4.2. Biologische Grundlagen - Schizophrenie an der Universität Bremen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Familiäre Häufung der Störung

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• Kinder schizophrener Eltern entwickeln ebenfalls eine Schizophrenie

• Klare Befunde zur Vererbung liegen vor
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Elektrokramptherapie (EKT)
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• Seltene Anwendung in Deutschland

• In Narkose und unter Muskelspannung, wird elektrisch ein Krampfanfall ausgelöst, oft mehrfach im Abstand von einigen Tagen, die nichtdominante Hemisphäre wird gereizt

• Nebenwirkungen:
- Kurzfristige Desorientierung
- retrograde Amnesie
- Kopfschmerzen

• Wirksam bei produktiven Schizophrenieformen (Positivsymptomatiken)

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Hypofrontalitätshypothese?
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• Grundlage der Negativsymptomatik

• Minderaktivität der des präfrontalen Kortex

• Verminderte Dopaminaktivität.
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Serotoninhypothese?
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• Eine Überaktivität des serotonergen Systems wird ebenfalls als Grundlage schizophrener Symptomatik angenommen

• Häufige Hypothese: bei der Schizophrenie handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung (auf Autoimmunbasis)
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Welche Unterformen gibt es?
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Paranoide Schizophrenie (Wahnvorstellungen, akustische Halluzinationen),
Hebephrene Schizophrenie (Hebephrenie: Störung des Affektes mit unpassendem, läppischem Verhalten und Äußerungen)
Katatone Schizophrenie (Syndrom aus motorischen und psychischen Symptomen)


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Pharmakotherapie - Unterscheidung Neuroleptika 
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• Biologische Therapie der Positiv- als auch Negativsymptomatik mit Neuroleptika (Antipsychotika)

• Unterscheidung zwischen „klassische“ (erste Generation) und „atypische“ (zweite Generation) Neuroleptika

Klassische Neuroleptika
- blockieren hauptsächlich D2-Rezeptoren
- häufig extrapyramidal-motorische Nebenwirkungen: • Krämpfe im Schlundbereich
• Parkinson- Symptomatik
• Akathisie (extreme motorische Unruhe)
• Spätdyskinesien

Atypische Neuroleptika
- seltener motorische Nebenwirkungen, werden besser Vertragen; 
- mögliche Nebenwirkungen: 
• Stärkere Veränderungen im Zucker- und Fettstoffwechsel
• Gewichtszunahme
• Erhöhung des Prolactinspiegels, mit Brustwachstum und Milchfluss (auch bei Männer)
• Verminderung von Libido und Potenz
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Verlauf der Erkrankung
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• Eher bei Frauen: überwiegende Positivsymptomatik, beginnend meist zwischen dem 20. Und 30. Lebensjahr; häufig nur eine einzige oder nur wenige Episoden, die weitestgehend folgenlos ausheilen

• Andere Fälle: zahlreiche Rezidive, nach denen oft Einschränkungen zurückbleiben (oft im Kontakt- und
Leistungsbereich)

• Bei einem gewissen Prozentsatz: zunehmende Entwicklung einer Minussymptomatik und Übergang zum Residualzustand (teilweise auf Pflege oder Heim angewiesen)


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Minus- und Negativsymptomatik 
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(Verhaltensdefizite; nicht-produktive Symptome, die primär mit Einschränkungen des normalen Erlebens einhergehen, Vereinfacht: im Vergleich zum „Normalzustand“ wird etwas abgezogen):

• Sozialer Rückzug
• Interessenverlust
• Entschluss- und Antriebslosigkeit
Alogie: Reduktion sprachlicher Äußerungen
Abulie: Entscheidungsunfähigkeit
Ambivalenz: uneindeutige Einstellungen
Affektverflachung: zunehmend verminderte emotionale Beteiligung
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Wie ist die Prognose?
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• Bei männlichen Personen als schlecht, da früher einsetzende und in weniger Schüben verlaufende Schizophrenie mit initial ausgeprägter Minussymptomatik

