Allgemeine Pädagogik

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Vier Prinzipien einer Kritischen Pädagogik

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Differenzierung nach Anna Siemsen

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Differenzierungen im Erziehungsbegriff II nach Peter Petersen 

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Differenzierungen im Erziehungsbegriff I

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Pädagogisch revidierter Erziehungsbegriff nach Hurrelmann

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Schleiermachers Begriff der Erziehung Bürgerlicher Erziehungsbegriff


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Erziehungsbegriff nach W. Brezinka

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Kritik der Theorie des pädagogischen Verhältnisses

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Merkmale des pädagogischen Bezuges (H. Nohl, W. Flitner)

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Gesellschaftswissenschaftliche/Pädagogische Anthropologie

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Faschismus

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Geisteswissenschaftliche Pädagogik - Antidemokratische Ideologien

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Allgemeine Pädagogik

Vier Prinzipien einer Kritischen Pädagogik

  1. 1. Die Grundbedingungen der Gesellschaft sind der Schlüssel zum Verständnis von Bildung und Erziehung
  2. 2. Pädagogische und bildungspolitische Vorstellungen sind interessegeleitet. Kritische Pädagogik muss diese Interessen ermitteln, um zu einer realitätsgerechten Einschätzung pädagogischer Planungen zu kommen.
  3. 3. Die Zielperspektiven einer Kritischen Pädagogik sind Emanzipation, Mündigkeit und Autonomie. Diesen Zielen entspricht auf politischer Ebene das Engagement für eine demokratische Gesellschaftsentwicklung.
  4. 4. Im Zentrum steht die Kritik. Ihr Maßstab ist die Emanzipation des lernenden Subjekts aus Abhängigkeitsverhältnissen. Überprüft wird, inwieweit die Gesellschaft Bedingungen für diese Emanzipation zur Verfügung stellt.

Allgemeine Pädagogik

Differenzierung nach Anna Siemsen

Bewusste Erziehung: geplante Erziehung in einer komplexen Gesellschaft
Direkte Erziehung: gezielte pädagogische Handlungen in der Interaktion mit Kindern und Jugendlichen
Indirekte Erziehung: pädagogisches Arrangement des Entwicklungs- und Sozialisationsraumes („erzieherische Umweltsgestaltung“)
Unbewusste Erziehung: Lernen in alltäglichen Lebensvollzügen innerhalb einfacherer Gesellschaften

Allgemeine Pädagogik

Differenzierungen im Erziehungsbegriff II nach Peter Petersen 

Funktionale Erziehung: sachliches Milieu und zwischenmenschlicher Umgang
Intentionale Erziehung: direkte Erziehung und indirekte Erziehung

Allgemeine Pädagogik

Differenzierungen im Erziehungsbegriff I

intentionale Erziehung: zielgerichtete, absichtsvolle Einwirkung – bewusst (direkt + indirekt)
funktionale Erziehung: absichtsloser Einfluss der sozialen und materiellen Umwelt – unbewusst

Allgemeine Pädagogik

Pädagogisch revidierter Erziehungsbegriff nach Hurrelmann

– Erziehung: Handlungen und Maßnahmen, durch die Menschen aus einer pädagogischen Verantwortung heraus versuchen, auf die Persönlichkeitsentwicklung anderer Menschen so Einfluss zu nehmen, dass fremdbestimmende Tendenzen ihres Lebens vermindert und ihre Autonomiepotentiale gestärkt werden.
– Erziehung bezeichnet nur einen Teil derjenigen gesellschaftlich vermittelten Einflüsse auf die Persönlichkeitsentwicklung, die unter den Begriff Sozialisation fallen, nämlich die bewussten und geplanten, an höheren Graden der Mündigkeit des Menschen orientierten Einflussnahmen.

Allgemeine Pädagogik

Schleiermachers Begriff der Erziehung Bürgerlicher Erziehungsbegriff


– Erziehung ist ein Austauschprozess zwischen älterer und jüngerer Generation (intergeneratives Verhältnis)
– Erziehung ist ein absichtsvoll geplanter Vorgang (intentionale Erziehung)
– Erziehung erfolgt durch die Handlung einzelner Personen (interpersonale Beziehung)
– Erziehung zielt auf die Herstellung von Mündigkeit (bürgerliche Selbständigkeit; zeitliche Begrenztheit) = danach hört Erziehung auf

