Politikwissenschaft an der Universität Düsseldorf | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Polity, politics und policy
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Der Begriff Politik ist mehrdimensional. 
Polity sind die institutionellen Rahmenbedingungen öffentlichen Handelns, also rechtliche Strukturen, Verfassungen und der Staatsaufbau (föderalistisch und zentralistisch)
Politics sind die politischen Entscheidungsprozesse und die Akteurskonstellationen, also die Art und Weise der Interessenvermittlung und -durchsetzung
Policy sind die Inhalte politischer Entscheidungen und die politischen Bearbeitungsformen, also die Instrumente und Wirkungen politischen Handelns.

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Typen legitimer Herrschaft nach Max Weber
> nicht erschöpfend; Typen mischen sich in der Wirklichkeit 
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Rational-bürokratische Herrschaftsbegründung
> Glaube an die Legalität gesatzter Ordnung 
-> muss nicht demokratisch sein
> reinster Typus: bürokratische Herrschaftsform 
> Verwaltungsstab: Beamte
> auch Herrscher steht unter dem Gesetz
-> es wird nicht einer Person, sondern einer gesatzten Regel gehorcht 
> Herrscher = demokratsische gewählte Repräsentanten

Traditionale Herrschaftsbegründung 
> Alltagsglauben an die Heiligkeit von jeher geltender Traditionen
> Herrschaft geht es aus Traditionen hervor 
-> Inhalte der Befehle an Traditionen gebunden 
> Außerhalb der traditoinellen Normen kann der Herscher relativ frei regieren
> keine sachliche Amtspflicht, sondern persönliche Diensttreue 

Charismatische Herrschaftsbegründung
> außeralltägliche Hingabe an die Heiligkeit oder die Person (schwierig mit Demokratie zu kombinieren) 
> Charisma = außeralltägliche Fähigkeiten
> Herrschaft nur solange sich das Charisma des Herrschenden bewährt
> Nachfolgerproblem 
> Beispiel: Hitler, Mao

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Was ist Politik?
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> Herstellung verbindlicher Entscheidungen für ein Gemeinwesen 
-> Voraussetzungen? 
> Gemeinwesen 
-> Kriterien: Identität, Grenzen, Solidarität
> Warum? 
-> verbindliche Entscheidungen bedeuten Gewinner und Verlierer
> nötig: Bereitschaft zu Anerkennung von Regeln 
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Politische Theorie 
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Platon: idealer Staat
Aristoteles: Typologie der Herrschaftsformen
Machiavelli: Lehre von der Macht 
Hobbes: Theorie des Absolutismus 
Locke: Theorie des liberalen Staates 
Rousseau: identitäre Demokratie
Montesquieu: Gewaltenteilung 
Madison: Pluralismus & Minderheitenschutz 
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Vertrag von Maastricht
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1993 Vertrag von Maastricht (Treaty of the European Union)
Es wurde eine Europäische Union gegründet, die auf drei Säulen beruht:
1) Die europäischen Gemeinschaften
2) Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
3) Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres
> Einführung eines Mitentscheidungsrechtes des EP (codecision)
-> Mitentscheidungsrecht = VetoRecht (Du hast keine Macht, wenn du kein Vetorecht hast)
> EU Gesetzgebung (Richtlinien) benötigen 3 Lesungen im EP bevor der Ministerrat sie annehmen kann
> EP kann mit absoluter Mehrheit Gesetzgebung blockieren (gilt nur für bestimmte Politikfelder)
> EP bekommt das Recht, die Komission en block zu bestätigen
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Demokratie und EU
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  • Of the people: Demos, Identität und Öffentlichkeit
  • By the People: Partizipation, input
  • For the people: Repräsentation, output

