Insolvenzrecht an der Universität Bonn

Karteikarten und Zusammenfassungen für Insolvenzrecht an der Universität Bonn

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Insolvenzrecht an der Universität Bonn.

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Was ist Ziel des InsVerfahrens? (2)

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Was versteht man unter der Ordnungsfunktion des InsRechts?

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Welche Wege stehen für die Verwertung des Schuldnervermögens zur Verfügung?

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Was gibt den Ausschlag für die Wahl des Verwertungsweges?

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Aufbau der InsO

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Überblick über den Ablauf eines InsVerfahrens

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Was ist mit Gesamt- oder Universalinsolvenz gemeint?

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Was ist mit Sonder- oder Partikularinsolvenz gemeint? Und ist diese von der InsO vorgesehen?

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Warum ist der S der von dem Verfahren unmittelbar Betroffene und welche Folgerung ist hieraus zu ziehen?

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Wer kann Verfahrenssubjekt des Ins-Verfahrens sein? (6)

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Konzerne in der Insolvenz: was gilt grundsätzlich und welche Besonderheiten gibt es?

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Welcher Interessenkonflikt kann hier angesichts desselben IV für mehrere Konzernunternehmen bestehen und wie regelt das Gesetz?

Kommilitonen im Kurs Insolvenzrecht an der Universität Bonn. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für Insolvenzrecht an der Universität Bonn auf StudySmarter:

Insolvenzrecht

Was ist Ziel des InsVerfahrens? (2)

  • Gemeinschaftliche Befriedigung der Gläubiger eines S (=/= EinzelZV, § 89)
  • Restschuldbefreiung für S, § 1 S.2
    1. bei Gesellschaften ergibt sich das von selbst, weil diese idR am Ende des Ins-Verfahrens gelöscht werden, sodass mit S auch Schulden wegfallen +- Entschuldung in einem Sanierungsverfahren, vgl. etwa Auflösung der OHG nach 131 I Nr. 1
    2. nP hingegen: Forderungen bestehen weiter, § 201 I; besonderes Restschuldbefreiungsverfahren erf. à §§ 286 ff. für Neuanfang

Insolvenzrecht

Was versteht man unter der Ordnungsfunktion des InsRechts?

= marode Unternehmen sollen rechtzeitig vom Markt genommen werden

Insolvenzrecht

Welche Wege stehen für die Verwertung des Schuldnervermögens zur Verfügung?

  1. Liquidation des Vermögens = einzelne Gegenstände des Schuldnervermögens werden zu Geld gemacht und der Erlös an die G verteilt
  2. Sanierung des S-Unternehmens = Unternehmen wird (idR durch Investitionen und Umstrukturierungen) wieder „fit gemacht“, sodass es Erträge erwirtschaften kann, aus denen die G befriedigt werden können (daher auch „investive Verwertung“) > nach erfolgreicher Sanierung durch IV +- auf Grundlage eines InsPlans erhält S sein Unternehmen zurück > hier bleibt Rechtsträger erhalten
  3. Übertragende Sanierung = überlebensfähiges Unternehmen (oder Teil davon) wird auf anderen Rechtsträger übertragen (zB Konkurrent) und der KP als Erlös an die Gläubiger des bisherigen Unternehmensträgers verteilt (bei jP als Unternehmensträger auch „sanierende Liquidation“)

Insolvenzrecht

Was gibt den Ausschlag für die Wahl des Verwertungsweges?

= Beschluss der G-Versammlung im Berichtstermin, § 157 > typischerweise dann Wahl des Weges, der beste Gläubigerbefriedigung verspricht (insb. auch, ob Verwertung nach den gesetzlichen Vorgaben oder privatautonom auf Grundlage eines InsPlans durchgeführt werden soll, §§ 1 S.1, 157 S.2)

