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Lernmaterialien für Grundlagen Wissenschaftliches Arbeiten an der Universität Düsseldorf

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Belege

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  • Deutsche Zitierweise unterscheidet zwischen Vollbelegen und Kurzbelegen:

BSP Vollbeleg: Vgl. Müller, Thomas: Quellen richtig zitieren und belegen: Eine Anleitung, 2. Aufl., München, Deutschland: Scribbr, 2019, S. 23.

BSP Kurzbeleg: Vgl. Müller, 2019, S.23

                            Müller, 2019, S. 23

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Ich soll in meinem Kurs zu Beginn der Sitzung ein Blitzlicht zu einem bestimmten Thema geben. Wie ist mein Literaturbedarf?

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Ich brauche Überblicksliteratur wie Lexikoneinträge und Artikel in Enzyklopädien.


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Richtig oder falsch? Mit Trunkieren schränke ich meine Suche ein.

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Falsch


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Zusätzliche Funktionen

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  • Import von Referenzen, Abstracts und Volltexten direkt von einer Webseite oder aus einer Suchmaschine oder Datenbank
  • Zitierstile aussuchen und eventuell bearbeiten
  • Download von verschiedenen Zitierstilen
  • Möglichkeit der Kooperation mit Co-Autoren im selben Literaturverzeichnis
  • Word Add-On um Zitate einzuziehen
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Was sind Digital Humanities?

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Digitale Geisteswissenschaften - Eine Disziplin zwischen der Informatik und der Geisteswissenschaft. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Digitalisierung, Analysen, Visualisierungen und Kuration von geisteswissenschaftlicher Daten

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Wahr oder falsch? Im Alltag oft verwendete Suchmaschinen, wie
Google, Bing oder DuckDuckGo durchsuchen alle frei verfügbaren Internetseiten und viele Fachdatenbanken nach akademischen
Informationen.

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falsch

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Digitales Arbeiten: Nachteile

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Entfremdung im Miteinander: Durch physische Kontakte kann man sozial besser Vernetzen und der erste Austausch ist wesentlich leichter als über das “Digitale” 


Wenn man die Möglichkeit hat “alles” zu archivieren, dann archiviert man auch alles => Informationssuche wird überschwemmt 


Nicht jeder hat die digitalen Ressourcen um digital Arbeiten zu können

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Faktoren, die die Ergebnisse einer Suchmaschine beeinflussen können

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  • Referenzdatenbanken passen das Suchergebnis an die Anfrage an

  • Algorithmen bestimmen die Anzeigereihenfolge

  • Kommerzielle Faktoren, Individuelle Faktoren, Bekanntheitsgrad, Verlinkungen spielen eine Rolle

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Stichwortsuche

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  • Stichwortsuche kann eine Suche in den Titelangaben der Quelle sein

  • Auch Freitext suche oder Suche über alle Felder

  • Stichwortsuche = Eine Suche mit einem Wort oder Wörtern im Suchfeld

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Selbstständige Literatur

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  • Druckwerke, gebunden in der Form eines Buchs (stellt auch physisch eine eigene Medieneinheit dar) 

  • Beispiele: Monografie, Sammelband, Diplomarbeiten/Dissertationen

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Sachliche Sprache

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  • klarer, beschreibender Stil

  • keine eigenen Worte, Gefühle

  • Wertungen vermeiden

  • Keine Spannungswörter

  • keine Wörtliche Rede

  • Keine Metaphern etc.

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Bibliothekskataloge

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  • Verzeichnis der in der Bibliothek vorhandenen Publikationen (Bücher, DVDs, Zeitschriften) und Sammelobjekten

  • Früher waren Bandkataloge und Zettelkataloge üblich

  • Jetzt OPAC (elektronischer Bibliothekskatalog)

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  • 116 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Grundlagen Wissenschaftliches Arbeiten Kurs an der Universität Düsseldorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Belege

A:
  • Deutsche Zitierweise unterscheidet zwischen Vollbelegen und Kurzbelegen:

BSP Vollbeleg: Vgl. Müller, Thomas: Quellen richtig zitieren und belegen: Eine Anleitung, 2. Aufl., München, Deutschland: Scribbr, 2019, S. 23.