Volksherrschaft von 447 Millionen Menschen

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Man unterscheidet bei den Grundrechten zwischen: 
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  • Jedermann - Grundrechte 
  • Deutsche - Grundrechte 
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Gründung europäischer Rat 
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1975 Gründung europäischer Rat
> vorerst ein informelles Forum für Staats- und Refierungschefs
> offizielle Gründung erst 2000
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Empirisch-analytischer Forschungsansatz
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> auch: (neo-) positivistisch, rationalistisch, kritischrationalistsich 
> Politikwissenschaft soll möglichst wertfrei analysiert werden (Ist-Zustand)
> Karl Popper
> Leitbild: Naturwissenschaften
> Wissenschaftlicher Fortschritt geschieht durch die systematische Überprüfung von Hypothesen 
> Wissenschaftstheoretisch ist nur die Falsifikation möglich
> Vorgehensweise: deduktiv oder induktiv 

Beispiel:
> Wahlsystemforschung 
> Wahlforschung 
> Koalitionsforschung 
> Vergleichende Wohlfahrtsstaatforschung 
> Vergleichende Parteien- und Parlamentsforschung 
> Vergleichende Forschung zur Stabilität oder Performanz von politischen Systemen

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„No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form except for all those other forms that have been tried from time to time.“
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Winston Churchill, Rede vorm britischen Unterhaus am 11. November 1947
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Was ist ein politisches System?
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> eine Ordnung der Machtverteilung zur Setzung verbindlicher Regeln
> die können kontrollierbar sein oder unkontrollierbar

Modus der Beeinflussung:
> partizipatorisch: Demokratie 
> nicht partizipatorisch: Autokratie
> unkontrollierbar = Willkürherrschaft
> kontrollierbar =/ Demokratie! (Beispiel: Theokratie: Iran) 
-> verschiedene Kontrollinstanzen möglisch
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Demokratie (adjektive) 
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TESTE DEIN WISSEN
- repräsentativ
- liberal
- republikanisch
- pluralistisch
- direkt, plebiszitär
- deliberativ
-...
> es gibt nicht DIE EINE Demokratiedefinition
> moderne Dmeokratien: repräsentativ, liberal


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Q:
Polity, politics und policy
A:
Der Begriff Politik ist mehrdimensional. 
Polity sind die institutionellen Rahmenbedingungen öffentlichen Handelns, also rechtliche Strukturen, Verfassungen und der Staatsaufbau (föderalistisch und zentralistisch)
Politics sind die politischen Entscheidungsprozesse und die Akteurskonstellationen, also die Art und Weise der Interessenvermittlung und -durchsetzung
Policy sind die Inhalte politischer Entscheidungen und die politischen Bearbeitungsformen, also die Instrumente und Wirkungen politischen Handelns.

Q:
Typen legitimer Herrschaft nach Max Weber
> nicht erschöpfend; Typen mischen sich in der Wirklichkeit 
A:
Rational-bürokratische Herrschaftsbegründung
> Glaube an die Legalität gesatzter Ordnung 
-> muss nicht demokratisch sein
> reinster Typus: bürokratische Herrschaftsform 
> Verwaltungsstab: Beamte
> auch Herrscher steht unter dem Gesetz
-> es wird nicht einer Person, sondern einer gesatzten Regel gehorcht 
> Herrscher = demokratsische gewählte Repräsentanten

Traditionale Herrschaftsbegründung 
> Alltagsglauben an die Heiligkeit von jeher geltender Traditionen
> Herrschaft geht es aus Traditionen hervor 
-> Inhalte der Befehle an Traditionen gebunden 
> Außerhalb der traditoinellen Normen kann der Herscher relativ frei regieren
> keine sachliche Amtspflicht, sondern persönliche Diensttreue 

Charismatische Herrschaftsbegründung
> außeralltägliche Hingabe an die Heiligkeit oder die Person (schwierig mit Demokratie zu kombinieren) 
> Charisma = außeralltägliche Fähigkeiten
> Herrschaft nur solange sich das Charisma des Herrschenden bewährt
> Nachfolgerproblem 
> Beispiel: Hitler, Mao