Allgemeine Pädagogik

Erziehungsbegriff nach W. Brezinka

– Erziehung meint eine bestimmte Klasse sozialer Handlungen.
– Erziehungshandlungen zeichnen sich durch ihre Intentionalität aus.
– Erziehung zielt auf die Beeinflussung und Veränderung von psychischen Dispositionen.
– Erziehung bezeichnet transitive Leistungen, d. h. es wird ein Erziehungsobjekt (Zögling) gesetzt.
– Erzieher kann jeder Mensch sein, der eine Förderungsabsicht verfolgt.
– Erziehung ist immer nur ein Versuch der Beeinflussung anderer Menschen, der
gelingen und misslingen kann. Dieser Versuch ist nicht auf das Kindheits- oder Jugendalter beschränkt. Es steht der Erzieher als „Handlungssubjekt“ dem Zögling als „Handlungsobjekt“ gegenüber.
– Erziehung ist eine auf andere Menschen bezogene Handlung, Selbsterziehung ist demnach nicht Erziehung.
– Erziehung ist in einer Weise verallgemeinert, dass sie von anderen Beeinflussungsversuchen des Menschen am Menschen (Manipulation, Missbrauch, Dressur) nicht abgrenzbar ist.

Allgemeine Pädagogik

Kritik der Theorie des pädagogischen Verhältnisses

1. Das pädagogische Verhältnis unterliegt gesellschaftlichen Zwängen und Notwendigkeiten und ist daher keineswegs nach dem Prinzip der Freiwilligkeit organisiert.
2. Das pädagogische Verhältnis ist keine ideale Erziehungsgemeinschaft, sondern ein hierarchisches Beziehungsverhältnis.
3. Die Charakterisierung der Erziehung als eines leidenschaftlichen Verhältnisses ist pädagogisch problematisch.
4. Die Theorie des pädagogischen Bezuges klärt nicht darüber auf, auf welche Weise die Pädagogik Anwältin des Kindes werden kann.
5. Die komplexe Anforderungsstruktur an das Erziehungshandeln wird herausgearbeitet (Vermittlung zwischen Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft)

Allgemeine Pädagogik

Merkmale des pädagogischen Bezuges (H. Nohl, W. Flitner)

1. Grundlage: Das leidenschaftliche Verhältnis eines reifen Menschen zu einem werdenden Menschen (pädagogische Parteilichkeit; pädagogische Verantwortung)
2. Die Ziele der Erziehung hängen vom jeweiligen geschichtlichen Kontext ab: Erziehungswirklichkeit (gegen normative Pädagogik)
3. Das pädagogische Verhältnis ist ein Interaktionsverhältnis (Erziehungsgemeinschaft)
4. Der pädagogische Bezug ist freiwilliger Natur und nicht erzwingbar
5. Die Bindung des jungen Menschen an den Pädagogen ist vorläufiger Natur und muss auf Auflösung hin angelegt sein (= pädagogischer Takt)
6. Der pädagogische Bezug ist sowohl an der gegenwärtigen Situation wie am möglichen zukünftigen Zustand des Kindes orientiert

Allgemeine Pädagogik

Gesellschaftswissenschaftliche/Pädagogische Anthropologie
  • Siegfried Bernfeld: Anthropologische Doppelbestimmtheit des Menschen 
  • – Mensch als unfertiges Wesen, dass Erziehung benötigt 
  • – Mensch der menschlichen Natur als Begründung der Erziehung 

Erziehung ist die Summe der Reaktionen einer Gesellschaft auf die Entwicklungstatsache
– Entwicklungstatsache: ontogentische (ind. Lebensgeschichte) postnatale Entwicklung beim Menschen (Unreife, Unfertigkeit)
– Kindheit als soziale Tatsache: die postnatale Entwicklung vollzieht sich in Gesellschaft (Notwendigkeit der Integration)

Aufgabe der Erziehung: die Sicherung, Beeinflussung und Veränderung der kindlichen Entwicklung 

Allgemeine Pädagogik

Faschismus

Eine diktatorische Form der Herrschaft, die auf dem Boden der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft entsteht, aber gleichzeitig deren demokratischen Errungenschaften und zivilgesellschaftlichen Elemente (Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaatsprinzip, Demokratie, Menschenrechte) außer Kraft setzt.

Aufgabe nach innen: Aufrechterhaltung der alten Gesellschaftsordnung durch Vernichtung der Organisationen der Arbeiterschaft, der parlamentarischen Demokratie und des bürgerlichen Rechtsstaates
Aufgabe nach außen: Schaffung der politischen und militärischen Voraussetzungen für Expansion (Imperialismus)

Allgemeine Pädagogik

Geisteswissenschaftliche Pädagogik - Antidemokratische Ideologien

– Vorliebe fürs Volk, Gemeinschaft und Nation, für Autorität und Führerglaube- Hingabe des Indvidiuus an Volksgemeinschaft
– Antiparlamentarismus und republikfeindliche Neigungen
– Abwehr von Kritik und antiintellektualistischer Einstellung
– Nähe zu ständisch-feudalen Gesellschaftsbildern
– Festhalten am traditionellen Geschlechterverhältnis
– Ablehnung von westlicher Zivilisation und Demokratie
– Verwerfung von Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie 

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