BSP Kurzbeleg: Vgl. Müller, 2019, S.23

                            Müller, 2019, S. 23

Q:

Ich soll in meinem Kurs zu Beginn der Sitzung ein Blitzlicht zu einem bestimmten Thema geben. Wie ist mein Literaturbedarf?

A:

Ich brauche Überblicksliteratur wie Lexikoneinträge und Artikel in Enzyklopädien.


Q:

Richtig oder falsch? Mit Trunkieren schränke ich meine Suche ein.

A:

Falsch


Q:

Zusätzliche Funktionen

A:
  • Import von Referenzen, Abstracts und Volltexten direkt von einer Webseite oder aus einer Suchmaschine oder Datenbank
  • Zitierstile aussuchen und eventuell bearbeiten
  • Download von verschiedenen Zitierstilen
  • Möglichkeit der Kooperation mit Co-Autoren im selben Literaturverzeichnis
  • Word Add-On um Zitate einzuziehen
Q:

Was sind Digital Humanities?

A:

Digitale Geisteswissenschaften - Eine Disziplin zwischen der Informatik und der Geisteswissenschaft. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Digitalisierung, Analysen, Visualisierungen und Kuration von geisteswissenschaftlicher Daten

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Q:

Wahr oder falsch? Im Alltag oft verwendete Suchmaschinen, wie
Google, Bing oder DuckDuckGo durchsuchen alle frei verfügbaren Internetseiten und viele Fachdatenbanken nach akademischen
Informationen.

A:

falsch

Q:

Digitales Arbeiten: Nachteile

A:

Entfremdung im Miteinander: Durch physische Kontakte kann man sozial besser Vernetzen und der erste Austausch ist wesentlich leichter als über das “Digitale” 


Wenn man die Möglichkeit hat “alles” zu archivieren, dann archiviert man auch alles => Informationssuche wird überschwemmt 


Nicht jeder hat die digitalen Ressourcen um digital Arbeiten zu können

Q:

Faktoren, die die Ergebnisse einer Suchmaschine beeinflussen können

A:
  • Referenzdatenbanken passen das Suchergebnis an die Anfrage an

  • Algorithmen bestimmen die Anzeigereihenfolge

  • Kommerzielle Faktoren, Individuelle Faktoren, Bekanntheitsgrad, Verlinkungen spielen eine Rolle

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Stichwortsuche

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  • Stichwortsuche kann eine Suche in den Titelangaben der Quelle sein

  • Auch Freitext suche oder Suche über alle Felder

  • Stichwortsuche = Eine Suche mit einem Wort oder Wörtern im Suchfeld

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Selbstständige Literatur

A:
  • Druckwerke, gebunden in der Form eines Buchs (stellt auch physisch eine eigene Medieneinheit dar) 

  • Beispiele: Monografie, Sammelband, Diplomarbeiten/Dissertationen

Q:

Sachliche Sprache

A:
  • klarer, beschreibender Stil

  • keine eigenen Worte, Gefühle

  • Wertungen vermeiden

  • Keine Spannungswörter

  • keine Wörtliche Rede

  • Keine Metaphern etc.

Q:

Bibliothekskataloge

A:
  • Verzeichnis der in der Bibliothek vorhandenen Publikationen (Bücher, DVDs, Zeitschriften) und Sammelobjekten

  • Früher waren Bandkataloge und Zettelkataloge üblich

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Digitales Arbeiten Klausurvorbereitung Teil 1 WS 2020/21 

  • Bedarf feststellen 

Welchen Umfang soll die Recherche haben? 
Möchten Sie ein kurzes Referat halten und sich einen Überblick über ein bestimmtes Thema verschaffen? Dann genügt es in der Regel, wenn Sie den Bestand der Bibliothek vor Ort nutzen, um ausreichende Informationen zu finden. 
Bei der Vorbereitung einer Haus- oder Abschlussarbeit möchten Sie in der Regel alle Veröffentlichungen zu Ihrem Thema unabhängig von ihrem Standort einsehen, also eventuell auch Bücher oder Aufsätze aus Zeitschriften, die nicht vor Ort verfügbar sind. 

Welches Material wird benötigt? 