Q:
Was ist Politik?
A:
> Herstellung verbindlicher Entscheidungen für ein Gemeinwesen 
-> Voraussetzungen? 
> Gemeinwesen 
-> Kriterien: Identität, Grenzen, Solidarität
> Warum? 
-> verbindliche Entscheidungen bedeuten Gewinner und Verlierer
> nötig: Bereitschaft zu Anerkennung von Regeln 
Q:
Politische Theorie 
A:
Platon: idealer Staat
Aristoteles: Typologie der Herrschaftsformen
Machiavelli: Lehre von der Macht 
Hobbes: Theorie des Absolutismus 
Locke: Theorie des liberalen Staates 
Rousseau: identitäre Demokratie
Montesquieu: Gewaltenteilung 
Madison: Pluralismus & Minderheitenschutz 
Q:
Vertrag von Maastricht
A:
1993 Vertrag von Maastricht (Treaty of the European Union)
Es wurde eine Europäische Union gegründet, die auf drei Säulen beruht:
1) Die europäischen Gemeinschaften
2) Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
3) Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres
> Einführung eines Mitentscheidungsrechtes des EP (codecision)
-> Mitentscheidungsrecht = VetoRecht (Du hast keine Macht, wenn du kein Vetorecht hast)
> EU Gesetzgebung (Richtlinien) benötigen 3 Lesungen im EP bevor der Ministerrat sie annehmen kann
> EP kann mit absoluter Mehrheit Gesetzgebung blockieren (gilt nur für bestimmte Politikfelder)
> EP bekommt das Recht, die Komission en block zu bestätigen
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Q:
Demokratie und EU
A:
  • Of the people: Demos, Identität und Öffentlichkeit
  • By the People: Partizipation, input
  • For the people: Repräsentation, output

Volksherrschaft von 447 Millionen Menschen

Q:
Man unterscheidet bei den Grundrechten zwischen: 
A:
  • Jedermann - Grundrechte 
  • Deutsche - Grundrechte 
Q:
Gründung europäischer Rat 
A:
1975 Gründung europäischer Rat
> vorerst ein informelles Forum für Staats- und Refierungschefs
> offizielle Gründung erst 2000
Q:
Empirisch-analytischer Forschungsansatz
A:
> auch: (neo-) positivistisch, rationalistisch, kritischrationalistsich 
> Politikwissenschaft soll möglichst wertfrei analysiert werden (Ist-Zustand)
> Karl Popper
> Leitbild: Naturwissenschaften
> Wissenschaftlicher Fortschritt geschieht durch die systematische Überprüfung von Hypothesen 
> Wissenschaftstheoretisch ist nur die Falsifikation möglich
> Vorgehensweise: deduktiv oder induktiv 

Beispiel:
> Wahlsystemforschung 
> Wahlforschung 
> Koalitionsforschung 
> Vergleichende Wohlfahrtsstaatforschung 
> Vergleichende Parteien- und Parlamentsforschung 
> Vergleichende Forschung zur Stabilität oder Performanz von politischen Systemen

Q:
„No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form except for all those other forms that have been tried from time to time.“
A:
Winston Churchill, Rede vorm britischen Unterhaus am 11. November 1947
Q:
Was ist ein politisches System?
A:
> eine Ordnung der Machtverteilung zur Setzung verbindlicher Regeln
> die können kontrollierbar sein oder unkontrollierbar

Modus der Beeinflussung:
> partizipatorisch: Demokratie 
> nicht partizipatorisch: Autokratie
> unkontrollierbar = Willkürherrschaft
> kontrollierbar =/ Demokratie! (Beispiel: Theokratie: Iran) 
-> verschiedene Kontrollinstanzen möglisch
Q:
Demokratie (adjektive) 
A:
- repräsentativ
- liberal
- republikanisch
- pluralistisch
- direkt, plebiszitär
- deliberativ
-...
> es gibt nicht DIE EINE Demokratiedefinition
> moderne Dmeokratien: repräsentativ, liberal


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