4.3. Affektive Störungen an der Universität Bremen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für 4.3. Affektive Störungen an der Universität Bremen

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Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
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• Fluoxetin, Fluvoxamin (Fevarin), Paroxetin (Seroxat) oder Sertralin (Zolo)

• keine wesentlichen anticholinergen Effekte

• Nebenwirkungen und Kontraindikationen z.B. sexuelle Funktionsstörung

• Bei Depressionen im Rahmen biopolarer Verläufe, Wahrscheinlichkeit niedrige manische
Phasen zu provozieren

• Therapie teurer als mit TZA
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Manisches Syndrom 
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Periodik: positiv (Polung)

• Gehobene (oft auch nur gereizte) Stimmung

• gesteigerten (im Falle der regelrechten Manie unproduktiven) Antrieb

• Ideenflucht

• Selbstüberschätzung mit unangepasstem Sozialverhalten und oft ruinösen finanziellen Unternehmungen

Körperlich: Betroffene fühlen sich auf körperlicher Ebene äußerst wohl, 
benötigen wenig Schlaf, verringerter Appetit

• in schweren Einzelfällen: Wahnsymptome und Halluzinationen („psychotische“ Symptome)

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Lichttherapie - Depression
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• gute Wirkung bei saisonal abhängiger Depression (besonders wenn Durchführung am Morgen)

• Nebenwirkungen sind gering (jedoch Gefahr einer Netzhautschädigung bei gleichzeitiger Einnahme u.a. TZA - Antidepressiva)

• Uneinigkeit über Wirkmechanismen
   
- > Unterdrückung der vornehmlich bei Dunkelheit stattfindenden Produktion des Epiphysenhormons Melatonin
- > Neueinstellung der durch die kurzen Wintertage aus dem Takt geratenen Zeitgeber
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Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer)
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• Moclobemid (z.B. Aurorix)

• keine wesentlichen anticholinergen Effekte

• Behandlung möglicherweise noch besser verträglich als mit SSRI o Therapie teurer als mit TZA


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Therapeutischer Schlafentzug - Auswirkungen 
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• bei Schlaf bilden sich depressiogene Substanzen, bei Entzug nicht

• Aktivierung des cholinergen Systems; es entsteht ein Ungleichgewicht des noradrenergen Systems (REM-Phasen)

• Wachzustand werden euphorisierende Substanzen ausgeschüttet, durch Entzug dauert die Bildung länger
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Depressive Episode 
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• unipolar

• oft: episodenhafte Verläufe -> aus dem Normalbefinden heraus rasch depressive Verstimmung, welche sich nach einiger Zeit (ø ca. 6 Monate) – weitgehend oder vollständig zurückbildet
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Wie unterscheiden sich die Verläufe der primären Formen?
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• Unterscheidung bei primären Formen (häufiger) zwischen:
-> anhaltenden (etwa die Dysthymie) und 
-> episodenhaften Verläufen

Dabei ist zwischen einmaligen depressiven Episoden, rezidivierender depressiver Störung sowie bipolaren Formen (mit depressiven und manischen, sehr selten ausschließlich manischen Phasen) zu unterscheiden.
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Wann treten Depressive Syndrome auf? (Ursachen)
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Primäre Depressionen: keine bekannte Ursache
-treten häufiger als sekundäre Depressionen auf

Sekundäre Depressionen: Hirnorganische Krankheiten (Folge von Medikamenteneinnahme oder hormonelle Veränderungen (z.B. . Hyperthyreose = Schilddrüsenunterfunktion, Postmenipause, Während der Schwangerschaft und nach der Geburt))


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Bipolare Störung 
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• manisch-depressiv

• zwischen depressiven Phasen treten manische Phasen auf


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Dysthymia oder dysthyme Störung
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• Intensitätsschwankungen können über Jahre oder Jahrzehnte anhalten


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Affektive Störungen mit intermittierenden Episoden
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• erstrecken sich oft über Jahrzehnte

• Betroffenen zwischen den Episoden meist wenig auffällig und – anders als bei der Schizophrenie – Residualzustände mit bleibenden Persönlichkeitsschäden eher selten zu beobachten sind
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Wann treten manische Syndrome auf? (Ursachen)
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Primäre Manien
- Verlaufen in der Regel episodenhaft; 
- nicht selten sind depressive Episoden vorausgegangen oder folgen
- treten häufiger als sekundäre Manien auf

Sekundäre Manien
- organische Ursachen z.B. Konsum bestimmter Rauschdrogen (speziell: Amphetamin oder Kokain).    
- hirnorganische Erkrankungen
- Störungen im Hormonhaushalt (z.B. Hyperthyreose)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen 4.3. Affektive Störungen Kurs an der Universität Bremen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
A:
• Fluoxetin, Fluvoxamin (Fevarin), Paroxetin (Seroxat) oder Sertralin (Zolo)

