KuWi an der Universität Duisburg-Essen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für KuWi an der Universität Duisburg-Essen

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TESTE DEIN WISSEN

Pavlov

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TESTE DEIN WISSEN

Klassisches Konditioneren:
Kopplung: neutraler Stimulus (Ton/Lampe/…) + unkonditionierter/natürlicher Stimulus (Fleisch) 

➔ kondititionierter Stimulus + konditionierte Reaktion

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TESTE DEIN WISSEN

Bloomfield

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TESTE DEIN WISSEN

- Fokus: Sprache im Gebrauch / Sprachverhalten 

- Sprache = effektivstes Mittel der Handlungskoordinierung 

- S-R: practical stimulus + practical reaction 

- S-r: practical stimulus + linguistic substitute reaction (Jills Perspektive)

 - s-R: linguistic substitute stimulus + practical reaction (Jacks Perspektive)

 - Speech event 

1. practical events preceding acts of speech 

2. speech 

3. practical events following acts of speech

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TESTE DEIN WISSEN

Skinner

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TESTE DEIN WISSEN

Operantes Konditionieren (Vorarbeit durch Thorndike) 

- Konsequenzen von Verhalten manipulieren, zukünftiges Verhalten beeinflussen 

- experimentelle Verhaltensanalyse untersucht Variablen, die  sich auf die Auftretenswahrscheinlichkeiten von Verhalten auswirken (z.B Skinner Box)

- Verhalten kann belohnt oder bestraft werden:

  • positive Verstärkung (Futter) 
  • positive Bestrafung (Stromschlag)
  • negative Bestrafung (Futter wird weggenommen) 
  • negative Verstärkung (Stromschlag wird entfernt) 


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TESTE DEIN WISSEN

Watzlawick

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TESTE DEIN WISSEN

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ -> „Man kann sich nicht nicht verhalten“ 

➔ keine Unterscheidung von Kommunikation + Verhalten

➔ Intentionen unberücksichtigt

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TESTE DEIN WISSEN

Meyer-Eppler

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TESTE DEIN WISSEN

- Standpunkt eines externen Beobachters 

- Kommunikation = Aufnahme & Verarbeitung von Signalen
- Signal: materieller Zustand eines materiellen Systems, der Träger von Informationen sein kann; abhängig vom Empfänger(system) 

- 3 Kommunikationsketten (Modelle): 

    1) Beobachtungskette 

    2) diagnostische Kette 

    3) sprachliche Kommunikationskette 

- 3: Expedient & Perzipient, je ein zentrales & periphäres Organ 

- Störbarkeitsschema der sprachlichen Kommunikationskette (8 Arten der Störung) 

- Vorrausetzungen für die Kommunikationskette: 

a) intakter Weg 

b) gemeinsamer Zeichenvorrat

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TESTE DEIN WISSEN

Shannon (&Weaver)

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TESTE DEIN WISSEN

- mathematisches Modell zur Signalübertragung, Anwendungsbereich der Nachrichtentechnik 

- Information = Grad der Unwahrscheinlichkeit des Auftretens eines Signals aus einer beobachteten Signalquelle ➔ Reduzierung der Unsicherheit (-> daran wird gemessen, wie informativ ein Signal ist) 

- Entropie = Gleichverteilung der Teilchen (wahrscheinlichster Zustand), im Gegensatz zu negativer Entropie (Bsp.: Stuhl) 

- Entropie in der Nachrichtentechnik: gemessen als Reduzierung von Unsicherheit 

- Codierung im Transmitter, Decodierung im Receiver 

- Codierung = Übertragung von Zeichen eines komplexen Zeichenvorrats in einen unkomplexeren Zeichenvorrat (Bsp: Binärcode) 

- Wiederholung von Signalen = Redundanz

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TESTE DEIN WISSEN

Weavers Übertragung

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- Übertragung von Shannons Modell auf menschliche Kommunikation, Miteinbeziehung von Semantik (trotz externer Beobachter-Perspektive) 

- Erweiterung durch Weaver auf 2 weitere Ebenen (neben „technischem Problem“: Übertragung von Zeichen): semantisches und Effektivitäts-Problem 

- Ebene des semantischen Problems: Kommt die gemeinte Bedeutung rüber? / Entsprechen die übertragenen Zeichen der semantischen Bedeutung? 