Insolvenzrecht

Aufbau der InsO

  • Programmbestimmung in § 1
  • Allgemeine Vorschriften über das Verfahren, §§ 2-10
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens einschließlich Eröffnungsgründe, §§ 11-34
  • Erfasstes Vermögen/Definition der Insolvenzmasse, §§ 35-37
  • Einteilung der G, §§ 38-55 
  • Insolvenzverwalter, §§ 56-66
  • Organe der G(Selbstverwaltung), §§ 67-79
  • Wirkungen der Verfahrenseröffnung, §§ 80-147
    1. Allgemeine Wirkungen, §§ 80-102 (v.a. Verfügungsbefugnis, Folgen für Aufrechnungslagen, Prozesse)
    2. Auswirkungen auf schwebende RG, §§ 103-128 (v.a. ArbeitsV)
    3. Vorschriften über Insolvenzanfechtung, §§ 129-147
  • Verwaltung und Verwertung der Insolvenzmasse, §§ 148-173
    1. Sicherung der Insolvenzmasse, §§ 148-155
    2. Entscheidung über Verwertung, §§ 156-164
    3. Verwertung von Gegenständen, an denen Absonderungsrechte bestehen, §§ 165-173
  • Befriedigung der Insolvenzgläubiger, §§ 174 ff.
    1. Feststellung der Forderungen, §§ 174-186
    2. Erlösverteilung, §§ 187-206
  • Einstellung des Verfahrens, §§ 207-216
  • Besondere Verfahren und Verfahrensarten/Institute des InsR
    1. Insolvenzplan, §§ 217-269; Eigenverwaltung, §§ 270 ff.; 
    2. Restschuldbefreiung, §§ 286 ff.; 
    3. Verbraucherinsolvenzverfahren, §§ 304 ff.; 
    4. Nachlass- und Gesamtgutsinsolvenz, §§ 315 ff.
  • Internationales Insolvenzrecht, §§ 335 ff. (aber Vorrang der EuInsVO)

Insolvenzrecht

Überblick über den Ablauf eines InsVerfahrens

  • Verfahrenseinleitung nach Insolvenzantrag, §§ 13 ff.
  • formlose Entscheidung über die Zulässigkeit des Insolvenzantrags

immer AG, § 2 InsO

  • im Eröffnungsverfahren ggf. Anordnung von Sicherungsmaßnahmen, §§ 21 ff.
  • Bei Vorliegen der Eröffnungsvoraussetzungen: Eröffnungsbeschluss, § 27
    1. Bestimmung des Berichtstermins, § 29 I Nr.1, 156 ff. + Prüfungstermin, § 29 I Nr.2, 176
    2. Bestimmung eines InsVerwalters, §§ 27 I, 56, 80. Aufgaben:
    3. ggf. Fortführung des Unternehmens
    4. Konsolidation der Masse, §§ 47 ff., 103 ff, 129 ff
    5. Feststellung der Insolvenzforderungen, §§ 174 ff.
    6. Verwertung der Masse, §§ 159 ff.
    7. Erlösverteilung, §§ 187 ff.

à lässt Forderungen nur In Höhe der gezahlten Quote erlöschen à will Schuldner insg. seiner Forderungen ledig werden, muss er RSB beantragen, § 287

  • Schlussverteilung/Aufhebung des Verfahrens, § 200
  • Ggf. Restschuldbefreiungsverfahren, §§ 286 ff.

Insolvenzrecht

Was ist mit Gesamt- oder Universalinsolvenz gemeint?


  • Gesamtes Vermögen wird i.R. der Insolvenz verwertet > S haftet für Erfüllung seiner Verbindlichkeiten mit seinem ganzen Vermögen


Insolvenzrecht

Was ist mit Sonder- oder Partikularinsolvenz gemeint? Und ist diese von der InsO vorgesehen?

  • nur Sondervermögen des haftet/wird Objekt des InsVerfahrens
  • Grds. nicht. Ausn. z.B. Nachlass als Sondervermögen mit dem Erben als S, § 11 II Nr.2

Insolvenzrecht

Warum ist der S der von dem Verfahren unmittelbar Betroffene und welche Folgerung ist hieraus zu ziehen?