• keine wesentlichen anticholinergen Effekte

• Nebenwirkungen und Kontraindikationen z.B. sexuelle Funktionsstörung

• Bei Depressionen im Rahmen biopolarer Verläufe, Wahrscheinlichkeit niedrige manische
Phasen zu provozieren

• Therapie teurer als mit TZA
Q:
Manisches Syndrom 
A:
Periodik: positiv (Polung)

• Gehobene (oft auch nur gereizte) Stimmung

• gesteigerten (im Falle der regelrechten Manie unproduktiven) Antrieb

• Ideenflucht

• Selbstüberschätzung mit unangepasstem Sozialverhalten und oft ruinösen finanziellen Unternehmungen

Körperlich: Betroffene fühlen sich auf körperlicher Ebene äußerst wohl, 
benötigen wenig Schlaf, verringerter Appetit

• in schweren Einzelfällen: Wahnsymptome und Halluzinationen („psychotische“ Symptome)

Q:
Lichttherapie - Depression
A:
• gute Wirkung bei saisonal abhängiger Depression (besonders wenn Durchführung am Morgen)

• Nebenwirkungen sind gering (jedoch Gefahr einer Netzhautschädigung bei gleichzeitiger Einnahme u.a. TZA - Antidepressiva)

• Uneinigkeit über Wirkmechanismen
   
- > Unterdrückung der vornehmlich bei Dunkelheit stattfindenden Produktion des Epiphysenhormons Melatonin
- > Neueinstellung der durch die kurzen Wintertage aus dem Takt geratenen Zeitgeber
Q:
Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer)
A:
• Moclobemid (z.B. Aurorix)

• keine wesentlichen anticholinergen Effekte

• Behandlung möglicherweise noch besser verträglich als mit SSRI o Therapie teurer als mit TZA


Q:
Therapeutischer Schlafentzug - Auswirkungen 
A:
• bei Schlaf bilden sich depressiogene Substanzen, bei Entzug nicht

• Aktivierung des cholinergen Systems; es entsteht ein Ungleichgewicht des noradrenergen Systems (REM-Phasen)

• Wachzustand werden euphorisierende Substanzen ausgeschüttet, durch Entzug dauert die Bildung länger
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Q:
Depressive Episode 
A:
• unipolar

• oft: episodenhafte Verläufe -> aus dem Normalbefinden heraus rasch depressive Verstimmung, welche sich nach einiger Zeit (ø ca. 6 Monate) – weitgehend oder vollständig zurückbildet
Q:
Wie unterscheiden sich die Verläufe der primären Formen?
A:
• Unterscheidung bei primären Formen (häufiger) zwischen:
-> anhaltenden (etwa die Dysthymie) und 
-> episodenhaften Verläufen

Dabei ist zwischen einmaligen depressiven Episoden, rezidivierender depressiver Störung sowie bipolaren Formen (mit depressiven und manischen, sehr selten ausschließlich manischen Phasen) zu unterscheiden.
Q:
Wann treten Depressive Syndrome auf? (Ursachen)
A:
Primäre Depressionen: keine bekannte Ursache
-treten häufiger als sekundäre Depressionen auf

Sekundäre Depressionen: Hirnorganische Krankheiten (Folge von Medikamenteneinnahme oder hormonelle Veränderungen (z.B. . Hyperthyreose = Schilddrüsenunterfunktion, Postmenipause, Während der Schwangerschaft und nach der Geburt))


Q:
Bipolare Störung 
A:
• manisch-depressiv

• zwischen depressiven Phasen treten manische Phasen auf


Q:
Dysthymia oder dysthyme Störung
A:
• Intensitätsschwankungen können über Jahre oder Jahrzehnte anhalten


Q:
Affektive Störungen mit intermittierenden Episoden
A:
• erstrecken sich oft über Jahrzehnte

• Betroffenen zwischen den Episoden meist wenig auffällig und – anders als bei der Schizophrenie – Residualzustände mit bleibenden Persönlichkeitsschäden eher selten zu beobachten sind
Q:
Wann treten manische Syndrome auf? (Ursachen)
A:
Primäre Manien
- Verlaufen in der Regel episodenhaft; 
- nicht selten sind depressive Episoden vorausgegangen oder folgen
- treten häufiger als sekundäre Manien auf

Sekundäre Manien
- organische Ursachen z.B. Konsum bestimmter Rauschdrogen (speziell: Amphetamin oder Kokain).    
- hirnorganische Erkrankungen
- Störungen im Hormonhaushalt (z.B. Hyperthyreose)
4.3. Affektive Störungen

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