Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen.

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Diagnostischer Prozess

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

die Klassische Testtheorie (KTT)

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Vielfältigkeit der Definition von Intelligenz

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Argumente für statistische Urteilsbildung

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Kategoriale Beschreibungsmodelle (wichtigster Vertreter: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, V.10, ICD-10, Dillinget al., 2002)

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Diagnostische Beschreibungssysteme

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Zentrales Konstrukt: Selektive Aufmerksamkeit

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Geschlechterunterschiede bei Intelligenzmodellen?

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Lernziele

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Verknüpfungsregeln

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

 Gütekriterium Fairness

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Gütekriterium Ökonomie

Kommilitonen im Kurs Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen auf StudySmarter:

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Diagnostischer Prozess

  • „Als diagnostischer Prozess wird die Abfolge von Maßnahmen zur Gewinnung diagnostisch relevanter Informationen bezeichnet.“ (Amelang&Zielinski, 2002, S. 417)
  • Nicht nur die Qualität der Instrumente sondern auch des allgemeinen Vorgehens bestimmt die Qualität diagnostischer Entscheidungen maßgeblich

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

die Klassische Testtheorie (KTT)

1. Gemessene Ausprägungen eines Merkmals setzen sich aus wahren Werten und Messfehlern zusammen.Messfehlersind unsystematisch, das heißt, 

2. dass ihr Erwartungswert (Mittelwert bei unendlicher Anzahl von Messungen) null ist, 

3. dass sie nicht mit dem wahren Wert korrelieren und

4. dass sie bei parallelen Messreihen nicht mit miteinander korrelieren.

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Vielfältigkeit der Definition von Intelligenz

100 Jahre systematische Intelligenzforschung und dennoch haben wir keine allgemeingültige Definition! 

Versuche: 

  • „Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst.“ (Edwin Bohring, Experimentalpsychologe)
  • „Intelligenz ist adaptives Denken und Handeln.“ (Jean Piaget, Entwicklungspsychologe)
  • „Intelligenz umfasst die mentalen Fähigkeiten, die notwendig sind, um das Individuum an seine Umwelt anzupassen und um ihm gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, diese auszuwählen und zu formen.“ (Robert Sternberg, Pädagogischer Psychologe)

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Argumente für statistische Urteilsbildung

  • Menschliche Informationsverarbeitungskapazität ist beschränkt, i.e. Integration großer Datenmengen ist nicht möglich
  • Faktoren wie Salienz best. Information, Affekt etc. verzerren menschliches Urteil systematisch
  • Heuristiken (i.e. auf begrenztem Wissen basierend) statt Algorithmen

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Kategoriale Beschreibungsmodelle (wichtigster Vertreter: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, V.10, ICD-10, Dillinget al., 2002)

  • Personen werden im Sinne diskreter, stabiler und einheitlicher Störungsphänomene eingeordnet
  • Vor allem relevant: 
    • ICD-10, F80-F89: Entwicklungsstörungen
    • F90-F98: Verhaltens-und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
  • Geben eine multiaxiale Beschreibung vor, i.e. erfasst werden bzgl. der für uns relevanten Störungsbildern mindestens 5 Beschreibungsbereiche: 
    • psychische Symptomatik
    • Intelligenzniveau
    • körperliche Symptomatik
    • aktuelle abnorme psychosoziale Umstände
    • Globalbeurteilung der psychosozialen Anpassung

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Diagnostische Beschreibungssysteme

  • Diagnostische Zugänge haben (u.a.) das Ziel, die Objekte der Diagnostik vergleichend zu beschreiben.
  • ergleichende Aussagen (e.g. interindividuell, normorientiert etc.) in der Psychodiagnostik basieren auf zwei grundsätzlich verschiedenen Beschreibungsansätzen:
    • Kategoriale Modelle: sog. qualitative/typologische Beschreibungen ordnen diagnostische Objekte bestimmten Kategorien zu („Bei Erika manifestiert sich eine Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens.“)
    • Dimensionale Modelle: sog. quantitative Systeme gehen von kontinuierlichen Eigenschaftsdimensionen aus, in Bezug auf die ein diagnostisches Objekt beschrieben wird („Erikas Impulskontrolle ist gering“, „Erika neigt zu Wutanfällen“…).

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Zentrales Konstrukt: Selektive Aufmerksamkeit

  • Selektive Aufmerksamkeit („Spotlight“-Metapher) bezeichnet die Fähigkeit
    • auf einen bestimmten Reizausschnitt zu fokussieren
    • und geht einher mit einer beschränkten Wahrnehmung des Restumfelds.

⟶ In diesem Sinne entspricht selektive Aufmerksamkeit unserem Alltagsbegriff von Aufmerksamkeit am ehesten 

  • Aufmerksamkeit in diesem Sinne ist eng mit Bewusstsein verbunden, denn Aufmerksamkeitszuwendung zu einem äußeren oder inneren Reiz ist Bedingung dafür, dass uns dieser bewusst wird.