- Ebene des Effektivitäts-Problems: Wie effektiv wird er gewünschte Effekt im Verhalten des anderen bewirkt? 

- Ungeheuers Kritik: Haupt- und Trägerinformation werden nicht unterschieden 

- Weitere Kritik: keine wechselseitige Steuerung beachtet (linear); Wahrscheinlichkeit der Signale muss immer bekannt sein 

– das ist zB. bei menschlicher Kommunikation nicht der Fall; Redundanz als „unnötig“ und nicht informativ 

– kann auf menschliche Kommunikation nicht zutreffen; Kontext außer Acht gelassen; geht von gleichem Zeichenvorrat in Sender und Empfänger aus

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TESTE DEIN WISSEN

de Saussure

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TESTE DEIN WISSEN

- Fokus: sprachliche Zeichen/ Semiologie 

- Signifiant = Bezeichnende = Image acoustique = Signifikant  

- Signifié = Bezeichnete = concept = Signifikat

- Arbiträrität: willkürlicher Zusammenhang zwischen Laut & Konzept

- Linearität: Sprache ist linear, überlappt nicht

- Synchronie: Betrachtung des Sprachsystems zu einem gegebenen Zeitpunkt

- Diachronie: Betrachtung des Sprachsystems im Laufe der Zeit

 Zwei Gestalten der Sprache: 

- Langue: Sprachsystem, in synchroner Betrachtung nicht Wandelbar

- Parole: gesprochene Sprache

 -> Langue bestimmt die Parole, aber nicht andersherum

- Zeichen als mentale Einheit 

- Zeichen als kollektiver Besitz einer Gesellschaft: klar definierter Konsens über alle Zeichen, keine individuellen Interpretationen 

➔ Zeichen bekommen Bedeutung im Rahmen des sozialen Lebens (sozialpsychologische Ebene) 



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TESTE DEIN WISSEN

Peirce

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TESTE DEIN WISSEN

Semiose = Prozess der Zeichenverwendung, Produktion und Deutung 

- triadisches Zeichenmodell: Objekt (Gegenstand), Repräsentamen (Zeichen), Interpretant (interpretierendes Bewusstsein) 

- Ebene der parole (Sprachgebrauch) 

- Denken ist immer zeichenhaft

- Beziehung zwischen Repräsentamen und Objekt: 

a) ikonisches Zeichen: Ähnlichkeiten zwischen Repräsentamen & Objekt, beruht auf Konventionen (Bsp.: Onomatopoesien, Nichtraucher*innen-Zeichen) 

b) Anzeichen/Indexzeichen: natürliche, nicht willkürliche Verbindung zum Objekt (Bsp.: Rauch & Feuer) 

c) Symbole: beruhen ausschließlich auf Konventionen, brauchen keine Ähnlichkeit zum Objekt (Bsp.: Alphabet, Morsecode, …) 

- Differenz Type (abstrakte Klasse, zB. Langue) & Token (Vorkommen eines aktuellen Zeichens) 

- unmittelbares Objekt und dynamisches Objekt 

- Relation Interpretant & Bezeichnungsverhältnis: 

a) Rhema = Einzelzeichen (zB: Einzelzeichen Rauch -> Feuer) 

b) Dicent = wahrheitsfähiger Satz, bei denen wahr/falsch Unterscheidung möglich ist 

c) Argument = Textform

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TESTE DEIN WISSEN

Bühler: Axiomatik

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„Die Krise der Psychologie“: Behaviorismus, Erlebnispsychologie, geisteswissenschaftliche Psychologie 

➔ 3 Psychologien ergänzen sich & werden alle benötigt, um Sprache zu erklären (Syllogismus zur Lösung der Krise) 

- 3 Axiome zur Erforschung der Sprache:

     1) Sprache zur wechselseitigen Steuerung, definitorisch für Gemeinschaften                           (Behaviorismus) 

     2) Kundgabe & Kundnahme - Emotionsausdruck dient Steuerung anderer                                (Erlebnispsychologie) 

     3) Darstellungsfunktion – nur bei menschlicher Sprache (geisteswissenschaftliche                Psychologie) 

- das Besondere an menschlicher Sprache: Entstofflichung & Ablösbarkeit von den Gegenständen

