für Philosophie) —> Grundlagen für Positivismus
• Positivismus: Beobachtung + Sammeln von Daten zur Entdeckung von Gesetzmäßigkeiten

Rousseau
• Entwicklung des Kindes = eigenartig & eigenwertig
• Beeinflussung des Bildes von Kind & Erziehung 

—> Menatlitätswechsel & Rückgang der Kindersrerblichkeit
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Zweitspracherwerb
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• stets sukzessiv
• L2

vier Untergruppen
• kindlicher Zweitspracherwerb: 3-10 Jahre
• erwachsener Zweitspracherwerb: meist weniger erfolgreich
• gesteuert: anleitende Instanz
• ungesteuert: ohne Unterricht
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Dritte Entwicklungsphase
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TESTE DEIN WISSEN
• ab ca. 1941
• Erfassung der Aneignung des sprachlichen Systems
• Behavioristische vergleichende Methode wird um Längsschnittstudie erweitert
—>Untersuchungen früher kindlicher Grammatik 
—> häufig + Elternbefragung
• erneute Aufgreifen der Experimenten Methode
—> drei Paradigmen: Präferenzparadigma, Habitationsparadigma, Überraschungsparadigma
• Strukturalismus nach Jakobson
—> Bezieht Linguistik mit ein + stellt Gesetze des Lauterwerbs auf
—> Systemgedanken als Erklärungsrahmen für sprachliche Erwerbsprozesse
• erneutes Aufgreifen des Nativismus, Konstruktivismus, Interaktionalismus
• Methoden: neuro-wissenschaftlich

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TESTE DEIN WISSEN
Verlauf Spracherwerb - Lautrezeption
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TESTE DEIN WISSEN
• Neugeborene: unterscheidet menschliche & nicht menschliche Laute, verschiedene Sprachen, Geräuschfrequenzen, Stimmhaftigkeit, mütterliche drinne, stellt Zusammenhang zwischen Gehörtem und Gesehenem her
• 2. Monat: unterscheidet /b/ und /p/
• 3. Monat: Wende in der Art der Sprachwahrnehmung
—> Verlust der Diskrimationsfähigkeit -> Verbesserung des Erkennens der Betonungsmuster der Umgebungssprache
—> erkennt Wörter als solche
• 7. Monat: erste stabile, referenzielle Beziehungen zwischen Lautgestalt und Bedeutung, erst Wörter der offenen Klasse (Adjektive) dann geschlossene Klasse
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Lautproduktion
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TESTE DEIN WISSEN
• Neugeborene: schreien, erste Gurrlaute (2.-3. Woche), melodische Modulation + Anklänge an Vokale + weiche Gaumenlaute (3. Woche)
• 3. Monat: Phase der stimmlichen Expansion + erste Sprachversuche
• 6. Monat: Lallphase (brabbeln, Echolalie, Angleichen dieser Babbellaute an die Muttersprache)
• 7. Monat: Phase der repetitiven Silbenplapperns (Aufnahme der Konsonanten /d/, /m/ und /b/, Erkennen Wörter der offenen Klasse)
• 10. Monat: vorsprachliche Phase (ausschließliche Nutzung der Sprachmelodie + Laute der Muttersprache)
• 2. LJ: Aufnahme der Laute /m/, /b/, /p/, später /w/ und /f/, Beginn gezielte Lautbildung beider Wortproduktion
• 3. LJ: Festigung der Sicherheit in der Lautbildung, Schwierige Lautbildung mit /k/, /g/, /ch/ und /r/
• 4. LJ: Beherrschung der meisten Laute außer Zischlaute + schwierige Konsonantenverbindungen
• 6. LJ: korrekte Bildung der Laute
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TESTE DEIN WISSEN
Wortschatz
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TESTE DEIN WISSEN
• 10-12 Monat: vorsprachliche Phase
• 1 LJ: Phase der ersten 50 Wörter (wenig feste Muster, Einwortsätze, 3-5 Wörter pro Woche)
• 1,6 Jahre: Wortschatzspurt 
—> Dingwörter, rationale Wörter, personal-soziale Wörter, Omnipoetica, expressive Wörter
• 2 LJ: 50 - 500 Wörter
• 3 LJ: > 1000 Wörter
—> Über- und Untergeneralisierung (verwendete Bedeutung ungleich der Bedeutung in der Zielsprache)
—> Benennung von Aktionen, Ausweitung des Sprechens über innere Gefühle in imaginären Kontexten
• 5-6 Jahre: 3000-5000 Wörter
• 6 Jahre: abstrakte Begriffe auf kindlichen Niveau sicher verwendet
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Erste Entwicklungsphase
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TESTE DEIN WISSEN
• 1850 - 1925
• diary studies (Tagebuchaufzeichnungen)
• Vertreter: Sigmunds (Lautentwicklung) & Taine (Wortschatzentwicklung)