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Geschlechterunterschiede bei Intelligenzmodellen?

  • Intelligenztests sind (via Normierung) so angelegt, dass sie Geschlechterunterschiede minimieren
  • Generell gilt:
    • Keine Unterschiede bzgl. g
    • IQ-Scores von Jungen/Männern variieren ggf. stärker und
    • unterscheiden sich in bestimmten Tests von denen von Mädchen/Frauen.

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Lernziele

  • “Operationalisierte Lernziele beschreiben das beabsichtigte Verhalten, das der Lernende nach Abschluss des Lernprozesses zeigen soll.” (Ingenkamp& Lissmann, 2008, 167)
  • Angemessen operationalisierte Lernziele implizieren:
    • beobachtbare Verhaltensweisen,
    • genaue Bedingungen, unter denen das gelernte Verhalten überprüft werden soll (z.B. bzgl. Zeit, Hilfsmittel, …),
    • Bewertungsmaßstab, anhand dessen man bzgl. der Zielerreichung urteilen kann.

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Verknüpfungsregeln

  • Additive Verknüpfung(Beispiel X) -> Motto: Das Gesamtpaket muss stimmen…!
    • (Gleich skalierte!) Einzelscores werden (gewichtet oder ungewichtet!) zu einem Gesamtscore aufaddiert. ⟶ Setzt vollständige wechselseitige Kompensierbarkeit der Prädiktoren voraus!
  • Konjunktive Verknüpfung(Beispiel Y) -> Motto: Ein bestimmtes Niveau unterschreiten wir nirgends…!
    • Keiner der Einzelscores darf ein bestimmtes Mindestmaß nicht unterschreiten. ⟶ Kann mit kompensatorischen Ansätzen verbunden werden (= schwach konjunktiv), indem jeweils (mittlere) Wertintervalle angegeben werden, innerhalb derer sich Merkmale kompensieren können!
  • Disjunktive Verknüpfung(Beispiel Z) -> Motto: Hauptsache irgendwo stimmt dann alles…!
    • Ist nur bei einem Prädiktor der Grenzwert überschritten, ist die Ausprägung der zweiten Variable unerheblich. ⟶ Auch hier: Kann mit kompensatorischen Ansätzen verbunden werden (= schwach disjunktiv)
  • Bedenke: Mehrstufige Verfahren (z.B.Personalauswahlzugänge) sind zwangsläufig konjunktiv, i.e. in jedem Schritt muss ein Grenzwert erreicht werden

⟶ Eignung der Variante hängt vom Bereich ab (vgl. e.g. Fahrerlaubnis)!

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

 Gütekriterium Fairness

Ein Instrument ist fair, wenn es Messergebnisse zeitigt, die nicht durch Gruppenzugehörigkeit von Probanden irrelevant (vgl. geschlechtsspezifische Normen) beeinflusst werden.

⟶ Kritische Frage: Wann ist welche Gruppenzugehörigkeit irrelevant? (eg. geschlechtsspezifische Körperkraftunterschiede im Sport vs. bei Eignungstest für Feuerwehrleute…)

Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion

Gütekriterium Ökonomie

Ökonomisch ist ein Instrument, dass mit geringerem Ressourcenaufwand gleiche Ergebnisse liefert, wie ein aufwändigeres Instrument.

⟶ Kosten-Nutzen-Abschätzung!

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen an der Universität Duisburg-Essen gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur Universität Duisburg-Essen Übersichtsseite

Allgemeine Pädagogik

Allgemeine Pädagogik

Linguistik 1

Romantik

Orthographie

Mathematik Didaktik

Gewebe

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Inklusion an der Universität Duisburg-Essen oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards

So funktioniert's

Top-Image

Individueller Lernplan

StudySmarter erstellt dir einen individuellen Lernplan, abgestimmt auf deinen Lerntyp.

Top-Image

Erstelle Karteikarten

Erstelle dir Karteikarten mit Hilfe der Screenshot-, und Markierfunktion, direkt aus deinen Inhalten.

Top-Image

Erstelle Zusammenfassungen

Markiere die wichtigsten Passagen in deinen Dokumenten und bekomme deine Zusammenfassung.

Top-Image

Lerne alleine oder im Team

StudySmarter findet deine Lerngruppe automatisch. Teile deine Lerninhalte mit Freunden und erhalte Antworten auf deine Fragen.

Top-Image

Statistiken und Feedback

Behalte immer den Überblick über deinen Lernfortschritt. StudySmarter führt dich zur Traumnote.

1

Lernplan

2

Karteikarten

3

Zusammenfassungen

4

Teamwork

5

Feedback