Benötigen Sie Bücher, Aufsätze aus Zeitschriften und Zeitungen, Internetquellen? 
Bedenken Sie: In keinem Bibliothekskatalog und keiner Datenbank finden Sie wirklich alle Veröffentlichungen zu einem Thema an einem Ort versammelt! Gegebenenfalls müssen Sie mehrere Datenbanken durchsuchen und Ihre Suche auch auf fremdsprachige Titel ausdehnen. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Suchtools Sie verwenden können, wenden Sie sich an das Bibliothekspersonal der ULB. 

 
Welchen Zeitraum soll die Recherche abdecken? 

Welchen Zeitraum wollen Sie in einer Untersuchung berücksichtigen? Ab wann könnte Literatur veröffentlicht worden sein, die für Sie relevant wäre? Bei der Wahl Ihrer Rechercheinstrumente sollten Sie die angegebene Berichtszeit berücksichtigen. Datenbanken bspw. enthalten oft genaue Angaben darüber aus welchem Zeitraum die verzeichnete Literatur stammt. Benötigen Sie aktuelle Literatur, dann beachten Sie die Angaben zur letzten Aktualisierung - elektronische Verzeichnisse sind in der Regel aktueller als gedruckte Ausgaben. Für tagesaktuelle Informationen kommen Zeitungsartikel und Websiten in Frage. 

  • Gattung wissenschaftlicher Literatur 

Monographien: Sie suchen eine gründliche Abhandlung zum Thema? Monographien sind selbständig herausgegebene Arbeit zu einer bestimmten Fragestellung eines Verfassers. 

-> Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr.  

Sammelband:  aus einzelnen Aufsätzen mehrerer Autoren bestehende, von einem oder mehreren Wissenschaftlern herausgegebene Publikation  

-Nachname, Vorname (Hrsg.): Titel. Untertitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr. 

Hochschulschrift: Mit dem Begriff Hochschulschriften werden Dissertationen und Habilitationen sowie Abschlussarbeiten (Diplom, Magister, Staatsexamen, Bachelor, Master) bezeichnet. Abschlussarbeiten werden für gewöhnlich nicht veröffentlicht. Sie gelten als Prüfungsunterlagen und werden meist nur in den Fachbereichen, selten in Bibliotheken gesammelt. 

Fachzeitschrift: Informationen über den aktuellen Forschungs- und Diskussionsstand findet man am besten in Fachzeitschriften, also einer Zeitschrift, in der Fragen eines bestimmten Fachgebietes abgehandelt werden. So werden bspw. in der Fachzeitschrift Transcultural. A Journal of Translation and Cultural Studies Aufsätze aus der Kultursoziologie rund um das Thema "Transkulturalität und Übersetzung" veröffentlicht. 

Besonders qualitativ hochwertig sind Zeitschriften mit einem Peer Review- Verfahren. Hier kann man erst veröffentlichen, wenn ein Gremium von Fachleuten derselben Disziplin (= Peers) den Aufsatz für gut befunden haben. 

Internetpublikationen Die Suche im Internet fängt in der Regel bei Google an. Doch Sie haben sich eventuell bereits darüber geärgert, dass eine Anfrage bei Google riesige Treffermengen liefert, die Sie nicht überschauen können. Außerdem sind Sie nicht immer sicher, wie relevant, zuverlässig oder seriös die gefundenen Treffer sind. Für Alltagsrecherchen nach bestimmten Fakten und zur Ideenfindung ist Google gut geeignet, für eine umfassende Recherche zu universitären Haus- oder Abschlussarbeiten dagegen nicht. Ein Grund dafür, dass die Suche mit allgemeinen Suchmaschinen nicht ausreichend ist, ist dass sie nicht alle Inhalte im Web erfassen können. 
Bspw. durchsuchen Suchmaschinen nicht die Inhalte von Spezialdatenbanken, die hinter Lizenzen für Sie „versteckt“ sind bis Sie Zugriff durch eine Universitätsbibliothek erhalten. 