erster Höhepunkt 
• Preyer: Begründung der biographischen Methode
—> innere und geistige Kräfte als Grundlage für Spracherwerb
• Idelberg & Meumann: voluntaristische Begründung
—> äußere und soziale Kräfte als Grundlage für Spracherwerb

zweiter Höhepunkt
• Ehepaar Stern: interaktionistische Konvergenztheorie
—> Wechselspiel der inneren und äußeren Kräfte
—> Eigenheit und Besonderheit der Kindersprache 
—> Etablierung methodischer Sorgfalt und Erklärungsorientiertheit
—> Periodenbegrenzung des Spracherwerbs anhand des Sytaxerwerbs
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  • 209267 Karteikarten
  • 4691 Studierende
  • 72 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Spracherwerbsprozesse Kurs an der Universität Duisburg-Essen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Behaviorismus - Erstspracherwerb
A:
• Skinner
—> kindlicher Geist = unbeschriebenes Blatt
—> Kinder lernen Sprache über umweltliche Einflüsse
• Bandurs
—> Nachahmung der Sprach beeinflusst menschliche Entwicklung nachhaltig positiv

—> Imitation + wiederholendes Üben = förderlich für korrekte Sprachgewohnheiten
Q:
Kognitivismus - Zweitspracherwerb
A:
• Aufbau eines Wissens = Voraussetzung
• Methoden: Communicative Approach + Task-based-learning
Q:
Reflexion
A:
• man könnte darüber forschen, welche Sprache im frühen L2-Erwerb leichter und welche schwerer erworben werden
—> Welche Faktoren der Zielsprache spielen dabei eine Rolle? ist eine Sprache, ähnlich zur Zielsprache, leichter zu erwerben? Mit welchem Aufwand ist das Erlernen einer Zweitsprache eines anderen Schriftsystems verbunden?
• unter welchen Bedingungen fällt es einem Kind schwer eine Zweitsprache zu erwerben?
—> Aufgrund von Schwierigkeiten des L1-Erwerbs? Welcher Bereich der Sprache ist am einfachsten/schwierigsten zu erlenen (Phnologie, Morphologie, Syntax, Pragmatik)
Q:
Aufgaben
A:
• Lautentwicklung
• Gestik & Mimik
• Wortschatz
• Sytaxerwerb
• pragmatische Fähigkeiten
Q:
Sprachdominanz
A:
• dominante Sprache: weiter entwickelt
• Sprachpräferenz: häufigsten verwendete Sprache

(bei Mehrsprachigkeit)
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Vorläufer Spracherwerbsforschung
A:
Vor Christus
• Ermittlung der Ursprache
• Experimente (Isolation)
• Kindersprache als Schlüssel zum Verständnis des menschlichen Geistes

Decrates
• Neuzeitliche Philosophie 
—> Empirismus + Rationalismus
• Frage: menschlicher Verstand angeboren oder durch Erfahrungen?

Darwin
• Evolutionstheorie
• Unterscheidung Mensch als Individuum oder Gattung Mensch als Gesamtheit 

Locke
• Empirismus
• Emanzipation der Geisteswissenschaften (These: Erfahrung = Grundlage für Philosophie) —> Grundlagen für Positivismus
• Positivismus: Beobachtung + Sammeln von Daten zur Entdeckung von Gesetzmäßigkeiten

Rousseau
• Entwicklung des Kindes = eigenartig & eigenwertig
• Beeinflussung des Bildes von Kind & Erziehung 

