Regional- Und Stadtökonomik an der Universität Der Bundeswehr München | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Regional- und Stadtökonomik an der Universität der Bundeswehr München

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Standortwahl von Unternehmen –
klassischer Ansatz

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- wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Regionen ist maßgeblich
von der Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren abhängig


-Wohlstand der Regionen resultiert aus der Entlohnung dieser
Faktoren


- Den Unternehmen kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu

Unternehmen attrahieren Kapital
Unternehmen stellen Beschäftigte ein
Unternehmen entlohnen die Produktionsfaktoren


-Für eine Region ist somit die Attraktivität als Unternehmensstandort von immenser Bedeutung 

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Veränderung der Faktorpreise

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Aufgabe der Annahme gleicher Faktorpreise


- Standort K* stellt in der Folge den im Weber‘schen Sinn optimalen Standort dar --> minimale Transportkosten
- Faktorpreise regional sehr unterschiedlich --> Standortwechsel unter Einbezug der untersch. Lohnniveaus sinnvoll


- deshalb Einführung Isodapane


- Alle Punkte auf einer Isodapane weisen gegenüber dem Optimum K* die gleichen zusätzlichen Transportkosten aus. 


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Interregionales Gleichgewicht

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- Standortwahl in Abhängigkeit von Faktorpreisen und Transportkosten

- Standort Q weist im Vergleich zu K* zusätzliche Transportkosten i.H.v. 10€ je Produktion und Verkauf pro Einheit Gut 3

- falls Faktorpreise bei Q genau 10€ weniger sind ist der Unternehmer indifferent ggü Standortwechsel (Transportkosten und Faktorpreise sind im GG)

- Standortwechsel lohnt sich, wenn Faktorpreise um mehr als 10€ je Einheit von Gut 3 sinken


--> das interregionale GG von zusätzlichen Transportkosten und niedrigeren Faktorpreisen kann anhand Isodapanen errechnet werden


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Erweiterungen des Modells

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-  Erschließung neuer Märkte, Wechseln von Lieferanten

- daraus kann dynamischer Prozess entstehen z.B. Lieferantenwechsel

- Einbeziehung Transaktionskosten, sind einmalige Kosten die auf bestimmten Zeitraum umgerechnet werden muss (z.B. Umzugskosten, Einstellung neuer Mitarbeiter)


 

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Kritik am Modell


Location-Production Triangle von Weber

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Komplexität
- reale Verflechtung der Unternehmen ist komplexer als dargestellt.

- eine Erweiterung auf n Zulieferer und k Kunden möglich.
- korrekte Ermittlung der Transportkosten aufwendiger 

Moderne Routenplanung, Logistikkonzepte müssen  und mögliche Bepreisung der Infrastruktur 


Sektorale Struktur der Region
-  andere Maßstäbe für Produktionsstätten immaterieller Produkte 

- entweder große Unabhängigkeit der Produktionsstätte vom Kunden (Stromerzeugung) oder eine große Nähe erfordern (personengebundene Dienstleistungen)


Einbeziehung der Politik

- Bepreisung Infrastruktur nimmt Einfluss auf Transportkosten und Standortwahl

- Faktorpreise sinken bei Subventionierung

- Standortpolitik für Unternehmen (people follow jobs) wirkt sich positiv auf Beschäftigte aus

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Fazit

Location-Production Triangle von Weber

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Fazit
Ähnlich Ricardos Modell der komparativen Kosten, ist die auf Weber geründete Standorttheorie (1909) aus heutiger Sicht unterkomplex.


-  Grundaussage bleibt bestehen und ist bis heute Bestandteil deutlich komplexerer Modelle.

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Standortwahl wissensbasierter
Unternehmen – Richard Floridas
Konzept der Creative Class

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- nun jobs follow people --> umgekehrt zum traditionellen Ansatz

- kreative Klasse - Hochkreativer Kern (Kunst, Musik, Design, Ingenieure, Naturwissenschaftler)

- herkömmliche Klasse- Arbeiterklasse, Dienstleistung (Landwirtschaft, Büros)


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Eigenschaften der Creative Class

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- definieren sich über Leistung

- suchen Herausforderung in allen Lebensbereichen

- technologisch auf dem neusten Stand

- legen Wert auf Offenheit, Toleranz..