Unterschied selbstständige vs. unselbstständige Publikation 

Aufsätze, die in Zeitschriften oder Büchern erscheinen, werden als unselbständige Literatur bezeichnet. Die unselbständige Literatur ist nur über die jeweilige Quelle, in der sie erschienen ist, recherchierbar. Suchen Sie also immer nach dem Buch oder der Zeitschrift, in dem der Aufsatz erschienen ist, nicht nach dem Verfasser oder dem Titel des Aufsatzes selbst. (Vgl. Sammelwerke) 
Um Aufsätze in Print und online zu finden nutzen Sie Datenbanken/Bibliografien. In Bibliothekskatalogen finden Sie anschließend heraus, ob die Zeitschriften/die Bücher, in der die Aufsätze erschienen sind, in der Bibliothek vorhanden sind. Viele Bibliothekskataloge bieten zudem mittlerweile die Möglichkeit, direkt nach Aufsätzen zu suchen, z.B. der Katalog der ULB Düsseldorf. 
Artikel aus Zeitungen bieten sich an, wenn Sie auf der Suche nach neuesten Informationen zum Tages- und Zeitgeschehen sind. Die Zeitungen bieten ihre eigenen Archive an (z.B. das Zeit Online-Archiv), Hochschulbibliotheken haben spezielle Datenbanken im Angebot, die Tageszeitungen auswerten, wie  Nexis und PressReader. 

Selbständige Literatur: Bücher, E-Books, Zeitschriften etc. 

Unselbstständige Literatur: Artikel, Aufsätze 

 
 

  • Bibliographieren und Zitieren/Literaturrecherche 

Wo suche ich? Für Ihre Recherche stehen Ihnen drei grundlegende Suchinstrumente zur Verfügung: Kataloge bzw. Suchportale von Bibliotheken, Literatur- oder Faktendatenbanken bzw. Bibliografien und das Internet. 

Systematisches und unsystematisches Bibliographieren: Systematisches Bibliographieren: allgemeine/spezielle Bibliografien, Aufsatzdatenbanken,Fachzeitschriften,Rezensionen. Versucht eine größere Vollständigkeit der erschienenen Literatur. Zu einem Thema hinzuzuziehen der großen Bibliographien zu erreichen. Besteht vor allem in der Konsultation einschlägiger Fachbiographien. 

unsystematisch: Mittels Schneeballverfahren, eher unbeliebt da man sich von der Literaturauswahl und der Gewissenhaft ihrer Vorarbeiter abhängig macht. Führt aber zielgerecht zu wichtiger Literatur. Man findet dadurch aber nicht die aktuellsten Arbeiten. 

 Wo: regionaler/überregionaler katalog 

                           wie:Autorensuche,Schlagwortsuche,Stichwortsuche 

                           Auswertung von Literaturverzeichnis:Lexika und Handbücher 

                           Internetsuche: themenseite,Suchmaschinen 

 

Bibliothekskataloge: Bestand einer Bibliothek (welche Bücher,ob vorhanden, in welchem Regal). Mit Hilfe eines Kataloges finden Sie heraus: 

-Welche Bücher Ihre Bibliothek zu einem bestimmten Thema besitzt 

-Ob ein bestimmtes Buch oder eine bestimmte Zeitschrift in der Bibliothek vorhanden ist 

-Wo das Buch oder die Zeitschrift in der Bibliothek zu finden ist und ob es ausleihbar ist 

Erschienen in Ihrem Fach: Bibliografie, Datenbank 
In Bibliografien ist verzeichnet, was überhaupt erschienen ist, unabhängig davon, wer es besitzt. Mittlerweile ist es üblich, elektronisch vorliegende Bibliografien einfach als Datenbank zu bezeichnen. Mit dem Begriff Bibliografie wird eher die gedruckte Variante verbunden. 
Folgende Punkte gibt es dabei zu beachten: 

-Welchen regionalen oder fachlichen Schwerpunkt hat die Bibliografie? 
Allgemeinbibliografien weisen Literatur aus allen Fachgebieten nach, können allerdings nach anderen Kriterien (z.B. Sprache, Erscheinungsland) auswählen. Zu den Allgemeinbibliografien zählen unter anderem Nationalbibliografien (z.B. die Deutsche Nationalbibliografie), die alle Publikationen eines Landes oder in einer Sprache verzeichnen. Fachbibliografien verzeichnen Literatur aus bestimmten Fachgebieten, z.B. Political Science Complete oder Sociological Abstracts. In beiden Datenbanken findet man viel Literatur zu transkulturellen Fragestellungen. 

-Was wird genau in der Bibliografie/Datenbank verzeichnet? 
Aufsätze und/oder Bücher oder andere Medien? Und wie aktuell ist die Literatur, die verzeichnet ist? 