—> Menatlitätswechsel & Rückgang der Kindersrerblichkeit
Q:
Zweitspracherwerb
A:
• stets sukzessiv
• L2

vier Untergruppen
• kindlicher Zweitspracherwerb: 3-10 Jahre
• erwachsener Zweitspracherwerb: meist weniger erfolgreich
• gesteuert: anleitende Instanz
• ungesteuert: ohne Unterricht
Q:
Dritte Entwicklungsphase
A:
• ab ca. 1941
• Erfassung der Aneignung des sprachlichen Systems
• Behavioristische vergleichende Methode wird um Längsschnittstudie erweitert
—>Untersuchungen früher kindlicher Grammatik 
—> häufig + Elternbefragung
• erneute Aufgreifen der Experimenten Methode
—> drei Paradigmen: Präferenzparadigma, Habitationsparadigma, Überraschungsparadigma
• Strukturalismus nach Jakobson
—> Bezieht Linguistik mit ein + stellt Gesetze des Lauterwerbs auf
—> Systemgedanken als Erklärungsrahmen für sprachliche Erwerbsprozesse
• erneutes Aufgreifen des Nativismus, Konstruktivismus, Interaktionalismus
• Methoden: neuro-wissenschaftlich

Q:
Verlauf Spracherwerb - Lautrezeption
A:
• Neugeborene: unterscheidet menschliche & nicht menschliche Laute, verschiedene Sprachen, Geräuschfrequenzen, Stimmhaftigkeit, mütterliche drinne, stellt Zusammenhang zwischen Gehörtem und Gesehenem her
• 2. Monat: unterscheidet /b/ und /p/
• 3. Monat: Wende in der Art der Sprachwahrnehmung
—> Verlust der Diskrimationsfähigkeit -> Verbesserung des Erkennens der Betonungsmuster der Umgebungssprache
—> erkennt Wörter als solche
• 7. Monat: erste stabile, referenzielle Beziehungen zwischen Lautgestalt und Bedeutung, erst Wörter der offenen Klasse (Adjektive) dann geschlossene Klasse
Q:
Lautproduktion
A:
• Neugeborene: schreien, erste Gurrlaute (2.-3. Woche), melodische Modulation + Anklänge an Vokale + weiche Gaumenlaute (3. Woche)
• 3. Monat: Phase der stimmlichen Expansion + erste Sprachversuche
• 6. Monat: Lallphase (brabbeln, Echolalie, Angleichen dieser Babbellaute an die Muttersprache)
• 7. Monat: Phase der repetitiven Silbenplapperns (Aufnahme der Konsonanten /d/, /m/ und /b/, Erkennen Wörter der offenen Klasse)
• 10. Monat: vorsprachliche Phase (ausschließliche Nutzung der Sprachmelodie + Laute der Muttersprache)
• 2. LJ: Aufnahme der Laute /m/, /b/, /p/, später /w/ und /f/, Beginn gezielte Lautbildung beider Wortproduktion
• 3. LJ: Festigung der Sicherheit in der Lautbildung, Schwierige Lautbildung mit /k/, /g/, /ch/ und /r/
• 4. LJ: Beherrschung der meisten Laute außer Zischlaute + schwierige Konsonantenverbindungen
• 6. LJ: korrekte Bildung der Laute
Q:
Wortschatz
A:
• 10-12 Monat: vorsprachliche Phase
• 1 LJ: Phase der ersten 50 Wörter (wenig feste Muster, Einwortsätze, 3-5 Wörter pro Woche)
• 1,6 Jahre: Wortschatzspurt 
—> Dingwörter, rationale Wörter, personal-soziale Wörter, Omnipoetica, expressive Wörter
• 2 LJ: 50 - 500 Wörter
• 3 LJ: > 1000 Wörter
—> Über- und Untergeneralisierung (verwendete Bedeutung ungleich der Bedeutung in der Zielsprache)
—> Benennung von Aktionen, Ausweitung des Sprechens über innere Gefühle in imaginären Kontexten
• 5-6 Jahre: 3000-5000 Wörter
• 6 Jahre: abstrakte Begriffe auf kindlichen Niveau sicher verwendet
Q:
Erste Entwicklungsphase
A:
• 1850 - 1925
• diary studies (Tagebuchaufzeichnungen)
• Vertreter: Sigmunds (Lautentwicklung) & Taine (Wortschatzentwicklung)

erster Höhepunkt 
• Preyer: Begründung der biographischen Methode
—> innere und geistige Kräfte als Grundlage für Spracherwerb
• Idelberg & Meumann: voluntaristische Begründung
—> äußere und soziale Kräfte als Grundlage für Spracherwerb

zweiter Höhepunkt
• Ehepaar Stern: interaktionistische Konvergenztheorie
—> Wechselspiel der inneren und äußeren Kräfte
—> Eigenheit und Besonderheit der Kindersprache 
—> Etablierung methodischer Sorgfalt und Erklärungsorientiertheit
—> Periodenbegrenzung des Spracherwerbs anhand des Sytaxerwerbs
Spracherwerbsprozesse

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