- legen wert auf qualitativ hochwertige Freizeitaktivitäten

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Standortfaktor Creative Class

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USA

- Creative Class ungleich zwischen den Regionen verteilt
- Regionen mit einem hohen Anteil an der Creative Class haben sich überdurchschnittlich entwickelt haben

- Unternehmen und Arbeitsplätze folgen der Creative Class 


Standortpolitik der Städte müsste sich an den Bedürfnissen der Creative Class orientieren
- 4Ts führen zur Ansiedlung der Creative Class und nachfolgend zu Wirtschaftswachstum


Talent (Förderung der institutionellen Bildung)
Toleranz (möglichst große Offenheit gegenüber Minderheiten)
Technology (Förderung einer Innovationskultur) z.B. Stuttgart, München
Territory Assets (Förderung weicher Standortfaktoren)


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TESTE DEIN WISSEN

Kritik

Standortfaktor Creative Class

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TESTE DEIN WISSEN

- Definition und Messung der Creative Class schwierig
- Bedeutung der Creative Class für die Region wird in der Regel über den regionalen Kreativitätsindex ermittelt. 

- Faktoren sind in der Regionalpolitik aber schon bekannt mit Ausnahme der Toleranz (Talent, Technologie, Territory Assets).

- Theorie suggeriert, dass Städte oder Regionen die Creative Class durch bestimmte Maßnahmen anziehen können 

 -> nicht planbar  (eine Kneipenszene entsteht wie technologische Cluster bottom-up und ist nicht politisch getrieben)

-  bestehende Trends können seitens der Politik verstärkt werden z.B. Leipzig

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System zentraler Orte


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- der Prozess mündet in einem hierarchischem System von Walter Christaller als System der zentralen Orte

- je größer die untere Grenze der Reichweite eines Gutes, desto höher die Zentralität des Produktionsstandortes

- A produziert Gut 1

- B produziert Gut 1,3

- C produziert Gut 1,2,3

- ein übergeordnetes Gebiet ist dreimal so groß wie das direkt untergeordnete Gebiet

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Motivation - Stadtökonomik

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TESTE DEIN WISSEN

- Jede Woche „entsteht“ eine Stadt in der Größenordnung von
München, jeden Tag wachsen die Städte weltweit um mehr als
190.000 Einwohner.


- meisten Städte:  Herausforderungen des
kontinuierlichen Wachstums (Versorgung, Verkehr,
Verschmutzung, Kriminalität), 

- einige europäische Städte kämpfen mit
den Folgen abnehmender Einwohnerzahlen (shrinking cities).

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  • 264 Studierende
  • 21 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Regional- und Stadtökonomik Kurs an der Universität der Bundeswehr München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Standortwahl von Unternehmen –
klassischer Ansatz

A:
- wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Regionen ist maßgeblich
von der Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren abhängig


-Wohlstand der Regionen resultiert aus der Entlohnung dieser
Faktoren


- Den Unternehmen kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu

Unternehmen attrahieren Kapital
Unternehmen stellen Beschäftigte ein
Unternehmen entlohnen die Produktionsfaktoren


-Für eine Region ist somit die Attraktivität als Unternehmensstandort von immenser Bedeutung 

Q:

Veränderung der Faktorpreise

A:

Aufgabe der Annahme gleicher Faktorpreise


- Standort K* stellt in der Folge den im Weber‘schen Sinn optimalen Standort dar --> minimale Transportkosten
- Faktorpreise regional sehr unterschiedlich --> Standortwechsel unter Einbezug der untersch. Lohnniveaus sinnvoll


- deshalb Einführung Isodapane


- Alle Punkte auf einer Isodapane weisen gegenüber dem Optimum K* die gleichen zusätzlichen Transportkosten aus. 


Q:

Interregionales Gleichgewicht

A:

- Standortwahl in Abhängigkeit von Faktorpreisen und Transportkosten

- Standort Q weist im Vergleich zu K* zusätzliche Transportkosten i.H.v. 10€ je Produktion und Verkauf pro Einheit Gut 3

- falls Faktorpreise bei Q genau 10€ weniger sind ist der Unternehmer indifferent ggü Standortwechsel (Transportkosten und Faktorpreise sind im GG)

- Standortwechsel lohnt sich, wenn Faktorpreise um mehr als 10€ je Einheit von Gut 3 sinken


--> das interregionale GG von zusätzlichen Transportkosten und niedrigeren Faktorpreisen kann anhand Isodapanen errechnet werden


Q:

Erweiterungen des Modells

A:

-  Erschließung neuer Märkte, Wechseln von Lieferanten

- daraus kann dynamischer Prozess entstehen z.B. Lieferantenwechsel

- Einbeziehung Transaktionskosten, sind einmalige Kosten die auf bestimmten Zeitraum umgerechnet werden muss (z.B. Umzugskosten, Einstellung neuer Mitarbeiter)


 

Q:

Kritik am Modell


Location-Production Triangle von Weber

A:

Komplexität
- reale Verflechtung der Unternehmen ist komplexer als dargestellt.