-Handelt es sich um eine Volltextdatenbank oder eine rein bibliografische Datenbank? 
In Volltextdatenbanken können Sie häufig direkt auf den kompletten Text eines Artikels (PDF) zugreifen. 

Mittels einer Datenbank/Bibliografie erfahren Sie zwar, was es an Literatur zu einem Themengebiet gibt, aber in der Regel nicht, wie und wo Sie diese bekommen. Dabei hilft einem der in die  Datenbanken integrierte Link Resolver weiter. Die ULB Düsseldorf arbeitet mit dem Link Resolver SFX. 

Verbundkataloge: gemeinschaftlicher Katalog von mehreren bibliotheken. Werden Sie im Bestand Ihrer Bibliothek nicht fündig? In sog. Verbundkatalogen kann mit einer Suchanfrage gleichzeitig in den Katalogen aller Bibliotheken, die am Verbund beteiligt sind, gesucht werden. Ein relevanter Verbundkatalog für die Recherche in Bibliotheken in NRW ist der hbz-Verbundkatalog (hbz= Hochschulibliothekszentrum). Dort können Sie unter einer Oberfläche die Bestände der Hochschulbibliotheken Nordrhein-Westfalens und eines großen Teils der von Rheinland-Pfalz durchsuchen. Als Ergebnis erhalten Sie eine Übersicht aller Bibliotheken, die den gewünschten Titel im Bestand haben, mit genauem Standort- und Signaturhinweis und der Auskunft, ob eine Fernleihe möglich ist. 

Fachdatenbanken: elektronisch vorliegende Bibliographie als Datenbank zu bezeichnen, frei von Algorithmen. Wenn Sie zu einem Thema sehr erschöpfend oder besonders aktuelle Literatur suchen, ist die Recherche im Katalog der lokalen Bibliothek alleine oft nicht ausreichend. Dies liegt daran, dass Bibliothekskataloge nur in der Bibliothek vorhandene Medien verzeichnen. Außerdem weisen Kataloge nicht immer umfassend Artikel nach, sodass sich eine Recherche in Datenbanken empfiehlt. Definition Datenbanken: 
Der Begriff "Datenbank" steht im eigentlichen Sinne lediglich für die Form, in der ein Katalog, eine Bibliografie oder ein anderer Text zugänglich gemacht wurde: die Informationen liegen als elektronisch aufbereitete Daten vor. 

Datenbanken, die Literatur verzeichnen, sind also nichts anderes als elektronische Bibliografien. Die verbreitetsten Literaturdatenbanken sind kostenpflichtig und werden über Ihre Bibliothek lizenziert. Einige fachlich interessante Datenbanken sind aber auch frei im WWW verfügbar. Nur eine Recherche in einer Fachdatenbank ermöglicht Ihnen eine objektive Recherche. 

Was bieten bibliografische Datenbanken? 

-Datenbanken weisen umfassend Literatur zu einem bestimmten Fachgebiet nach, unabhängig vom Bestand einzelner Bibliotheken 

-Sie bieten umfassende Suchmöglichkeiten 

-Die Literatur ist in der Regel tief erschlossen, z. B. über Abstracts und Schlagwörter, die verlinkt sind und damit eine gute Grundlage für weitere thematische Recherchen bilden 

  • Außerdem verzeichnen viele Datenbanken Informationen darüber, wie oft ein Artikel zitiert wurde und in welchen Artikeln sich Verweise befinden 

-Schlagwörter sind normiert und in einem Thesaurus erfasst, d.h. in einer Art Schlagwortliste, die auf Ober-, Unter- und verwandte Begriffe hinweist 

-Viele Datenbanken ermöglichen über den Linkservice SFX den Zugriff auf elektronische Volltexte 

-Die meisten Datenbanken erlauben einen Export der Ergebnisse in Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi oder EndNote 

-Teilweise gibt es auch sogenannte Alerting-Dienste: Wenn Sie Ihr individuelles Suchprofil definiert haben, informiert die Datenbank Sie, sobald neue Einträge vorliegen, die zu Ihrem Profil passen. 