- (menschliche) Verwendungen von Sprache/Zeichen: 

  • symphyisch (zB. Grabstein), 
  • empraktisch (zB. „Hammer!“)
  • synsemantisch (Sonderfall, zB. Fußballspiel im Radio, Sprache bekommt nur durch sprachl. Kontext Bedeutung) 

- Zeigfeld (deixis ad oculus) vs. sprachlich erstelltes Symbolfeld (deixis ad phantasma) 

- Kritik an Wundt: psycho-physischer Parallelismus; Bühler sagt: Inneres wird nur ausdrückt, wenn es andere steuern soll 

- Kritik an Darwin: Ausdrucksbewegungen: kein Funktionsverlust, nur Funktionswechsel

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TESTE DEIN WISSEN

Bühler: Organonmodell

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TESTE DEIN WISSEN

Organon = Werkzeug -> Sprache als Werkzeug, "einer teilt dem anderen etwas mit über die Dinge"

- Sender, Empfänger, Gegenstände/Sachverhalte 

- Schallphänomen & Zeichen nicht identisch

-> abstraktive Relevanz: von situativ unnötigen Elementen absehen und das herausfiltern, was auch wirklich relevant ist

 -> apperzeptive Ergänzung: automatische Ergänzung eines unvollständigen Zeichens im Geiste

- 3 variable Momente, in denen das Schallphänomen in den Rang eines Zeichens erhoben wird (semantische Funktionen des sprachlichen Zeichens):

  • Darstellung (Abhängigkeit zu Gegenständen/Sachverhalten) -> 3. Axiom
  • Ausdruck (Ausdruck der Innerlichkeit des Senders) -> 2. Axiom
  • Apell (Steuerung des äußeren und inneren Verhaltens des Hörers) -> 1. Axiom
    • 1. Apell: Verstehe mich!
    • 2. Apell: Das auf den äußeren Kontext bezogene Handeln



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TESTE DEIN WISSEN

Watson

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TESTE DEIN WISSEN
- Begründer des Behaviorismus
- Psychologie = rein objektive Naturwissenschaft
- Fokus auf rein äußerlichen Beobachtungen
- S-R Modell: Stimulus – Response (Reiz-Reaktion)
- Kritik an der Psychologie: “esoterische Methoden”, ungenaue Begriffe / Gegenstände kaum zugänglich, Bewusstseinsbegriff verhindert Vergleich Mensch - Tier

- Introspektion (Wund) zu subjektiv

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Q:

Pavlov

A:

Klassisches Konditioneren:
Kopplung: neutraler Stimulus (Ton/Lampe/…) + unkonditionierter/natürlicher Stimulus (Fleisch) 

➔ kondititionierter Stimulus + konditionierte Reaktion

Q:

Bloomfield

A:

- Fokus: Sprache im Gebrauch / Sprachverhalten 

- Sprache = effektivstes Mittel der Handlungskoordinierung 

- S-R: practical stimulus + practical reaction 

- S-r: practical stimulus + linguistic substitute reaction (Jills Perspektive)

 - s-R: linguistic substitute stimulus + practical reaction (Jacks Perspektive)

 - Speech event 

1. practical events preceding acts of speech 

2. speech 

3. practical events following acts of speech

Q:

Skinner

A:

Operantes Konditionieren (Vorarbeit durch Thorndike) 

- Konsequenzen von Verhalten manipulieren, zukünftiges Verhalten beeinflussen 

- experimentelle Verhaltensanalyse untersucht Variablen, die  sich auf die Auftretenswahrscheinlichkeiten von Verhalten auswirken (z.B Skinner Box)

- Verhalten kann belohnt oder bestraft werden:

  • positive Verstärkung (Futter) 
  • positive Bestrafung (Stromschlag)
  • negative Bestrafung (Futter wird weggenommen) 
  • negative Verstärkung (Stromschlag wird entfernt) 


Q:

Watzlawick

A:

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ -> „Man kann sich nicht nicht verhalten“ 

➔ keine Unterscheidung von Kommunikation + Verhalten

➔ Intentionen unberücksichtigt

Q:

Meyer-Eppler

A:

