Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Duisburg-Essen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Duisburg-Essen

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Was sind die fünf Prinzipien der Grounded Theory?

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Was ist nach Weber ein Idealtypus?

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Wozu dient ein Interviewleitfaden?

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Welche Auswertungsschritte werden in der Dokumentarischen Methode
differenziert?

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Was versteht man unter der Dokumentarischen Methode?

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Was ist ein Theoretical Sampling?

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Welchen Grad von Generalisierung erreicht qualitative Forschung?

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Wozu dient ein Interviewleitfaden?

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Aus welchen Bestandteilen setzt sich ein narratives Interview zusammen?

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Was versteht man unter dem „narrativen Interview“?

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Welche Interviewformen kann man unterscheiden?

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Welche Arten von Typenbildung unterscheidet die Dokumentarische Methode?

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Methoden der empirischen Sozialforschung

Was sind die fünf Prinzipien der Grounded Theory?

1. Wechselprozess von Datenerhebung und Auswertung – Theoretisches Sampling

2. Theorieorientiertes Kodieren

3. Ständiges Vergleichen

4. Das Schreiben theoretischer Memos

5. Relationierung von Datenerhebung, Kodieren und Memoschreiben im gesamten Forschungsprozess

Methoden der empirischen Sozialforschung

Was ist nach Weber ein Idealtypus?

• Idealtypen sind ein methodisches Instrument um zu erfassen, was mehreren konkreten
Erscheinungen gemeinsam ist
• Ein Idealtypus ist kein Abbild, sondern eine Konstruktion der Forschenden
• Grenzbegriff zwischen Erkennen der Empirie und Profilierung der Theoriebildung
• Die Methode der Typenbildung leitet den Prozess des ständigen Vergleichens an, das
Empirische wird im Verhältnis zum bereits Erforschten – zum Idealtypus – gesetzt

Methoden der empirischen Sozialforschung

Wozu dient ein Interviewleitfaden?

• Enthält Frageideen zur Einleitung der Themenbereiche und eine vorformulierte Eingangsfrage
• Soll den Kommunikationsprozess als eine Art Hintergrundfolie begleiten
• Enthält die Aspekte des Forschungsthemas als Gedächtnisstütze für den Interviewer
• Kontrolle, inwieweit die einzelnen Elemente behandelt worden sind
• Sicherung der Vergleichbarkeit der Interviews

Methoden der empirischen Sozialforschung

Welche Auswertungsschritte werden in der Dokumentarischen Methode
differenziert?

1. Thematischer Verlauf 

• Auswahl der Eingangspassage und weiterer relevanter Passagen
• Höhepunkte finden („Fokussierungsmetaphern“)

2. Formulierende Interpretation

• Was wird gesagt? -> Immanenter nicht intentionaler Sinn

• Einteilung in Ober- und Unterthemen
• Denkinhalt in den eigenen Worten (re-)formulieren
• Keine Positionierung der Forschenden

3. Reflektierende Interpretation

• Wechsel vom Was zum Wie
= Wie wird das, was für wahr und richtig gehalten wird, im Alltag hergestellt?
= Wie wird über etwas gesprochen, wie wird etwas getan?

• Textsorten:

Erzählung: Darstellung von Handlungs- und Geschehensabläufen, die einen Anfang und ein Ende haben
Beschreibung: Darstellung feststehender Handlungsabläufe oder feststehender Sachverhalte (z.B. ‚immer‘ oder ‚öfter‘)
Argumentation: Stellungnahmen zu den Motiven, Gründen und Bedingungen für eigenes bzw. fremdes Handeln.

• Praxeologische Analyseeinstellung:
– Implizite Regelhaftigkeit von Erfahrungen
– Suche nach Homologien
– Rekonstruktion der „Erwartungshorizonte“

Methoden der empirischen Sozialforschung

Was versteht man unter der Dokumentarischen Methode?

Auswertungsmethode, die bei Einzelinterviews, Bildanalsyen, Videoanalysen und Aktenanalysen angewendet werden kann.

Methoden der empirischen Sozialforschung

Was ist ein Theoretical Sampling?