• Vollremission selten, mit häufigem Übergang in den Residualzustand


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Plus- oder Positivsymptome 
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(produktive Symptome, die durch Schizophrenie ausgelöst werden, Vereinfacht: im Vergleich zum „Normalzustand“ kommt etwas dazu.):

Akustische Halluzination (speziell Hören von Stimmen)
Wahndenken
-> Verfolgungs- oder Beeinträchtigungswahn 
Ich-Störungen
-> Aufhebung der Grenzen zur Umwelt, 
-> Gefühl der Unwirklichkeit der eigenen Person
-> Eindruck von Gelenktwerden
-> Gefühl eingegebener und sich ausbreitender Gedanken
Störung des Denkens und der Sprache:
-> Zerfahrenheit (Unfähigkeit, Gedanken zu Ende zu bringen)
-> Neologismen (sprachliche Neuschöpfung)
Eigenartige Manieriertheit in Sprache, Verhalten und Kleidung
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Weitere Symptome 
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 (nicht eindeutig der Positiv- oder Negativsymptomatik zuordenbar ):

Affektinadäquatheit, „läppisches Verhalten“,
Psychomotorische Auffälligkeiten, lassen sich ab einem gewissen Ausprägungsgrad der katatonischen Symptomatik zuordnen:
o Bewegungsstereotypen,
o Extreme Regungslosigkeit für Stunden und Tage -> kann die schwere, lebensbedrohliche Form des katatonischen Stupors (völlige körperliche und geistige Regungslosigkeit) annehmen

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Spezielle Symptome 
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... die sich erst nach längerem Verlauf einstellt:

Schizophrenes Residuum (schizophrener Residualzustand), gekennzeichnet durch chronische
Minussymptomatik über mindestens 12 Monate

Oft beginnt die Schizophrenie mit vorwiegender Positivsymptomatik. Treten mehrere Schübe auf, bleiben gewöhnlich Negativsymptome zurück, wobei ein Übergang in den Residualzustand nicht selten ist.


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Q:
Familiäre Häufung der Störung

A:

• Kinder schizophrener Eltern entwickeln ebenfalls eine Schizophrenie

• Klare Befunde zur Vererbung liegen vor
Q:
Elektrokramptherapie (EKT)
A:
• Seltene Anwendung in Deutschland

• In Narkose und unter Muskelspannung, wird elektrisch ein Krampfanfall ausgelöst, oft mehrfach im Abstand von einigen Tagen, die nichtdominante Hemisphäre wird gereizt

• Nebenwirkungen:
- Kurzfristige Desorientierung
- retrograde Amnesie
- Kopfschmerzen

• Wirksam bei produktiven Schizophrenieformen (Positivsymptomatiken)

Q:
Hypofrontalitätshypothese?
A:
• Grundlage der Negativsymptomatik

• Minderaktivität der des präfrontalen Kortex

• Verminderte Dopaminaktivität.
Q:
Serotoninhypothese?
A:
• Eine Überaktivität des serotonergen Systems wird ebenfalls als Grundlage schizophrener Symptomatik angenommen

• Häufige Hypothese: bei der Schizophrenie handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung (auf Autoimmunbasis)
Q:
Welche Unterformen gibt es?
A:
Paranoide Schizophrenie (Wahnvorstellungen, akustische Halluzinationen),
Hebephrene Schizophrenie (Hebephrenie: Störung des Affektes mit unpassendem, läppischem Verhalten und Äußerungen)
Katatone Schizophrenie (Syndrom aus motorischen und psychischen Symptomen)


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Q:
Pharmakotherapie - Unterscheidung Neuroleptika 
A:
• Biologische Therapie der Positiv- als auch Negativsymptomatik mit Neuroleptika (Antipsychotika)

• Unterscheidung zwischen „klassische“ (erste Generation) und „atypische“ (zweite Generation) Neuroleptika

Klassische Neuroleptika
- blockieren hauptsächlich D2-Rezeptoren
- häufig extrapyramidal-motorische Nebenwirkungen: • Krämpfe im Schlundbereich
• Parkinson- Symptomatik
• Akathisie (extreme motorische Unruhe)
• Spätdyskinesien