Für die Recherche sind folgende Arten von Datenbanken wichtig: 

-Bibliografische Datenbanken 
Bibliografische Datenbanken enthalten primär bibliografische Verweise auf Fachliteratur, also Verfasser, Titel, Zeitschrift, Jahrgang etc. Der Standort eines Mediums ist für sie nicht von Bedeutung. Daher verknüpfen Bibliotheken diese Datenbanken in der Regel mit einem sog. Link Resolver liefern. Dieses System überprüft dann für Sie die Verfügbarkeit in Ihrer Bibliothek. Mit einem Klick erfahren Sie, ob das gewünschte Buch oder der Aufsatz in Ihrer Bibliothek vorhanden und am Standort oder gerade ausgeliehen ist. 

-Volltextdatenbanken 
In Volltextdatenbanken sind komplette (Text-)Dokumente enthalten, in der Regel als PDFs. Viele Datenbanken sind eine Mischform aus bibliografischer und Volltextdatenbank, da sie zum einen die bibliografischen Angaben zu relevanter Literatur anzeigen, zum anderen auch Volltexte im Direktzugriff enthalten. 

-Current-Contents-Datenbanken werten die Inhaltsverzeichnisse von Fachzeitschriften aus. Diese Datenbanken sind besonders wegen ihrer hohen Aktualität für die Recherche interessant. 

-Faktendatenbanken enthalten gemessene oder beobachtete Daten. Dort recherchiert man, wenn man ein Faktum sucht, z.B. einen Firmennamen, eine chemische Formel oder Statistiken. Diese sind einfach zu händeln, bspw. die Datenbank Statista. 

Jede Datenbank hat eine ihre eigene Ausrichtung, d.h. einen thematischen Schwerpunkt, zu dem Inhalte gesammelt werden. Beachten Sie dies bei Ihrer Recherche! Auf der Webseite der Datenbank finden Sie immer eine Beschreibung der Quellen, aus denen die Suchergebnisse gesammelt werden, z. B. eine Auflistung der Fachzeitschriften die in der Datenbank verzeichnet sind. Das gibt Ihnen einen Überblick darüber, welche Art von Literatur Sie erwartet. In den folgenden Kapiteln stellen wir Ihnen einige relevante akademische Fachdatenbanken vor. Achten Sie auf die Suchergebnisse: Fällt Ihnen auf, dass diese sich unterscheiden? Es kann aber auch vorkommen, dass sich Suchergebnisse überschneiden: In diesem Fall wird z. B. eine Fachzeitschrift von mehreren Fachdatenbanken verzeichnet. Sie sehen: Eine umfangreiche Suche erfordert von Ihnen, dass Sie sich nicht auf eine Suchmaschine versteifen. Ansonsten verlieren Sie wertvolle Informationen. 

Grundregeln 

1. Jede Datenbank ist anders 
Informieren Sie sich über Inhalt, Berichtszeitraum (z.B. zwischen 1990 und 2006 erschienene Literatur) und Aktualität (z.B. wöchentliche Aktualisierung) in den Hilfetexten der Datenbank. Auch die Suchsprache, die Ergebnisanzeige, die Filtermöglichkeiten und der Export von Daten in Literaturverwaltungsprogramme sind von Datenbank zu Datenbank unterschiedlich. 

2. In bibliographischen Datenbanken nachgewiesene Literatur ist häufig nicht unmittelbar verfügbar 
Nachweise in bibliografischen Datenbanken sind standortunabhängig. Sofern Sie keinen Link zu einem Volltext finden können oder eine Verfügbarkeitsrecherche im lokalen Katalog angeboten wird (Linkresolver), muss sich eine zweite Recherche im Katalog Ihrer Bibliothek vor Ort anschließen. 

3. Beachten Sie die Hilfetexte der Datenbanken 
Finden Sie heraus, wie Sie die Datenbank effektiv durchsuchen können! In den Hilfetexten zur Datenbank finden Sie immer eine Anleitung dazu, wie sie Ihre Suchanfragen formulieren und verknüpfen können (Trunkierung, Boolesche Operatoren, Phrasensuche) und welche Sucheinstiege Sie verwenden können. Einige Datenbankanbieter bieten zusätzlich Video-Tutorials an. Außerdem können Sie sich mit Problemen und Fragen bei der Recherche an das Bibliothekspersonal der ULB Düsseldorf wenden. 