• Das Sampling wird nicht am Anfang festgelegt, sondern aus der Untersuchung heraus entwickelt
• Anhand der ersten Fälle werden Hypothesen und erste Konzepte und Kategorien gebildet, um dann neue Fälle auszuwählen

Prinzip von Minimierung und Maximierung

– Minimale Fallkontrastierung dient zur Überprüfung der bisherigen Hypothesen
– Maximale Fallkontrastierung soll die Varianz des Forschungsfeldes ausloten
– Prozess endet, wenn das Sample als theoretisch ‚gesättigt‘ gilt, d.h. alle relevanten Differenzen sind abgebildet

• Im Theoretical Sampling ist somit die Fallauswahl auf die Theoriebildung und nicht direkt auf die Repräsentativität bezogen

Methoden der empirischen Sozialforschung

Welchen Grad von Generalisierung erreicht qualitative Forschung?

• Qualitative Forschung kann über die Verteilung von Merkmalen und/ oder die Stärke des
Zusammenhangs in der Grundgesamtheit keine Aussagen treffen
• Generalisierbarkeit bezieht sich auf die Induktion, also den Schluss von einzelnen
Beobachtungen auf allgemeine Zusammenhänge, auf eine Theorie

Methoden der empirischen Sozialforschung

Wozu dient ein Interviewleitfaden?

• Enthält Frageideen zur Einleitung der Themenbereiche und eine vorformulierte Eingangsfrage 

• Soll den Kommunikationsprozess als eine Art Hintergrundfolie begleiten 

• Enthält die Aspekte des Forschungsthemas als Gedächtnisstütze für den Interviewer 

• Kontrolle, inwieweit die einzelnen Elemente behandelt worden sind 

• Sicherung der Vergleichbarkeit der Interviews

Methoden der empirischen Sozialforschung

Aus welchen Bestandteilen setzt sich ein narratives Interview zusammen?

1.  offene Erzählaufforderung – interviewte Person soll das erzählen, was für sie wichtig ist
2.  autonom gestaltete Haupterzählung (Stegreiferzählung) – Interviewer*in muss sich absolut zurückhalten
3.  Erzählgenerierende Nachfragen
a.) intern: beziehen sich auf den Inhalt des Interviews
b.) extern: beziehen sich auf den Forschungsgegenstand, vorformuliert
4.  Interviewschluss

Methoden der empirischen Sozialforschung

Was versteht man unter dem „narrativen Interview“?

• Interviewform will Erzählungen generieren, insbesondere Stegreiferzählungen
• Zugzwänge des Erzählens: Gestaltschließungszwang, Kondensierungszwang und
Detaillierungszwang

• Annahme, dass Erzählungen die Erfahrungsbildung im Alltag wiedergeben und dass jeder Mensch über eine Alltagskompetenz des Erzählens verfügt

Methoden der empirischen Sozialforschung

Welche Interviewformen kann man unterscheiden?

  • „Monologisches Muster“: Monolog der Erzählperson, Zurückhaltung der Interviewperson (narratives Interview)
  • Teilmonologisches, Leitfaden gestütztes Muster“: Erzählen mit stärkerer verbalen Stütze und thematischer Leitung, Akzeptanz der Erzählung, keine Bewertung (episodisches und teilnarratives Interview)
  • Muster „gemeinsam an etwas arbeiten“: dialogisch,
    Interviewperson bringt sich stark ein, leitet Reflexionsprozess der befragten Person, auch Hinterfragen möglich (problemzentriertes Interview)
  • offenes Gespräch“ : Reziprozität, „vorangebrachtes Gespräch“ (ethnographisches Gespräch)

Methoden der empirischen Sozialforschung

Welche Arten von Typenbildung unterscheidet die Dokumentarische Methode?

• „Sinngenetische Typenbildung“ = bezieht sich auf den Orientierungsrahmen, es zeigen
sich homologe Orientierungsmuster, diese können vom Einzelfall gelöst und abstrahiert werden zu einem Typ
• „Soziogenetische Typenbildung“ = Bezugspunkt sind die sozialen Zusammenhänge und Konstellationen, in der sich die typisierten Orientierungsrahmen zeigen
• „Relationale Typenbildung“ = sinngenetische Typiken lassen sich nicht zu typisierten Orientierungsrahmen vermitteln – These: In den Blick geraten soziale Zusammenhänge bzw. Relationen, „die noch im Entstehen begriffen“ sind, „deren Genese also noch
andauert”, die aber „den Keim neuer kollektiver Strukturen“ bilden können

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