= ihm wird die Verfügungsmacht über sein Vermögen (§ 80) und dann das Vermögen selbst entzogen, § 148

= als Betroffener > Verfahrensbeteiligter, also u.a. Gewährung rechtlichen Gehörs erf, § 14 II

Insolvenzrecht

Wer kann Verfahrenssubjekt des Ins-Verfahrens sein? (6)

= wer als S insolvenzfähig ist > entspricht idR Parteifähigkeit /Rechtsfähigkeit

  • § 11 I 1: natürliche und juristische Person
  • § 11 I 2: nicht rechtsfähiger Verein (parteifähig gem. § 50 II ZPO)

Ausnahme vom Grds., wonach S iSd InsO materiell-rechtlicher S ist, denn Träger des zu verwertenden Vermögens sind Mitglieder des nicht rechtsfähigen Vereins > mit § 11 I 2 soll G Rechtsverfolgung und Zugriff auf haftendes Sondervermögen erleichtert werden


  • § 11 II Nr.1: Gesellschaften ohne eigene Rechtspersönlichkeit (oHG, KG, BGB-Gesellschaft) > also Insolvenz über gesamthänderisch gebundenes Sondervermögen zulässig


Keine Ausnahme vom Grds, dass S iSd InsO materiell-rechtl. S ist, denn genannte Gesellschaften sind rechtsfähig und daher auch materiell-rechtlich S, § 124 (analog, § 161 II)


  • § 11 II Nr.2: 


Zweck: Realisierung einer auf ein Sondervermögen beschränkten Vermögenshaftung (Sonderinsolvenz)

Trotzdem: S sind auch hier Erben bzw. Ehegatten

  • § 12 > für die nicht insolvenzfähigen Personen besteht eine Finanzgarantie
  • Insolvenzverfahren über das Vermögen von Staaten?

Problem: Demokratieprinzip, Souveränität

Insolvenzrecht

Konzerne in der Insolvenz: was gilt grundsätzlich und welche Besonderheiten gibt es?

  • 1 Person – 1 Vermögen – 1 Insolvenz; für jedes insolvente Konzernunternehmen eigenes Insolvenzverfahren
  • §§ 3a- 3e, 13a: gemeinsamer Gerichtsstand für alle gruppenangehörigen S
  • Bestellung derselben Person als IV für alle Konzernunternehmen, § 56b
  • Zusammenarbeit der Verfahrensorgane + eigenständiges Gruppenkoordinationsverfahren, §§ 269a-269i, 270d

Insolvenzrecht

Welcher Interessenkonflikt kann hier angesichts desselben IV für mehrere Konzernunternehmen bestehen und wie regelt das Gesetz?

= z.B. Ansprüche einer Tochtergesellschaft gegen Muttergesellschaft

= für diese Ansprüche ist nach Rechtsgedanken des § 92 S.2 Sonderinsolvenzverwalter zu bestellen (siehe auch § 56b I 2 aE)

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Insolvenzrecht an der Universität Bonn zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Insolvenzrecht an der Universität Bonn gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur Universität Bonn Übersichtsseite

BGB AT Paragraphen

Grundrechte

verwaltungsR

Gesellschaftsrecht in der Unternehmenspraxis

Test

Strafrecht

Staatshaftungsrecht

BGB AT

Schuldrecht

Zivilrecht (BGB AT) Uni Bonn

Strafrecht (StGB AT) Uni Bonn

Öffentliches Recht I (ÖffR I/Staatsorga) Uni Bonn: 1. Semester

HGB

Recht I an der

Fachhochschule Südwestfalen

Recht I an der

Hochschule RheinMain

Recht I an der

Hochschule Hannover

Recht I an der

Fachhochschule Südwestfalen

Finanzrecht an der

Universität Graz

Ähnliche Kurse an anderen Unis

Schau dir doch auch Insolvenzrecht an anderen Unis an

Zurück zur Universität Bonn Übersichtsseite

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Insolvenzrecht an der Universität Bonn oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
X

StudySmarter - Die Lernplattform für Studenten

StudySmarter

4.5 Stars 1100 Bewertungen
Jetzt entdecken
X

Gute Noten in der Uni? Kein Problem mit StudySmarter!

89% der StudySmarter Nutzer bekommen bessere Noten in der Uni.

50 Mio Karteikarten & Zusammenfassungen
Erstelle eigene Lerninhalte mit Smart Tools
Individueller Lernplan & Statistiken


Lerne mit über 1 Millionen Nutzern in der kostenlosen StudySmarter App.

Du bist schon registriert? Hier geht‘s zum Login