Internetrecherchen: nicht vollständig reproduzierbar, dynamische Inhalte, abhängig von Hardware und Software .Man hat die gesuchten Informationen sofort zur Hand, doch die tatsächliche Qualität der Suchergebnisse lässt sich nur schwer einschätzen. 
(Wie auch bei der Suche in Katalogen und Datenbanken, benötigt man die richtigen Suchbegriffe und eine gute Suchstrategie, um wirklich relevante Informationen zu finden. Google Hacks können dabei helfen und werden im Kapitel 2.3 näher erläutert.) Zitate aus Internetquellen 
Generell gilt auch bei Angaben aus Internetquellen, dass diese so genau sein müssen, damit der Leser die Quelle finden kann. Beispiel: 
->Name,Vorname,Titel,Datum von Veröffentlichung,URL,Datum des letzten Aufrufs  

Stichwort: Begriffe die im Titel oder Untertitel eines Dokumentes vorkommen .Als Stichwörter (keywords) werden diejenigen Begriffe bezeichnet, die im Titel oder Untertitel eines Dokuments vorkommen. Die Titel von Dokumenten lassen jedoch in manchen Fällen kaum auf deren Inhalt schließen. So befasst sich das Buch „Wanderer zwischen den Welten“ mit dem Thema der Mehrsprachigkeit - der Titel sagt jedoch über diesen Inhalt auf den ersten Blick zunächst nichts aus. 

Schlagwort: Begriffe die Fachwissenschaftler vergeben worden sind, Inhaltserschließung. Schlagwörter (Deskriptoren, subject headingsdescriptors) sind bei der Inhaltserschließung von Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern der Bibliothek oder der Provider von Datenbanken vergebene Begriffe, die den Inhalt einer Publikation beschreiben. Diese Begriffe werden standardisierten Listen wie bspw. einem Thesaurus entnommen. Der Titel „Wanderer zwischen den Welten“ wäre also über eine Schlagwortsuche mit dem Suchbegriff „Mehrsprachigkeit“ durchaus zu ermitteln - nicht jedoch über eine Stichwortsuche. 

Überlegen Sie, welche Suchmöglichkeit für Sie passt: Eine Suche mit Stichwörtern ergibt sehr viele Treffer, darunter aber auch viel Ballast. Eine Suche mit Schlagwörtern oder Deskriptoren ist enger am Thema, kann aber vielleicht zu wenige Resultate bringen. 

Boolesche Verknüpfungen:  

AND = Treffermenge enthält nur Treffer die alle Suchbegriffe enthalten. 
OR    = Treffermenge enthält Treffer die einen oder beide Suchbegriffe enthalten. 
NOT = Treffermenge enthält nur Treffer ohne den ausgeschlossenen Suchbegriff. 

Wildcards: Trunkieren, Joker 

Trunkieren: Zur Ausweitung der Suchanfrage können Sie einen Suchbegriff auch trunkieren (vom engl. truncation = Kürzung). Dazu fügen Sie am Anfang (Linkstrunkrierung), in der Mitte oder am Ende (Rechtstrunkierung) des Suchbegriffs Symbole ein, die als Platzhalter fungieren, um verschiedene Formen eines Suchwortes (z.B. Pluralformen, unterschiedliche Endungen) zu ermitteln. Häufig verwendete Zeichen sind *  und ?Üblicherweise ersetzt? einen einzelnen Buchstaben, während mit dem * ganze Silben abgedeckt werden können. 
Beispiel: 
Rechtstrunkierung: türk* findet Türkei, türkisch, türkischsprachig, etc. 
Linkstrunkierung: *sprachigkeit findet Mehrsprachigkeit, Vielsprachigkeit etc. 
Trunkierung in der Mitte: M*er findet Maier, Meyer, Mayer, Meier etc. 

Die Trunkierung ist ebenso hilfreich, wenn man die genaue Schreibweise eines Begriffes nicht kennt oder verschiedene Schreibweisen existieren. 
Beispiel: 
 St?ngel findet sowohl Stängel als auch Stengel 
Bibliogra?ie findet Bibliographie und Bibliografie 

Bedenken Sie, dass Sie über Trunkierung eventuell auch Treffer aus verschiedenen Sachgebieten erhalten. 
Beispiel: 
Sozial* findet Sozialwissenschaft, Sozialamt, Sozialität, Sozialfilm, Sozialpädagogik etc. 
Sie sollte also nur angewendet werden, wenn Sie Ihre Trefferzahl erhöhen möchten, nicht, wenn Sie ohnehin schon zu viele Ergebnisse haben. 