- Standpunkt eines externen Beobachters 

- Kommunikation = Aufnahme & Verarbeitung von Signalen
- Signal: materieller Zustand eines materiellen Systems, der Träger von Informationen sein kann; abhängig vom Empfänger(system) 

- 3 Kommunikationsketten (Modelle): 

    1) Beobachtungskette 

    2) diagnostische Kette 

    3) sprachliche Kommunikationskette 

- 3: Expedient & Perzipient, je ein zentrales & periphäres Organ 

- Störbarkeitsschema der sprachlichen Kommunikationskette (8 Arten der Störung) 

- Vorrausetzungen für die Kommunikationskette: 

a) intakter Weg 

b) gemeinsamer Zeichenvorrat

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Q:

Shannon (&Weaver)

A:

- mathematisches Modell zur Signalübertragung, Anwendungsbereich der Nachrichtentechnik 

- Information = Grad der Unwahrscheinlichkeit des Auftretens eines Signals aus einer beobachteten Signalquelle ➔ Reduzierung der Unsicherheit (-> daran wird gemessen, wie informativ ein Signal ist) 

- Entropie = Gleichverteilung der Teilchen (wahrscheinlichster Zustand), im Gegensatz zu negativer Entropie (Bsp.: Stuhl) 

- Entropie in der Nachrichtentechnik: gemessen als Reduzierung von Unsicherheit 

- Codierung im Transmitter, Decodierung im Receiver 

- Codierung = Übertragung von Zeichen eines komplexen Zeichenvorrats in einen unkomplexeren Zeichenvorrat (Bsp: Binärcode) 

- Wiederholung von Signalen = Redundanz

Q:

Weavers Übertragung

A:

- Übertragung von Shannons Modell auf menschliche Kommunikation, Miteinbeziehung von Semantik (trotz externer Beobachter-Perspektive) 

- Erweiterung durch Weaver auf 2 weitere Ebenen (neben „technischem Problem“: Übertragung von Zeichen): semantisches und Effektivitäts-Problem 

- Ebene des semantischen Problems: Kommt die gemeinte Bedeutung rüber? / Entsprechen die übertragenen Zeichen der semantischen Bedeutung? 

- Ebene des Effektivitäts-Problems: Wie effektiv wird er gewünschte Effekt im Verhalten des anderen bewirkt? 

- Ungeheuers Kritik: Haupt- und Trägerinformation werden nicht unterschieden 

- Weitere Kritik: keine wechselseitige Steuerung beachtet (linear); Wahrscheinlichkeit der Signale muss immer bekannt sein 

– das ist zB. bei menschlicher Kommunikation nicht der Fall; Redundanz als „unnötig“ und nicht informativ 

– kann auf menschliche Kommunikation nicht zutreffen; Kontext außer Acht gelassen; geht von gleichem Zeichenvorrat in Sender und Empfänger aus

Q:

de Saussure

A:

- Fokus: sprachliche Zeichen/ Semiologie 

- Signifiant = Bezeichnende = Image acoustique = Signifikant  

- Signifié = Bezeichnete = concept = Signifikat

- Arbiträrität: willkürlicher Zusammenhang zwischen Laut & Konzept

- Linearität: Sprache ist linear, überlappt nicht

- Synchronie: Betrachtung des Sprachsystems zu einem gegebenen Zeitpunkt

- Diachronie: Betrachtung des Sprachsystems im Laufe der Zeit

 Zwei Gestalten der Sprache: 

- Langue: Sprachsystem, in synchroner Betrachtung nicht Wandelbar

- Parole: gesprochene Sprache

 -> Langue bestimmt die Parole, aber nicht andersherum

- Zeichen als mentale Einheit 

- Zeichen als kollektiver Besitz einer Gesellschaft: klar definierter Konsens über alle Zeichen, keine individuellen Interpretationen 

➔ Zeichen bekommen Bedeutung im Rahmen des sozialen Lebens (sozialpsychologische Ebene) 



Q:

Peirce

A:

Semiose = Prozess der Zeichenverwendung, Produktion und Deutung 

- triadisches Zeichenmodell: Objekt (Gegenstand), Repräsentamen (Zeichen), Interpretant (interpretierendes Bewusstsein) 

- Ebene der parole (Sprachgebrauch) 