- eine Erweiterung auf n Zulieferer und k Kunden möglich.
- korrekte Ermittlung der Transportkosten aufwendiger 

Moderne Routenplanung, Logistikkonzepte müssen  und mögliche Bepreisung der Infrastruktur 


Sektorale Struktur der Region
-  andere Maßstäbe für Produktionsstätten immaterieller Produkte 

- entweder große Unabhängigkeit der Produktionsstätte vom Kunden (Stromerzeugung) oder eine große Nähe erfordern (personengebundene Dienstleistungen)


Einbeziehung der Politik

- Bepreisung Infrastruktur nimmt Einfluss auf Transportkosten und Standortwahl

- Faktorpreise sinken bei Subventionierung

- Standortpolitik für Unternehmen (people follow jobs) wirkt sich positiv auf Beschäftigte aus

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Q:

Fazit

Location-Production Triangle von Weber

A:

Fazit
Ähnlich Ricardos Modell der komparativen Kosten, ist die auf Weber geründete Standorttheorie (1909) aus heutiger Sicht unterkomplex.


-  Grundaussage bleibt bestehen und ist bis heute Bestandteil deutlich komplexerer Modelle.

Q:

Standortwahl wissensbasierter
Unternehmen – Richard Floridas
Konzept der Creative Class

A:

- nun jobs follow people --> umgekehrt zum traditionellen Ansatz

- kreative Klasse - Hochkreativer Kern (Kunst, Musik, Design, Ingenieure, Naturwissenschaftler)

- herkömmliche Klasse- Arbeiterklasse, Dienstleistung (Landwirtschaft, Büros)


Q:

Eigenschaften der Creative Class

A:

- definieren sich über Leistung

- suchen Herausforderung in allen Lebensbereichen

- technologisch auf dem neusten Stand

- legen Wert auf Offenheit, Toleranz..

- legen wert auf qualitativ hochwertige Freizeitaktivitäten

Q:

Standortfaktor Creative Class

A:

USA

- Creative Class ungleich zwischen den Regionen verteilt
- Regionen mit einem hohen Anteil an der Creative Class haben sich überdurchschnittlich entwickelt haben

- Unternehmen und Arbeitsplätze folgen der Creative Class 


Standortpolitik der Städte müsste sich an den Bedürfnissen der Creative Class orientieren
- 4Ts führen zur Ansiedlung der Creative Class und nachfolgend zu Wirtschaftswachstum


Talent (Förderung der institutionellen Bildung)
Toleranz (möglichst große Offenheit gegenüber Minderheiten)
Technology (Förderung einer Innovationskultur) z.B. Stuttgart, München
Territory Assets (Förderung weicher Standortfaktoren)


Q:

Kritik

Standortfaktor Creative Class

A:

- Definition und Messung der Creative Class schwierig
- Bedeutung der Creative Class für die Region wird in der Regel über den regionalen Kreativitätsindex ermittelt. 

- Faktoren sind in der Regionalpolitik aber schon bekannt mit Ausnahme der Toleranz (Talent, Technologie, Territory Assets).

- Theorie suggeriert, dass Städte oder Regionen die Creative Class durch bestimmte Maßnahmen anziehen können 

 -> nicht planbar  (eine Kneipenszene entsteht wie technologische Cluster bottom-up und ist nicht politisch getrieben)

-  bestehende Trends können seitens der Politik verstärkt werden z.B. Leipzig

Q:

System zentraler Orte


A:

- der Prozess mündet in einem hierarchischem System von Walter Christaller als System der zentralen Orte

- je größer die untere Grenze der Reichweite eines Gutes, desto höher die Zentralität des Produktionsstandortes

- A produziert Gut 1

- B produziert Gut 1,3

- C produziert Gut 1,2,3

- ein übergeordnetes Gebiet ist dreimal so groß wie das direkt untergeordnete Gebiet

Q:

Motivation - Stadtökonomik

A:

- Jede Woche „entsteht“ eine Stadt in der Größenordnung von
München, jeden Tag wachsen die Städte weltweit um mehr als
190.000 Einwohner.


- meisten Städte:  Herausforderungen des
kontinuierlichen Wachstums (Versorgung, Verkehr,
Verschmutzung, Kriminalität), 

- einige europäische Städte kämpfen mit
den Folgen abnehmender Einwohnerzahlen (shrinking cities).

Regional- und Stadtökonomik

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