Selbständig erschienene Literatur 
Eine vollständige Quellenangabe zu selbständig erschienener Literatur umfasst folgende Angaben: 

Name und Vorname von Autor bzw. Herausgeber, Titel, Ausgabe bzw. Bandangabe, Erscheinungsort, Verlag, Erscheinungsjahr, Reihenbezeichnung 

Unselbständig erschienene Literatur 
Eine vollständige Quellenangabe zu unselbständig erschienener Literatur umfasst folgende Angaben:  

Name und Vorname des Autors / der Autorin, Aufsatz- bzw. Beitragstitel, In: Angaben zur Quelle, d.h. des selbständig erschienen Werks, in dem der Artikel oder Beitrag enthalten ist, Seitenangaben 

  • Quellen/ Material 

-Literatur ist ja auch eine Quelle. Aber nicht jede Quelle ist Literatur 

- „Quellen nennen wir alle Texte, Gegenstände oder Tatsachen, aus denen Kenntnis der Vergangenheit gewonnen werden kann.“  

-„Wissenschaftliche Literatur dient in direkter oder indirekter Weise der Interpretation von Quellen, sie baut auf diese auf.“ 

  • Lesetechniken 

Im Text orientieren: Es gibt drei Phasen der Textarbeit->Lesevorbereitung->Leseprozess->Lesenachbereitung. Fragen festlegen/formulieren. Material bereitlegen. Überblick verschaffen/Texte erkunden: Klappentext, Inhaltsverzeichnis, Vorwort/Nachwort, Literaturverzeichnis, Stichwortregister, Autoren und Thema wahrnehmen. 

Überfliegen: Querlesen: Diagonal von oben nach unten, Suche nach auffälligen Begriffen, Namen oder Daten, Keine ganzen Sätze lesen, Alternative: Schlangenlinie. 

Absatz-lesen: Erster (manchmal auch noch zweiter) Satz eines Absatzes wird gelesen. Bei längeren Absätzen auch der letzte Satz. Bei den meisten Texten für schnelle Erschließung des Inhaltes sinnvoll. 

Schreibendes Lesen:  Das sinnvolle Lesen ist immer bereits mit dem schreiben verbunden 

Exzerpte:  Wiedergabe der Textstrukturmit wörtlichen Zitaten und Referenzen. 

Leseprotokoll: Festhalten von Gedanken und Verknüpfungen während des Lesens 

Lesebild: Inhaltserfassung + Assoziationen 

  • Wissenschaftliches Schreiben 

Merkmale von Wissenschaftlichkeit: Eine Wissenschaftliche Arbeit nimmt immer Bezug auf die Arbeit anderer Wissenschaftler. Quantität: Mache deinen Gesprächsbeitrag so informativ wie nötig aber auch nicht informativer als nötig. Ein wesentliches Merkmal ist eben die Objektivierung sowohl von Methoden und Ergebnissen. Das bedeutet auch Informationsbeschaffung muss reproduzierbar sein (bei online suche nicht zu gewährleisten) 

Strukturierte Darstellung: geordnete Präsentation von Ideen. Geschmeidigen Ausdruck. Ökonomische Ausdrucksweise. Präzision und Klarheit in der Wortwahl. 

Forschungsfrage: Ziel ist die Forschung, welche präzise zusammengefasst und eingegrenzt ist. Untersuchungsaspekte. NICHT: Ja/Nein Fragen, Unbekannte Begriffe, Vage Formulierungen, Mehrere Fragen hintereinander. 

Belege: Qualität: Behaupte nichts von dessen Wahrheit du nicht überzeugt bist und du keine Beweise hast. Sei relevant 

Sachliche Sprache: Vermeide Unklarheiten im Ausdruck. Vermeide Mehrdeutigkeiten, Weitschweifigkeit, Ungeordnetheit. 

Grundlagen Wissenschaftliches Arbeiten

Diese Zusammenfassung wurde von Kommilitonen erstellt

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