- Denken ist immer zeichenhaft

- Beziehung zwischen Repräsentamen und Objekt: 

a) ikonisches Zeichen: Ähnlichkeiten zwischen Repräsentamen & Objekt, beruht auf Konventionen (Bsp.: Onomatopoesien, Nichtraucher*innen-Zeichen) 

b) Anzeichen/Indexzeichen: natürliche, nicht willkürliche Verbindung zum Objekt (Bsp.: Rauch & Feuer) 

c) Symbole: beruhen ausschließlich auf Konventionen, brauchen keine Ähnlichkeit zum Objekt (Bsp.: Alphabet, Morsecode, …) 

- Differenz Type (abstrakte Klasse, zB. Langue) & Token (Vorkommen eines aktuellen Zeichens) 

- unmittelbares Objekt und dynamisches Objekt 

- Relation Interpretant & Bezeichnungsverhältnis: 

a) Rhema = Einzelzeichen (zB: Einzelzeichen Rauch -> Feuer) 

b) Dicent = wahrheitsfähiger Satz, bei denen wahr/falsch Unterscheidung möglich ist 

c) Argument = Textform

Q:

Bühler: Axiomatik

A:

„Die Krise der Psychologie“: Behaviorismus, Erlebnispsychologie, geisteswissenschaftliche Psychologie 

➔ 3 Psychologien ergänzen sich & werden alle benötigt, um Sprache zu erklären (Syllogismus zur Lösung der Krise) 

- 3 Axiome zur Erforschung der Sprache:

     1) Sprache zur wechselseitigen Steuerung, definitorisch für Gemeinschaften                           (Behaviorismus) 

     2) Kundgabe & Kundnahme - Emotionsausdruck dient Steuerung anderer                                (Erlebnispsychologie) 

     3) Darstellungsfunktion – nur bei menschlicher Sprache (geisteswissenschaftliche                Psychologie) 

- das Besondere an menschlicher Sprache: Entstofflichung & Ablösbarkeit von den Gegenständen

- (menschliche) Verwendungen von Sprache/Zeichen: 

  • symphyisch (zB. Grabstein), 
  • empraktisch (zB. „Hammer!“)
  • synsemantisch (Sonderfall, zB. Fußballspiel im Radio, Sprache bekommt nur durch sprachl. Kontext Bedeutung) 

- Zeigfeld (deixis ad oculus) vs. sprachlich erstelltes Symbolfeld (deixis ad phantasma) 

- Kritik an Wundt: psycho-physischer Parallelismus; Bühler sagt: Inneres wird nur ausdrückt, wenn es andere steuern soll 

- Kritik an Darwin: Ausdrucksbewegungen: kein Funktionsverlust, nur Funktionswechsel

Q:

Bühler: Organonmodell

A:

Organon = Werkzeug -> Sprache als Werkzeug, "einer teilt dem anderen etwas mit über die Dinge"

- Sender, Empfänger, Gegenstände/Sachverhalte 

- Schallphänomen & Zeichen nicht identisch

-> abstraktive Relevanz: von situativ unnötigen Elementen absehen und das herausfiltern, was auch wirklich relevant ist

 -> apperzeptive Ergänzung: automatische Ergänzung eines unvollständigen Zeichens im Geiste

- 3 variable Momente, in denen das Schallphänomen in den Rang eines Zeichens erhoben wird (semantische Funktionen des sprachlichen Zeichens):

  • Darstellung (Abhängigkeit zu Gegenständen/Sachverhalten) -> 3. Axiom
  • Ausdruck (Ausdruck der Innerlichkeit des Senders) -> 2. Axiom
  • Apell (Steuerung des äußeren und inneren Verhaltens des Hörers) -> 1. Axiom
    • 1. Apell: Verstehe mich!
    • 2. Apell: Das auf den äußeren Kontext bezogene Handeln



Q:

Watson

A:
- Begründer des Behaviorismus
- Psychologie = rein objektive Naturwissenschaft
- Fokus auf rein äußerlichen Beobachtungen
- S-R Modell: Stimulus – Response (Reiz-Reaktion)
- Kritik an der Psychologie: “esoterische Methoden”, ungenaue Begriffe / Gegenstände kaum zugänglich, Bewusstseinsbegriff verhindert Vergleich Mensch - Tier

- Introspektion (Wund) zu subjektiv

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