Atypische Neuroleptika
- seltener motorische Nebenwirkungen, werden besser Vertragen; 
- mögliche Nebenwirkungen: 
• Stärkere Veränderungen im Zucker- und Fettstoffwechsel
• Gewichtszunahme
• Erhöhung des Prolactinspiegels, mit Brustwachstum und Milchfluss (auch bei Männer)
• Verminderung von Libido und Potenz
Q:
Verlauf der Erkrankung
A:
• Eher bei Frauen: überwiegende Positivsymptomatik, beginnend meist zwischen dem 20. Und 30. Lebensjahr; häufig nur eine einzige oder nur wenige Episoden, die weitestgehend folgenlos ausheilen

• Andere Fälle: zahlreiche Rezidive, nach denen oft Einschränkungen zurückbleiben (oft im Kontakt- und
Leistungsbereich)

• Bei einem gewissen Prozentsatz: zunehmende Entwicklung einer Minussymptomatik und Übergang zum Residualzustand (teilweise auf Pflege oder Heim angewiesen)


Q:
Minus- und Negativsymptomatik 
A:
(Verhaltensdefizite; nicht-produktive Symptome, die primär mit Einschränkungen des normalen Erlebens einhergehen, Vereinfacht: im Vergleich zum „Normalzustand“ wird etwas abgezogen):

• Sozialer Rückzug
• Interessenverlust
• Entschluss- und Antriebslosigkeit
Alogie: Reduktion sprachlicher Äußerungen
Abulie: Entscheidungsunfähigkeit
Ambivalenz: uneindeutige Einstellungen
Affektverflachung: zunehmend verminderte emotionale Beteiligung
Q:
Wie ist die Prognose?
A:
• Bei männlichen Personen als schlecht, da früher einsetzende und in weniger Schüben verlaufende Schizophrenie mit initial ausgeprägter Minussymptomatik

• Vollremission selten, mit häufigem Übergang in den Residualzustand


Q:
Plus- oder Positivsymptome 
A:
(produktive Symptome, die durch Schizophrenie ausgelöst werden, Vereinfacht: im Vergleich zum „Normalzustand“ kommt etwas dazu.):

Akustische Halluzination (speziell Hören von Stimmen)
Wahndenken
-> Verfolgungs- oder Beeinträchtigungswahn 
Ich-Störungen
-> Aufhebung der Grenzen zur Umwelt, 
-> Gefühl der Unwirklichkeit der eigenen Person
-> Eindruck von Gelenktwerden
-> Gefühl eingegebener und sich ausbreitender Gedanken
Störung des Denkens und der Sprache:
-> Zerfahrenheit (Unfähigkeit, Gedanken zu Ende zu bringen)
-> Neologismen (sprachliche Neuschöpfung)
Eigenartige Manieriertheit in Sprache, Verhalten und Kleidung
Q:
Weitere Symptome 
A:
 (nicht eindeutig der Positiv- oder Negativsymptomatik zuordenbar ):

Affektinadäquatheit, „läppisches Verhalten“,
Psychomotorische Auffälligkeiten, lassen sich ab einem gewissen Ausprägungsgrad der katatonischen Symptomatik zuordnen:
o Bewegungsstereotypen,
o Extreme Regungslosigkeit für Stunden und Tage -> kann die schwere, lebensbedrohliche Form des katatonischen Stupors (völlige körperliche und geistige Regungslosigkeit) annehmen

Q:
Spezielle Symptome 
A:
... die sich erst nach längerem Verlauf einstellt:

Schizophrenes Residuum (schizophrener Residualzustand), gekennzeichnet durch chronische
Minussymptomatik über mindestens 12 Monate

Oft beginnt die Schizophrenie mit vorwiegender Positivsymptomatik. Treten mehrere Schübe auf, bleiben gewöhnlich Negativsymptome zurück, wobei ein Übergang in den Residualzustand nicht selten ist.


4.2. Biologische Grundlagen - Schizophrenie

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